PCG Garage: Streamerin ShevaLion über Abomodelle, Kosten und Anfängertipps in iRacing

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PCG Garage: Streamerin ShevaLion über Abomodelle, Kosten und Anfängertipps in iRacing
Quelle: iRacing

In der aktuellen Folge der PCG Garage verrät Streamerin ShevaLion im Interview einige Einsteigertipps, und welche Kosten entstehen können.

Abos und viel Service in iRacing

Michi: Wir müssen natürlich auch noch über das Abo-Modell sprechen. Das Erste, was mir als Neueinsteiger sofort ins Auge sticht, ist ja das Bezahlsystem in iRacing. Von günstig und zugänglich kann da allerdings keine Rede sein. Was sagst du denn dazu?

ShevaLion: Ja, da bin ich voll bei dir. Das Erste, was passiert, wenn ich mich auf der iRacing-Website anmelde, ist die Frage danach, was ich wie lange bezahlen möchte. Man muss in mehreren Kostenpunkten unterscheiden. Das eine ist das Abo-Modell, sprich, ich zahle monatlich oder jährlich. Da gibt's auch den ein oder anderen Trick, wie es ein wenig günstiger werden kann. Das rechtfertigt das Ganze für mich auch etwas, denn iRacing bietet einen guten Service. Es stecken auch Entwicklerstudios und laufende Kosten dahinter. All die tausend Rennserver, die gleichzeitig laufen und auch hervorragend laufen. Bis auf wenige Probleme funktioniert die Sim sehr gut.

Dazu kommt noch die ständige Weiterentwicklung. Es gab zuletzt ein neues Reifenmodell, davor kam der Regen. Aktuell arbeiten die Entwickler an einer neuen Grafikengine. Also da passiert immer wieder etwas. Die lasergescannten Strecken werden aktualisiert oder der neueste GT3 kommt dazu. Man merkt schon, da ist andauernd unfassbar viel am Passieren.

Mit dem Ford Mustang über den Kurs in Oschersleben zu brettern, sorgt sofort für DTM-Stimmung. Quelle: PC Games Mit dem Ford Mustang über den Kurs in Oschersleben zu brettern, sorgt sofort für DTM-Stimmung. Das sind keine einzelnen Patches, sondern man spricht in iRacing von Seasons. Die sind 13 Wochen lang - zwölf Wochen plus eine Pausenwoche. Jede Season kommt wirklich eine Neuerung und dafür finde ich das Abo-Modell absolut gerechtfertigt, da ich weiß, ich bekomme auch immer eine stetige Weiterentwicklung.

Wie teuer kann iRacing werden?

Michi: Neben dem Abo-Modell haben wir auch noch die Preise für Fahrzeuge und Strecken, die muss man ja extra dazuzahlen. Das ist natürlich wieder schwierig, weil auch da die Neueinsteiger denken: "Jetzt habe ich das Abo abgeschlossen, aber besitze noch nicht alle Autos und alle Strecken." Wie findest du das denn? Wie kann man das vielleicht umgehen, wenn man frisch einsteigt?

ShevaLion: Ich liebe iRacing, sonst würde ich es nicht fahren. Ich habe mich auch hier auf unser Gespräch vorbereitet und lange überlegt, was ich dazu sagen kann. Aber ich glaube, dazu gibt es keinen positiven Aspekt. Es ist teuer, richtig! Ich bin auch schon das ein oder andere Mal in einem Monat erschrocken, wie viel ich wieder ausgegeben habe.

Es ist vielleicht keine Entschuldigung, aber ein Hoffnungsschimmer. Irgendwann hat man alles gekauft, dann muss nichts mehr Neues dazukommen. Strecken wiederholen sich, man hat seine ein, zwei Autos, die man immer wieder fährt, und dann wird das Ganze auch wieder günstiger. Aber in den ersten Jahren sind die Ausgaben schon höher.

In den meisten Racing-Simulationen ist das Schadensmodell äußerst abgeschwächt. In iRacing sehen Unfälle dagegen sehr realistisch aus. Quelle: PC Games In den meisten Racing-Simulationen ist das Schadensmodell äußerst abgeschwächt. In iRacing sehen Unfälle dagegen sehr realistisch aus. Michi: Verrätst du, wie viel Geld du insgesamt schon in iRacing gesteckt hast?

