Die besten Aufbauspiele und Wirtschaftssimulationen: Die Top 10 im Einkaufsführer Video-Special
Ihr seid auf der Suche nach einem guten Aufbauspiel oder einer herausfordernden Wirtschaftssimulation? Keine Problem, denn wir präsentieren euch die Top-10-Spiele. Wenn ihr in eurer Freizeit also gerne Zahlen herumschubst, Logistik-Konzepte ausarbeitet und Entwicklungshilfe leistet, seid ihr hier genau richtig.
In Shootern, Rollenspielen und Action-Adventures erfreuen wir uns immer wieder daran, Feinde über den Jordan zu schicken und ganze Zivilisationen dem Erdboden gleich zu machen. Es kann aber auch durchaus unterhaltsam sein, Dinge zur Abwechslung mal wachsen und florieren zu sehen. Das stellen seit Jahren Tausende Spieler unter Beweis, die sich in ihrer Freizeit als Hobby-Stadtplaner und Unternehmensmanager verdingen. Wenn auch ich zu dieser Gruppe gehört, dann haben wir für euch heute einen besonderen Leckerbissen im Programm. In unserem Einkaufsführer-Special widmen wir uns dieses Mal nämlich den zehn besten Aufbau- und Wirtschaftssimulationen.
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Frostpunk
Quelle: 11 Bit Studios
Frostpunk wurde nach dem Launch um drei DLCs erweitert, einer davon erzählt unter anderem die Vorgeschichte der Eiszeit-Apokalypse.
Frostpunk - das ist keine finnische Hard-Rock-Band, sondern eines der spannendsten Aufbauspiele der vergangenen Jahre. Das liegt vor allem am ausgefallenen Setting: Der Titel spielt in einer alternativen Version des Jahres 1886, in dem ein Vulkanausbruch die Sonne verdunkelt und die Erde so in einen ewigen Winter versetzt hat - Missernten, Hunger und Tod inklusive. Ihr seid nun der Herrscher der letzten menschlichen Siedlung, die sich um einen sogenannten Generator geschart hat - einen riesigen Kohleofen, der wenigstens noch etwas Wärme ausstrahlt. Und ihr müsst alles dafür tun, dass diese Flamme der Hoffnung nicht erlischt.
Frostpunk ist daher nicht nur Aufbauspiel, sondern auch eine Art Gesellschafts-Survival-Titel. In dessen Rahmen stellen euch die Macher von 11bit Studios, auch verantwortlich für das Kriegsdrama This War of Mine, immer wieder vor extrem schwere Entscheidungen: Neben dem Planen von Infrastruktur, Erforschen neuer Gebiete und Technologien sowie Sammeln von Ressourcen gilt es auch Recht und Ordnung durchzusetzen: Wie großzügig seid ihr mit der Nahrung? Wie grausam bei Gesetzesverstößen? Jeder Schritt zieht Konsequenzen nach sich, die euch und euer Volk langfristig prägen. Und so eine ganz eigene Spielerfahrung kreieren. Das durchaus gelungene Grundpaket von Frostpunk wurde seit Release zudem durch drei DLCs erweitert, die unter anderem einen Endlosmodus eingeführt haben. Wer seine Simulation also gerne eiskalt genießt, der ist bei Frostpunk genau richtig!
Planet Coaster
Quelle: Frontier Developments
Dank zahlreicher Erweiterungen sind so gut wie alle Themenparks möglich, ob nun Piraten oder Sci-Fi. Zudem hat Planet Coaster natürlich auch Mod-Support
Weitaus bunter und freundlicher geht es in Planet Coaster zu: Die Entwickler von Frontier Developments liefern euch hier einen spirituellen Nachfolger zur bekannten und beliebten Rollercoaster-Tycoon-Reihe. Im Zentrum des Titels stehen also voll und ganz der Aufbau und die Verwaltung eines eigenen Vergnügungsparks. Bevor ihr damit loslegen könnt, erstellt ihr euch aber erst einmal einen Avatar und wählt aus einem von drei Spielmodi: In Sandbox baut ihr lustig-launig drauf los, in Challenge müsst ihr dabei auch noch auf eure Finanzen achten und kleinere Herausforderungen meistern. Im Karrieremodus gilt es schließlich, diverse Aufgaben zu erfüllen.
