SSD-Kaufberatung und Wissen: Bauweise und Kapazität wählen
Immer mehr Gamer wissen die Vorteile einer SSD zu schätzen - doch was genau sind die Vorteile? Und was muss man beim Kauf und Einbau beachten? Unser Special berät euch hinsichtlich Auswahl und Einbau einer SSD in euren Spiele-PC.
Bauweise wählen
Die meisten werden zu einer SSD in einem eigenen Gehäuse greifen, welches man ähnlich wie eine Festplatte einbaut - dazu später mehr. Das Gehäuse bei solchen SSDs hat die Größe 2,5 Zoll, wie sie auch für Notebookfestplatten üblich ist. Als Datenschnittstelle dient dabei SATA, bei modernen SSDs ist SATA3 selbstverständlich. Allerdings gibt es auch einige Mainboards, die einen anderen Steckplatz speziell für SSD bieten.
In diesem Artikel
- Seite 1 SSD-Kaufberatung und Wissen: Vergleich SSD und Festplatte: Technik und Lebensdauer
- Seite 2 SSD-Kaufberatung und Wissen: SSDs sinnvoll auch für Spiele?
- Seite 3 SSD-Kaufberatung und Wissen: Bauweise und Kapazität wählen
- Seite 4 SSD-Kaufberatung und Wissen: Einbau und Konfiguration einer SSD
- Seite 5 SSD-Kaufberatung und Wissen: Kaufübersicht mit 18 günstigen SSDs
- Seite 6 Bildergalerie
Zum einen ist dies der neuere M.2-Slot, der auf vielen Sockel 1150-Mainboards zu finden ist. Der etwas ältere mSATA-Slot ist wiederum zum Beispiel bei Mainboards mit dem Sockel 1155 verbreitet, bietet aber nur SATA2-Speed. Beide SSD-Arten kommen ohne Gehäuse daher, sondern bestehen aus einer Platine, die ihr dann in den entsprechenden Slot des Mainboards steckt. Da solche SSDs aber nicht besonders gefragt sind, bekommt ihr in aller Regel eine SSD mit 2,5-Zoll Gehäuse sogar günstiger. Sofern ihr also nicht extreme Platzprobleme habt, ist eine 2,5-Zoll-SSD die beste Wahl. M.2 oder mSATA ist eher für Laptops eine sinnvolle Alternative, sofern das Notebook einen entsprechenden Slot bietet.
Passende Kapazität wählen
Natürlich müsst ihr euch auch für den benötigten Speicherplatz entscheiden. Vor nicht allzu langer Zeit waren SSDs mit 1000 Gigabyte Speicherplatz - da Speicherplatzgrößen über 500 Gigabyte komplizierter herzustellen sind - noch extrem teuer.
Quelle: Archiv
Seagate 600
Doch inzwischen kosten SSD bis 1000 Gigabyte durchgehend in etwa 35 bis 45 Cent pro Gigabyte. Weniger als 120 Gigabyte solltet ihr heutzutage nicht mehr nehmen, denn diese Speicherkapazitäten gibt es schon ab 50 Euro und reichen für Windows und alle typischerweise installierten Programme völlig aus. Mit 240 oder 256 Gigabyte könnt ihr für 90 bis 120 Euro problemlos auch einige Games unterbringen. Wer noch mehr Speicherplatz haben will, muss ab etwa 180 Euro einrechnen für eine SSD mit 480 oder 512 Gigabyte Speicherplatz. 940 oder 1000 Gigabyte Speicherplatz kosten ab etwa 350 Euro, wobei es mit dieser Kapazität auch nur einige wenige SSD-Modelle gibt. Noch größere SSDs sind allerdings derzeit extrem teuer (deutlich über 1000 Euro). Einige SSDs als Kauftipp sowie Hinweise zum Einbau einer 2,5-Zoll-SSD folgen auf den nächsten beiden Seiten.
- Seite 1 SSD-Kaufberatung und Wissen: Vergleich SSD und Festplatte: Technik und Lebensdauer
- Seite 2 SSD-Kaufberatung und Wissen: SSDs sinnvoll auch für Spiele?
