Gaming-Notebooks: Spielefähige mobile Grafikchips
In unserem Special findet ihr einige fürs Spielen geeignete Notebooks sowie allgemeine Praxis- und Kauf-Tipps zu spielefähigen Laptops. Hier erfahrt ihr alles über die Vor- und Nachteile von Notebooks als Spiele-Maschinen und worauf ihr beim Kauf achten solltet.
Spielefähige mobile Grafikchips
Die aktuelle Chip-Generation bei Nvidia ist die 600er-Serie, wobei es vereinzelt auch schon Notebooks mit einer Nvidia GT 730M gibt, die jedoch technisch auch zur 600er-Serie gehört. Dieser Chip reicht für aktuellere Spiele auf niedrigen bis mittleren Details aus, ebenso wie der Nvidia GT 630M. Generell gilt: je höher die Nummer im Namen, desto stärker ist der Chip. Sollte es für euch ausreichend sein, wenn ältere Spiele laufen, aber manch ein aktuelles Spiel schon bei niedrigen Details nicht mehr ganz flüssig läuft, dann reicht auch ein Nvidia GT 620M aus. Bei Notebooks mit Grafikchips der älteren 500er-Generation wäre ein Nvidia GT 540m mit dem Nvidia GT 620M zu vergleichen und somit das empfohlene Minimum. Bei AMD empfehlen wir, mindestens einen AMD 7650 Grafikchip.
Vereinzelt gibt es auch bereits als 8000er-Generation gelabelte Grafikchips - in diesem Falle empfehlen wir einen Chip ab der 8600er-Reihe wie dem AMD HD 8650M. Für hohe Details reicht bei Nvidia mit Abstrichen eine GTX 670M aus, bei AMD gibt es im Bereich stärkerer Grafikchip aktuell nur wenig Auswahl - am ehesten findet man noch Notebooks mit einer AMD 7970M, die dafür aber auch oberhalb der Nvidia GTX 670M und knapp unter einer Nvidia GTX 680M liegt. Die Tabelle zeigt euch nun Grafikchips, die man aktuell in Notebooks vorfinden kann, und zwar ungefähr nach ihrer Leistung geordnet. Dazu findet ihr jeweils ein Beispiel-Notebook dessen Preis. Auf der nächsten Seite findet ihr noch ein paar weitere Notebooks als Kauftipps.
| Hersteller | Grafikchip | Beispielnotebook | Preis ab | |
|---|---|---|---|---|
| Nvidia | GT 620M | Acer Aspire V5-571G | 15,6 Zoll | 450 Euro |
| AMD | HD 7650M | Sony Vaio SVE-1512E6E | 15,6 Zoll | 500 Euro |
| Nvidia | GT 630M | Acer TravelMate 5760G | 15,6 Zoll | 500 Euro |
| AMD | HD 7670M | HP Pavilion g6-2350sg | 15,6 Zoll | 450 Euro |
| Nvidia | GT 635M | Lenovo G780 | 17,3 Zoll | 500 Euro |
| AMD | HD 8750M | Dell Inspiron 17R | 17,3 Zoll | 730 Euro |
| Nvidia | GT 640M | Acer Aspire V3-571G | 15,6 Zoll | 600 Euro |
| Nvidia | GT 645M | Lenovo IdeaPad Z500 | 15,6 Zoll | 600 Euro |
| Nvidia | GT 730M | Acer Aspire V3-571G | 15,6 Zoll | 700 Euro |
| Nvidia | GT 650M | MSI GE60-i550M245 | 15,6 Zoll | 750 Euro |
| Nvidia | GTX 660M | Lenovo IdeaPad Y580 | 15,6 Zoll | 700 Euro |
| AMD | HD 7870M | Samsung 700G7C | 17,3 Zoll | 1700 Euro |
| AMD | HD 8870M | Samsung 770Z7E | 17,3 Zoll | 1300 Euro |
| Nvidia | GTX 670M | Medion Erazer X6821 | 15,6 Zoll | 950 Euro |
| AMD | HD 6990M | Dell Alienware M17xR3-2765 | 17,3 Zoll | 1800 Euro |
| Nvidia | GTX 675M | Schenker XMG P512-5EC | 15,6 Zoll | 1250 Euro |
| AMD | HD 7970M | MSI GTX60-A10797287B | 15,6 Zoll | 1200 Euro |
