Risen-Test: Umfang, Steuerung und Balancing
Risen tritt an, den Ruf von Entwickler Piranha Bytes zurück in rechtes Licht zu rücken. Ob's gelingt, verraten wir Ihnen in unserem Test zum Solo-Rollenspiel.
Umfang: Befriedigend
Quelle: PC Games
Oger sind die stärksten Gegner, ihnen sollten Sie lange aus dem Weg gehen.
Nach knapp 38 Stunden hatten wir die vier Akte der Geschichte durchlebt und der Abspann flimmerte über den Bildschirm. Wer ausschließlich die Haupt-Quests erledigt und sich so schnell durch die Geschichte hangelt, könnte durchaus ein wenig schneller das Ende erreichen. Wer stattdessen jedem Charakter in der Spielwelt helfen möchte und jeden Winkel erkundet, darf ruhig noch ein paar Stunden mehr einplanen. Außerdem nimmt die Fraktionswahl und die Entscheidung, ob Sie Magier, Fern- oder Nahkämpfer spielen möchten, Einfluss darauf, wie schnell beziehungsweise einfach Sie durch das Abenteuer kommen. Magier zum Beispiel brauchen sicherlich länger als Kämpfer, da sie gerade am Anfang mehr Schwierigkeiten in den Kämpfen haben. Wir gehen von einer Spielzeit zwischen 30 und 45 Stunden aus.
Steuerung: Gut
Quelle: PC Games
Bei starken Gegnern halten Sie sich mit Fernwaffen am besten im Hintergrund.
Die Steuerung des Helden funktioniert ganz klassisch: Per "W", "A", "S" und "D" bewegen Sie Ihren Schützling durch die Spielwelt, die Maus dient dazu, die Kamera und den Helden zu drehen. In Kämpfen schlagen Sie mit der linken Maustaste zu, mit der rechten blocken Sie Schläge ab beziehungsweise kontern diese. Halten Sie zum Blocken die rechte Taste gedrückt, dreht sich Ihr Charakter zudem mit dem anvisierten Gegner mit, wenn dieser versucht, Sie zu umrunden.
Im Fernkampf oder wenn Sie Zauber wie etwa den Feuerball verwenden, rückt die Kamera näher an den Namenlosen heran, sitzt sozusagen auf der Schulter. Dann spielt sich Risen wie ein 3rd-Person-Shooter, denn in der Mitte des Bildschirms prangt ein Fadenkreuz, das Ihnen zeigt, wo ihr Geschoss landet. So lassen sich Pfeil und Bogen, Armbrust und Zauber effektiv gegen die vielen widerlichen Monster nutzen.
Umständlicher fallen dagegen die Ausrüstungs-Menüs aus, die Sie im Spielverlauf benötigen. Sowohl Inventar als auch Kaufmenü lassen nämlich eine Vergleichsfunktion vermissen, sodass Sie die Werte Ihrer Ausrüstung im Kopf neben die der Neuen im Kopf stellen müssen.
Dagegen hat Piranha Bytes in Sachen Benutzerführung gelernt. Nehmen Sie eine Quest an, verzeichnet das Spiel auf der Karte, wo Ihr Auftraggeber steht und wo Sie hinmüssen (außer bei versteckten Dingen natürlich). Und falls Sie dann zudem nicht mehr wissen, was Sie überhaupt zu tun haben, listet das Questlog den gesamten Dialog mit dem Jobvermittler und dazu eine Kurzfassung, die wiedergibt, was Sie zu tun haben. Einfacher geht es kaum.
In der Welt stehen zudem an Kreuzungen Wegweiser, die Ihnen verraten, wie Sie zu wichtigen Orten gelangen.
Balancing: Gut
Die Wildschweine in Gothic 3 wurden innerhalb von wenigen Tagen zum Synonym für verbocktes Balancing, denn Ihr Held konnte noch so erfahren sein, die Biester brachten Ihn um die Ecke. In Risen beweist Piranha Bytes ein geschickteres Händchen.
