Bioware gestaltete mit Mass Effect ein glaubhaftes Universum
Meisterhafte Erzählkunst, dafür steht der Name Bioware. Beweise dafür hat das Studio mit Knights of the Old Republic, Baldur's Gate 2 und Jade Empire erbracht. Sie alle müssen sich Mass Effect aber in zweierlei Hinsicht geschlagen geben: Die hier gebotene Science-Fiction-Geschichte ist nicht nur die beste, sondern auch die glaubhafteste, die Bioware je erzählt hat.
In diesem Artikel
- Seite 1 Mass Effect im Test: Die fast perfekte Story
- Seite 2 Mass Effect: Rollenspiel mit dem Siegel "Action"
- Seite 3 Bioware gestaltete mit Mass Effect ein glaubhaftes Universum
- Seite 4 Mass Effect: Rollenspiel = Verbugtes Spiel?
- Seite 5 Die PC-Version von Mass Effect
- Seite 6 Eintönige Nebenaufgaben in Mass Effect
- Seite 7 Das Dialogsystem von Mass Effect: Brillant!
- Seite 8 Bildergalerie
Atmosphärisch bereitet Bioware seinem Universum ein dickes Polster: Talentierte Grafiker nutzten die Unreal-Engine 3, um den Charakteren eine Glaubhaftigkeit zu verleihen, wie man sie seit Half-Life 2 nur selten zu Gesicht bekam. Charaktere sprechen lippensynchron und verziehen je nach Situation und Stimmung realistisch das Gesicht. Oft werden Aktionen von der passenden Körpersprache begleitet und die organischen Texturen, auf dem PC noch einen Tick schärfer als auf der Xbox 360, machen die Illusion beinahe perfekt. Ähnlich schön sind viele der Planetenoberflächen, aber auch mancher Innenraum geraten. Schönheitsfehler gibt es dennoch so viele wie Sterne in der Milchstraße: Manche Levelabschnitte wirken unnatürlich leer und beinahe steril. Außerdem zeigen sich in Nahaufnahmen auf einigen Gesichtern unschön verpixelte Schatten, ein Grafik-Bug.
Quelle: Electronic Arts
Man ist stets mit bis zu zwei Begleitern unterwegs, die eigenständig feuern, Deckung
suchen oder Spezialattacken anwenden. Die KI erledigt diese Aufgaben meist ordentlich.
Es gibt noch mehr technische Mängel: Anders als auf der Xbox 360 lädt die PC-Fassung an diversen Stellen unerwartet nach, das Bild friert dann für einige Sekunden ein - ein kleines Ärgernis, das jedoch nur auf manchem Testsystem auftrat. Die sonstigen Ladezeiten, im Spiel meist durch lange Aufzugfahrten getarnt, lassen sich kaum vermeiden - nur in der Hauptstadt Citadel hat man ein Schnellreisesystem zur Verfügung. Auch der Sound ist nicht perfekt: Die deutsche Version krankt an kleinen Übersetzungs- sowie Betonungsschwächen und die Sprecher sind nicht alle so professionell wie im englischen Original - prima, dass die deutsche PC-Umsetzung mehrere Sprachfassungen enthält!
Die letzte gute Nachricht: Nach dem Release des Spiels stellt Bioware neue Zusatzinhalte per Download bereit - kostenlos für Besitzer der PC-Version.
- Seite 1 Mass Effect im Test: Die fast perfekte Story
- Seite 2 Mass Effect: Rollenspiel mit dem Siegel "Action"
- Seite 3 Bioware gestaltete mit Mass Effect ein glaubhaftes Universum
- Seite 4 Mass Effect: Rollenspiel = Verbugtes Spiel?
- Seite 5 Die PC-Version von Mass Effect
- Seite 6 Eintönige Nebenaufgaben in Mass Effect
- Seite 7 Das Dialogsystem von Mass Effect: Brillant!

Aber bei den anderen DLCs: wenn es nicht drängt würde ich ja auf den Sale warten für die von ME2/3
Pinnacle Station (kann man sich sparen) und Kollisionskurs.
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