Kaufberatung SSDs: Konfiguration für Windows Teil 2, Einbau und Firmware

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

SSDs werden immer beliebter, auch durch steigende Preise bei herkömmlichen Festplatten. In unserem Special findet ihr Tipps und Kaufberatung zu den schnellen Datenträgern, die auch in einem Spiele-PC Vorteile bringen.

Ein wichtiger Rat ist, die automatische Defragmentierung von Windows zu deaktivieren. Beim Defragmentieren werden Datenteile, Mushkin Enhanced Chronos Quelle: Mushkin Mushkin Enhanced Chronos die sich im Laufe der Zeit auf dem Datenträger verteilt haben, wiederum zusammengefügt und an einer neuen Stelle gespeichert. Das macht bei Festplatten auch Sinn, da die Leseköpfe der Festplatte ansonsten die Datenteile unter Umständen an Stellen der Magnetscheibe zusammensuchen müssten, die weit auseinanderliegen. Bei einer SSD gibt es dieses Problem nicht, da ja keine Magnetscheibe und Leseköpfe vorhanden sind. Ein Defragmentieren würde somit nur völlig unnötig Schreibvorgänge "verbrauchen". Um die Defragmentierung zu deaktivieren, klickt ihr bei Windows 7 einfach auf den Startmenü/Windows-Button und gebt in das Textfeld "Defragmentierung" ein. Danach kommt ihr in das Menü, in dem ihr über "Zeitplan konfigurieren" entweder die Defragmentierung komplett oder auch nur für die SSD abstellen könnt, für eventuell vorhandene Festplatten aber beibehalten könnt.

Eine weitere Möglichkeit, Lese- und Schreibvorgänge einzuschränken, ist das Deaktivieren der Indizierung bei Laufwerken. Dies ist kein Bundestrojaner, der jugendgefährdende Medien auf euren Laufwerken sucht und zensiert, sondern eine Funktion von Windows 7, bei der ständig nach neuen oder veränderten Dateien Ausschau gehalten wird, um sie in einer Art Liste aufzunehmen. Dies soll bei der Windows-Suchfunktion dafür sorgen, dass ihr Dateien schneller findet. Wenn ihr diese Funktion nicht unbedingt braucht und deaktivieren wollt, dann klickt wieder auf den Windows-Button, gebt services.msc ein und sucht nach "Windows Search" – per Doppelklick gelangt ihr dann zu dem Fenster, in dem ihr diese Funktion abstellen und das ganze bestätigen könnt.

Einbaurahmen, hier von Kingston Quelle: Kingston Einbaurahmen, hier von Kingston Einbau einer SSD und Firmware
SSDs sind standardmäßig 2,5 Zoll groß, also kleiner als eine Desktop-Festplatte. Um sie in einen PC einzubauen, benötigt man also einen Einbaurahmen, um die SSD auch in einem 3,5-Zoll-Schacht für Festplatten einzubauen. Bei einigen SSDs ist ein solcher Rahmen dabei, ansonsten könnt ihr auch einen Rahmen separat anschaffen. Theoretisch könnte man eine SSD auch einfach so in den PC legen, denn sie hat ja keine mechanischen und auch keine freiliegenden Teile, die durch eine Erschütterung kaputtgehen können. Allerdings könnte die SSD Schaden anrichten, wenn sie beim Bewegen des PCs zum Beispiel gegen das Mainboard oder die Grafikkarte stößt. Wichtig: seht vor der Installation von Windows nach, ob es eine neuere Firmware für die SSD gibt. Nicht selten verursachen SSDs mit älterer Firmware große Probleme, die mit einem simplen Firmwareupdate aus der Welt sind.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Kaufberatung SSDs: Einleitung und Technik
  2. Seite 2 Kaufberatung SSDs: empfohlene Größen und Konfiguration für Windows
  3. Seite 3 Kaufberatung SSDs: Konfiguration für Windows Teil 2, Einbau und Firmware
  4. Seite 4 Kaufberatung SSDs: Geschwindigkeit von SSDs und Kaufempfehlungen
    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von visitor
        Hm, na gut, dann beug ich mich mal den Fakten.
        Wobei es doch deutliche Unterschiede bei reinen Schreib-/Lesevorgängen gab in dem Test, ganz zu schweigen vom Entpacken.
        Für den normalen User zählen allerdings der Bootvorgang und die Programmstarts am ehesten, stimmt schon.

        Mein Revodrive (nicht die 3er Version, hab ja nicht im Lotto gewonnen) erreicht laut Benchmark aber durchaus die Werte die auch auf der Verpackung stehen. Völlig aus der Luft gegriffen sind die also nicht.

        Du darfst aber so oder so nicht die Maximalwerte mit den Werten verwecheln, die in der Praxis auch im Durchschnitt wirklich erreicht werden. Das steht ja auch im Artikel, dass die Schreib/Lesewerte der Hersteller eben meistens NICHT wirklich so viel aussagen. Vermutlich stehen die deswegen eben auch nicht drin. zB die Crucial m4 hat keine besonders guten Schreibwerte, was die technischen Angaben angeht, ist aber in der Praxis im Schnitt mit einer guten SSD mit 550MB/s gleichwertig. Wichtig sind die Werte, die eine SSD auch beim "zufälligen" schreiben/lesen von kleinen Dateien hat - dafür müsste man aber dann alle SSDs, die für einen Kauftipp auch nur ansatzweise in Frage kommen, erstmal beschaffen und dann mit entsprechenden Tools testen.

