Notebooks: Vor- und Nachteile eines Notebooks
Wir geben euch Kauftipps und eine Marktübersicht zu Notebooks für Gamer - natürlich mit Modellen, die zumindest für niedrigere Detailstufen bei modernen Spielen ausreichen.
Betrachten wir zunächst die Vorteile eines Notebooks. Wenn man seinen PC damit ersetzen will, benötigt man keinen fest vergebenen Platz mehr für den PC und die Peripherie wie Monitor und Lautsprecher. Außerdem benötigt ein Laptop weniger Strom als ein PC. Und man kann bei Bedarf das Notebook mal im Schlafzimmer, mal im Wohnzimmer oder auch unterwegs nutzen. Allerdings sollte man sich genau überlegen, ob die Nachteile nicht die Vorteile überwiegen - vor allem, wenn man auch moderne Spiele nutzen will. Denn bei Notebooks ist es, wie zuvor beschrieben, im Gegensatz zu einem PC viel teurer, starke Spielehardware einzubauen. Selbst High-End-Grafiklösungen für Notebooks wie die Nvidia 880m sind nur auf dem Niveau einer PC-Grafikkarte für 200 Euro wie die Nvidia GTX 760. Zudem kostet ein so ausgestattetes Notebook mindestens 1600 Euro. Das ist mehr als doppelt so viel wie ein vergleichbarer Desktop-PC.
In diesem Artikel
- Seite 1 Notebooks: Leistung der mobilen Grafikkarten
- Seite 2 Notebooks: Vor- und Nachteile eines Notebooks
- Seite 3 Notebooks: Stromersparnis
- Seite 4 Notebooks: wichtige Hinweise zu Modellnamen und -serien; Marktübersicht mit 20 Notebooks bis 1050 Euro
- Seite 5 Notebooks: Marktübersicht mit 36 Notebooks ab 1050 Euro
- Seite 6 Bildergalerie
Notebooks mit den nächstschwächeren Grafikchips kosten auch nicht unter 1000 bis 1200 Euro. Das heißt: den PC zu ersetzen kostet eine Stange Geld, und trotzdem werdet ihr nicht eine wirklich sehr starke Spieleleistung erhalten. Selbst wenn ihr gezwungen seid, ein Notebook zu kaufen (zum Beispiel Schule oder Beruf), solltet ihr euch überlegen, ob es unbedingt eine gute Spieleleistung bieten muss. In der Regel macht es viel mehr Sinn, für Gaming bei einem PC zu bleiben, ihn bei Bedarf aufzurüsten und sich als Notebook nur ein Mittelklasse-Modell für etwa 700 Euro zu holen. Diese reichen für viele Spiele noch gut aus, aber dafür bei neueren, anspruchsvolleren Titeln eben nur für niedrigere Details. Wir fassen mögliche Vor- und Nachteile stichpunktartig zusammen:
Vorteile eine Notebooks:
- Mobilität
- Einstieg für reine Officetätigkeiten günstiger als für einen komplett neuen PC mit Windows und Monitor
- kann bei Bedarf gut versteckt werden, falls man Technik im Wohnraum als störend empfindet
- weniger Platzbedarf (auch für Zubehör)
- geringer Strombedarf
- WLAN-Fähigkeit inzwischen selbstverständlich dabei
Nachteile:
- der Preis bei einem spielefähigen Notebook ist deutlich höher als bei einem PC
- selbst sehr starke Notebooks bieten nur die Leistung eines Mittelklasse-PCs
- im Gegensatz zu einem PC praktisch nicht erweiterbar, was die für Spiele wichtige Grafikkarte betrifft
- bei Defekt eines Bauteiles droht häufig eine teure Reparatur, da die Ersatzteile bis auf Laufwerke und RAM meist modellspezifisch sind
- wer zu Hause trotzdem Monitor und Lautsprecher nutzen will, spart doch keinen Platz
- auch wer per LAN-Kabel ein besseres Onlinegaming als über WLAN nutzen will, braucht am Ende doch einen festen Standort
- Stromersparnis eines Notebooks wird oft stark überschätzt (dazu gleich mehr)
- Seite 1 Notebooks: Leistung der mobilen Grafikkarten
- Seite 2 Notebooks: Vor- und Nachteile eines Notebooks
- Seite 3 Notebooks: Stromersparnis
- Seite 4 Notebooks: wichtige Hinweise zu Modellnamen und -serien; Marktübersicht mit 20 Notebooks bis 1050 Euro
- Seite 5 Notebooks: Marktübersicht mit 36 Notebooks ab 1050 Euro

*edit* bei Schenker / mysn.de gibt es eines mit ner R9 M290X. Wenn man da nen Quad wie den i7-4810 dazutut, kommt man auf 1350€. Das ist dann auch nicht oder nur ein bisschen billiger als ein Notebook mit dem gleichen Intel Quad + der ähnlich starken Nvidia 870m.
Eure Einteilung hat meiner Meinung nach einen kleinen Fehler.Der Leistungsunterschied zwischen HD7970m und HD8970m beträgt etwa 6% und zwischen HD8970m und R9 M290X ist faktisch kein Leistungsunterschied vorhanden was also die HD8970m auch in die HighEndSparte hievt b.z.w. Die HD7970m auch da der Leistungsunterschied hier eigentlich Ei schlechter Witz ist.
natürlich könnte man die Karte auch besser einstufen. Aber die Einteilung ist - wie im Artikel auch beschrieben - nur grob. Die Übergänge zwischen den Klassen sind ja auch fließend. Vor allem ist eine Einteilung auch für die AMD-Modelle schwerer, da es da deutlich weniger Notebooks und somit auch weniger Tests gibt, die die Leistung verlässlich einstufen lassen. Aber auch, da es bei mobilen Karten nicht so simpel wie bei Desktop-Grafikkarten ist. zB bei notebookcheck.com findet man auch viele Benchmarks zu den mobilen Grafikkarten - da kann mit der gleichen Karte schonmal je nach Notebook-Modell 20% Abweichung vorhanden sein. Es kann dann zB das schwächste Notebook mit einer 770m vlt. ein durchschnittliches Modell mit einer 760m auch Mal NICHT schlagen. Ein wichtiger Faktor ist dabei auch, ob man eher eine mittelgute Karte hat, die nur 1366x768 darstellen soll, oder eine bessere, die aber wegen FullHD am Ende dann doch nicht mehr FPS schafft.
Daher sollte man die Grafikkarteneinteilung nicht ZU sehr als wichtigste Entscheidungsgrundlange nehmen. Aber Dein Hinweis ist korrekt.
Eure Einteilung hat meiner Meinung nach einen kleinen Fehler.Der Leistungsunterschied zwischen HD7970m und HD8970m beträgt etwa 6% und zwischen HD8970m und R9 M290X ist faktisch kein Leistungsunterschied vorhanden was also die HD8970m auch in die HighEndSparte hievt b.z.w. Die HD7970m auch da der Leistungsunterschied hier eigentlich Ei schlechter Witz ist.