Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - Molyneux zu Fable: The Journey: 'Its not on rails' (Update)
Der Gamesmarkt ist ein hartes Pflaster. Im Wettbewerb um die Gunst der Spieler ziehen Entwickler und Publisher mit immer größer werdenden Marketingbudgets zu Felde. Einige Werbekampagnen verfehlen allerdings ihre Wirkung, schlimmer noch: Sie gehen unerwartet nach hinten los. Wir lassen heute die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Branche Revue passieren. Update: Jetzt mit weiteren PR-Desastern, schaut rein!
It's not on rails!
Peter Molyneux ist schon ein seltsamer Zeitgenosse. Die Entwickler-Legende ist für seine vollmundigen Versprechen bekannt, die sich am Ende immer wieder als leere Worte entpuppt haben. Aktuelles Beispiel: Fable: The Journey für Xbox 360. Der charismatische Altmeister stellte das Abenteuerspiel auf der E3 2011 höchstpersönlich vor. Einige Journalisten hatten vor der Präsentation behauptet, dass der Kinect-Titel "auf Schienen" laufen würde, also sämtliche Aktionen (etwa die Bewegung) vom Spiel vorgegeben werden. Molyneux hatte die Absicht die Presse ernsthaft vom Gegenteil zu überzeugen.
In großen Buchstaben schrieb er auf eine Tafel "It's not on rails". Alle Journalisten, die die 15-minütigen Demo gemeinsam mit ihm erlebt haben, sollten sich anschließend auf dem Whiteboard verewigen. Das entsprechende Beweisfoto können wir euch aufgrund fehlender Bildrechte leider nicht zeigen, ihr könnt aber Google bedienen. Am Ende war Fable: The Journey tatsächtlich nicht viel mehr als ein relativ belangloses Kinect-Abenteuer. Die Bewegungsabläufe beschränkten sich auf zwei, drei Manöver, die Spielwelt konnte man nicht auf eigene Faust entdecken. Peter Molyneux wird es offenbar wohl nie lernen, aber das ist auch ein Grund, warum man ihn einfach gern haben muss.
In diesem Artikel
- Seite 1 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - Die Nonnen aus Hitman: Absolution (Update)
- Seite 2 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - Molyneux zu Fable: The Journey: 'Its not on rails' (Update)
- Seite 3 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - Sonys 'rassistische' PSP-Werbekampagne
- Seite 4 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - John Romero und sein Baby Daikatana
- Seite 5 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - Ein beispielloses Fiasko: Der Fall 'Ocean Marketing'
- Seite 6 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - Leitfaden für Spiele-Journalisten: Lair Reviewers Guide
- Seite 7 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - God of War 2-Party mit toter Ziege
- Seite 8 Bildergalerie
- Seite 1 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - Die Nonnen aus Hitman: Absolution (Update)
- Seite 2 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - Molyneux zu Fable: The Journey: 'Its not on rails' (Update)
- Seite 3 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - Sonys 'rassistische' PSP-Werbekampagne
- Seite 4 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - John Romero und sein Baby Daikatana
- Seite 5 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - Ein beispielloses Fiasko: Der Fall 'Ocean Marketing'
- Seite 6 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - Leitfaden für Spiele-Journalisten: Lair Reviewers Guide
- Seite 7 Die wohl größten Marketing-Fails der Spiele-Industrie - God of War 2-Party mit toter Ziege

ihr habt sowas von recht. ehrlich
hmmm, eigentlich müsste sich bei den Betschwestern eher Sainatrix eher anbieten ;-)
...
Ich finde es übrigens Rassistisch das in dem Hitman Trailer nur eine Schwarze aber 7 Weiße Frauen sind!
Und ich finde es unverantwortlich, daß nicht darauf hingewiesen wird, ob dieser Trailer nur mit erneuerbaren Energien hergestellt wurde.
Aber Themawechsel: Gut finde ich, daß mit dem Hitman ein Vorbild für die Jugend von heute geschaffen wurde, durch das jeder lernt, daß Selbstjustiz, das Recht des Stärkeren und der unreflektierte Einsatz von Waffen als Problemlöser ok ist.
btw: Wieso "Saints"? Müßte das nicht "Saintesses" heißen? oder wie auch immer die die "Verweiblichung" à la "-innen" in Englisch funktioniert?
Stellt euch vor es wären unverschleierte Muslime. Dann würden Botschaften gestürmt werden!
Genauso bei Frauen. Kampagne ohne Frauen->diskriminierend. Baust du welche ein, dann ist es sexistisch. Ja, was denn nun? :-B