PCG Garage über iRacing: Anmeldung, Abonnement, Physik-Modell

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PCG Garage über iRacing: Anmeldung, Abonnement, Physik-Modell
Quelle: iRacing

Redakteur Michi verrät euch seine Einsteigerprobleme in iRacing. Schon Anmeldung und Auswahl des Abos können zu Schwierigkeiten führen.

Ein schwieriger Start

Doch was macht iRacing eigentlich so besonders? Bevor ihr die Expertensicht aus der Perspektive von Streamerin ShevaLion erfahrt, möchte ich euch einmal auf meine Anfängererfahrung mitnehmen, denn viele Stunden bin ich vor der aktuellen Folge in iRacing noch nicht gefahren.

Das hat auch seine Gründe, denn auf den ersten Blick sieht der Titel nicht sonderlich gut aus, ist deutlich weniger zugänglich als andere Rennsimulationen und über den Köpfen vieler Neulinge schwebt das Damoklesschwert der Preispolitik. Wenn man sich nicht gut auskennt, macht iRacing nämlich einen ziemlich teuren Ersteindruck.

Schon meine erneute Anmeldung forderte mich dieses Mal heraus: Steam lässt seit Juli 2025 bei Abos größtenteils keine Zahlung mit PayPal zu. Auch die Anmeldung per Kreditkarte verursachte Probleme, da ein angeblicher VPN-Fehler im Büro auftrat. Bis ich die ganzen Schwierigkeiten hinter mir lassen konnte, sind erst einmal drei Stunden vergangen.

Welches Abo soll es denn sein? Drei verschiedene Zeiträume stehen zur Verfügung. Aber Achtung: Die meisten Fahrzeuge und Strecken kosten extra! Quelle: PC Games Welches Abo soll es denn sein? Drei verschiedene Zeiträume stehen zur Verfügung. Aber Achtung: Die meisten Fahrzeuge und Strecken kosten extra! Bevor ich dann die ersten Runden auf der Strecke drehen kann, muss ich eben dieses Abo abschließen. Mir stehen dabei auf Steam Mitgliedschaften für einen Monat, sechs Monate oder ein komplettes Jahr zur Auswahl parat. Diese Abonnements kosten je nach Zeitraum einen bestimmten Betrag.

Das Abo und die Personalisierung des Accounts schrecken Sim-Racing-Amateure bereits ab. Dazu kommt noch ein unübersichtliches Menü, das bei der Steam-Version sogar nur über ein Internet-Browser-Fenster funktioniert. Habe ich mich ein wenig zurechtgefunden, geht es endlich auf die Piste.

Der erste Lauf gegen die KI ist eine Art Tutorial, bei dem iRacing mich auf das Kommende vorbereitet. Im Verlauf meiner Multiplayer-Karriere steige ich in einigen Kategorien wie dem Safety-Rating auf oder ab, je nachdem, wie ich mich auf der Piste schlage und Konkurrenten gegenüber verhalte.

Die Liebe zum Detail

Nach ein paar Runden merke ich aber auch sehr schnell, warum so viele Sim-Racer und echte Piloten auf iRacing schwören. Das Fahrverhalten schreit sofort nach Realismus und ich bekomme direkt ein tolles Gefühl für mein Auto. Jede Unebenheit und Kompression spüre ich im Force-Feedback meines Lenkrads oder Rigs.

Außerdem kann ich mit ein wenig Übung Rutscher abfangen, ohne in der Leitplanke einzuschlagen. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich relativ schnell ein Gespür für meine Reifen und meine Bremsen bekomme, was einer der wichtigsten Punkte im Sim-Racing ist. Anspruchsvoll bleibt der Titel aber dennoch. Um regelmäßig auf dem Siegertreppchen zu landen, braucht es sogar die ein oder andere Setup-Veränderung.