        Ich denke aber, dass die SSDs alle auch bestimmte Midnestwerte erfüllen, also dass Modelle, die selbst laut Hersteller nur 100MB/s erreichen, gar nicht erst drinstehen. ;)

        Das "tolle" an einer SSD sind ja auch nicht die Lese/Schreibwerte, sondern dass eben grad Kleinigkeit sehr schnell geladen werden, zB Browser öffnet sich dann wirklich SOFORT usw. - es ist halt ein Komfortartikel
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von visitor
        Hm, na gut, dann beug ich mich mal den Fakten.
        Wobei es doch deutliche Unterschiede bei reinen Schreib-/Lesevorgängen gab in dem Test, ganz zu schweigen vom Entpacken.
        Für den normalen User zählen allerdings der Bootvorgang und die Programmstarts am ehesten, stimmt schon.

        Mein Revodrive (nicht die 3er Version, hab ja nicht im Lotto gewonnen) erreicht laut Benchmark aber durchaus die Werte die auch auf der Verpackung stehen. Völlig aus der Luft gegriffen sind die also nicht.

        Du darfst aber so oder so nicht die Maximalwerte mit den Werten verwecheln, die in der Praxis auch im Durchschnitt wirklich erreicht werden. Das steht ja auch im Artikel, dass die Schreib/Lesewerte der Hersteller eben meistens NICHT wirklich so viel aussagen. Vermutlich stehen die deswegen eben auch nicht drin. zB die Crucial m4 hat keine besonders guten Schreibwerte, was die technischen Angaben angeht, ist aber in der Praxis im Schnitt mit einer guten SSD mit 550MB/s gleichwertig. Wichtig sind die Werte, die eine SSD auch beim "zufälligen" schreiben/lesen von kleinen Dateien hat - dafür müsste man aber dann alle SSDs, die für einen Kauftipp auch nur ansatzweise in Frage kommen, erstmal beschaffen und dann mit entsprechenden Tools testen.

        Ich denke aber, dass die SSDs alle auch bestimmte Midnestwerte erfüllen, also dass Modelle, die selbst laut Hersteller nur 100MB/s erreichen, gar nicht erst drinstehen. ;)

        Das "tolle" an einer SSD sind ja auch nicht die Lese/Schreibwerte, sondern dass eben grad Kleinigkeit sehr schnell geladen werden, zB Browser öffnet sich dann wirklich SOFORT usw. - es ist halt ein Komfortartikel
      • Von Sansana Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Rabowke
        Die Samsung Spinpoint erreicht im Mittel gute ~130MB/Sekunde ... das ist für mich und meine Anwendungszwecke absolut in Ordnung, und sind wir ehrlich: ob man jetzt die paar Sekunden benötigt, die eine SSD ggf. schneller ist? ;-)

        SSD's sind für Leute die keine Zeit haben, ich möchte nicht mit denen tauschen :-D
      • Von Rabowke Klugscheißer
        Keine Frage ... und ich will nicht bezweifeln das aktuelle SSDs den der ersten Generation deutlich überlegen sind. Ich sprach ja nicht ohne Grund von guten SATA II SSDs im vgl. zu SATA 6G SSDs, hier lohnt sich der oft (!) geforderte Mehrpreis nicht wirklich.

        Ich hab mir auch eine Crucial m4 geholt, ist eine SATA 6G und kam mit neuer Firmware wirklich sehr gut bei weg. Ich hab die Benchmarks zu Hause mal nachvollzogen und kam mit der ungenutzten Crucial deutlich über die Ergebnisse die z.B. CB.de veröffentlicht hat.

        Allerdings hab ich meine Bilder, Videos und zu entpackene Dateien auf einer Samsung Festplatte, dauert irgendwelche GB Images auf der SSD zu entpacken ist mir dann doch etwas suspekt. :ugly:

        Die Samsung Spinpoint erreicht im Mittel gute ~130MB/Sekunde ... das ist für mich und meine Anwendungszwecke absolut in Ordnung, und sind wir ehrlich: ob man jetzt die paar Sekunden benötigt, die eine SSD ggf. schneller ist? ;-)
      • Von visitor Anwärter/in
        Hm, na gut, dann beug ich mich mal den Fakten.
        Wobei es doch deutliche Unterschiede bei reinen Schreib-/Lesevorgängen gab in dem Test, ganz zu schweigen vom Entpacken.
        Für den normalen User zählen allerdings der Bootvorgang und die Programmstarts am ehesten, stimmt schon.

        Mein Revodrive (nicht die 3er Version, hab ja nicht im Lotto gewonnen) erreicht laut Benchmark aber durchaus die Werte die auch auf der Verpackung stehen. Völlig aus der Luft gegriffen sind die also nicht.
      • Von Rabowke Klugscheißer
        Nein, stimmt eben nicht.
        Schau dir hier die Benchmarks, sprich Startdauer, div. Programme bei div. SSDs an:
        Test: OCZ Revodrive 3 X2 (Seite 6) - ComputerBase

        Da ist nichts mit doppelter Geschwindigkeit. Das ist übrigens das was ich oben meinte, theoretische max. Werte bedeuten nicht auch praxisrelavante Werte.

        Übrigens hatte die c't in den letzten Ausgaben ein SSD Special, die kamen zum gleiche Fazit: eine SSD SATA 6G lohnt sich kaum im vgl. zu einer 'normalen' SSD mit SATA II. %-)
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