Wir haben die Resident Evil Serie auf Netflix geschaut, damit ihr es nicht tun müsst
Am 14. Juli erschien auf Netflix eine neue Serie zu Capcoms Survival-Horror-Franchise Resident Evil ... und die Fans hassen sie. Wir haben uns die acht Folgen ebenfalls angesehen und können nachvollziehen, warum die Serie momentan ein Ranking von 3.6 auf IMDb hat. In diesem Artikel erzählt Chris die absolut lächerliche Story nach, damit ihr eure Zeit nicht mit Schauen verschwenden müsst, aber trotzdem mitreden könnt.
Was ist gruseliger als aus der nahegelegenen Irrenanstalt entlaufene Psychokiller, außerirdische Schleimmonster, die euer Haustier vor euren Augen zerreißen, und ein Besuch der Schwiegermutter zusammengenommen? Eine weitere Film- oder Serienverwurstung von Resident Evil natürlich! Das nur leider nie, weil die Machwerke es schaffen, den durch Survival-Horror bedingten Nervenkitzel der Spielevorlage einzufangen, sondern weil sie so erbarmungslos schlecht und dumm sind, dass die Gehirnzellen der den Schund Anschauenden panisch ihre Koffer packen, um schleunigst aus Oberstübchenhausen zu verschwinden, bevor sie noch ganz absterben.
Wenig überraschend schlägt auch die am 14. Juli veröffentlichte Netflix-Serie zum Capcom-Franchise genau in diese Kerbe. Ich habe mich durch alle acht Folgen gequält und während sechs davon wollte ich am liebsten ins Kissen weinen. In den letzten zwei Episoden kamen dann auch die Tränen, allerdings vor Lachen. Hat sich das Durchstehen also gelohnt? Nein. Aber immerhin kann ich euch so ausführlich davor warnen, eure Zeit mit diesem Serie gewordenen Stück Zombiekot zu vergeuden.
Resident Evil auf Netflix: Schaut es nicht
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Im Folgenden lasse ich euch an meinem Erlebnis Netflix-Resident-Evil teilhaben. Dabei halte ich mich allerdings nicht mit den dümmlichen Dialogen oder Aussagen zu den Billo-Effekten auf. Am besten offenbare ich, wie unfassbar dämlich diese Serie ist, indem ich einfach die wichtigsten Plot-Punkte nacherzähle. Dazwischen herrscht ohnehin Belanglosigkeit. Solltet ihr die Serie trotz meiner bisherigen Warnungen noch schauen wollen, lest besser nicht weiter, denn es folgen massive Story-Spoiler.
Quelle: Courtesy of Netflix
Wir haben die neue Serie zu Resident Evil auf Netflix geschaut, damit ihr es nicht müsst. (2)
Shit-Show statt Hit-Show
Erst Ende letzten Jahres erschien mit Resident Evil: Welcome to Raccoon City ein neuer Film zur renommierten Horror-Reihe, der uns mit seiner minderwertigen Qualität das Fürchten lehrte. Vor dem Ansehen dachte ich noch, dass es ja eigentlich nicht schlimmer sein kann als der Murks, den uns Paul W.S. Anderson und Milla "Acting" Jovovich jahrelang servierten, aber - hui! - wie falsch ich nur lag.
Ein Skript, so schlüssig und raffiniert, dass es aus der Feder von Hobby-Autor Ingo aus Schwiegertochter gesucht stammen könnte, traf auf offensichtlich von Til Schweiger und Tommy Wiseau gecoachte Schauspieler, Effekte direkt aus der PSX-Renderfilm-Hölle und einen Regisseur, der entweder auf derselben Stufe der verblendet-und-inkompetent-Skala rangiert wie Müll-Movie-Meister Neil Breen oder sich einfach dachte: "Mal sehen, ob ich mit dem Mist durchkomme."
Dem Film gelang das Kunststück, die Geschichte der ersten beiden Spiele in 107 Minuten zu pressen und trotzdem stinklangweilig zu sein. Immerhin zeigte Welcome to Raccoon City, dass ein Resi-Film nicht automatisch gut wird, nur weil er sich nahe (oder zumindest viel näher als die Anderson-Streifen) an der Geschichte und den Szenen der Spiele entlanghangelt.
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Ist halt anders und das ist gut so,vielleicht wäre ein andere Name besser gewesen.
Finde sehr schade das es keine 2. Staffel geben wird,aber ich glaube das es irgendwann doch tun weil ich fand die Serie echt top !
Kann die Negativbewertungen nicht verstehen,da giebt es wesentlich schlechter Zombiserien wie z.B Z Nation ,die ja wohl echt schlechterer als diese !
Verstehe wenn Leute es nicht mögen, weil es so anders ist. Würde mir bei meinem Lieblingsspiel wahrscheinlich auch so gehen. Über Logiklücken und damliches Verhalten zu reden ist hier unpassend, da gibt es sehr sehr viele bessere Beispiele. Besonders bei Resident Evil...
Habe jeden RE-Teil gespielt und sehe das hier als neues Setting. Mal ohne Leon und Chris alles Hauptdarsteller.
Den schwarzen Wesker muss man erst kennenlernen, aber er wird sehr gut gespielt.
Die Zombies mit der Königin waren nett. Etwas von "The Evil within". Auch der Kettensägen-Typ war gut eingebaut.
MS Marvel soll ja auch bei allen gefloppt sein bis auf Generation Z
Vieleicht wirkt die serie bei den anders ?
Tatsächlich fand ich die Serie gar nicht so schlecht, wie ich es auf vielen Seiten lesen muss, streckenweise war die Serie zwar auch für mich furchtbar langweilig, die Dialoge vor allem in der Gegenwartsstory waren teilweise super trashig und der Plot eher schwach, aber ich kann sogar als großer Fan der Spielereihe sagen, dass die Serie mich immerhin zeitweise ganz ordentlich unterhalten hat, v.a. aber hatte ich keine furchtbare Zeit beim Schauen wie manch anderer hier offensichtlich.
Und obwohl ich die (meisten) Spiele wie gesagt sehr gut finde, glaube ich, dass der von den Spielen losgelöste Ansatz der richtige für eine Verfilmung von Resident Evil ist, da die Spiele selbst nunmal, wenn man sie halbwegs originalgetreu verfilmt, eben kein gutes Material für eine filmische Geschichte liefern, da die Lore einfach keine allzu bedeutende Rolle in den Spielen einnimmt und deshalb, jedenfalls meiner Meinung nach, nicht wirklich gut ist, zumindest aber keine dem Verfilmen werte Geschichte erzählt. Da fand ich die Idee, das ganze Geschehen in die Zukunft zu versetzen prinzipiell ganz gut, umgesetzt wurde es hier dann halt nur so lala.
MS Marvel soll ja auch bei allen gefloppt sein bis auf Generation Z
Vieleicht wirkt die serie bei den anders ?