Setup-Veränderungen gehören zum Motorsport dazu. Um Rundenzeiten zu optimieren, braucht es auch in iRacing Anpassungen. Quelle: PC Games Setup-Veränderungen gehören zum Motorsport dazu. Um Rundenzeiten zu optimieren, braucht es auch in iRacing Anpassungen. Auch in Le Mans Ultimate, Raceroom, Assetto Corsa und Co. lassen sich etliche Anpassungen am Wagen treffen, doch so detailliert wie bei iRacing funktioniert das in keinem der Titel. Es wundert mich also nicht, dass selbst Max Verstappen seine Freizeit nutzt, um an Online-Wettbewerben teilzunehmen. Der viermalige F1-Weltmeister lebt schließlich für den Motorsport und den bietet mir die Sim - zumindest auf einem Bildschirm.

Antreten werde ich gegen Verstappen allerdings so schnell nicht. Es dauert seine Zeit, bis mein Rating für den sogenannten Top-Split reicht. Selbst talentierte Hobby-Piloten müssen um einen Platz auf dem höchsten Niveau in iRacing kämpfen.

Vom starken Physik-Modell profitiert auch die Kollisionsabfrage, was mir das Leben allerdings auch hin und wieder schwerer macht. Unfälle führen zügig zu Ausfällen oder langen Reparaturstopps. Das Schadensmodell in iRacing verzeiht nur wenige Fehler und sieht dazu in den meisten Klassen äußerst realitätsnah aus.

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  1. Seite 1 Einstieg, News und die Anfänge von iRacing
  2. Seite 2 Anmeldung, Abonnement, Physik-Modell
  3. Seite 3 Fahrzeuge, Strecken, Multiplayer und weitere Titel
  4. Seite 4 Streamerin ShevaLion über Zugänglichkeit und Fahrphysik
  5. Seite 5 Streamerin ShevaLion über Abomodelle, Kosten und Tipps
  6. Seite 6 Streamerin ShevaLion über Lizenzen und die Zukunft von iRacing
    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Neawoulf Mitglied
        Hab's vor einigen Jahren mal eine Season MX-5 Cup und ein paar Rennen Nordschleife gespielt. Macht definitiv Spaß, ist aber ein Zeitfresser. Man muss schon einiges an Zeit reinstecken und eben auch Geld. Bin in der Zeit nicht mehr dazu gekommen andere Sachen zu spielen, daher hab ich's relativ schnell wieder gelassen.

        Was ich nicht gut finde: Neben dem Abo kauft man ja auch Content, kann den ohne aktives Abo aber gar nicht nutzen. Nicht einmal für's Training ohne Gegner. War zumindest damals so.

        Aber wenn man viel Zeit hat und bereit ist ein paar Euro zu investieren, dann ist iRacing definitiv nen Blick wert.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Hab's vor einigen Jahren mal eine Season MX-5 Cup und ein paar Rennen Nordschleife gespielt. Macht definitiv Spaß, ist aber ein Zeitfresser. Man muss schon einiges an Zeit reinstecken und eben auch Geld. Bin in der Zeit nicht mehr dazu gekommen andere Sachen zu spielen, daher hab ich's relativ schnell wieder gelassen.

        Was ich nicht gut finde: Neben dem Abo kauft man ja auch Content, kann den ohne aktives Abo aber gar nicht nutzen. Nicht einmal für's Training ohne Gegner. War zumindest damals so.

        Aber wenn man viel Zeit hat und bereit ist ein paar Euro zu investieren, dann ist iRacing definitiv nen Blick wert.
      • Von Martina Hobby-Spieler/in
        Iracing macht schon Spaß und wenn man etwas investiert hat, dann bekommt auch gut %. Was leider aber ist ( ist in allen Rensims so ) das manche sich für Götter halten und denken sie wäre was besonderes. Sie machen ja nie Fehler, immer ist es der langsamere Fahrer
        Das verleidet einem oft das fahren in Teams oder in Rennserien
      • Von Dogof NPC
        also da die sim schon seit 2009 läuft, denke ich, dass man da nichtmehr von Hype reden kann, sondern von etabliert :)

        und wir haben ja heutzutage das glück, dass glaube ich jeder seine sim finden kann und damit spaß haben kann ;)

