Kaufberatung SSDs: Geschwindigkeit von SSDs und Kaufempfehlungen

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

SSDs werden immer beliebter, auch durch steigende Preise bei herkömmlichen Festplatten. In unserem Special findet ihr Tipps und Kaufberatung zu den schnellen Datenträgern, die auch in einem Spiele-PC Vorteile bringen.

Geschwindigkeit von SSDs und Kaufempfehlungen
Wir haben als Kauftipps Modelle mit SATA3 herausgesucht, da SATA2 im Zweifelsfall zu einer leichten Einschränkung führt und es Corsair Force GT Quelle: PC Games Hardware Corsair Force GT auch keinen großen Preisunterschied gibt. Auf Mainboards ohne SATA3 werden die SSD dann zwar nur mit SATA2 angesprochen - solltet ihr aber irgendwann ein neues Mainboard kaufen, so habt ihr bereits die passende SSD. Die Werte für die Lese- und Schreibgeschwindigkeit, die ihr bei den Herstellerangaben oder in unseren Preisvergleich-Links entdecken könnt, sind lediglich Maximalwerte, die in der Praxis so gut wie nie erreicht werden. Eine SSD mit "nur" 150 Megabyte pro Sekunde beim Schreiben kann also in der Praxis im Durchschnitt genauso schnell sein wie eine SSD mit einer Angabe von 400 Megabyte pro Sekunde. Kommen wir nun zu unseren Kauftipps und beginnen mit einer Speicherkapazität von 60 Gigabyte. Wer zu einer SSD mit 60 Gigabyte greift, der tut dies vermutlich, da er nur Windows dort betreiben und dafür nicht mehr als nötig ausgeben will. Eine sehr günstige SSD mit einem Sandforce-Controller ist die OCZ Agility 3 für knapp 80 Euro. Mit dem gleichen Controller ist auch die Corsair Force GT zu empfehlen, die ab etwa 95 Euro in der 60-Gigabyte-Version zu bekommen ist.

Wer lieber etwas mehr Speicherplatz haben möchte, findet in der bewährten OCZ Vertex 3, welche ebenfalls einen Sandforce- Kingston HyperX Quelle: PCGH Kingston HyperX Controller in sich trägt, eine sehr gute SSD. Mit 90 Gigabyte kostet sie 135 Euro. In diesem Preisbereich macht allerdings auch schon eine größere SSD Sinn. Denn für etwa 135 bekommt ihr die Mushkin Enhanced Chronos mit 120 Gigabyte Speicherplatz. Wenn ihr mit solch einer Speichergröße eine besonders gute SSD sucht, dann ist seit längerem etablierte Crucial m4 SSD das richtige. Sie kostet 165 Euro für 128 Gigabyte und arbeitet mit einem Controller von Marvell. Ebenfalls empfehlenswert ist die extremememory XLR8 Express mit 120 Gigabyte, welche 170 Euro kostet. Samsung bietet mit einem eigenen Controller die noch recht neue, aber gut gelungene Samsung SSD 830 Series. Die 128 Gigabyte-Variante kostet 175 Euro und beinhaltet bereits Einbaumaterial für den PC, so dass kein Adapterrahmen mehr nötig ist. Ebenfalls inklusive Einbaumaterial ist die Kingston HyperX eine Empfehlung - sie kostet 190 Euro für 120 Gigabyte. Größere SSD wollen wir an dieser Stelle nicht einzeln nennen, denn die bereits genannten Modelle könnt ihr bedenkenlos auch als größere Variante kaufen. Die meisten der aufgeführten SSDs gibt es mit Größen bis zu 480 Gigabyte, manche nur mit 256 Gigabyte.