Dazu kommt natürlich noch der Alltag eines Parkmanagers: Ihr baut Wege, gestaltet Landschaften, legt Preise fest, rührt die Werbetrommel, kämpft um Bewertungen oder managt Personal. Es gibt sogar einen Forschungszweig, in dem ihr noch krassere Attraktionen erfinden könnt! Deren Bau ist natürlich das absolute Highlight des Spiels und geht ganz simpel mit Hilfe eines modularen Bausystems: Ihr steckt quasi wie mit Legosteinchen Kaufhäuser, Imbissstände oder eben Fahrgeschäfte zusammen. Ob Mittelalter, Piraten oder Sci-Fi - in Planet Coaster ist alles möglich! Auch dank Einbindung des Steam Workshops und mehrerer Erweiterungen. Bringen selbst die euch keine Freude, dann schaut doch mal bei den anderen Frontier-Spielen rein: Für Tierfreunde gibt's alternativ Planet Zoo, für Dino-Fans bietet sich Jurassic World Evolution an.
Transport Fever 2
Quelle: Good Shepard
Wer auf Eisenbahn-Romantik steht, der ist bei Transport Fever 2 auf jeden Fall an der richtigen Adresse.
Alle jene, die in ihrer Kindheit gerne mit Modelleisenbahnen gespielt haben, nun aber etwas Altersgerechtes suchen, werden auf unserer Liste natürlich auch fündig - mit Transport Fever 2. In der Wirtschaftssimulation dreht sich nämlich alles ums Thema Verkehr. Gut, zugegeben: Im Spiel verlegt ihr nicht nur Schienen. Die Welt will schließlich auch auf Straßen, zu Wasser und neuerdings auch in der Luft erschlossen werden. Schönbauer werden hier aber trotzdem ihre wahre Freude haben.
Auf einer editierbaren oder zufallsgenerierten Karte versorgt ihr Städte mit der nötigen Infrastruktur. Das geht schnell und einfach via interaktiver Werkzeuge oder mit dem modularen Konstruktionssystem. So errichtet ihr Tramlinien und Stationen, um Menschen zur Arbeit zu bringen. Oder ihr zieht LKW-Speditionen auf, die durch kluge Waren-Logistik die örtliche Wirtschaft florieren lassen. Der Spieler startet dabei im Jahr 1850 und spielt sich immer weiter in die Zukunft vor. Ihr schaltet also stetig neue Transportmittel frei - vom Dampfschiff bis zum Düsenjet. Insgesamt erwarten euch 200 detailgetreue Fahrzeuge aus allen Ecken der Erde. Auch die Umwelt, die wahlweise in Europa, Nordamerika oder den Tropen angesiedelt ist, wird realistisch simuliert. Und die Kampagne mit Voiceover und Cutscenes liebevoll inszeniert. Karteneditor und Modding bieten eine Fülle an zusätzlich Anpassungsmöglichkeiten und die Absturz-Probleme zum Launch haben die Entwickler auch in den Griff bekommen.
Anno 1800
Quelle: Ubisoft
Anno 1800 bietet nicht nur jede Menge Umfang, der Titel vom deutschen Studio Ubisoft Mainz schaut auch noch richtig gut aus!
Nach zwei Ausflügen in die Zukunft kehrte die Anno-Reihe mit Anno 1800 endlich wieder in ein historisches Szenario zurück. Und damit auch zu alter Stärke. Gut, am Grundprinzip haben die Entwickler auch im siebten Serienteil nichts geändert: Auch hier geht es primär darum, eine eigene Siedlung aufzubauen, diese stetig zu expandieren und mit ausgeklügelten Produktionsketten die Bedürfnisse der Bewohner zu befriedigen. Das alles ist aber extrem gelungen in Szene gesetzt. Im Story-Modus bekommt ihr sogar eine komplette Geschichte erzählt!