| Nvidia | GTX 680M | Schenker XMG P502-7OX | 15,6 Zoll | 2000 Euro |
In diesem Artikel
- Seite 1 Gaming-Notebooks: Einleitung und Vorteile
- Seite 2 Gaming-Notebooks: Nachteile eines Notebooks
- Seite 3 Gaming-Notebooks: Stromersparnis: überschätzter Vorteil
- Seite 4 Gaming-Notebooks: Gamer-Notebook oder PC plus Officenotebook? Aufklärung bei Namen von Grafikchips
- Seite 5 Gaming-Notebooks: Spielefähige mobile Grafikchips
- Seite 6 Gaming-Notebooks: Notebooks mit gutem Preis-Leistungsverhältnis
- Seite 7 Bildergalerie
Bildergalerie
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- Seite 2 Gaming-Notebooks: Nachteile eines Notebooks
- Seite 3 Gaming-Notebooks: Stromersparnis: überschätzter Vorteil
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In meinem Besitzt befindet sich ein ASUS G75 mit 17,1" und bin voll auf zufrieden. Damit lässt sich etwa Crysis 2 in vollen Details auf 1080p und DX11 spielen ohne Ruckler. Natürlich ist der Preis eine ganz andere Sache - Jedoch habe ich das Notebook gekauft kurz bevor Win8 raus kam und es so für ~ 1.200 € bekommen. Anstatt für 1.800€
Ich kaufe mir eigentlich lieber einmal ein teures Notebook für 1500-2000,- und besitze dieses dann auch mindestens 3 Jahre. Das Dell XPS Gen2, welches knapp 3000,- gekostet hat, hat mir sogar bis 2011 treue Dienste geleistet.
Ich würde auch von Billignotebooks wie Medion (zumindestens in der Preisklasse bis 900,-) Abstand nehmen. Zum einen weil irgendwann das fehlende Full HD Display stört oder das fehlende BluRay Laufwerk.
Ob es jetzt rentabel ist oder nicht, ich denke das muss dann im Endeffekt jeder für sich selbst entscheiden :). Denn irgendwo kommen halt noch die eigenen "Ansprüche" bzw. Voraussetzungen dazu. Klar, könnte mir für knapp 500€ n guten Rechner zusammenstellen, Monitor und Peripherie für ca. 300€ dazu und passt. Ich muss zugeben, hauptsächtlich nutze ich das Notebook daheim, oder wenn ich mal zu nem Kumpel bzw. meinem Bruder gehe. Aber ich finde es einfach angenehmer, auf dem Notebook flexibler zu sein, auch wenn ich dafür tiefer in die Tasche und vielleicht auch von der Grafik runterschrauben muss.
Aber was nützt mir die beste Grafik, wenn das Spiel Schrott ist ^^. Habe auch viele Klassiker daheim, auch neuere Titel. Aber wenn ich bedenke, das seit diesem bzw. letzten Jahr meiner Meinung nach einzig das neue BioShock erschienen ist, was für mich qualitativ sehr gelungen ist und das dann auch noch für meine Ansprüche sehr gut auf meinem Lappy läuft, bin ich doch recht zufrieden.
Ausserdem glaube ich, das sich in den nächsten Jahren Grafiktechnisch nicht unbedingt so viel mehr tun wird. Viele sind damit aufgewachsen und haben die entwicklung mitbeobachtet, wenn ich mir jetzt aber mittlerweile die Grafik anschaue, ist mittlerweile doch ein Punkt erreicht, worüber sich dann streiten lässt, ob es sich noch um ein Spiel oder doch schon um zu krassen Realismus handelt ;-).
Kurzum, bin zufrieden mit dem Lappy, auch wenn ich vorerst den Rechner auch behalten und eventuell die 670ér gegen eine langsamere Karte tauschen werde. Mal sehen :-)
Grüße!
