30 Jahre PC Games: Ein Plädoyer an den PC ... von einem Vollblut-Konsolero
Unser Redakteur Maci ist seit Kindheitstagen ein Vollblut-Konsolero. Ob damals auf dem Game Boy und dem Nintendo 64 oder heute auf der Switch und Xbox Series X, die bevorzugte Spieleplattform war nie wirklich der PC. Und dennoch gibt es unzählige Gründe, warum PC-Gaming einen Sonderstatus verdient und auch in den nächsten Jahrzehnten nicht von Konkurrenz-Plattformen wie Konsolen und Mobile aus dem Geschäft verscheucht werden darf.
Meine ersten Berührpunkte mit Videospielen spalten sich in drei Bereiche auf. Zum Ersten waren da eine Sega-Konsole meines Onkels (ich weiß bis heute nicht genau, welche) und zig Brawler-Spiele, unter anderem zu Marken wie Power Rangers, Marvel/DC oder den Teenage Mutant Ninja Turtles. Zum Zweiten verbinde ich mit meinen Videospielanfängen - wie so viele, die Ende der 80er und Anfang der 90er-Jahre geboren wurden - natürlich Nintendo mitsamt legendären Klassikern wie The Legend of Zelda: A Link to the Past (mein allererstes Videospiel) und Pokémon Rot/Blau.
Zum Dritten und Letzten nahm unsere allererste Heimkonsole eine tragende Rolle ein. Der Nintendo 64 war dabei aus vielerlei Hinsicht besonders. Die allerersten Multiplayer-Erfahrungen (International Superstar Soccer 64, Mario Kart 64, Pokémon Stadium, Star Wars Episode 1: Racer uvw.), der erste Funken des Prozesses, sich schrittweise in Gaming zu vernarren (auf einem anderen Level, als das zuvor der Fall war) und die Erkenntnis, dass Gaming für mich etwas Gemütliches ist (und sein sollte).
In diesem Artikel
Trotz alledem bin ich der festen Überzeugung, dass PC-Gaming eine tragende Rolle in der Spiele-Branche verkörpert - und das soll bitte so bleiben!
Hardware-Zicken, Ordner-Wirrwarr, Treiber-Updates = Überforderung
Ich war nie ein Technik-Freak, geschweige denn bewandert, wenn es um Prozessoren, Treiber-Updates und was weiß ich für Kram ging. PC-Gaming bedeutete für mich immer, sich mit solchen Dingen auseinandersetzen zu müssen, ob man nun möchte oder nicht.
Mal startet das Spiel aufgrund von Fehlermeldungen irgendeiner Art nicht, mal muss etwas mit Administrationsrechten angegangen werden, mal gibt es schlicht keinen Sound und mal funktioniert einfach gar nichts.
Auf meinem Nintendo 64 oder auf meinen später folgenden Xbox-Konsolen gab es solche Fälle selten bis nie (die Xbox 360 ist mit ihrem "Ring of Death", den ich gleich zweimal hatte, bitte als spezielle Ausnahme wahrzunehmen).
Vielleicht bin ich zu gemütlich, um mich von der Couch und den "daddel-fertigen" Entertainment-Produkten von Sony, Nintendo und Microsoft zu lösen. Doch auch ich kann nicht leugnen: Es gibt einige Spiele und Gründe, warum der PC eine ganz eigene Stellung in der Gaming-Welt verdient.
Spiele, die nur auf dem PC zünden
Zuallererst wären da die vielen Aufbau-, Strategie- und Simulationsspiele, die auf einer Konsole aufgrund der eingeschränkten Steuerung und dem allgemeinen Gameplay-Konstrukt, das auf den PC mitsamt Maus und Tastatur ausgelegt ist, daran scheitern, eine ähnliche Sogwirkung zu kreieren und so ihr eigentliches Potenzial zu entfalten.
