Hardware 2020: Oktober bis Dezember - nun auch AMD
Das Jahr 2020 endete für viele Gamer in Sachen Hardware enttäuschend. Die neuen Nvidia- und AMD-Grafikkarten haben die Erwartungen zwar erfüllt, und auch die Playstation 5 und Xbox Series X sind alles andere als schlecht. Aber: All diese Produkte gibt es derzeit quasi nicht zu kaufen. Wir blicken darauf und weitere Hardware-Themen des Jahres 2020 zurück.
Oktober 2020: Nvidia legt nach
Nach dem Release der Nvidia GeForce RTX 3080 und 3090 warteten viele noch ab, was und wann AMD in Sachen Big Navi bieten wird. Doch von AMD blieb es im September und Oktober ruhig, sowohl bei Grafikkarten als auch bei CPUs. Dafür präsentierte Nvidia mi der GeForce RTX 3070 eine Grafikkarte, die mit knapp 500 Euro deutlich bezahlbarer war als die beiden ersten RTX 3000er-Modelle.
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Vor allem: Sie ist ähnlich schnell wie das alte Top-Modell GeForce RTX 2080 Ti, und ihr Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei einem Preis von 500 Euro hervorragend, falls man denn so viel Grafikpower braucht. Sie übertraf in der Disziplin Preis-Leistung auch die AMD RX 5700 XT, die lange Zeit unser Preis-Leistungs-Sieger war, was Grafikkarten ab der Mittelklasse angeht.
Quelle: PCGH
Ryzen 5 5600X und Ryzen 7 5800X
Die RTX-Modelle ab der RTX 2070 waren zwar schneller, aber für ihre Leistung zu teuer. Anders die RTX 3070: 50 Prozent Mehrleistung zur AMD RX 5700 XT bei einem Aufpreis von nur 35 Prozent standen auf dem Papier, wie auch unser Special zusammenfasst. Aber auch eben nur auf dem Papier - die Preise sind nämlich nur kurze Zeit und für einige wenige Glückliche so niedrig gewesen.
November 2020: AMDs Wintermärchen mit jähem Ende
Im November war zuerst das Thema CPU aktuell, denn AMD brachte die neuen Zen 3-CPUs auf den Markt, und zwar mit den Prozessoren Ryzen 5 5600X und Ryzen 7 5800X sowie Ryzen 9 5900X und 5950X - unser Special nahm die Leistung der beiden für Gamer interessanten preiswerteren CPUs unter die Lupe und wertete dabei gemäß der Preisempfehlungen von AMD.
Der Ryzen 5 5600X schlägt dabei den Core i7-10700K, der Ryzen 7 5800X den Core i9-10900K - bei einem jeweils geringeren Preis. Aber für die neuen AMD-CPUs gilt in Sachen Verfügbarkeit ähnliches wie das, was wir gleich noch ausführlich zu Grafikkarten erklären werden: Die CPUs sind kaum verfügbar und viel teurer als bei Release. Das gleiche Schicksal erleiden auch die ebenfalls noch im November von AMD veröffentlichten Big Navi-Grafikkarten Radeon RX 6800 und 6800 XT. In Sachen Preis-Leistung stellen beide eine gute Alternative zur Nvidia GeForce RTX 3070 und 3080 dar, wenn man die Releasepreise als Maßstab nimmt.
Dezember 2020: Nvidia RTX 3060 Ti
Anfang Dezember gab es noch ein letztes für Gamer wichtiges Produkt als Neuheit: die Nvidia GeForce RTX 3060 Ti. Unser Autor schilderte dabei seine etwas frustrierende Erfahrung, zum Release ein Exemplar zu erhaschen.
Quelle: PC Games Hardware
Asus ROG Strix GeForce RTX 3060 Ti OC
Nach nur einer Minute war die Founders Edition der Grafikkarte in Deutschland ausverkauft, weitere Varianten waren auch nicht viel länger bestellbar. Eine Leistungsanalyse hatten wir aber trotz der Lieferprobleme als Special für euch aufbereitet. Darin erfahrt ihr, dass die Nvidia GeForce RTX 3060 Ti für ihren Releasepreis von knapp 400 Euro ein Knaller wäre, da sie sogar schneller als die GeForce RTX 2080 Super ist, die noch im Oktober um die 600 Euro kostete. Zur AMD-Konkurrenz RX 5700 XT beträgt der Abstand 25 bis 30 Prozent, wobei die RX 5700 XT damals für 350 Euro zu haben war. Die Betonung liegt auf "war", ein Wort, das man mittlerweile für alle spielefähigen Grafikkarten verwenden kann, wenn es um deren Preise geht. Und Entgegen der Logik sind die Preise nun nicht geringer, sondern deutlich höher - darum und um die Verfügbarkeit geht es auf der nächsten und gleichzeitig letzten Seite unseres Jahresrückblicks.