Modell Controller Größe Preis ab
OCZ Agility 3 Sandforce 60 Gigabyte 80 Euro
Corsair Force Series GT Sandforce 60 Gigabyte 95 Euro
OCZ Vertex 3 Sandforce 90 Gigabyte 135 Euro
Mushkin Enhanced Chronos Sandforce 120 Gigabyte 135 Euro
Kingston SSDNow V200 Jmicron 120 Gigabyte 137 Euro
Crucial m4 SSD Marvell 128 Gigabyte 165 Euro
extremememory XLR8 Expres Sandforce 120 Gigabyte 170 Euro
Samsung SSD 830 Series Samsung 128 Gigabyte 175 Euro

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Kaufberatung SSDs: Einleitung und Technik
  2. Seite 2 Kaufberatung SSDs: empfohlene Größen und Konfiguration für Windows
  3. Seite 3 Kaufberatung SSDs: Konfiguration für Windows Teil 2, Einbau und Firmware
  4. Seite 4 Kaufberatung SSDs: Geschwindigkeit von SSDs und Kaufempfehlungen
    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von visitor
        Hm, na gut, dann beug ich mich mal den Fakten.
        Wobei es doch deutliche Unterschiede bei reinen Schreib-/Lesevorgängen gab in dem Test, ganz zu schweigen vom Entpacken.
        Für den normalen User zählen allerdings der Bootvorgang und die Programmstarts am ehesten, stimmt schon.

        Mein Revodrive (nicht die 3er Version, hab ja nicht im Lotto gewonnen) erreicht laut Benchmark aber durchaus die Werte die auch auf der Verpackung stehen. Völlig aus der Luft gegriffen sind die also nicht.

        Du darfst aber so oder so nicht die Maximalwerte mit den Werten verwecheln, die in der Praxis auch im Durchschnitt wirklich erreicht werden. Das steht ja auch im Artikel, dass die Schreib/Lesewerte der Hersteller eben meistens NICHT wirklich so viel aussagen. Vermutlich stehen die deswegen eben auch nicht drin. zB die Crucial m4 hat keine besonders guten Schreibwerte, was die technischen Angaben angeht, ist aber in der Praxis im Schnitt mit einer guten SSD mit 550MB/s gleichwertig. Wichtig sind die Werte, die eine SSD auch beim "zufälligen" schreiben/lesen von kleinen Dateien hat - dafür müsste man aber dann alle SSDs, die für einen Kauftipp auch nur ansatzweise in Frage kommen, erstmal beschaffen und dann mit entsprechenden Tools testen.

        Ich denke aber, dass die SSDs alle auch bestimmte Midnestwerte erfüllen, also dass Modelle, die selbst laut Hersteller nur 100MB/s erreichen, gar nicht erst drinstehen. ;)

        Das "tolle" an einer SSD sind ja auch nicht die Lese/Schreibwerte, sondern dass eben grad Kleinigkeit sehr schnell geladen werden, zB Browser öffnet sich dann wirklich SOFORT usw. - es ist halt ein Komfortartikel
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von visitor
        Hm, na gut, dann beug ich mich mal den Fakten.
        Wobei es doch deutliche Unterschiede bei reinen Schreib-/Lesevorgängen gab in dem Test, ganz zu schweigen vom Entpacken.
        Für den normalen User zählen allerdings der Bootvorgang und die Programmstarts am ehesten, stimmt schon.

        Mein Revodrive (nicht die 3er Version, hab ja nicht im Lotto gewonnen) erreicht laut Benchmark aber durchaus die Werte die auch auf der Verpackung stehen. Völlig aus der Luft gegriffen sind die also nicht.

        Du darfst aber so oder so nicht die Maximalwerte mit den Werten verwecheln, die in der Praxis auch im Durchschnitt wirklich erreicht werden. Das steht ja auch im Artikel, dass die Schreib/Lesewerte der Hersteller eben meistens NICHT wirklich so viel aussagen. Vermutlich stehen die deswegen eben auch nicht drin. zB die Crucial m4 hat keine besonders guten Schreibwerte, was die technischen Angaben angeht, ist aber in der Praxis im Schnitt mit einer guten SSD mit 550MB/s gleichwertig. Wichtig sind die Werte, die eine SSD auch beim "zufälligen" schreiben/lesen von kleinen Dateien hat - dafür müsste man aber dann alle SSDs, die für einen Kauftipp auch nur ansatzweise in Frage kommen, erstmal beschaffen und dann mit entsprechenden Tools testen.