- Seite 3 SSD-Kaufberatung und Wissen: Bauweise und Kapazität wählen
- Seite 4 SSD-Kaufberatung und Wissen: Einbau und Konfiguration einer SSD
- Seite 5 SSD-Kaufberatung und Wissen: Kaufübersicht mit 18 günstigen SSDs

Die unzähligen Verknüpfungen sind bei komplexeren Anwendungen natürlich nicht nur die Hauptprogramme selbst sondern auch zusätzliche Tools, Beispiele, Dokumentation, usw. Die werden im Startmenü in verschachtelten Ordnern angelegt, so das man auch Dinge deren Namen man gerade nicht weiß recht schnell über die Baumstruktur der Verzeichnisse finden kann. Das machen die meisten Installationsprogramme automatisch. Das Startmenü selbst ist bei entsprechender Einstellung automatisch alphabetisch sortiert. Der Aufwand das zu verwalten ist minimal.
Für private User mit wenigen Programmen mögen die Kacheln sogar praktischer sein als das alte Startmenü. Für "Power-User", die ihren Rechner nicht nur zum Spielen nutzen - bei mir dann mit über 1200 Icons in einer Ebene -, wird das ganze sehr schnell einfach nur komplett unbrauchbar...
Ich verwende übrigens im Explorer grundsätzlich die Detail-Ansicht, keine großen Icons und das Startmenü hat eine Listen-Ansicht.
Im Win8.x Startscreen landet das alles OHNE Verzeichnisse auf einer einzigen Ebene. Es gibt keine Möglichkeit verschiedene Ebenen anzulegen, man kann allenfalls optisch gruppieren. Und selbst wenn man damit noch halbwegs Ordnung halten könnte erfordert das immer wieder manuelle Eingriffe und kostet Zeit.
Für private User mit wenigen Programmen mögen die Kacheln sogar praktischer sein als das alte Startmenü. Für "Power-User", die ihren Rechner nicht nur zum Spielen nutzen - bei mir dann mit über 1200 Icons in einer Ebene -, wird das ganze sehr schnell einfach nur komplett unbrauchbar...
Nur mal als Anhaltspunkt: In meinem Startmenü liegen über 1200 Verknüpfungen in fast 400 Ordnern.
Naja, Komplett-PCs sind meist vorkonfiguriert, Festplatten werden meist zusätzlich eingebaut.
PS: wobei ich das Problem mit den Kacheln bei win8 nicht so ganz verstehe - wo ist denn der große Unterschied zwischen als Kacheln angeordneten Verknüpfungen wie bei Win8 vs. lauter Icons in Ordnern, die doch auch Kachelartig angeordnet sind, nur dass Du optisch keine große Kacheln siehst? Vom Prinzip her ist das doch genau das gleiche ^^
Nur mal als Anhaltspunkt: In meinem Startmenü liegen über 1200 Verknüpfungen in fast 400 Ordnern. (Das ist auch einer der Gründe warum die Kacheloberfläche von Windows 8.x für mich und Andere unbenutzbarer Schrott ist.)
Wie gesagt, wir reden hier über Tage bis alles wieder vollständig so funktioniert wie ich es haben will und brauche.
Von Spielen wie Skyrim, mit unzähligen Mods, reden wir dabei noch nicht mal. ;)
Aber...
Aber man muss auch nicht unbedingt Profi sein, um einen sauberen "Umzug" hinzubekommen und sobald eine Windows-Installation etwas komplexer ist, lohnt sich das meist auch.
Hilfreich sind dabei natürlich auch Tools wie sie z.B. Samsung seinen SSDs beilegt, die so einen Umzug fast automatisch korrekt vornehmen.
Die Frage nach SSD-Spezifischen Details in der Windows Konfiguration ist uninteressant. Wenn Trim funktioniert, dann auch automatisch sobald Windows nach dem Umzug die SSD erkennt. Wenn es nicht funktioniert ändert daran in der Regel auch eine Neuinstallation nichts. Und wenn Trim nicht funktioniert ist das eben so. Heute haben praktisch alle SSDs auch eine brauchbare Garbage Collection...
Aber das ausführlich abzuhandeln wäre dann wirklich eher ein Thema für allgemeine PC oder Hardware-Magazine, nicht unbedingt für ein Spiele-Magazin.
Ich wollte ja eigentlich auch nur sagen, das der Artikel eine gute Grundlage ist, aber längst nicht "alles was man wissen muss" drin steht. :)