Notebooks: Stromersparnis
Wir geben euch Kauftipps und eine Marktübersicht zu Notebooks für Gamer - natürlich mit Modellen, die zumindest für niedrigere Detailstufen bei modernen Spielen ausreichen.
Notebooks verbrauchen weniger Strom als normale Desktop-PCs. Jedoch überschätzen viele den Effekt. Zwar benötigten PCs je nach Anwendung 100 bis 300 Watt mehr Strom - aber vor allem auf starker Last nutzt man den PC meist nur kurze Zeit pro Tag. In der Tabelle unten haben wir acht Nutzungs-Szenarien für euch berechnet, bei denen wir beim Notebook von nur 20 Watt Strombedarf im Officealltag und von 60 Watt beim Spielen ausgehen. Beim PC nehmen wir 120 und 350 Watt an. Die Werte sind bewusst sogar eher zugunsten von Notebooks ausgelegt, das heißt: vermutlich ist die Ersparnis am Ende doch geringer. Folgendermaßen lest ihr die Tabelle: in der ersten Zeile bei Szenario steht die Anzahl an Stunden, in denen der PC oder das Notebook benutzt wird. In Klammern die Stundenzahl, die dabei auch mit Volllast täglich gespielt wird. In Zeile 2 und 3 seht ihr, wie viele Kilowattstunden das jeweilige Gerät ja nach Nutzungs-Szenario im gesamten Jahr verbraucht. In Zeile 4 steht die Differenz, also die Stromersparnis des Notebooks im Vergleich zum PC. Als letztes haben wie diese Differenz in Euro umgerechnet bei einem angenommenen Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde.
| Szenario | 12h (1h) | 12h (2h) | 12h (4h) | 8h (1h) | 8h (2h) | 8h (4h) | 4h (1h) | 4h (2h) | 4h (4h) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Desktop-PC | 610 KWh | 693 KWh | 861 KWh | 434 KWh | 518 KWh | 686 KWh | 259 KWh | 343 KWh | 511 KWh |
| Notebook | 102 KWh | 117 KWh | 146 KWh | 73 KWh | 88 KWh | 117 KWh | 44 KWh | 58 KWh | 88 KWh |
| Differenz | 507 KWh | 576 KWh | 715 KWh | 361 KWh | 430 KWh | 569 KWh | 215 KWh | 275 KWh | 423 KWh |
| Ersparnis | 127 Euro | 144 Euro | 179 Euro | 90 Euro | 108 Euro | 142 Euro | 54 Euro | 71 Euro | 106 Euro |
In diesem Artikel
- Seite 1 Notebooks: Leistung der mobilen Grafikkarten
- Seite 2 Notebooks: Vor- und Nachteile eines Notebooks
- Seite 3 Notebooks: Stromersparnis
- Seite 4 Notebooks: wichtige Hinweise zu Modellnamen und -serien; Marktübersicht mit 20 Notebooks bis 1050 Euro
- Seite 5 Notebooks: Marktübersicht mit 36 Notebooks ab 1050 Euro
- Seite 6 Bildergalerie
Fazit: wer intensiv spielt und bei 12 Stunden lang eingeschaltetem Gerät wirklich jeden Tag im Jahr vier Stunden spielt, spart etwa 180 Euro pro Jahr. Der Betrag erscheint zwar auf den ersten Blick hoch, aber: wer mit höheren Detailstufen spielen will, muss für ein Notebook mindestens 500 bis 800 Euro mehr ausgeben als für einen ähnlich starken PC. Erst nach etwa drei Jahren ist der Aufpreis wieder hereingeholt, sofern man wirklich durchgehend diese Nutzungszeiten mit Gaming erreicht. Wer aber so intensiv spielt, hat in der Regel auch gewisse Ansprüche und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr zufrieden mit der Leistung seines Notebooks sein.
Da man Notebooks im Gegensatz zu einem PC nicht mal eben mit einer neuen guten Grafikkarte ausstatten kann, wird ein solcher Nutzer sich vermutlich nach drei Jahren (oder gar früher) erneut ein neues Notebook anschaffen. Eine echte Ersparnis nur auf Grund des Stroms ist also für Spielefans unrealistisch. Nur wer die Spielefähigkeit bei einem Notebooks als nettes Extra mitnimmt, das Notebook dann auch trotz inzwischen schwacher Spieleleistung deutlich mehr als drei Jaher nutzt, kann in der Tat Strom sparen - allerdings benötigt man für Games wiederum früher oder später doch einen normalen PC.
- Seite 1 Notebooks: Leistung der mobilen Grafikkarten
- Seite 2 Notebooks: Vor- und Nachteile eines Notebooks
- Seite 3 Notebooks: Stromersparnis
- Seite 4 Notebooks: wichtige Hinweise zu Modellnamen und -serien; Marktübersicht mit 20 Notebooks bis 1050 Euro
- Seite 5 Notebooks: Marktübersicht mit 36 Notebooks ab 1050 Euro

*edit* bei Schenker / mysn.de gibt es eines mit ner R9 M290X. Wenn man da nen Quad wie den i7-4810 dazutut, kommt man auf 1350€. Das ist dann auch nicht oder nur ein bisschen billiger als ein Notebook mit dem gleichen Intel Quad + der ähnlich starken Nvidia 870m.
Eure Einteilung hat meiner Meinung nach einen kleinen Fehler.Der Leistungsunterschied zwischen HD7970m und HD8970m beträgt etwa 6% und zwischen HD8970m und R9 M290X ist faktisch kein Leistungsunterschied vorhanden was also die HD8970m auch in die HighEndSparte hievt b.z.w. Die HD7970m auch da der Leistungsunterschied hier eigentlich Ei schlechter Witz ist.
natürlich könnte man die Karte auch besser einstufen. Aber die Einteilung ist - wie im Artikel auch beschrieben - nur grob. Die Übergänge zwischen den Klassen sind ja auch fließend. Vor allem ist eine Einteilung auch für die AMD-Modelle schwerer, da es da deutlich weniger Notebooks und somit auch weniger Tests gibt, die die Leistung verlässlich einstufen lassen. Aber auch, da es bei mobilen Karten nicht so simpel wie bei Desktop-Grafikkarten ist. zB bei notebookcheck.com findet man auch viele Benchmarks zu den mobilen Grafikkarten - da kann mit der gleichen Karte schonmal je nach Notebook-Modell 20% Abweichung vorhanden sein. Es kann dann zB das schwächste Notebook mit einer 770m vlt. ein durchschnittliches Modell mit einer 760m auch Mal NICHT schlagen. Ein wichtiger Faktor ist dabei auch, ob man eher eine mittelgute Karte hat, die nur 1366x768 darstellen soll, oder eine bessere, die aber wegen FullHD am Ende dann doch nicht mehr FPS schafft.
Daher sollte man die Grafikkarteneinteilung nicht ZU sehr als wichtigste Entscheidungsgrundlange nehmen. Aber Dein Hinweis ist korrekt.
Eure Einteilung hat meiner Meinung nach einen kleinen Fehler.Der Leistungsunterschied zwischen HD7970m und HD8970m beträgt etwa 6% und zwischen HD8970m und R9 M290X ist faktisch kein Leistungsunterschied vorhanden was also die HD8970m auch in die HighEndSparte hievt b.z.w. Die HD7970m auch da der Leistungsunterschied hier eigentlich Ei schlechter Witz ist.