SSD-Kaufberatung und Wissen: Einbau und Konfiguration einer SSD
Immer mehr Gamer wissen die Vorteile einer SSD zu schätzen - doch was genau sind die Vorteile? Und was muss man beim Kauf und Einbau beachten? Unser Special berät euch hinsichtlich Auswahl und Einbau einer SSD in euren Spiele-PC.
Einbau und Konfiguration einer SSD
Vom Prinzip her baut ihr eine 2,5-Zoll-SSD genau wie eine 3,5-Zoll-Festplatte in euren PC ein: sie kommt in einen passenden Schacht im vorderen Bereich eures PC-Gehäuses und wird dort fixiert, je nach Gehäuse auch mit Hilfe von Einbauschienen. Allerdings kann es sein, dass euer Gehäuse keinen 2,5-Zoll-Schacht bietet. In diesem Falle solltet ihr einen Adapterrahmen von 3,5 auf 2,5 Zoll mit auf eure Einkaufsliste setzen. Es gibt im Handel von manchen SSDs auch spezielle Varianten inklusive passendem Einbaumaterial, zum Beispiel wie oben zu sehen von der Kingston HyperX 3k (Adapterahmen links oben in blau).
Quelle: Adata
ADATA XPG SX900
Zum Einbau kommt die SSD in den Rahmen, wird dort festgeschraubt, so dass wiederum der Rahmen inklusive SSD wie eine 3,5-Zoll-Festplatte im Gehäuse fixiert werden kann. Theoretisch könnt ihr die SSD aber auch einfach irgendwo im Gehäuse lose verstauen, denn im Gegensatz zu einer Festplatte ist eine SSD völlig unempfindlich in Bezug auf Stöße, sie muss also nicht zum Selbstschutz bombenfest angebracht. Lediglich damit die SSD nicht beim Transport des PCs herumfliegen und andere Komponenten beschädigen kann, sollte sie nicht allzu frei im Gehäuse liegen. Eine gewisse Sicherung geben auch die Kabel, an denen die SSD angeschlossen wird. Denn wie bei einer Festplatte kommt auch je ein SATA-Daten- und -Stromkabel an die SSD. Für die Windows-Installation verhält sich eine SSD genau wie eine Festplatte - ihr solltet aber vor der Installation im BIOS nachsehen, ob für Laufwerke der AHCI-Modus aktiviert ist. Den Rest an Konfiguration für die SSD übernimmt dann Windows (ab Windows 7) selbst. Da SSD sehr schnell arbeiten, empfehlen wir aber, den Windows-Indexdienst manuell abzustellen.
In diesem Artikel
- Seite 1 SSD-Kaufberatung und Wissen: Vergleich SSD und Festplatte: Technik und Lebensdauer
- Seite 2 SSD-Kaufberatung und Wissen: SSDs sinnvoll auch für Spiele?
- Seite 3 SSD-Kaufberatung und Wissen: Bauweise und Kapazität wählen
- Seite 4 SSD-Kaufberatung und Wissen: Einbau und Konfiguration einer SSD
- Seite 5 SSD-Kaufberatung und Wissen: Kaufübersicht mit 18 günstigen SSDs
- Seite 6 Bildergalerie
Denn der Indexdienst erstellt laufend Listen mit Dateien und deren Inhalten, die sich auf den Laufwerken befinden, um diese bei Bedarf schneller finden zu können, wenn man als Nutzer nach ihnen sucht. Bei den vergleichsweise trägen Festplatten ist dies eine Hilfe, bei SSDs aber nur dann sinnvoll, wenn ihr wirklich sehr häufig nach bestimmten Dateien sucht. Dazu macht ihr einen Rechtsklick auf eure SSD, geht auf Eigenschaften und entfernt das Häkchen ganz unten bei "Zulassen, dass für Dateien auf diesem Laufwerk Inhalte zusätzlich zu Dateieigenschaften indiziert werden". Eine Regelmäßige Defragmentierung ist bei SSD übrigens nicht nötig. Denn bei einer SSD spielt es keine Rolle, wo genau die Daten sich befinden. Bei einer Festplatte sieht dies anders aus: hier können Daten, obwohl sie eigentlich zum gleichen Ordner gehören, quer über die Festplatte verteilt sein, so dass die Lesearme zusätzliche Wege gehen müssen. Durch die Defragmentierung ordnet man die Daten neu, so dass sie wieder näher beieinanderliegen.
