Hollow Knight: Silksong im Test - Lichtblicke & Fazit

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Hollow Knight: Silksong im Test - Lichtblicke & Fazit
Quelle: Team Cherry, Bildmontage: PC Games

Fazit: Silksong ist hart, fordernd und manchmal frustrierend - doch Siege, Atmosphäre und Pharloom selbst machen jede Anstrengung lohnenswert.

Vor lauter Anspannung hat der Controller schon ordentlich geknarzt, allerdings konnten wir nicht nur sauer auf die Entwickler sein. Schließlich wollten wir uns nicht von Pharlooms Bedrohungen besiegen lassen und haben letztendlich noch alle Herausforderungen bewältigen können, die uns das sadistische Entwicklerteam vorgesetzt hat.

Silksong ist richtig knackig, keine Frage. Aber vor allem ist es eine Geduldsprobe und eine große Herausforderung für die Frustrationstoleranz. Und das Hochgefühl, sein Ziel irgendwann erreicht zu haben, fällt dafür umso größer aus.

Wenn ihr mit dem neuen Hype-Spiel liebäugelt, aber den Vorgänger noch nicht gespielt habt, empfehlen wir euch dringend, das vorher nachzuholen. Da Silksong ursprünglich als DLC geplant war, haben wir eine starke Vermutung: Die Entwickler sind wahrscheinlich davon ausgegangen, dass ihr euch gerade erst erfolgreich durch Hollow Knight geschnetzelt habt, und verlangen deshalb besonders viel von euch.

Sobald ihr die Glockenbestie gezähmt habt, trägt sie euch von einer Station zur nächsten - vorausgesetzt, ihr habt die vorher freigeschaltet. Quelle: PC Games Sobald ihr die Glockenbestie gezähmt habt, trägt sie euch von einer Station zur nächsten - vorausgesetzt, ihr habt die vorher freigeschaltet. Einen Hinweis haben wir noch für diejenigen unter euch, die das Spiel auf Deutsch zocken wollen: Es haben sich einige, sogar ziemlich offensichtliche Fehler in die Übersetzung eingeschlichen. Bei einem Spiel, das so lange in Entwicklung war, hätte es auch nicht wehgetan, noch einmal jemanden drüberschauen zu lassen am Ende.

Aufmunterung zwischen all den Herausforderungen

So, wir atmen jetzt erst einmal tief durch, damit wir nach der ganzen Aufregung bei Silksong nicht nächste Woche im Wartezimmer vom Kardiologen sitzen. Aber auch für putzige Aufmunterung nach all den Strapazen ist in Pharloom gesorgt, von der wir euch noch kurz berichten möchten.

Da hätten wir nämlich einerseits die Glockenbestie, die euch anstelle des Hirschkäfers aus Hollow Knight von einer freigeschalteten Schnellreisestation zur nächsten bringt. Sie wirkt beinahe wie ein Hund in Käferform und ist einfach total schnuffig. Wir empfehlen euch, mal gegen eine der Glocken im Raum zu schlagen, während sich die harmlose Bestie dort aufhält.

Außerdem gibt es wieder niedliche Wesen in Not, die eure Hilfe brauchen. Allerdings sind es diesmal keine Larven, sondern Flöhe! Die hören sich sogar ähnlich witzig an wie ihre Vorgänger. Wenn ihr einen von ihnen befreit, verschwindet er mit einem herzerweichenden "Awoo!" und macht sich auf den Weg zurück zu seiner Karawane.

Awoo! Anstelle von Larven müsst ihr diesmal Flöhen aus der Bredouille helfen, damit sie zu ihrer Karawane zurückkehren können. Quelle: PC Games Awoo! Anstelle von Larven müsst ihr diesmal Flöhen aus der Bredouille helfen, damit sie zu ihrer Karawane zurückkehren können. Aber nicht nur die Tierchen sind hervorragend gelungen, sondern die gesamte Spielwelt. Pharloom ist sowohl eine Augenweide als auch ein Segen für die Ohren dank des stimmungsvollen Soundtracks. Technisch lief Silksong bei uns auch durchgehend flüssig, in der Hinsicht haben wir also absolut nichts zu meckern.

Was uns zu der finalen und schwierigsten Frage bringt: Wie gut ist Silksong denn nun geworden? Wir haben das Spiel geliebt und gehasst, es immer wieder verflucht und waren dennoch begeistert. Ja, es hat seine Herausforderungen - und das nicht immer auf die gute Art -, aber nicht nur die Wartezeit, sondern auch der Hype waren es wert.

