Genie und Wahnsinn: Geniale Menschen auf der Leinwand
Ob wahn-sinniges oder Wahnsinns-Genie, schon lange beeinflussen wahre Geschichten über geniale Menschen die Filmindustrie. Ob sie nun musikalisch begabt, intellektuell überragend oder mathematikaffin sind, die Erfolgsgeschichten echter Personen faszinieren das Publikum offenbar schon lange. Nicht selten mussten einige von ihnen für ihr Talent mit der eigenen Gesundheit bezahlen, doch hielt sie das nicht davon ab, Großes zu schaffen. Diese Woche stellen wir euch deshalb unsere Auswahl an biografischen Verfilmungen vor, die sich mit diesen Pionieren auseinandersetzen.
A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn (2001)
Ein Film, der hier definitiv nicht fehlen darf, ist A Beautiful Mind. Die Geschichte des John Nash wird darin mit Russell Crowe in der Hauptrolle auf emotionale und wunderbare Weise nacherzählt. Zu Beginn wird Nash während seiner Studienzeit in Princeton gezeigt, wo sein Name schon in Mathematiker-Kreisen bekannt war. Später heiratet er Alicia Lardé, doch als die beiden ein Kind erwarten, zeigen sich erste Anzeichen für paranoide Schizophrenie. Nach einer Behandlung und scheinbarer Besserung muss er einige Zeit später in eine Klinik eingeliefert werden. Doch durch die Liebe seiner Frau und die Akzeptanz seiner Krankheit schafft er es, sich langsam zu erholen und am Ende des Filmes wird er als gealterter und gefeierter Mathematiker gezeigt, dessen geniale Errungenschaften die Welt bereichert haben.
Obwohl der Film sehr realistisch wirkt, sind viele Details dazu erfunden bzw. abgeändert worden. Nash hatte sich beispielsweise 1963 von seiner Frau scheiden lassen und diese 2001 wieder geheiratet. Außerdem hatte er noch einen zweiten Sohn aus einer früheren Beziehung.
John Forbes Nash starb zusammen mit seiner Frau am 23 Mai 2015 im Alter von 86 Jahren bei einem Autounfall, als die beiden im Taxi nach Hause saßen. An dem Abend wurde ihm der Abel-Preis verliehen.