Natürlich ist es so, dass ihr unerfahrener Held zu Beginn des Abenteuers eher vorsichtig über die Insel spazieren sollte, denn zu diesem Zeitpunkt sind Wildschweine und hungrige Wölfe natürlich eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Je erfahrender Sie jedoch werden, desto leichter metzeln Sie sich durch die Tierwelt.
Dabei ist es allerdings immer so, dass Sie auf Gegner treffen, die Sie herausfordern. Die Abstufung von zu einfachen und fordernden Gegnern greift also gelungen ineinander. Lediglich gegen Ende der Spielzeit gibt es kaum mehr echte Gefahren, da Sie zum einen zu gut ausgebildet, zum anderen aber auch zu gut ausgerüstet sind. Bis zu diesem Zeitpunkt vergehen aber einige Stunden, in denen Sie so manchen schweren Kampf schlagen müssen.
Die Monster variieren dabei von typischen Wildtieren, also Wildschweine, Wölfe oder Seegeier, über menschliche beziehungsweise menschenähnliche Gegner. Dabei verfolgen viele der Biester eigene Strategien: Wölfe etwa greifen meist im Rudel an, versuchen den Helden zu umzingeln. Da sie dazu noch sehr flink sind und Schlägen locker ausweichen, macht das die Viecher besonders unangenehm. Ähnlich sieht es bei menschlichen Kontrahenten aus. Die attackieren wenn möglich auch in der Gruppe, umrunden Sie und blocken oder kontern zudem Ihre Attacken. Die richtige Taktik für jeden Feind ist also essentiell, um nicht ständig den Lade-Screen zu Gesicht zu bekommen. Da die Welt vollgestopft mit Monstern ist, die Sie jederzeit auf Ihrem Weg über Faranga überraschen können, sollten Sie somit häufig die Speicherfunktion nutzen. Da Sie Gegner allerdings leicht aus der Entfernung erkennen können - es sei denn die Biester verschwinden im Dunst der Sichtbeschränkung - sollte das aber kein Problem darstellen.
Ein wenig ärgerlich ist allerdings, dass Piranha Bytes die Erfahrungsstufen Ihres Helden etwas unausgewogener gestaltet hat. Anfangs könnte man durchaus mehr der Lernpunkte gebrauchen, die für die Entwicklung des Helden nötig sind. Dafür hat man am Ende regelrecht Zähler übrig, da man kurz vor dem Finale so manches Talent einfach nicht mehr zu erlernen braucht. Schnellere Anstiege zu Beginn, dafür langsame zum Schluss, hätten hier sicher Abhilfe geschaffen. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Genauso mager fällt außerdem die Item- und Waffenvielfalt aus. Rüstungen sind eher Mangelware, Sie bekommen hauptsächlich das Wams Ihrer Fraktion. In Sachen Waffen spart Piranha Bytes auch, denn freilich gibt es Einhand- und Zweihandschwerter, Bastardschwerter, Säbel, Äxte und so weiter, doch spätestens nach den ersten beiden Akten haben Sie alles gesehen, was Sie ewartet.
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Sicher, ich hätt mir auch mehr Umfang gewünscht, die npcs sind echt sauhässlich und irwie alles klonkrieger, am ende wirds bssl langweilig etc. - trotzdem: Für mich machen Atmosphäre, eine glaubhafte (!) spielwelt und ein tolles charakterentwicklungssystem ein gutes rollenspiel aus: und all das hat Risen mit Bravour gemeistert.
Die Steuerung fand ich jetzt nicht so toll (Kampfsystem zwar ganz gut, aber trotzdem bssl schleppend): ich hatte meinen held nie richtig unter kontrolle: paar mausklicks und der typ prügelt sich blindlings durch die gegend und trifft willkürlich jeden in der nähe. gleichzeitig kann man aber nie vernünftig ausweichen (im gegensatz zu vielen gegnern).
trotzdem insgesamt tolles game und neben witcher, oblivion und natürlich gothic 1 /2 eins der wenigen guten rollenspiele der letzten jahre
könnte man sein gothic 3 ohne aufpreis gegen risen tauschen!