        Ich denke aber, dass die SSDs alle auch bestimmte Midnestwerte erfüllen, also dass Modelle, die selbst laut Hersteller nur 100MB/s erreichen, gar nicht erst drinstehen. ;)

        Das "tolle" an einer SSD sind ja auch nicht die Lese/Schreibwerte, sondern dass eben grad Kleinigkeit sehr schnell geladen werden, zB Browser öffnet sich dann wirklich SOFORT usw. - es ist halt ein Komfortartikel
      • Von Sansana Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Rabowke
        Die Samsung Spinpoint erreicht im Mittel gute ~130MB/Sekunde ... das ist für mich und meine Anwendungszwecke absolut in Ordnung, und sind wir ehrlich: ob man jetzt die paar Sekunden benötigt, die eine SSD ggf. schneller ist? ;-)

        SSD's sind für Leute die keine Zeit haben, ich möchte nicht mit denen tauschen :-D
      • Von Rabowke Klugscheißer
        Keine Frage ... und ich will nicht bezweifeln das aktuelle SSDs den der ersten Generation deutlich überlegen sind. Ich sprach ja nicht ohne Grund von guten SATA II SSDs im vgl. zu SATA 6G SSDs, hier lohnt sich der oft (!) geforderte Mehrpreis nicht wirklich.

        Ich hab mir auch eine Crucial m4 geholt, ist eine SATA 6G und kam mit neuer Firmware wirklich sehr gut bei weg. Ich hab die Benchmarks zu Hause mal nachvollzogen und kam mit der ungenutzten Crucial deutlich über die Ergebnisse die z.B. CB.de veröffentlicht hat.

        Allerdings hab ich meine Bilder, Videos und zu entpackene Dateien auf einer Samsung Festplatte, dauert irgendwelche GB Images auf der SSD zu entpacken ist mir dann doch etwas suspekt. :ugly:

        Die Samsung Spinpoint erreicht im Mittel gute ~130MB/Sekunde ... das ist für mich und meine Anwendungszwecke absolut in Ordnung, und sind wir ehrlich: ob man jetzt die paar Sekunden benötigt, die eine SSD ggf. schneller ist? ;-)
      • Von visitor Anwärter/in
        Hm, na gut, dann beug ich mich mal den Fakten.
        Wobei es doch deutliche Unterschiede bei reinen Schreib-/Lesevorgängen gab in dem Test, ganz zu schweigen vom Entpacken.
        Für den normalen User zählen allerdings der Bootvorgang und die Programmstarts am ehesten, stimmt schon.

        Mein Revodrive (nicht die 3er Version, hab ja nicht im Lotto gewonnen) erreicht laut Benchmark aber durchaus die Werte die auch auf der Verpackung stehen. Völlig aus der Luft gegriffen sind die also nicht.
      • Von Rabowke Klugscheißer
        Nein, stimmt eben nicht.
        Schau dir hier die Benchmarks, sprich Startdauer, div. Programme bei div. SSDs an:
        Test: OCZ Revodrive 3 X2 (Seite 6) - ComputerBase

        Da ist nichts mit doppelter Geschwindigkeit. Das ist übrigens das was ich oben meinte, theoretische max. Werte bedeuten nicht auch praxisrelavante Werte.

        Übrigens hatte die c't in den letzten Ausgaben ein SSD Special, die kamen zum gleiche Fazit: eine SSD SATA 6G lohnt sich kaum im vgl. zu einer 'normalen' SSD mit SATA II. %-)
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