ShevaLion: Ja, das sind ungefähr 900 Euro.

Michi: Das ist auf jeden Fall ein stolzer Preis. So viel müssen Neulinge nicht ausgeben. Hast du da vielleicht irgendeinen Tipp für Leute, die noch nie iRacing gespielt haben, die sich angemeldet haben und ihre ersten Runden drehen wollen? Welche Klasse ist denn gut geeignet dafür?

ShevaLion: Als Anfänger ist es ohnehin noch relativ günstig. Denn am Anfang brauche ich tatsächlich nur ein aktives Abo. Wenn ich Glück habe, gibt's sogar einen Rabatt. Am Black Friday war iRacing zum Beispiel 50 Prozent günstiger. Auch da kann man noch einmal ordentlich sparen. Das lohnt sich vor allem aufs Jahr gerechnet extrem. Und wenn man wirklich erst reinschnuppern möchte, reicht ein einfaches Monats-Abo.

Für den Start sind außerdem die Rookie-Autos, die ich eben in der Rookie-Klasse fahre, sowie einige Strecken gratis. Für die erste Erfahrung kannst du mit Rabatt-Glück tatsächlich für sechs Euro einsteigen. Danach sieht es aber schon anders aus. Wenn ich aus der Rookie-Klasse raus bin, möchte ich mich im GT4-, oder Formelbereich weiterentwickeln. Je nachdem, wo die Laufbahn hingeht, muss man anfangen, das Auto und die Strecken zu erwerben.

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  1. Seite 1 Einstieg, News und die Anfänge von iRacing
  2. Seite 2 Anmeldung, Abonnement, Physik-Modell
  3. Seite 3 Fahrzeuge, Strecken, Multiplayer und weitere Titel
  4. Seite 4 Streamerin ShevaLion über Zugänglichkeit und Fahrphysik
  5. Seite 5 Streamerin ShevaLion über Abomodelle, Kosten und Tipps
  6. Seite 6 Streamerin ShevaLion über Lizenzen und die Zukunft von iRacing
    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Neawoulf Mitglied
        Hab's vor einigen Jahren mal eine Season MX-5 Cup und ein paar Rennen Nordschleife gespielt. Macht definitiv Spaß, ist aber ein Zeitfresser. Man muss schon einiges an Zeit reinstecken und eben auch Geld. Bin in der Zeit nicht mehr dazu gekommen andere Sachen zu spielen, daher hab ich's relativ schnell wieder gelassen.

        Was ich nicht gut finde: Neben dem Abo kauft man ja auch Content, kann den ohne aktives Abo aber gar nicht nutzen. Nicht einmal für's Training ohne Gegner. War zumindest damals so.

        Aber wenn man viel Zeit hat und bereit ist ein paar Euro zu investieren, dann ist iRacing definitiv nen Blick wert.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Hab's vor einigen Jahren mal eine Season MX-5 Cup und ein paar Rennen Nordschleife gespielt. Macht definitiv Spaß, ist aber ein Zeitfresser. Man muss schon einiges an Zeit reinstecken und eben auch Geld. Bin in der Zeit nicht mehr dazu gekommen andere Sachen zu spielen, daher hab ich's relativ schnell wieder gelassen.

        Was ich nicht gut finde: Neben dem Abo kauft man ja auch Content, kann den ohne aktives Abo aber gar nicht nutzen. Nicht einmal für's Training ohne Gegner. War zumindest damals so.

        Aber wenn man viel Zeit hat und bereit ist ein paar Euro zu investieren, dann ist iRacing definitiv nen Blick wert.
      • Von Martina Hobby-Spieler/in
        Iracing macht schon Spaß und wenn man etwas investiert hat, dann bekommt auch gut %. Was leider aber ist ( ist in allen Rensims so ) das manche sich für Götter halten und denken sie wäre was besonderes. Sie machen ja nie Fehler, immer ist es der langsamere Fahrer
        Das verleidet einem oft das fahren in Teams oder in Rennserien
      • Von Dogof NPC
        also da die sim schon seit 2009 läuft, denke ich, dass man da nichtmehr von Hype reden kann, sondern von etabliert :)

