Risen-Test: Spielwelt, Grafik und Sound
Risen tritt an, den Ruf von Entwickler Piranha Bytes zurück in rechtes Licht zu rücken. Ob's gelingt, verraten wir Ihnen in unserem Test zum Solo-Rollenspiel.
Spielwelt: Sehr gut
Quelle: PC Games
In den letzten beiden Akten rennen Sie fast nur noch durch Tempelanlagen und Katakomben, um wichtige Artefakte zu besorgen. Dieser Part ist leidlich spannend und auf Dauer trist. Da dort jedoch jede Menge harter Gegner auf Sie warten, kommt zumindest durch die Kämpfe etwas Spannung auf, die Story könnte allerdings etwas mehr Tempo vertragen.
Rau, düster, glaubhaft - die Insel, auf der Risen spielt, erfüllt genau das, was Gothic-Fans sich wünschen. Jeder der NPCs hat seine eigenen Probleme, mancher kann den Helden leiden, mancher auch nicht. So kann es durchaus sein, dass Sie auch mal Phrasen wie "Verpiss dich" um die Ohren gehauen bekommen. Was ebenfalls zur Glaubwürdigkeit beiträgt, ist das realistische Wettersystem, sowie der Tag-Nacht-Wechsel - beides zaubert oftmals wunderhübsche Bilder auf den Monitor. Der Tagesablauf - also, dass ein Schmied tagsüber in der Schmiede steht und schwitzt, nachts aber schläft - funktioniert zwar, verliert bei genauerem Hinsehen aber an Glanz: Legen Sie sich zum Beispiel hin und stehen erst gegen Mitternacht wieder auf, können Sie beobachten, wie die NPCs erst dann zu Bett gehen. Legen Sie sich dann wiederum hin und machen bis nachmittags ein Nickerchen, stehen auch die Bewohner erst um diese Uhrzeit auf. Nicht ganz realistisch, aber sicher einfacher zu programmieren. Der Atmosphäre schadet es zudem kaum.
Die Insel fällt deutlich kleiner aus, als die Spielwelt in Gothic 3, ist vergleichbar mit Gothic 2. Sie umfasst drei wichtige Orte - nämlich die Vulkanfestung, das Banditenlager und die Hafenstadt - sowie jede Menge Dungeons, Tempelanlagen und Höhlen, wobei man sagen kann, dass Sie etwa ein Drittel der Spielzeit unter Tage verbringen. Faranga ist aber auf jeden Fall groß genug, als dass Sie einige Minuten unterwegs sind, wenn Sie von einem Ende zum anderen marschieren wollten. Abhilfe schaffen hier Teleportsteine, die Sie finden können. Mit Hilfe dieser Schnellreisefunktion erreichen Sie bis zu 14 Orte, die sinnvoll und gleichmäßig über Faranga verteilt sind. So springen Sie im späteren Spielverlauf ohne Probleme von Ort zu Ort - allerdings ohne eventuelle Begleiter, die bleiben zurück -, wobei Sie dann jeweils eine kurze Ladezeit in Kauf nehmen müssen.
Bis dahin erkunden Sie die Spielwelt aber völlig frei, dürfen herummarschieren, wo Sie möchten - auch wenn hier und da Gefahren lauern, welchen Sie nicht gewachsen sind. So finden Sie versteckte Schätze, Höhlen aber auch NPCs, die Ihnen Quests anbieten.
