PCG Garage über iRacing: Fahrzeuge, Strecken, Multiplayer und weitere Titel
In der aktuellen Folge der PCG Garage geht es auch um den Umfang von iRacing: Welche Fahrzeuge, Strecken und Spielmodi stehen zur Verfügung?
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Vom Tourenwagen zum F1-Boliden
Dann bleibe ich doch direkt bei den verschiedenen Fahrzeugkategorien, denn dabei gilt es auch zu beachten, dass ich im Multiplayer nicht direkt mit den hochmotorisierten PS-Monstern an den Start gehen darf. Ich muss mich in der Motorsport-Welt hocharbeiten und auch ordentlich den Geldbeutel zücken.
Das Abomodell stellt mir schließlich nur eine recht überschaubare Anzahl an Autos und Strecken zur Verfügung. Wenn ich tiefer in iRacing eintauchen möchte, kann es teuer werden! Für jeden Wagen und jeden Kurs kommen noch einmal extra 10 bis 15 Euro auf den Preis des Abos obendrauf.
Die Auswahl ist dafür gewaltig: Die Simulation besitzt unter anderem die offiziellen Lizenzen der NASCAR- und Indycar-Saison, der IMSA und noch vielen weiteren Rennserien. Ich schwinge mich also nicht nur hinters Steuer von beliebten GT3-Boliden und Hypercars wie in manch anderer Sim, sondern drehe mit verschiedenen Formelfahrzeugen, Oldtimern und Rallyewagen meine Runden.
Quelle: PC Games
Einsteiger sollten zunächst in Rennwagen mit weniger Pferdestärken Platz nehmen und sich an das Handling gewöhnen.
Dazu kommen populäre Pisten wie Silverstone, die Nürburgring-Nordschleife, Le Mans und Co., aber auch Videospiele-Exoten wie der Sachsenring, Knockhill und Long Beach. Die komplette Liste der Autos und Kurse ist grandios. Durch die LiDAR-Technologie werden die Strecken auch realitätsgetreu nachgebildet.
Starker Service mit langen Wartezeiten
Hin und wieder gibt es in iRacing auch Neuzugänge. Mit dem Adelaide Street Circuit kam zuletzt ein ehemaliger F1-Kurs und Austragungsort der australischen Supercars-Serie in den bereits breit gefächerten Katalog. Auch die recht neue Strecke in Miami rund um das Hard-Rock-Stadium ist mittlerweile integriert.
In der Regel müssen virtuelle Piloten auf große Updates lange warten. Das beste Beispiel ist dabei der Regen, denn jahrelang gab es in der Rennsimulation nur Rennen bei trockenen Bedingungen. Erst im März 2024 lieferten die Entwickler ein dynamisches Wettersystem nach.
Die Wartezeit hat sich jedoch gelohnt: Mittlerweile sind die Regenrennen die realistischsten, die es im Sim-Racing gibt. Die schnellsten Zeiten bei nassen Verhältnissen drehe ich, wenn ich die sogenannte Regenlinie fahre. Ich muss dabei von der üblichen Ideallinie wegbleiben, da die durch den Gummiabrieb im Feuchten deutlich rutschiger wird. Solche Details bietet mir im Sim-Racing derzeit nur iRacing.
Quelle: PC Games
Regen ist noch recht neu in iRacing. Erst seit dem Jahr 2024 wird es hin und wieder feucht auf den Strecken.
Für das monatliche Abo bekomme ich außerdem einen guten Service geboten. Die offiziell bereitgestellten Rennen werden überwacht und wechseln regelmäßig. Um daran teilzunehmen, brauche ich zwar Strecke und Fahrzeug, doch immerhin fallen durch die organisierten Events und Renn-Stewards die üblichen Online-Rambos weg.
iRacing lässt sich die Benutzung einiges kosten, legt sich allerdings auch für einen reibungslosen Ablauf ins Zeug. Bis auf einige Netcode-Fehler gibt es im Multiplayer nur wenige Schwierigkeiten und "offline" eine realistisch agierende KI, von der andere Simulationen nur träumen können.
Spiele im iRacing-Kosmos
Wer auf das Abo-Modell verzichten möchte, dennoch aber einmal auf manchen lasergescannten Kursen seine Runden drehen will, für den gibt es seit November 2025 die Möglichkeit, im Spiel NASCAR 25 auf Steam durchzustarten. Nicht ganz auf dem Hardcore-Simulationslevel wie iRacing stellt der Titel die NASCAR-Saison 2025 in den Mittelpunkt.
Mit den offiziellen Fahrern, Teams und Strecken bekomme ich zumindest einen kleinen Einblick auf Oval-Kurse und einige permanente Rennstrecken in den Vereinigten Staaten. Für das Entwicklerstudio ist der Release ein Schritt zurück zu den Wurzeln ihres kompletten Werdegangs.
Quelle: iRacing
iRacing Arcade steht bereits in den Startlöchern. Auf Steam gibt's eine Demo-Version zum kommenden Rennspiel.