Herzstück ist aber zweifelsohne der Endlosmodus, in dem ihr unbehelligt drauf los baut und euer Inselimperium errichtet: Ihr sichert die Nahrungsversorgung, beschafft Baustoffe und stellt Luxusgüter her, um eure Bevölkerung auf die nächste Stufe zu hieven. So stoßt ihr irgendwann sogar bis ins Zeitalter der industriellen Revolution vor, baut Kraftwerke, Dampfmaschinen und Kanonenboote. Denn natürlich sind auch Diplomatie und Kriegsführung wieder ein elementarer Teil des Spielerlebnisses. Etwas harmonischer geht es auf der zweiten Karte zu: In Südamerika baut ihr neue Rohstoffe wie Baumwolle und Zuckerrohr an und verschifft diese von der neuen in die alte Welt. Auch Tiere und Kunstgegenstände lassen sich bei Expeditionen finden und dann in Zoos und Museen zur Schau stellen. So macht ihr euer Eiland Stück für Stück immer lebenswerter. Was ihr, dank der neu eingeführten Siedlerperspektive, nun sogar aus nächster Nähe erleben könnt.
Two Point Hospital
Quelle: Two Point Studios
Unkonventionelle Probleme erfordern unkonventionelle Lösungen. In Two Point Hospital werden daher teils verrückte Behandlungen vorgenommen.
21 Jahre nach Theme Hospital meldeten sich die beiden kreativen Köpfe hinter der Wirtschaftssimulation, Mark Webley und Gary Carr, 2018 mit ihrem neuen Streich zurück: Two Point Hospital! Das schlägt, wie der Name bereits verrät, in die exakt selbe Kerbe wie das geistige Vorbild: Ihr übernehmt die Kontrolle über ein Krankenhaus und müsst es zum wirtschaftlichen Erfolg führen. Wie das funktioniert? Ganz einfach. Ihr sorgt dafür, dass es den Patienten in eurem Gesundheitstempel richtig gut geht.
Das fängt schon beim Aufbau des Gebäudes an: Mit Maus oder Controller zimmert ihr Rezeption, Untersuchungszimmer und OP-Säle zurecht. Pausenräume für das Personal braucht es natürlich auch. Das fällt übrigens in vier Kategorien: Ärzte, Pfleger, Assistenten und Hausmeister. Die kosten je nach Fähigkeiten unterschiedlich viel, dürfen aber auch euren Bedürfnissen entsprechend weitergebildet werden. So könnt ihr euren Mopschwingern etwa auch beibringen, Geister zu fangen. Moment mal, Geister? Ja, Two Point Hospital nimmt sich und die Krankenhaus-Thematik jetzt nicht allzu ernst. Das zeigt sich besonders bei den vollkommen skurrilen Krankheiten, wie dem extrem ansteckenden Verbaldurchfall. Gepaart mit dem durchaus knackigen Schwierigkeitsgrad, bei dem ihr stets einen Blick auf die Finanzen und den Ruf eurer Klinik haben solltet, ergibt sich ein gelungenes Gesamtpaket für passionierte Hobby-Manager! Und dann haben wir noch gar nicht über die Koop-Modi und Online-Leaderboards gesprochen...
Prison Architect
Quelle: Games Aktuell
Prison Architect behandelt das Gefängnis-Thema mit der nötigen Ernsthaftigkeit, den einen oder anderen Gag gibt's aber natürlich trotzdem.
Krankenhäuser und Vergnügungsparks sind nicht so euer Ding? Dann könnte ja Prison Architect mehr nach eurem Geschmack sein. Hier schlüpft ihr nämlich in die Rolle des skrupellosen Gefängnisleiters, der die kriminellen Insassen in Schach - und vor allem innerhalb der eigenen Zellen halten muss! Dazu gehört natürlich auch, dass ihr eure Knackis mit allem Überlebenswichtigen versorgt: Nahrung, Hygieneartikel und Familienbesuch stehen schließlich auch den schlimmsten Fingern zu. Ihr baut also Zellen und Gemeinschaftsräume und stattet sie mit der passenden Einrichtung aus. Ganz nach dem Motto: Nur der zufriedene Insasse spült Geld in die Kasse. Nebenher könnt ihr auch Bundesgelder beantragen oder eure Häftlinge in Werkstätten zum Arbeitsdienst antreten lassen.
Das so verdiente Geld reinvestiert ihr in die Verbesserung von Sicherheitsmaßnahmen und Personal, um so Aufständen oder anderen Vorfällen entgegenzuwirken. Kurzum: Langweilig wird es euch hier nie. Dabei helfen auch die drei Spielmodi: Neben einem Story-Modus, der in fünf Kapiteln die Geschichte des Mörders Edward Romsey nacherzählt, gibt's selbstverständlich auch einen Endlosmodus. Zudem aber auch den Ausbruchsmodus, in dem die Rollen mal umgekehrt werden und ihr euch selbst mit Löffel und Schaufel den Weg in die Freiheit buddeln müsst. Das ist mit diversen Zwischensequenzen und dem charmant-minimalistischen Cartoon-Look liebevoll inszeniert. Trotz ernster Thematik kommt auch die nötige Prise Humor nicht zu kurz.