Schau dir doch Europa an wie der fast ganze Kontinent von Deutschland bezahlt wird. Das ist Jammern von möchtegern Unternehmer die Ihre Mitarbeiter ganz kurz halten weil sie ihre miesen Produkte loswerden wollen (dich im speziellen meine ich da natürlich nicht, weiß ja nicht was du so speziell machst).
Du als selbstständiger Unternehmer solltest das eigentlich besser wissen als ich. Es entscheidet immer noch die Qualität, wofür man auch bereit ist dann etwas Höhere Preise zu bezahlen und dann ist man auch in der Lage seine Mitarbeiter ordentlich zu bezahlen, auch Brutto.
Dieses Gejammer alles wäre zu teuer für Unternehmer kann ich nicht mehr hören. Dann sollen sie mal die ein oder andere Wirtschaftsschulung absolvieren, damit sie etwas mehr durchblick bekommen wie der Hase läuft.
Wir leben immer noch in einem Luxus Staat. Ja, es könnte hier und da wirklich besser sein, aber hey, uns geht es doch noch wirklich sehr gut.
Die Chinesen und Spanier sind da, im Gegensatz zu den Deutschen, die eben Qualität liefern wollen, konsequent. Die packen VW einfach das halbfertige Produkt vor die Tür und sagen: "hier habt ihr", im vollen Wissen, dass sie eben nicht 1ATriplePlus liefern können und verzichten eben auf einen Großteil der Zahlungen aber stecken da entsprechend eben wenig Arbeit rein.
Schau dir doch Europa an wie der fast ganze Kontinent von Deutschland bezahlt wird. Das ist Jammern von möchtegern Unternehmer die Ihre Mitarbeiter ganz kurz halten weil sie ihre miesen Produkte loswerden wollen (dich im speziellen meine ich da natürlich nicht, weiß ja nicht was du so speziell machst).
Du als selbstständiger Unternehmer solltest das eigentlich besser wissen als ich. Es entscheidet immer noch die Qualität, wofür man auch bereit ist dann etwas Höhere Preise zu bezahlen und dann ist man auch in der Lage seine Mitarbeiter ordentlich zu bezahlen, auch Brutto.
Dieses Gejammer alles wäre zu teuer für Unternehmer kann ich nicht mehr hören. Dann sollen sie mal die ein oder andere Wirtschaftsschulung absolvieren, damit sie etwas mehr durchblick bekommen wie der Hase läuft.
Wir leben immer noch in einem Luxus Staat. Ja, es könnte hier und da wirklich besser sein, aber hey, uns geht es doch noch wirklich sehr gut.
Mittlerweile sind es "selbstrüstende Werker" die allesamt "artverwannte Fachberufler" sind, deren Entlohnung liegt natürlich höher, auch wenn sie nicht an ehemalige Einrichter herankommen.
China macht im Enteffekt die gleiche Entwicklung durch, haben nur später angefangen und im Techbereich im Turbodurchgang. :-D
Es wird gerne vergessen, dass es hier auch Hilfstätigkeiten und Bandarbeiter gibt. Nicht mehr so viele, weil die Jobs meistens schlecht sind und noch schlechter bezahlt werden und niemand mehr sowas machen will, aber sie gibt es.
Mittlerweile sind es "selbstrüstende Werker" die allesamt "artverwannte Fachberufler" sind, deren Entlohnung liegt natürlich höher, auch wenn sie nicht an ehemalige Einrichter herankommen.
China macht im Enteffekt die gleiche Entwicklung durch, haben nur später angefangen und im Techbereich im Turbodurchgang. :-D
Genau wie in Deutschland haben auch in China "Bandarbeiter" ihren Job gelernt. Ich habe zufällig ein paar chinesische Bekannte, die zugegeben alle studiert haben, deren Qualifikation ist so schlecht nicht. Die kommen zugegeben alle aus Metropolen und da sind die (Netto-) Gehälter generell auch nicht übel. Das Problem in Deutschland ist wie gesagt der Bruttolohn sowie sonstige Nebenkosten, die es einfach unmöglich machen zu konkurrieren.