Perfekt ist es nicht, aber das braucht es auch nicht zu sein. Das kleine Entwicklerteam aus Australien hat ganze Arbeit geleistet und braucht sich nach dem Mega-Verkaufserfolg absolut keine Sorgen über seine Zukunft zu machen. Und so sehr wir beim Spielen auch geflucht haben: Wir wissen ganz genau, dass wir heute Abend erneut vor dem PC sitzen und aufs Neue in die Welt von Pharloom eintauchen werden.

Meinung

Wertung zu Hollow Knight: Silksong (PC)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Riesige, komplex aufgebaute SpielweltVerschiedene Movesets & abwechslungsreiche WerkzeugeSaubere technische Umsetzung
Hohes FrustrationspotenzialLange Laufwege durch wenige BänkeÜbersetzungsfehler in der deutschen Version
Fazit

Eine großartige Fortsetzung, die dem riesigen Hype gerecht geworden ist. Allerdings gibt es an manchen Stellen noch Verbesserungspotenzial, welches das Spiel von der Höchstwertung trennt.

Hollow Knight: Silksong ist am 04. September für alle gängigen Plattformen erschienen und sogar im Xbox Game Pass verfügbar. Für den kleinen Preis von ca. 20 Euro bekommt ihr einen riesigen Umfang, viel Spielspaß und auch eine gewisse Portion Frust geboten - doch der lohnt sich allemal, zumindest, wenn ihr Herausforderungen mögt. Transparenzhinweis: Dieser Beitrag entstand unabhängig.

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  1. Seite 1 Die Geschichte von Hornet
  2. Seite 2 Erkundung der Spielwelt
  3. Seite 3 Fähigkeiten & Wappen
  4. Seite 4 Werkzeuge & Schwierigkeitsgrad
  5. Seite 5 Lichtblicke & Fazit
    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Meine masochistischen Neigungen sind nicht ausgeprägt genug für solche Spiele. ;)
        Spaß beiseite…nee, das ist nix für mich. Das Genre allgemein.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Meine masochistischen Neigungen sind nicht ausgeprägt genug für solche Spiele. ;)
        Spaß beiseite…nee, das ist nix für mich. Das Genre allgemein.
      • Von Klauzzi Spiele-Novize/Novizin
        Ich kenne den ersten Teil und bin da schon bei manchen Bossen wie den Mantis Lords verzweifelt. Deshalb spare ich mir den zweiten Teil. Ich finde das Videospiele in erster Linie Spaß machen sollten und nicht frustrieren. Ich kann generell überhaupt nicht nachvollziehen wie man damit Spaß haben kann. Aber ich gönne natürlich jeden seinen Spaß! Finde es aber schade dass in den letzten Jahren gefühlt ein Drittel aller Neuerscheinungen soulsspiele sind. Denn der dunkle Fantasy Look zieht mich magisch an, aber der Schwierigkeitsgrad stößt mich ab. Soulsspiele sind darauf ausgelegt den Spieler zu stressen, ich möchte aber nach einem stressigen Arbeitstag nicht auch noch von meinem Hobby gestresst werden. Mich wundert voll dass das für viele Menschen so ein Genuss ist. Aber wenn man sich die Videos bei Twitch und YouTube anschaut dann sehen die Spieler auch nicht wirklich glücklich beim spielen aus 🤣 viele verwandeln sich wie ich in einen hasserfüllten wütenden Troll wenn sie Souls Spiele spielen, aber scheinbar genießen sie das. Ich leider nicht. Auch dieses berauschende Gefühl, nachdem du nach dem hundertsten Versuch den Boss endlich gelegt hast, will sich bei mir einfach nicht einstellen. Ich möchte vom Spiel generell immer fair behandelt werden. Ein Ausschlusskriterium für Soulsspiele ist allein schon der weite Weg nach dem Sterben beim Boss. Das ist für mich vollkommen inakzeptabel. Das erschwert für mich nämlich das lernen der Movesets und ich komme nicht in den Flow den ich brauche um den Boss zu besiegen. Ich habe God of War 4 und 5 auf schwer durchgespielt, was für viele ja durchaus auch eine Herausforderung ist, aber da habe ich mich nie unfair behandelt gefühlt. Bei den meisten Souls Spielen schon.
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