Hardware 2020: März bis September - RTX 3000 ist da

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Hardware 2020: März bis September - RTX 3000 ist da
Quelle: Asus

Das Jahr 2020 endete für viele Gamer in Sachen Hardware enttäuschend. Die neuen Nvidia- und AMD-Grafikkarten haben die Erwartungen zwar erfüllt, und auch die Playstation 5 und Xbox Series X sind alles andere als schlecht. Aber: All diese Produkte gibt es derzeit quasi nicht zu kaufen. Wir blicken darauf und weitere Hardware-Themen des Jahres 2020 zurück.

März und April 2020: Corona und Preise

Wichtige Neuheiten gab es in den beiden Frühjahrsmonaten nicht - aber Corona war nun als Thema voll eingeschlagen. Durch Lockdown-Maßnahmen gab es in vielen Ländern der Erde Einschränkungen auch bei der Produktion von Hardware - wir fragten uns daher im März, ob die Hardwarepreise diesen Zustand wiedergeben und bereits gestiegen waren. Einen Monat später prüften wir erneut nach und stellten fest, dass es keine wirklich größeren Preissprünge gab und vereinzelt sogar geringere Preise als zuvor zu beobachten waren.

Eine Ausnahme waren Netzteile, die offenbar sehr knapp und daher deutlich teurer geworden waren. Insgesamt konnten wir aber keinen eindeutig auf Corona zurückzuführenden Trend nachweisen. Und unsere Beobachtung den Rest des Jahres zeigte, obgleich wir hierzu kein neues Special veröffentlichten, dass Hardware nicht teurer geworden ist - mit Ausnahme von Grafikkarten, was aber andere Gründe als Covid-19 hat, die wir später noch erläutern.

Mai und Juni 2020: Intel 10000

Ende Mai veröffentlichten wir ein Special zu den neuen Intel-CPUs für den Sockel 1200 mit Modellen wie dem Core i5-10400 und Core i7-10700K. Nachdem AMD durch die Ryzen 3000er-Modelle einen großen Erfolg feiern konnte und auch pro Euro mehr Leistung als die bis dahin erhältlichen Intel-CPUs boten, konnte Intel durch die neuen CPUs wieder den Ausgleich erzielen.

Nvidia GeForce RTX 3070 Founders Edition Quelle: PC Games Hardware Nvidia GeForce RTX 3070 Founders Edition Die Intel-CPUs der 10000er-Serie leisteten quasi genau das, was gemessen an ihrem Preis zu den Ryzen 3000er-Prozessoren zu erwarten war - sie wurden zum Kauftipp und sind inzwischen sogar bei Preis-Leistung besser als die AMD-CPUs, sofern man nicht übertakten will und insbesondere die F-Modelle wie den Core i5-10400F oder Core i7-10700F ins Visier nimmt.

September 2020: RTX 3000 ist da

Wir springen direkt in den Spätsommer, denn im September erschienen die ersten zwei Modelle der lange erwarteten neuen Nvidia-Grafikkarten der RTX 3000er-Reihe: Die GeForce RTX 3080 und 3090. In unserem dazu passenden Special konnten wir der Nvidia GeForce RTX 3080 ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bescheinigen, wenn man deren Releasepreis als Maßstab nimmt (knapp 700 Euro für die Founders Edition). Denn ihre Leistung liegt 50 Prozent über der GeForce RTX 2080 Super, die lange Zeit ebenfalls etwa 700 und bei Release der 3000er-Serie immer noch etwa 600 Euro kostete. Die über 1000 Euro teure RTX 2080 Ti wurde von der RTX 3080 locker überholt (25 Prozent Vorsprung). Die RTX 3090 hingegen entpuppte sich ganz klar als Grafikkarte für Profi-Anwendungen. Denn bei einem mehr als doppelten Preis im Vergleich zur RTX 3080 ist sie in Spielen nur etwa 15 Prozent schneller, ist aber mit satten 24GB RAM bestückt, was bei manchen Profi-Anwendungen nützlich sein kann.

