Genie und Wahnsinn: Geniale Menschen auf der Leinwand
Ob wahn-sinniges oder Wahnsinns-Genie, schon lange beeinflussen wahre Geschichten über geniale Menschen die Filmindustrie. Ob sie nun musikalisch begabt, intellektuell überragend oder mathematikaffin sind, die Erfolgsgeschichten echter Personen faszinieren das Publikum offenbar schon lange. Nicht selten mussten einige von ihnen für ihr Talent mit der eigenen Gesundheit bezahlen, doch hielt sie das nicht davon ab, Großes zu schaffen. Diese Woche stellen wir euch deshalb unsere Auswahl an biografischen Verfilmungen vor, die sich mit diesen Pionieren auseinandersetzen.
Slumdog Millionär (2008)
Als interessante Zugabe gibt es zum Schluss den Slumdog Millionär aus dem Jahr 2008. Darin wird die Geschichte des armen indischen Jungen Jamal erzählt, der in einer Form von "Wer wird Millionär" den Hauptgewinn einsackt. Zur Zeit der Entstehung des Films beruhte er auf keiner wahren Begebenheit, doch im Dezember 2012 geschah es dann: Ein Inder, der aus extrem ärmlichen Verhältnissen stammt, räumt bei einer Quiz-Show 715.000 € ab. Vorher blieben ihm zum Leben im Monat nur knapp 85€. Die Parallelen zum Film sind wirklich verblüffend. Er selbst hatte nicht einmal einen Fernseher und sah sich die Sendung bei Freunden an, die ihn dann zum Mitmachen überredeten.
Einen Teil des Geldes wollte Kumar dazu verwenden eine kleine Bibliothek zu eröffnen, die für alle Kinder zugänglich sein soll, da er sich selbst nie welche leisten konnte.