Quelle: Terrible Toybox
Monkey Island is back: Passend zum großen Comeback der Kultserie quatschen wir in der allerersten Ausgabe des nagelneuen PC Games Podcasts mit PCG-Urgestein und Adventure-Experte Felix Schütz über den Titel, die Bedeutung und den Mann dahinter. Hörempfehlung!
Anno, Cossacks, Roller Coaster Tycoon oder Die Sims sind da nur einige Beispiele. Auch das großartige Genre der Point&Click-Adventures profitiert maßgeblich vom PC als Plattform. Ob moderne oder ältere Titel, Deponia oder Monkey Island lassen sich zwar heutzutage beinahe genauso gut an der Konsole steuern, das Gefühl beim Eintauchen ist dennoch ein vollkommen anderes.

Armseeliges MM
6 vs 6 statt 32 vs 32
Leblose Welten, weil den Konsolen einfach die Leistung fehlt (man muss nur mal ansehen, was z.B. bei DL2 alles zusammengekürzt wurde, damit die Konsolen es gestemmt bekommen)
Casual Gaming
Traurige Ports
usw.
So wird es bleiben. Man braucht sich jetzt weder ne neue Graka holen noch ne neue CPU. Der Standard für die nächsten Jahre steht fest. Gibt vielleicht 2-3 extra bling bling effekte für den PC, aber das wars dann auch.
Bei dem was da überhaupt an GaaS, DLC, Ingame Shop Verbrechen zusammenentwickelt wird, braucht man auch nicht mehr von Spiel reden. Eher Laborprodukt. Aber das ist ein anderes Thema.
"What´s the point?"
Irgendwie hab ich das "Plädoyer" nicht gefunden...für was oder wogegen wird denn nun plädiert? Ich hab hier eigentlich nur eine Momentaufnahme der aktuellen Plattform-Situation gelesen. Kann aber auch sein, dass ich den ausschlaggebenden Satz einfach übersehen habe.
Ich hab meine Wurzeln auch im NES. Dennoch ist PC halt "Masterrace". Ich hab ne Series X, ne Switch und ein SteamDeck. Ich werde immer ein Super Mario Fan bleiben, doch dem PC gehört meine Seele :D
Wobei ich da Mitte und Ende 90er schon auf den PC umgeschwenkt bin und dann nach dem "N64" nie mehr ne aktuellere Konsole gekauft hab. Problem war halt früher, daß der PC nach 2 Jahren für die Tonne war, dafür hast halt so um die 1250 DM ausgegeben, später wurden daraus halt um die 1000 Euronen.
Die preisliche Tendenz ist heute leider steigend, aber man kann auch, wenn man gut einkauft und alles hebt, ewig lang damit zocken (länger als ne Konsolengenreation, mußt halt ab und zu nur was nachschieben).
Mein alter 4790k würde es heute noch tun, Cyberpunk ging auch noch mit abstrichen auf WQHD mit 40-50 FPS, da mußte ich halt die 970 mal gegen ne 2060s austauschen. Zwar ist ist jetzt n neues Sys da, aber wegen BF 2042 hätte es das nicht gebraucht, ansonsten zocke ich gerade nur noch Sachen nach, da ist nix aktuelles bei.
PC ist halt geil. Heute ein paar Hörspiele aufgenommen, zurechtgeschnitten und konvertiert. Rechnung eingescant und an die Versicherung geschickt, Youtube geschaut, Spiel gezockt, im Netz was recheriert, nachher noch ne DVD schauen (was man im Regal hat, das kann auch nicht aus einer virtuellen Bibliothek verschwinden und braucht kein Abo) und hier etwas auf Social Media geschmiert. Dazu hab ich jetzt bestimmt noch ein paar Sachen vergessen ...... Ja, das geht alles in der fluxen Form so auch die nächsten Jahre nicht auf Konsolen, Mobilekonsolen oder Smartphones.
PC ist out.
Bücher sind out.
DVD sind out.
Schallplatten sind out.
80er Jahre (gerde Synth)Musik ist out.
Pixelgrafik ist out.
RTS ist out.
Dummheit ist out.
Blablablalba. :D