        in diesem sinne: keep racing
      • Von Demanufacture Gelegenheitsspieler/in
        Um diesen Hype zu verstehen, habe ich mal 3 Monate iRacing selbst gestestet und es ist ernüchternd.
        Die Auswahl ist groß sofern man bereit ist Geld dafür auszugeben. Wenn man dauerhaft Rennen mit anderen fahren will, dann ist es durchaus ne gute Platform. Aber von einem Abomodell erwarte ich einfach tadellosen Service.
        Und dieser hat so seine Schattenseiten. Warum?
        Trotz Highend-Rechner und top Glasfaserleitung hatte ich in manchen Rennen desyncs bzw manche andere Fahrer sind rumgewarpt oder gar unsichtbar geworden und nach paar Sekunden waren sie wieder da.
        Kollege von mir der woanders in Deutschland wohnt, hat es gleichzeitig mit mir getestet und die gleiche Erfahrung gemacht. Dh. Problem liegt nicht auf meiner Seite. Für ein Bezahlmodell ist das nicht in Ordnung!

        Ich spiele seit ca.1994 und habe eigentlich alles gezockt, aber man ist hier trotzdem als Anfänger deklariert was ja ok ist. Aber wenn ich fast in jeder Ranking-Rennen bewusst abgeschossen werde bzw. der eine oder andere Idiot mit Komplexen eine Runde wartet um mich grundlos wegzukegeln, dann ist das einfach bescheuert.
        Wenn man sich einigermaßen vom dem Kloakenniveau hocharbeitet hat, dann ist es "weiter oben" auch nicht sonderlich besser. Ja, mit solchen Problem müssen andere Sims auch kämpfen, aber dachte, dass man hier ein strengeres Auge drauf hat..... anscheinend nicht.

        Positiv ist es jedenfalls, dass es in VR gut läuft, aber grafisch zieht es nicht die Wurst vom Teller.
        Sehr großer Nachteil ist jedenfalls, dass man nicht gemeinsam mit einem Kollegen im selben Rennen fahren kann, weil das Rankingsystem und beide halt so oder so trennt. Bzw. wir haben keine Möglichkeit gefunden.

        Naja, jedenfalls hat mich das Gesamtpaket nicht abgeholt und ob da jetzt weltbekannte Fahrer rumeiern ist mir egal.
        Kann den Hype jedenfalls nicht nachvollziehen und Sims wie LMU, Raceroom, AMS2 oder AC Evo machen die Sache genauso gut. Um ehrlich zu sein, da macht es gar in Raceroom mehr Spaß zu fahren.
        Ich habe den ganzen Liga-Schwitzkram längst hinter mir und fahre mit nem Kumpel gemeinsam verschiedene Rennen. Darum bin ich vielleicht nicht der "richtige" iRacing-Kunde......
      • Von Dogof NPC
        Ich fahre Iracing seit 2009. mein Account ist so um die 1200+ euro schwer das macht in 17 Jahren um die 75 Euro, was ich persönlich voll ok finde. Ich habe jetzt nicht die ganzen vergünstigungen die man bekommt mit eingerechnet. Aber ja, völlig klar, dass abomodell schreckt natürlich viele ab und die kosten die hoch erscheinen.
        Iracing bietet aber auch vielmehr, als alle anderen Rennsims und besitzt eine Liebe zum detail, die auch ziemlich einzigartig ist.
        Welche Sim kann schon von sich behaupten, dass der Regen genau dort Pfützen bildet, wie auf der Original strecke, da sich die Leute von Iracing auch das Drainagesystem anschauen. Streckenteile die nicht von Sonne bestrahlt werden, sind kälter als die, wo sonne einstrahlt. Autos hinterlassen eine Wärmesignatur auf der Straße etc.
        Das zieht natürlich viele echte rennsportler an.
        Natürlich ist nicht alles gold was glänzt, aber für die leistung, die mir geboten wird, bin ich auch bereit etwas zu zahlen, zumal sich die sim ja sowohl grafisch, als auch technisch immer weiterentwickelt
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