Apropos Quests: Die Jobs, die Ihr Held im Verlauf von Risen erledigen soll, sind eher klassischer Natur. Sie machen also Besorgungen , hauen eine bestimmte Zahl an Monstern um sollen oder Ähnliches. Dennoch macht es Spaß, die Insel zu erkunden und den vielen Charakteren unter die Arme zu greifen. Neben den Standard-Jobs stechen Episoden hervor, bei denen Sie zum Beispiel einem Wolf folgen sollen, der wiederum der Fährte eines Vermissten folgt. Einige der Quests stellen Sie zudem vor Entscheidungen. Nachdem Sie etwa dem Schmied des Banditenlagers Teile für ein goldenes Schwert gebracht haben, händigt er Ihnen das Prachtstück aus, damit Sie es begutachten können. Wenn Sie die Klinge dann für sich behalten, lösen Sie die Aufgabe, einen Gegenstand zu finden, der Ihnen den Zugang zum Don der Banditen ermöglicht, spielend. Jedoch verscherzen Sie es sich dann mit dem Schmied, der ab sofort nicht mehr mit Ihnen handelt oder Sie ausbildet. Falls Sie ihm das Schwert dagegen wieder aushändigen, brauchen Sie einen Batzen Gold, damit er Ihnen sein Meisterstück überlässt. Dafür kommen Sie dann aber ebenso zum Don und dürfen weiterhin mit dem Schmied Ihre Geschäfte machen. Solche Szenen haben zwar keinen Einfluss auf den weiteren Spielverlauf, da sie sich nur auf die einzelne KI-Person beziehen, zu leichtfertig sollten Sie aber dennoch nicht handeln.
Grafik: Gut
Die Grafik kommt leider ein wenig durchwachsen daher. Als Gesamtkomposition wirkt die Insel stimmig. Pflanzen wiegen sich im Wind, Sonnenlicht bricht durch die Baumkronen, Wasserfälle wirbeln das Wasser auf und so weiter. Auf der anderen Seite stechen aber hier und da hässliche Texturen heraus, die Charaktere wirken ein wenig klobig (gerade die weiblichen) und die Bewegungen der Figuren sind auch nicht immer stimmig. Auch störend: Entfernte Landstriche blendet Risen aus, um Rechenleistung zu sparen. So wird aus einer detaillierten Wiese in der Entfernung eine grüne Fläche, alles wirkt zudem wie hinter einem Nebenschleier. Das raubt ein wenig den Eindruck einer realitätsnahen Welt.
Sound: Gut
In Sachen Sound erlaubt sich Risen so gut wie keine Fehler. Die Musik wurde, wie schon bei den Gothic-Teilen, von Kai Rosenkranz komponiert und passt wunderbar in das mediterrane Setting. In den Tempelanlagen, die Sie später erkunden, oder in Kämpfen werden die Klänge dann düsterer, härter, bedrohlicher, passen sich also dem Geschehen an. Einzig, dass sich die Musik schnell wiederholt, stört. Mehr Abwechslung wäre hier wünschenswert gewesen.
Die Sprachausgabe ist dafür tadellos gelungen. Jeder Charakter in der Welt spricht seine Zeilen mit passender Stimme, egal ob trauriger Dialog, süffisanter Kommentar oder Beschimpfung, die Leistung der Synchronsprecher kann sich wirklich hören lassen.
In diesem Artikel
Bildergalerie zu Risen

Sicher, ich hätt mir auch mehr Umfang gewünscht, die npcs sind echt sauhässlich und irwie alles klonkrieger, am ende wirds bssl langweilig etc. - trotzdem: Für mich machen Atmosphäre, eine glaubhafte (!) spielwelt und ein tolles charakterentwicklungssystem ein gutes rollenspiel aus: und all das hat Risen mit Bravour gemeistert.
Die Steuerung fand ich jetzt nicht so toll (Kampfsystem zwar ganz gut, aber trotzdem bssl schleppend): ich hatte meinen held nie richtig unter kontrolle: paar mausklicks und der typ prügelt sich blindlings durch die gegend und trifft willkürlich jeden in der nähe. gleichzeitig kann man aber nie vernünftig ausweichen (im gegensatz zu vielen gegnern).
trotzdem insgesamt tolles game und neben witcher, oblivion und natürlich gothic 1 /2 eins der wenigen guten rollenspiele der letzten jahre
könnte man sein gothic 3 ohne aufpreis gegen risen tauschen!
