30 Jahre PC Games: Ein Plädoyer an den PC - Seite 3
Redakteur Maci spielt fast ausschließlich auf der Konsole. Warum das der Fall und wieso PC-Gaming dennoch enorm wichtig für die Branche ist.
Selbiges gilt natürlich für viele andere Spiele. Aus Fallout: New Vegas entwuchs die Mod "New California", mitsamt komplett neuer Spielwelt! Oder die abgedrehten Rollenspiel-Server von GTA 5, das als Mod zu Warcraft 3 entstandene Dota, Counter-Strike (eine Half-Life-Mod), Team Fortress, Day Z ... die Liste ist endlos. Und nicht nur das: Spiele werden durch Mods, Emulatoren & Co. auch auf eine gewisse Art und Weise konserviert, wie es auf den Konsolen nur mit Unterstützung der Hardware-Hersteller (Abwärtskompatibilität) möglich ist. Ein uraltes Spiel kann grundsätzlich am PC auch heute noch frisch und packend sein. Abschließend noch ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal der PC-Welt: Eine größere Spielerschaft.
Gemeinsam daddeln
Ich sehe es häufig in meinem Freundeskreis. Die meisten Leute, mit denen ich im engen Kontakt stehe, haben nur recht wenig mit Videospielen am Hut. Die Gründe dafür sind natürlich unterschiedlich. "Wozu 500 Tacken für eine Konsole ausgeben, wenn ich die nur ein paar Mal im Jahr verwende? Und wo fange ich überhaupt an? Welche Spiele eignen sich für mich? Boah, und welche Konsole überhaupt?!"
In diesem Artikel
Ebenso gibt es aber das immer wieder auftretende Phänomen, dass sich Leute ohne große Gaming-Erfahrung dann doch in einem Spiel verlieren. Und das fast immer am PC.
Das liegt natürlich daran, dass beinahe jeder ein solches Teil zu Hause hat, zusätzlich gibt es etliche Spieletitel, die auch auf alter Hardware eine hervorragende Figur machen. Wenn ich meinem Onkel - der Ex-Besitzer der ominösen Sega-Konsole - heute von Spielen wie Dorfromantik erzähle, dann sieht man ein deutliches Funkeln in den Augen.
Das würde niemals aufleuchten bei einem Konsolenspiel, die angesprochenen Barrikaden sind schlicht zu hoch. Sich eben mal Steam zu installieren, um das Spiel auszuchecken, ist da deutlich einfacher und effektiver.
Zusätzlich sind Mods für mehr Barrierefreiheit ebenso ein nicht zu unterschätzendes Element. Die Spieleindustrie wacht in diesem Bereich zwar immer mehr auf (man siehe The Last of Us: Part 2 oder Assassin's Creed Valhalla), doch ohne den PC im modernen Spielezeitalter wäre die virtuelle Welt deutlich kleiner, unbevölkerter, vorhersehbarer, beschränkter und schlicht trister. Dafür, dass das nicht der Fall ist, möchte ich als Konsolero "danke" sagen.
Auch ein dickes Dankeschön an alle Leserinnen und Leser, Podcast-Fans und PCG-Video-Enthusiasten, für 30 Jahre Unterstützung, Interesse und Leidenschaft. Auf die nächsten 30, cheers! Nun seid ihr gefragt: Wie steht ihr zur kunterbunten Welt der PC-Spiele? Seid ihr auch, wie unser Redakteur Maci, ein Vollblut-Fan der diversen Konsolen oder bleibt euer Gaming-Zuhause der PC? Schreibt uns eure Gedanken und Meinungen in die Kommentare!

Armseeliges MM
6 vs 6 statt 32 vs 32
Leblose Welten, weil den Konsolen einfach die Leistung fehlt (man muss nur mal ansehen, was z.B. bei DL2 alles zusammengekürzt wurde, damit die Konsolen es gestemmt bekommen)
Casual Gaming
Traurige Ports
usw.
So wird es bleiben. Man braucht sich jetzt weder ne neue Graka holen noch ne neue CPU. Der Standard für die nächsten Jahre steht fest. Gibt vielleicht 2-3 extra bling bling effekte für den PC, aber das wars dann auch.
Bei dem was da überhaupt an GaaS, DLC, Ingame Shop Verbrechen zusammenentwickelt wird, braucht man auch nicht mehr von Spiel reden. Eher Laborprodukt. Aber das ist ein anderes Thema.
"What´s the point?"
Irgendwie hab ich das "Plädoyer" nicht gefunden...für was oder wogegen wird denn nun plädiert? Ich hab hier eigentlich nur eine Momentaufnahme der aktuellen Plattform-Situation gelesen. Kann aber auch sein, dass ich den ausschlaggebenden Satz einfach übersehen habe.
Ich hab meine Wurzeln auch im NES. Dennoch ist PC halt "Masterrace". Ich hab ne Series X, ne Switch und ein SteamDeck. Ich werde immer ein Super Mario Fan bleiben, doch dem PC gehört meine Seele :D
Wobei ich da Mitte und Ende 90er schon auf den PC umgeschwenkt bin und dann nach dem "N64" nie mehr ne aktuellere Konsole gekauft hab. Problem war halt früher, daß der PC nach 2 Jahren für die Tonne war, dafür hast halt so um die 1250 DM ausgegeben, später wurden daraus halt um die 1000 Euronen.
Die preisliche Tendenz ist heute leider steigend, aber man kann auch, wenn man gut einkauft und alles hebt, ewig lang damit zocken (länger als ne Konsolengenreation, mußt halt ab und zu nur was nachschieben).
Mein alter 4790k würde es heute noch tun, Cyberpunk ging auch noch mit abstrichen auf WQHD mit 40-50 FPS, da mußte ich halt die 970 mal gegen ne 2060s austauschen. Zwar ist ist jetzt n neues Sys da, aber wegen BF 2042 hätte es das nicht gebraucht, ansonsten zocke ich gerade nur noch Sachen nach, da ist nix aktuelles bei.
PC ist halt geil. Heute ein paar Hörspiele aufgenommen, zurechtgeschnitten und konvertiert. Rechnung eingescant und an die Versicherung geschickt, Youtube geschaut, Spiel gezockt, im Netz was recheriert, nachher noch ne DVD schauen (was man im Regal hat, das kann auch nicht aus einer virtuellen Bibliothek verschwinden und braucht kein Abo) und hier etwas auf Social Media geschmiert. Dazu hab ich jetzt bestimmt noch ein paar Sachen vergessen ...... Ja, das geht alles in der fluxen Form so auch die nächsten Jahre nicht auf Konsolen, Mobilekonsolen oder Smartphones.
PC ist out.
Bücher sind out.
DVD sind out.
Schallplatten sind out.
80er Jahre (gerde Synth)Musik ist out.
Pixelgrafik ist out.
RTS ist out.
Dummheit ist out.
Blablablalba. :D