Raiders of the Lost Ark & Warshaws Vermächtnis

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Special Harald Fränkel - Autor Tobias Meyer - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Raiders of the lost Ark: Als Steven Spielberg höchstpersönlich das kryptischste Adventure der Geschichte für gut befand. (1)
Quelle: Elena Ternovaja/Wikipedia, CC BY-SA 3.0

Wie Raiders of the Lost Ark, Yars' Revenge und E.T. das Atari-Erbe prägten - Warshaws Blick zurück.

Howard Scott Warshaw entwickelte Anfang der 80er-Jahre vier Titel für Atari: "Mein erstes Spiel, Yars' Revenge, begründete meinen Ruhm. Mein drittes, E.T. - The Extra-Terrestrial, gilt als Schande. Das vierte, Saboteur, empfinde ich als meine unvollendete Sinfonie. Raiders of the lost Ark ist das vergessene Spiel, das übersehene mittlere Kind", fasst er sein Schaffen heute zusammen.

"Irgendwie ging das Adventure in der Masse unter. Ich habe über 100 Interviews zu meinen Spielen gegeben, aber Raiders of the lost Ark kam nur zwei- oder dreimal zur Sprache."

Als Howard Scott Warshaw im Jahr 2014 den legendären Ausgrabungen in der Wüste von New Mexico beiwohnte, entdeckte er auch Überbleibsel von Raiders of the lost Ark. Quelle: PC Games Als Howard Scott Warshaw im Jahr 2014 den legendären Ausgrabungen in der Wüste von New Mexico beiwohnte, entdeckte er auch Überbleibsel von Raiders of the lost Ark. Während E.T. - The Extra-Terrestrial oft als "schlechtestes Spiel aller Zeiten" bezeichnet wird, taucht das Shoot'em up Yars' Revenge regelmäßig in Top-Listen auf. Saboteur aus dem Jahr 1983 sollte der Nachfolger werden. Atari wollte es stattdessen 1984 leicht verändert unter der Lizenz der Fernsehserie Das A-Team veröffentlichen.

Letztlich erschien Saboteur überhaupt nicht. Es verschwand an der Schwelle zum Video Game Crash in irgendeiner Schublade und galt bis 2004 als verschollen. Dann tauchte ein Prototyp auf. Im Jahr 2012 brachten die Homebrew-Spezialisten von AtariAge das Ballerspiel in Kleinstauflage auf den Markt.

Als Howard Scott Warshaw im Jahr 2014 den legendären Ausgrabungen in der Wüste von New Mexico beiwohnte, entdeckte er auch Überbleibsel von Raiders of the lost Ark. Quelle: Privat Als Howard Scott Warshaw im Jahr 2014 den legendären Ausgrabungen in der Wüste von New Mexico beiwohnte, entdeckte er auch Überbleibsel von Raiders of the lost Ark. In seinem selbstironisch und auch sonst sehr humorvoll geschriebenen Buch Once upon Atari: How I made History by killing an Industry (Es war einmal Atari: Wie ich Geschichte machte, indem ich eine Branche zerstörte) berichtet Howard Scott Warshaw auf 328 Seiten nicht nur über seine drei bekannten Spiele Yars' Revenge, Raiders of the lost Ark und vor allem E.T. - The Extra-Terrestrial. Er beurteilt auch den Aufstieg und Fall der Firma Atari aus seiner Sicht.

Die Geschichte zu den legendären Ausgrabungen in der Wüste von New Mexico, wo Atari anno 1983 in einer Nacht- und Nebelaktion über 700.000 unverkäufliche Spiele und Hardware verscharrte, als die nordamerikanische Games-Industrie wirtschaftlich zu schwächeln begann, nimmt ebenfalls großen Raum ein. Buch und Hörbuch gibt es bislang nur in englischer Sprache, die Texte sind aber auch für Nicht-Muttersprachler verständlich formuliert.

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  1. Seite 1 Der Einstieg ins Abenteuer
  2. Seite 2 Orientierungslos im Pixel-Dschungel
  3. Seite 3 Trial & Terror - Irrsinn mit System
  4. Seite 4 Zwischen Genie und Wahnsinn
  5. Seite 5 Ein Spiel, das niemand verstand
  6. Seite 6 Warshaw, Atari & das Vermächtnis
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PascalParvex Stille/r Leser/in
        Zitat von HaraldFraenkel
        Hi, danke für deinen Kommentar!

        Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich sehr dankbar bin, dass PCG meinen Artikel sowohl im Heft als auch nun online veröffentlicht hat. Mir als Autor ist es extrem wichtig, dass meine Texte von möglichst vielen Menschen gelesen werden. Gerade wenn es um die sehr frühe Spielehistorie geht, passiert auf heutigen kommerziellen Online-Seiten doch viel zu wenig, finde ich! Und wegen des Honorars musst du dir keine Sorgen machen, das lief alles sehr zufriedenstellend - was mich angeht, ist also alles tutti.

        Sollte das Hauptproblem für dich nun allerdings darin bestehen, Geld ausgegeben zu haben, täte mir das leid. Ich muss hier zu bedenken geben: Ob derart spezielle Themen wie Raiders of the lost Ark für die Steinzeitkonsole Atari 2600 auch stattfinden könnten, wenn ein Verlag alles nur über Klicks finanzieren muss, scheint mir (zumindest auf längere Sicht) fraglich. Insofern danke noch mal für deinen monetären Support!
        Das Geld reut mich nicht, ich hätte nur wissen müssen, dass der Artikel wohl auch online erscheint. Aber das PDF hat ja noch mehr zu bieten.
      • Von PascalParvex Stille/r Leser/in
        Zitat von HaraldFraenkel
        Hi, danke für deinen Kommentar!

        Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich sehr dankbar bin, dass PCG meinen Artikel sowohl im Heft als auch nun online veröffentlicht hat. Mir als Autor ist es extrem wichtig, dass meine Texte von möglichst vielen Menschen gelesen werden. Gerade wenn es um die sehr frühe Spielehistorie geht, passiert auf heutigen kommerziellen Online-Seiten doch viel zu wenig, finde ich! Und wegen des Honorars musst du dir keine Sorgen machen, das lief alles sehr zufriedenstellend - was mich angeht, ist also alles tutti.

        Sollte das Hauptproblem für dich nun allerdings darin bestehen, Geld ausgegeben zu haben, täte mir das leid. Ich muss hier zu bedenken geben: Ob derart spezielle Themen wie Raiders of the lost Ark für die Steinzeitkonsole Atari 2600 auch stattfinden könnten, wenn ein Verlag alles nur über Klicks finanzieren muss, scheint mir (zumindest auf längere Sicht) fraglich. Insofern danke noch mal für deinen monetären Support!
        Das Geld reut mich nicht, ich hätte nur wissen müssen, dass der Artikel wohl auch online erscheint. Aber das PDF hat ja noch mehr zu bieten.
      • Von HaraldFraenkel Autor
        Zitat von PascalParvex
        Schwierig. Da habe ich noch so gerne Harald und somit Computec mit dem Kauf des ePapers unterstützt, und jetzt ist der ganze Artikel, plus noch ein exklusives Video für lau auf der Webseite. Harald hat wohl einen Fixbetrag erhalten, er hat also keine Tantiemen, wie ich annehme.
        Hi, danke für deinen Kommentar!

        Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich sehr dankbar bin, dass PCG meinen Artikel sowohl im Heft als auch nun online veröffentlicht hat. Mir als Autor ist es extrem wichtig, dass meine Texte von möglichst vielen Menschen gelesen werden. Gerade wenn es um die sehr frühe Spielehistorie geht, passiert auf heutigen kommerziellen Online-Seiten doch viel zu wenig, finde ich! Und wegen des Honorars musst du dir keine Sorgen machen, das lief alles sehr zufriedenstellend - was mich angeht, ist also alles tutti.

        Sollte das Hauptproblem für dich nun allerdings darin bestehen, Geld ausgegeben zu haben, täte mir das leid. Ich muss hier zu bedenken geben: Ob derart spezielle Themen wie Raiders of the lost Ark für die Steinzeitkonsole Atari 2600 auch stattfinden könnten, wenn ein Verlag alles nur über Klicks finanzieren muss, scheint mir (zumindest auf längere Sicht) fraglich. Insofern danke noch mal für deinen monetären Support!
      • Von PascalParvex Stille/r Leser/in
        Schwierig. Da habe ich noch so gerne Harald und somit Computec mit dem Kauf des ePapers unterstützt, und jetzt ist der ganze Artikel, plus noch ein exklusives Video für lau auf der Webseite. Harald hat wohl einen Fixbetrag erhalten, er hat also keine Tantiemen, wie ich annehme.
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