        und wir haben ja heutzutage das glück, dass glaube ich jeder seine sim finden kann und damit spaß haben kann ;)

        in diesem sinne: keep racing
      • Von Demanufacture Gelegenheitsspieler/in
        Um diesen Hype zu verstehen, habe ich mal 3 Monate iRacing selbst gestestet und es ist ernüchternd.
        Die Auswahl ist groß sofern man bereit ist Geld dafür auszugeben. Wenn man dauerhaft Rennen mit anderen fahren will, dann ist es durchaus ne gute Platform. Aber von einem Abomodell erwarte ich einfach tadellosen Service.
        Und dieser hat so seine Schattenseiten. Warum?
        Trotz Highend-Rechner und top Glasfaserleitung hatte ich in manchen Rennen desyncs bzw manche andere Fahrer sind rumgewarpt oder gar unsichtbar geworden und nach paar Sekunden waren sie wieder da.
        Kollege von mir der woanders in Deutschland wohnt, hat es gleichzeitig mit mir getestet und die gleiche Erfahrung gemacht. Dh. Problem liegt nicht auf meiner Seite. Für ein Bezahlmodell ist das nicht in Ordnung!

        Ich spiele seit ca.1994 und habe eigentlich alles gezockt, aber man ist hier trotzdem als Anfänger deklariert was ja ok ist. Aber wenn ich fast in jeder Ranking-Rennen bewusst abgeschossen werde bzw. der eine oder andere Idiot mit Komplexen eine Runde wartet um mich grundlos wegzukegeln, dann ist das einfach bescheuert.
        Wenn man sich einigermaßen vom dem Kloakenniveau hocharbeitet hat, dann ist es "weiter oben" auch nicht sonderlich besser. Ja, mit solchen Problem müssen andere Sims auch kämpfen, aber dachte, dass man hier ein strengeres Auge drauf hat..... anscheinend nicht.

        Positiv ist es jedenfalls, dass es in VR gut läuft, aber grafisch zieht es nicht die Wurst vom Teller.
        Sehr großer Nachteil ist jedenfalls, dass man nicht gemeinsam mit einem Kollegen im selben Rennen fahren kann, weil das Rankingsystem und beide halt so oder so trennt. Bzw. wir haben keine Möglichkeit gefunden.

        Naja, jedenfalls hat mich das Gesamtpaket nicht abgeholt und ob da jetzt weltbekannte Fahrer rumeiern ist mir egal.
        Kann den Hype jedenfalls nicht nachvollziehen und Sims wie LMU, Raceroom, AMS2 oder AC Evo machen die Sache genauso gut. Um ehrlich zu sein, da macht es gar in Raceroom mehr Spaß zu fahren.
        Ich habe den ganzen Liga-Schwitzkram längst hinter mir und fahre mit nem Kumpel gemeinsam verschiedene Rennen. Darum bin ich vielleicht nicht der "richtige" iRacing-Kunde......
      • Von Dogof NPC
        Ich fahre Iracing seit 2009. mein Account ist so um die 1200+ euro schwer das macht in 17 Jahren um die 75 Euro, was ich persönlich voll ok finde. Ich habe jetzt nicht die ganzen vergünstigungen die man bekommt mit eingerechnet. Aber ja, völlig klar, dass abomodell schreckt natürlich viele ab und die kosten die hoch erscheinen.
        Iracing bietet aber auch vielmehr, als alle anderen Rennsims und besitzt eine Liebe zum detail, die auch ziemlich einzigartig ist.
        Welche Sim kann schon von sich behaupten, dass der Regen genau dort Pfützen bildet, wie auf der Original strecke, da sich die Leute von Iracing auch das Drainagesystem anschauen. Streckenteile die nicht von Sonne bestrahlt werden, sind kälter als die, wo sonne einstrahlt. Autos hinterlassen eine Wärmesignatur auf der Straße etc.
        Das zieht natürlich viele echte rennsportler an.
        Natürlich ist nicht alles gold was glänzt, aber für die leistung, die mir geboten wird, bin ich auch bereit etwas zu zahlen, zumal sich die sim ja sowohl grafisch, als auch technisch immer weiterentwickelt
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