Genie und Wahnsinn: Geniale Menschen auf der Leinwand
Ob wahn-sinniges oder Wahnsinns-Genie, schon lange beeinflussen wahre Geschichten über geniale Menschen die Filmindustrie. Ob sie nun musikalisch begabt, intellektuell überragend oder mathematikaffin sind, die Erfolgsgeschichten echter Personen faszinieren das Publikum offenbar schon lange. Nicht selten mussten einige von ihnen für ihr Talent mit der eigenen Gesundheit bezahlen, doch hielt sie das nicht davon ab, Großes zu schaffen. Diese Woche stellen wir euch deshalb unsere Auswahl an biografischen Verfilmungen vor, die sich mit diesen Pionieren auseinandersetzen.
Die Entdeckung der Unendlichkeit (2014)
In diesem dramatischen Biopic wird das Leben des Physikgenies Steven Hawking thematisiert. Im Fokus stehen hier seine jüngeren Jahre als Student und aufsteigender Wissenschaftler, danach folgt die Diagnose von ALS, einer Nervenkrankheit mit extrem kurzer Lebenserwartung. Was wohl den größten Teil der Verfilmung ausmacht, ist die Liebesgeschichte zwischen Hawking und Jane Wilde, welche ihm in den Jahren nach der Diagnose beisteht und sich liebevoll um das kümmert, was er selbst nicht mehr ausführen kann. Sie motiviert ihn dazu, weiterzumachen und hilft ihm über die anfängliche Depression hinweg.
Die Ärzte prophezeiten ihm nur ein paar Jahre nach Feststellung der Krankheit, doch dies war 1963. Sein Zustand verschlechterte sich zwar dauerhaft, doch das hielt ihn nicht davon ab sein inneres Genie weiterhin sprechen zu lassen und die physikalischen Erkenntnisse bedeutend zu beeinflussen.
Der Film basiert hauptsächlich auf den Memoiren seiner Ex-Frau Jane, "Mein Leben mit Stephen Hawking: die Liebe hat elf Dimensionen", daher ist die Darstellung sehr nahe am echten Leben gehalten. Insgesamt war er zwei Mal verheiratet und hat drei Kinder mit Wilde.