Scheiss idee! Piran darf denn namen gothic noch dass spiel selber für irgentetwas benutzen denn dass darf nur noch einer JOODWOOD. wenn man jemanden die schuld an gothic 3 geben will dann ist dann joodwood! Naja ich aufjeden fall freue mich auf denn 2ten risen teil und auf denn absturz von joodwood wenn sich kein schwein deren gothic 4 kaufen wird!
Also mab72, Gothic 3 gegen Risen ist blödsinn war ja auch ein anderer Publisher
Außerdem glaube ich persönlich das man die Prianha Bytes Leute nicht alleine für die Fehler verantwortlich machen kann. Ich denke jeder wusste von den Bugs im Spiel, die Fallen ja jedem sofort auf. Das hätten die eigenverantwortlich nie ausgeliefert. Auch wenn ich mich jetzt auf Glatteis begebe, schauen wir mal zurück, damals war ja Jowood der Publisher und Rechte Inhaber von Gothic 3, gewußt?. War da nicht auch eine 10 Millionen Dollar Pleite mit einer Australischen Spiele Schmiede für ein neues Spiel? Und hat Jowood nicht auch viele Studios geschlossen wo an anderen Sachen entwickelt wurden geschlossen? Wer hat hier wohl gedrängt dass es auf den Markt solle? Ich will ja nicht direkt hier was Unterstellen aber zum Beispiel wenn mir das Wasser bis zum Halse steht und ich nicht mehr Flüssig bin als Publisher versuche ich zu Retten was zu Retten zu geht. Wenn ich da ein Spiel habe auf das schon so viele Fans warten hm was mach ich dann? Und dann kommen Warnungen weil es noch nicht Fehlerfrei ist. Achja es gibt ja Patches bei vielen Spielen werden ja Patches nachgeliefert ist ja ein ganz normaler Vorgang das kennen die Spieler ja. Und ich habe ja das Sagen weill alle Rechte mir gehören, na was mache ich dann wenn ich kurz vor dem Ruin stehe? Muss nicht stimmen aber ich behaupte mal das unser Prianha Team von denen ich ein Fan bin nicht so dumm wäre oder ist, das sie ein verwanztes Spiel auf den Markt bringen würden. Aber man las auch überall von der Schweige-Pflicht der sie Unterlagen und immer wieder betonten sie dürften sich zu dem Thema nicht Äußern. So was bestätigt nur meinen Verdacht. Für mich ist RISEN ein tolles Spiel und ich bleibe Piranha Bytes Fan. Nur eines werde ich niemals tun, Gothic 4 Kaufen. Das ist meine ganz Persönliche Meinung. Und wenn andere alles Glauben was in der Presse steht und sie keine eigene Meinung haben ist das nicht mein Problem.
wenn pb wirklich was gut machen wollen würde???
könnte man sein gothic 3 ohne aufpreis gegen risen tauschen!
das man am ende stundenlang durch irgentwelche unterirdischen anlagen läuft ist ja nichts neues.
war bei gothic ja nicht anders(leider).
ich lese bei euch auch oft sowas wie
"fans der serie"!
gibt es die?
ich selbst bin von gothic begeistert gewesen(erwachsene geschichte)!
aber gothic 2....sprechende drachen???
das war dann eher harry potter niveau
für 6 jährige!!!
und teil 3 verzichtete dann ganz auf eine geschichte!
jungs macht doch einfach mal gothic 1
nochmal mit moderner technik bei selber
geschichte und location!
und dann fürt die geschichte
"erwachsen"fort!!!
ohne diesen drachen mist.
wäre schön gewesen wenn im 2.ten teil die suchenden im auftrag von cor kallom der (letzten moment die macht des schläfers erhalten hätte) unterwegs gewesen wären.
anstatt im auftrag von harry potter und seinen kuschel elfen!!!!!
das man erfolgreichen büchern neuauflagen gönnt gibt es schon länger.
und bei musik und film funktioniert das ebenfalls prächtig!
nehmt euch mal ein beispiel!