Noch in diesem Jahr soll außerdem iRacing Arcade veröffentlicht werden. Optisch muss ich mich dabei zwar an einen comicartigen Look aus der Verfolgerperspektive gewöhnen, die Demoversion auf Steam macht aber bereits jede Menge Spaß. Das Rennspiel soll vor allem Arcade-Fans auf die gesamte Marke aufmerksam machen. Für zwischendurch spricht der Titel aber auch den ein oder anderen Sim-Racer an. Ein wenig über den Tellerrand zu blicken, hat schließlich noch nie geschadet.
- Seite 1 Einstieg, News und die Anfänge von iRacing
- Seite 2 Anmeldung, Abonnement, Physik-Modell
- Seite 3 Fahrzeuge, Strecken, Multiplayer und weitere Titel
- Seite 4 Streamerin ShevaLion über Zugänglichkeit und Fahrphysik
- Seite 5 Streamerin ShevaLion über Abomodelle, Kosten und Tipps
- Seite 6 Streamerin ShevaLion über Lizenzen und die Zukunft von iRacing

Was ich nicht gut finde: Neben dem Abo kauft man ja auch Content, kann den ohne aktives Abo aber gar nicht nutzen. Nicht einmal für's Training ohne Gegner. War zumindest damals so.
Aber wenn man viel Zeit hat und bereit ist ein paar Euro zu investieren, dann ist iRacing definitiv nen Blick wert.
Das verleidet einem oft das fahren in Teams oder in Rennserien
und wir haben ja heutzutage das glück, dass glaube ich jeder seine sim finden kann und damit spaß haben kann ;)
in diesem sinne: keep racing
Die Auswahl ist groß sofern man bereit ist Geld dafür auszugeben. Wenn man dauerhaft Rennen mit anderen fahren will, dann ist es durchaus ne gute Platform. Aber von einem Abomodell erwarte ich einfach tadellosen Service.
Und dieser hat so seine Schattenseiten. Warum?
Trotz Highend-Rechner und top Glasfaserleitung hatte ich in manchen Rennen desyncs bzw manche andere Fahrer sind rumgewarpt oder gar unsichtbar geworden und nach paar Sekunden waren sie wieder da.
Kollege von mir der woanders in Deutschland wohnt, hat es gleichzeitig mit mir getestet und die gleiche Erfahrung gemacht. Dh. Problem liegt nicht auf meiner Seite. Für ein Bezahlmodell ist das nicht in Ordnung!
Ich spiele seit ca.1994 und habe eigentlich alles gezockt, aber man ist hier trotzdem als Anfänger deklariert was ja ok ist. Aber wenn ich fast in jeder Ranking-Rennen bewusst abgeschossen werde bzw. der eine oder andere Idiot mit Komplexen eine Runde wartet um mich grundlos wegzukegeln, dann ist das einfach bescheuert.
Wenn man sich einigermaßen vom dem Kloakenniveau hocharbeitet hat, dann ist es "weiter oben" auch nicht sonderlich besser. Ja, mit solchen Problem müssen andere Sims auch kämpfen, aber dachte, dass man hier ein strengeres Auge drauf hat..... anscheinend nicht.
Positiv ist es jedenfalls, dass es in VR gut läuft, aber grafisch zieht es nicht die Wurst vom Teller.
Sehr großer Nachteil ist jedenfalls, dass man nicht gemeinsam mit einem Kollegen im selben Rennen fahren kann, weil das Rankingsystem und beide halt so oder so trennt. Bzw. wir haben keine Möglichkeit gefunden.
Naja, jedenfalls hat mich das Gesamtpaket nicht abgeholt und ob da jetzt weltbekannte Fahrer rumeiern ist mir egal.
Kann den Hype jedenfalls nicht nachvollziehen und Sims wie LMU, Raceroom, AMS2 oder AC Evo machen die Sache genauso gut. Um ehrlich zu sein, da macht es gar in Raceroom mehr Spaß zu fahren.
Ich habe den ganzen Liga-Schwitzkram längst hinter mir und fahre mit nem Kumpel gemeinsam verschiedene Rennen. Darum bin ich vielleicht nicht der "richtige" iRacing-Kunde......
Iracing bietet aber auch vielmehr, als alle anderen Rennsims und besitzt eine Liebe zum detail, die auch ziemlich einzigartig ist.
Welche Sim kann schon von sich behaupten, dass der Regen genau dort Pfützen bildet, wie auf der Original strecke, da sich die Leute von Iracing auch das Drainagesystem anschauen. Streckenteile die nicht von Sonne bestrahlt werden, sind kälter als die, wo sonne einstrahlt. Autos hinterlassen eine Wärmesignatur auf der Straße etc.
Das zieht natürlich viele echte rennsportler an.
Natürlich ist nicht alles gold was glänzt, aber für die leistung, die mir geboten wird, bin ich auch bereit etwas zu zahlen, zumal sich die sim ja sowohl grafisch, als auch technisch immer weiterentwickelt