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  1. Seite 1 Hardware 2020: Vorwort; Januar bis Februar
  2. Seite 2 Hardware 2020: März bis September - RTX 3000 ist da
  3. Seite 3 Hardware 2020: Oktober bis Dezember - nun auch AMD
  4. Seite 4 Hardware 2020: Das vierte Quartal zeigt Magelware
    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Spiritogre Mitglied
        Zitat von Batze
        Deshalb sind auch diverse Autobandarbeiter in Deutschland ja auch so arm wie eine Kirchenmaus. Weil sie nichts verdienen und die Firma praktisch Pleite ist. Sorry, aber die Qualität entscheidet immer noch. Und ja, die Abgaben sind sehr Hoch in Deutschland, aber das ist doch meckern auf ganz Hohem Niveau. Deutschland ist immer noch eine Wirtschaftsmacht, und das trotz der Extremen abgaben.
        Schau dir doch Europa an wie der fast ganze Kontinent von Deutschland bezahlt wird. Das ist Jammern von möchtegern Unternehmer die Ihre Mitarbeiter ganz kurz halten weil sie ihre miesen Produkte loswerden wollen (dich im speziellen meine ich da natürlich nicht, weiß ja nicht was du so speziell machst).
        Du als selbstständiger Unternehmer solltest das eigentlich besser wissen als ich. Es entscheidet immer noch die Qualität, wofür man auch bereit ist dann etwas Höhere Preise zu bezahlen und dann ist man auch in der Lage seine Mitarbeiter ordentlich zu bezahlen, auch Brutto.
        Dieses Gejammer alles wäre zu teuer für Unternehmer kann ich nicht mehr hören. Dann sollen sie mal die ein oder andere Wirtschaftsschulung absolvieren, damit sie etwas mehr durchblick bekommen wie der Hase läuft.
        Wir leben immer noch in einem Luxus Staat. Ja, es könnte hier und da wirklich besser sein, aber hey, uns geht es doch noch wirklich sehr gut.
        Nicht jeder arbeitet bei VW, ein Großteil in der Autoindustrie ist bei den Zulieferern beschäftigt, VW setzt den Krempel letztlich nur zusammen. Und diese Zulieferer bluten, da wird teils mit Minus gearbeitet, bloß damit ein Konkurrent das nicht machen kann. Dann stellen Firmen wie VW Verträge mit Bedingungen auf a la wir zahlen nur 1 Millionen wenn ihr Qualitätsstandard 1ATriplePlus erreicht sonst gibt es Abzüge. In genau dem Wissen, dass KEIN Hersteller auf der Welt in der Lage ist 1ATriplePlus überhaupt zu erreichen, auch VW selbst nicht. Die Zulieferer beten und hoffen dann immer aber natürlich kriegen sie am Ende dann doch nur Brotkrumen bezahlt. Genau deswegen können Firmen wie VW eben ihren eigenen Angestellten gute Löhne zahlen während eben der Großteil um seinen Job bangen darf.

        Die Chinesen und Spanier sind da, im Gegensatz zu den Deutschen, die eben Qualität liefern wollen, konsequent. Die packen VW einfach das halbfertige Produkt vor die Tür und sagen: "hier habt ihr", im vollen Wissen, dass sie eben nicht 1ATriplePlus liefern können und verzichten eben auf einen Großteil der Zahlungen aber stecken da entsprechend eben wenig Arbeit rein.
      • Von Spiritogre Mitglied
        Zitat von Batze
        Deshalb sind auch diverse Autobandarbeiter in Deutschland ja auch so arm wie eine Kirchenmaus. Weil sie nichts verdienen und die Firma praktisch Pleite ist. Sorry, aber die Qualität entscheidet immer noch. Und ja, die Abgaben sind sehr Hoch in Deutschland, aber das ist doch meckern auf ganz Hohem Niveau. Deutschland ist immer noch eine Wirtschaftsmacht, und das trotz der Extremen abgaben.
        Schau dir doch Europa an wie der fast ganze Kontinent von Deutschland bezahlt wird. Das ist Jammern von möchtegern Unternehmer die Ihre Mitarbeiter ganz kurz halten weil sie ihre miesen Produkte loswerden wollen (dich im speziellen meine ich da natürlich nicht, weiß ja nicht was du so speziell machst).
        Du als selbstständiger Unternehmer solltest das eigentlich besser wissen als ich. Es entscheidet immer noch die Qualität, wofür man auch bereit ist dann etwas Höhere Preise zu bezahlen und dann ist man auch in der Lage seine Mitarbeiter ordentlich zu bezahlen, auch Brutto.
        Dieses Gejammer alles wäre zu teuer für Unternehmer kann ich nicht mehr hören. Dann sollen sie mal die ein oder andere Wirtschaftsschulung absolvieren, damit sie etwas mehr durchblick bekommen wie der Hase läuft.
        Wir leben immer noch in einem Luxus Staat. Ja, es könnte hier und da wirklich besser sein, aber hey, uns geht es doch noch wirklich sehr gut.
        Nicht jeder arbeitet bei VW, ein Großteil in der Autoindustrie ist bei den Zulieferern beschäftigt, VW setzt den Krempel letztlich nur zusammen. Und diese Zulieferer bluten, da wird teils mit Minus gearbeitet, bloß damit ein Konkurrent das nicht machen kann. Dann stellen Firmen wie VW Verträge mit Bedingungen auf a la wir zahlen nur 1 Millionen wenn ihr Qualitätsstandard 1ATriplePlus erreicht sonst gibt es Abzüge. In genau dem Wissen, dass KEIN Hersteller auf der Welt in der Lage ist 1ATriplePlus überhaupt zu erreichen, auch VW selbst nicht. Die Zulieferer beten und hoffen dann immer aber natürlich kriegen sie am Ende dann doch nur Brotkrumen bezahlt. Genau deswegen können Firmen wie VW eben ihren eigenen Angestellten gute Löhne zahlen während eben der Großteil um seinen Job bangen darf.