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Die unzähligen Verknüpfungen sind bei komplexeren Anwendungen natürlich nicht nur die Hauptprogramme selbst sondern auch zusätzliche Tools, Beispiele, Dokumentation, usw. Die werden im Startmenü in verschachtelten Ordnern angelegt, so das man auch Dinge deren Namen man gerade nicht weiß recht schnell über die Baumstruktur der Verzeichnisse finden kann. Das machen die meisten Installationsprogramme automatisch. Das Startmenü selbst ist bei entsprechender Einstellung automatisch alphabetisch sortiert. Der Aufwand das zu verwalten ist minimal.
Für private User mit wenigen Programmen mögen die Kacheln sogar praktischer sein als das alte Startmenü. Für "Power-User", die ihren Rechner nicht nur zum Spielen nutzen - bei mir dann mit über 1200 Icons in einer Ebene -, wird das ganze sehr schnell einfach nur komplett unbrauchbar...
Ich verwende übrigens im Explorer grundsätzlich die Detail-Ansicht, keine großen Icons und das Startmenü hat eine Listen-Ansicht.
Im Win8.x Startscreen landet das alles OHNE Verzeichnisse auf einer einzigen Ebene. Es gibt keine Möglichkeit verschiedene Ebenen anzulegen, man kann allenfalls optisch gruppieren. Und selbst wenn man damit noch halbwegs Ordnung halten könnte erfordert das immer wieder manuelle Eingriffe und kostet Zeit.
Für private User mit wenigen Programmen mögen die Kacheln sogar praktischer sein als das alte Startmenü. Für "Power-User", die ihren Rechner nicht nur zum Spielen nutzen - bei mir dann mit über 1200 Icons in einer Ebene -, wird das ganze sehr schnell einfach nur komplett unbrauchbar...
Nur mal als Anhaltspunkt: In meinem Startmenü liegen über 1200 Verknüpfungen in fast 400 Ordnern.
Naja, Komplett-PCs sind meist vorkonfiguriert, Festplatten werden meist zusätzlich eingebaut.
PS: wobei ich das Problem mit den Kacheln bei win8 nicht so ganz verstehe - wo ist denn der große Unterschied zwischen als Kacheln angeordneten Verknüpfungen wie bei Win8 vs. lauter Icons in Ordnern, die doch auch Kachelartig angeordnet sind, nur dass Du optisch keine große Kacheln siehst? Vom Prinzip her ist das doch genau das gleiche ^^
Nur mal als Anhaltspunkt: In meinem Startmenü liegen über 1200 Verknüpfungen in fast 400 Ordnern. (Das ist auch einer der Gründe warum die Kacheloberfläche von Windows 8.x für mich und Andere unbenutzbarer Schrott ist.)
Wie gesagt, wir reden hier über Tage bis alles wieder vollständig so funktioniert wie ich es haben will und brauche.
Von Spielen wie Skyrim, mit unzähligen Mods, reden wir dabei noch nicht mal. ;)
Aber...
Aber man muss auch nicht unbedingt Profi sein, um einen sauberen "Umzug" hinzubekommen und sobald eine Windows-Installation etwas komplexer ist, lohnt sich das meist auch.
Hilfreich sind dabei natürlich auch Tools wie sie z.B. Samsung seinen SSDs beilegt, die so einen Umzug fast automatisch korrekt vornehmen.
Die Frage nach SSD-Spezifischen Details in der Windows Konfiguration ist uninteressant. Wenn Trim funktioniert, dann auch automatisch sobald Windows nach dem Umzug die SSD erkennt. Wenn es nicht funktioniert ändert daran in der Regel auch eine Neuinstallation nichts. Und wenn Trim nicht funktioniert ist das eben so. Heute haben praktisch alle SSDs auch eine brauchbare Garbage Collection...
Aber das ausführlich abzuhandeln wäre dann wirklich eher ein Thema für allgemeine PC oder Hardware-Magazine, nicht unbedingt für ein Spiele-Magazin.
Ich wollte ja eigentlich auch nur sagen, das der Artikel eine gute Grundlage ist, aber längst nicht "alles was man wissen muss" drin steht. :)