Animal Crossing: New Horizons
Quelle: Nintendo
In Animal Crossing erschafft ihr euer eigenes Ferienparadies. Dazu gehört natürlich auch, dass ihr auch um Wege, Häuser und Landschaft kümmert.
Wer denkt, Rübenpreise seien das Langweiligste auf der Welt, der hat wohl noch nie Animal Crossing: New Horizons gespielt. In der Lebenssimulation von Nintendo bekommen selbst die kleinsten Dinge größte Bedeutung - sofern ihr euch darauf einlasst. Denn wie in einem guten Urlaub bietet euch der Titel zwar die Möglichkeit, jede Menge Dinge zu tun, gezwungen werdet ihr dazu jedoch nie. Aber zunächst mal zu den Grundlagen: Worum geht's? Tom Nook, cleverer Geschäftsmann im Tanuki-Pelz, schickt euch mit dem Reif-für-die-Insel-Paket auf große Fahrt! Ihr werdet zusammen mit zwei tierischen Nachbarn auf einem unberührten Eiland ausgesetzt, um dort zu tun und zu lassen, was ihr wollt: Baut euer eigenes Haus, verschönert eure Insel, entwerft Klamotten, jagt Insekten, angelt nach Fischen, züchtet Blumen, schaut in die Sterne und, und, und. In eurem Ferienparadies sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Mit atmosphärischen Klängen und knuddeligem Look wird Animal Crossing dabei stets kindergerecht präsentiert. Auch auf Survival-Mechaniken wie Schlafen oder Essen wurde komplett verzichtet. Dennoch zeigt sich der Titel streckenweise überraschend komplex - wie bei besagten Rüben, die ihr kaufen und verkaufen könnt, was beinahe an Wall-Street-Aktien-Spekulation grenzt. Zudem gilt es ja auch noch, den Kredit abzubezahlen, den ihr für Nooks Dienste bezahlt habt, das Bastel- und Ressourcensystem zu meistern, diverse Aufgaben zu erfüllen und eure Insel stetig auszubauen. Langweile kommt hier also so schnell keine auf!
Cities: Skylines
Quelle: Colossal Order
Ursprünglich als reiner PC-Titel gelauncht, gibt es Cities: Skylines mittlerweile auf allen aktuellen Plattformen und spielt sich überall hervorragend.
Bei Städtebausimulationen galt SimCity lange als Genrereferenz. Dann erschien 2015 Cities: Skylines und plötzlich saß ein neuer Herrscher auf dem Thron. Dieser Machtwechsel kommt aber nicht von ungefähr, denn die Entwickler von Colossal Order liefern hier einfach ein rundum gelungenes Gesamtpaket ab: Als frischgebackener Bürgermeister stehen euch mehrere Quadratkilometer Land zur Verfügung, die ihr nach euren Wünschen formen könnt: Ihr legt Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete an, platziert taktisch klug Krankenhäuser oder Schulen und widmet euch der Infrastruktur: Frei per Hand platzierbare Straßen bringen eure Bürger von A nach B. Über und unter der Erde sorgt ihr mit ein par schnellen Klicks für Strom- und Wasserversorgung.
Auch andere Grundbedürfnisse eurer Bürger dürft ihr nicht vernachlässigen: Die Kriminalität ist zu hoch? Baut ein Polizeirevier! Es gibt zu wenig Freizeitmöglichkeiten? Her mit Parks und Zoos! Cities: Skylines konfrontiert euch dabei zwar mit immer komplexeren Mechaniken, wie Gesetzen und Steuerpolitik, führt euch an diese aber schrittweise heran, ohne zu überfordern - auch weil auf Mikromanagement weitestgehend verzichtet wird. Stattdessen bietet das Spiel mit Karteneditor sowie zehn DLCs inklusive Wettersystem und Naturkatastrophen jede Menge Inhalte. Und ist mit dynamisch berechneten Flüssigkeiten, kluger Autofahrer-KI und Millionen wuselnder Bewohner auch noch richtig schick anzuschauen!