        Die Chinesen und Spanier sind da, im Gegensatz zu den Deutschen, die eben Qualität liefern wollen, konsequent. Die packen VW einfach das halbfertige Produkt vor die Tür und sagen: "hier habt ihr", im vollen Wissen, dass sie eben nicht 1ATriplePlus liefern können und verzichten eben auf einen Großteil der Zahlungen aber stecken da entsprechend eben wenig Arbeit rein.
      • Von Batze Mitglied
        Zitat von Spiritogre
        Das Problem in Deutschland ist wie gesagt der Bruttolohn sowie sonstige Nebenkosten, die es einfach unmöglich machen zu konkurrieren.
        Deshalb sind auch diverse Autobandarbeiter in Deutschland ja auch so arm wie eine Kirchenmaus. Weil sie nichts verdienen und die Firma praktisch Pleite ist. Sorry, aber die Qualität entscheidet immer noch. Und ja, die Abgaben sind sehr Hoch in Deutschland, aber das ist doch meckern auf ganz Hohem Niveau. Deutschland ist immer noch eine Wirtschaftsmacht, und das trotz der Extremen abgaben.
        Schau dir doch Europa an wie der fast ganze Kontinent von Deutschland bezahlt wird. Das ist Jammern von möchtegern Unternehmer die Ihre Mitarbeiter ganz kurz halten weil sie ihre miesen Produkte loswerden wollen (dich im speziellen meine ich da natürlich nicht, weiß ja nicht was du so speziell machst).
        Du als selbstständiger Unternehmer solltest das eigentlich besser wissen als ich. Es entscheidet immer noch die Qualität, wofür man auch bereit ist dann etwas Höhere Preise zu bezahlen und dann ist man auch in der Lage seine Mitarbeiter ordentlich zu bezahlen, auch Brutto.
        Dieses Gejammer alles wäre zu teuer für Unternehmer kann ich nicht mehr hören. Dann sollen sie mal die ein oder andere Wirtschaftsschulung absolvieren, damit sie etwas mehr durchblick bekommen wie der Hase läuft.
        Wir leben immer noch in einem Luxus Staat. Ja, es könnte hier und da wirklich besser sein, aber hey, uns geht es doch noch wirklich sehr gut.
      • Von Spiritogre Mitglied
        Zitat von LesterPG
        Das ist in D nichts anderes, Ende der 80er haben bei uns auch noch Ungelernte am Maschinenverbund gearbeitet. Nannte sich dann "Maschinenbediener"(Melker, Bäcker, Kraftfahrer und sonstwas), dazu gab es noch besser bezahlte "Einrichter" die bei Umrüstungen oder Problemen ins Spiel kamen und die "Zwischenkontrolle" für maßliche Dinge.

        Mittlerweile sind es "selbstrüstende Werker" die allesamt "artverwannte Fachberufler" sind, deren Entlohnung liegt natürlich höher, auch wenn sie nicht an ehemalige Einrichter herankommen.
        China macht im Enteffekt die gleiche Entwicklung durch, haben nur später angefangen und im Techbereich im Turbodurchgang. :-D
        Richtig, als ich damals meinen Beruf gelernt habe gab es da noch einen niedrig gestellten Unterberuf, MBA - Metallbearbeiter, das waren Sonderschüler oder schlechte Hauptschüler, die dann Hilfstätigkeiten verrichteten.

        Es wird gerne vergessen, dass es hier auch Hilfstätigkeiten und Bandarbeiter gibt. Nicht mehr so viele, weil die Jobs meistens schlecht sind und noch schlechter bezahlt werden und niemand mehr sowas machen will, aber sie gibt es.
      • Von LesterPG
        Zitat von Spiritogre
        Genau wie in Deutschland haben auch in China "Bandarbeiter" ihren Job gelernt.
        Das ist in D nichts anderes, Ende der 80er haben bei uns auch noch Ungelernte am Maschinenverbund gearbeitet. Nannte sich dann "Maschinenbediener"(Melker, Bäcker, Kraftfahrer und sonstwas), dazu gab es noch besser bezahlte "Einrichter" die bei Umrüstungen oder Problemen ins Spiel kamen und die "Zwischenkontrolle" für maßliche Dinge.

        Mittlerweile sind es "selbstrüstende Werker" die allesamt "artverwannte Fachberufler" sind, deren Entlohnung liegt natürlich höher, auch wenn sie nicht an ehemalige Einrichter herankommen.
        China macht im Enteffekt die gleiche Entwicklung durch, haben nur später angefangen und im Techbereich im Turbodurchgang. :-D
      • Von Spiritogre Mitglied
        Zitat von Batze
        Was redest du da. Vergleichst wirkliche Facharbeiter mit Bandarbeitern und China Sklaven. Schlimmer geht es kaum noch. Schäm dich.

        Genau wie in Deutschland haben auch in China "Bandarbeiter" ihren Job gelernt. Ich habe zufällig ein paar chinesische Bekannte, die zugegeben alle studiert haben, deren Qualifikation ist so schlecht nicht. Die kommen zugegeben alle aus Metropolen und da sind die (Netto-) Gehälter generell auch nicht übel. Das Problem in Deutschland ist wie gesagt der Bruttolohn sowie sonstige Nebenkosten, die es einfach unmöglich machen zu konkurrieren.
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