Scheiss idee! Piran darf denn namen gothic noch dass spiel selber für irgentetwas benutzen denn dass darf nur noch einer JOODWOOD. wenn man jemanden die schuld an gothic 3 geben will dann ist dann joodwood! Naja ich aufjeden fall freue mich auf denn 2ten risen teil und auf denn absturz von joodwood wenn sich kein schwein deren gothic 4 kaufen wird!
Also mab72, Gothic 3 gegen Risen ist blödsinn war ja auch ein anderer Publisher
Außerdem glaube ich persönlich das man die Prianha Bytes Leute nicht alleine für die Fehler verantwortlich machen kann. Ich denke jeder wusste von den Bugs im Spiel, die Fallen ja jedem sofort auf. Das hätten die eigenverantwortlich nie ausgeliefert. Auch wenn ich mich jetzt auf Glatteis begebe, schauen wir mal zurück, damals war ja Jowood der Publisher und Rechte Inhaber von Gothic 3, gewußt?. War da nicht auch eine 10 Millionen Dollar Pleite mit einer Australischen Spiele Schmiede für ein neues Spiel? Und hat Jowood nicht auch viele Studios geschlossen wo an anderen Sachen entwickelt wurden geschlossen? Wer hat hier wohl gedrängt dass es auf den Markt solle? Ich will ja nicht direkt hier was Unterstellen aber zum Beispiel wenn mir das Wasser bis zum Halse steht und ich nicht mehr Flüssig bin als Publisher versuche ich zu Retten was zu Retten zu geht. Wenn ich da ein Spiel habe auf das schon so viele Fans warten hm was mach ich dann? Und dann kommen Warnungen weil es noch nicht Fehlerfrei ist. Achja es gibt ja Patches bei vielen Spielen werden ja Patches nachgeliefert ist ja ein ganz normaler Vorgang das kennen die Spieler ja. Und ich habe ja das Sagen weill alle Rechte mir gehören, na was mache ich dann wenn ich kurz vor dem Ruin stehe? Muss nicht stimmen aber ich behaupte mal das unser Prianha Team von denen ich ein Fan bin nicht so dumm wäre oder ist, das sie ein verwanztes Spiel auf den Markt bringen würden. Aber man las auch überall von der Schweige-Pflicht der sie Unterlagen und immer wieder betonten sie dürften sich zu dem Thema nicht Äußern. So was bestätigt nur meinen Verdacht. Für mich ist RISEN ein tolles Spiel und ich bleibe Piranha Bytes Fan. Nur eines werde ich niemals tun, Gothic 4 Kaufen. Das ist meine ganz Persönliche Meinung. Und wenn andere alles Glauben was in der Presse steht und sie keine eigene Meinung haben ist das nicht mein Problem.
wenn pb wirklich was gut machen wollen würde???
könnte man sein gothic 3 ohne aufpreis gegen risen tauschen!
das man am ende stundenlang durch irgentwelche unterirdischen anlagen läuft ist ja nichts neues.
war bei gothic ja nicht anders(leider).
ich lese bei euch auch oft sowas wie
"fans der serie"!
gibt es die?
ich selbst bin von gothic begeistert gewesen(erwachsene geschichte)!
aber gothic 2....sprechende drachen???
das war dann eher harry potter niveau
für 6 jährige!!!
und teil 3 verzichtete dann ganz auf eine geschichte!
jungs macht doch einfach mal gothic 1
nochmal mit moderner technik bei selber
geschichte und location!
und dann fürt die geschichte
"erwachsen"fort!!!
ohne diesen drachen mist.
wäre schön gewesen wenn im 2.ten teil die suchenden im auftrag von cor kallom der (letzten moment die macht des schläfers erhalten hätte) unterwegs gewesen wären.
anstatt im auftrag von harry potter und seinen kuschel elfen!!!!!
das man erfolgreichen büchern neuauflagen gönnt gibt es schon länger.
und bei musik und film funktioniert das ebenfalls prächtig!
nehmt euch mal ein beispiel!