Factorio
Quelle: Wube Software LTD.
Factorio ist vielleicht nicht unbedingt das hübscheste Spiel der Liste, spielerisch kann der Titel aber mühelos mit der Konkurrenz mithalten.
Am 14. August 2020 war es soweit: Nach über vier Jahren im Early-Access-Stadium erblickte endlich Factorio Version 1.0 das Licht der Welt! Für Freunde vollautomatisierter Wirtschaftssimulationen die Erfüllung eines feuchten Traums! Warum? Weil der Titel alles bietet, was das Herz begehrt: Ihr stürzt mit einem einsamen Astronauten auf einem fremden Planeten ab und müsst nun aus isometrischer Perspektive die Gegend erkunden und Ressourcen sammeln. Bäume fällen, Erze abbauen und Maschinen zusammenschrauben - das alles passiert zu Beginn in mühseliger Handarbeit. Mit der Zeit wird eure Produktionskette aber immer ausgeklügelter und ihr zieht wahre Industrieparks auf: Ölraffinerien reihen sich an riesige Robotermanufakturen, kilometerlange Fließbänder transportieren Waren von A nach B. Dank zunehmender Automatisierung funktioniert fast alles ohne menschliches Zutun.
Bis ihr irgendwann auf mies gelaunte Einheimische trefft, die mit der Ausbeutung ihres Planeten nicht ganz so einverstanden sind. Dann seid ihr auch als Kriegsstratege gefragt, baut Mauern und Verteidigungsanlagen oder entwickelt neue Technologien. Das Spielerlebnis von Factorio wird so zwar stetig komplexer, die Optimierung eurer Infrastruktur verliert aber nie wirklich seinen Reiz. Das Spiel ist einfach der ultimative Zeitfresser, auch dank kooperativem Mehrspielermodus, Mods, Karteneditor und kostenlosen Szenario-Packs. Und solltet ihr eure Maschinerien lieber in Ego-Perspektive bauen, dann schaut doch einfach mal bei Satisfactory rein. Das ist spielerisch ebenfalls top, hat es aufgrund seines Early-Access-Status aber nicht in unsere finale Liste geschafft.
Stardew Valley
Quelle: ConcernedApe
Stardew Valley entstand ursprünglich als Ein-Mann-Projekt, später erhielt Macher Eric Barone aber Unterstützung von Publisher Chucklefish.
Man nehme Harvest Moon, füge Crafting, Kämpfe sowie ein vollkommen offenes Romance-System hinzu und fertig ist ein Kassenschlager! Stardew Valley von Ein-Mann-Entwickler Eric Barone ist einer der größten Indie-Erfolge der vergangenen Jahre. Und das nicht nur, weil es ihm wie kaum einem anderen gelungen ist, den Reiz des einfachen Farm-Lebens einzufangen:Ihr schlagt mit eurem voll anpassbaren Spielcharakter im Städtchen Pelican Town auf, wo ihr den Bauernhof eures Großvaters übernehmt. Der ist natürlich nicht in allzu gutem Zustand: Felsen, Baumstümpfe und Unkraut machen euch das Leben schwer. Also bringt ihr erst das Land auf Vordermann. Dann schafft ihr euch Tiere an, pflanzt Gemüse, errichtet Ställe oder Gewächshäuser und baut euch Stück für Stück ein eigenes kleines Paradies.
Zum Farming- und Aufbauaspekt gesellen sich zudem einige Rollenspielelemente: Während eures Arbeitsalltags müsst auf Gesundheit und Ausdauer eurer Figur achten. Zudem könnt ihr mit allen NPC-Bewohnern der Stadt interagieren, Missionen für sie erfüllen oder Beziehungen mit ihnen eingehen. In finsteren Dungeons dürft ihr euch sogar mit Monstern prügeln! Das alles ist aber kein Muss. Denn Stardew Valley zieht seinen Reiz hauptsächlich aus seiner Einfachheit - sei es nun beim malerischen Pixellook, dem entspannten Soundtrack oder dem grundlegenden Spielprinzip, das die Macher mit viel Detailverliebtheit umgesetzt haben. Fernab von Missionsmarkern, Ranglisten oder Game-Over-Bildschirmen lassen sich im Tal des Sternentaus gerne mal die Zeit und die Sorgen des Alltags vergessen - dank Koop-Modus sogar zusammen mit Freunden.