Also ich besitze seit knapp 4 Monaten ein Clevo P170EM und habe testweise den Rechner von meinem Bruder mit einer GTX 670 OC hier. Habe also den direkten Vergleich. Rechnerisch komme ich beim Clevo unter Last auf ca. 150 Watt und im Idle auf 30 Watt. Beim Rechner sind es im Idle ca. 80 Watt und Unter Last ganze 260 Watt (mit Monitor). Da ich bis aufs Wochenende jeden Tag knapp 9 Stunden unterwegs durch die Arbeit bin und ca. 7-8 Stunden Schlaf mit einberechne, bleiben vom Tag noch knapp 8-7 Stunden übrig. Wenn ich jetzt im Extremfall davon ausgehe, das ich Werktags ca. 6 Stunden am Rechner und Wochenends ca. 10-12 Stunden pro Tag am Rechner sitze, komme ich auf einen durchschnittlichen Verbauch von ca. 90 Watt pro Stunde am Lappy und ganzen 180 Watt pro Stunde am Rechner, also ca. doppelt soviel, dafür aber auch am Rechner ca. 30 -50 % mehr Leistung.
aber JEDEN Tag wirklich 6 Stunden bei LAST, also spielen - machst Du das wirklich? JEDEN Tag im Jahr? Das wäre schon ein absoluter Sonderfall. Und auch wenn das so wäre: das sind pro Jahr ca 50€, die du per Laptop einsparst. Wenn Du jetzt bedenkst, dass du damit maximal vlt 2 Jahre die jeweils aktuellen Games noch spielen kannst, sind das gard mal 100€ Ersparnis bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Du an sich einen neuen brauchst. Und selbst wenn es doch sagen wir mal 5 Jahre sind: dann hast Du an Strom 250€ gespart, hast aber beim Kauf sicher deutlich mehr ausgegeben als für einen PC, der sogar besser ist ^^
Dh. selbst für intenstive Zocker rechnet sich das Notebook in der Regel eher nicht, wenn es um die Frage des Stromsparens geht
Trotzdem "darf" man natürlich trotzdem zu nem Notebook greifen, wenn es einem gefällt. Ich selber hab nen starken PC und mir grad erst ein Laptop gekauft, da ich ab und an halt wirklich eines benötige - da hab ich dann halt geschaut, dass es für mein Budget (maximal 600€) eine halbwegs brauchbare Graka hat, so dass ich das meiste noch zumindest auf niedrigen Details spielen kann, wenn ich mal Lust zu hab. UNd so ein Modell hab ich gefunden: 530€, core i5 und ne AMD 7670m, das reicht gut aus, vor allem da das Display Laptop-typische 1366x768 Pixel hat, so dass man viel weniger Leistung braucht als für FullHD.
Viel in Sachen Surfen&co mach in dann per Laptop, da spar ich dann halt auch einige Watt, und dann zock ich da auch mal ein paar Games, bei denen die GRafik nebensächlich ist.
Man sollte aber eben nur nicht dem Irrglauben erlegen, dass man mit nem Gaming-Notebook statt nem PC so viel Strom spart, dass sich das Notebook wirklich rentiert ;)
Also ich besitze seit knapp 4 Monaten ein Clevo P170EM und habe testweise den Rechner von meinem Bruder mit einer GTX 670 OC hier. Habe also den direkten Vergleich. Rechnerisch komme ich beim Clevo unter Last auf ca. 150 Watt und im Idle auf 30 Watt. Beim Rechner sind es im Idle ca. 80 Watt und Unter Last ganze 260 Watt (mit Monitor). Da ich bis aufs Wochenende jeden Tag knapp 9 Stunden unterwegs durch die Arbeit bin und ca. 7-8 Stunden Schlaf mit einberechne, bleiben vom Tag noch knapp 8-7 Stunden übrig. Wenn ich jetzt im Extremfall davon ausgehe, das ich Werktags ca. 6 Stunden am Rechner und Wochenends ca. 10-12 Stunden pro Tag am Rechner sitze, komme ich auf einen durchschnittlichen Verbauch von ca. 90 Watt pro Stunde am Lappy und ganzen 180 Watt pro Stunde am Rechner, also ca. doppelt soviel, dafür aber auch am Rechner ca. 30 -50 % mehr Leistung.
Klar, ich hab am PC mehr Leistung und auch die Kohle die ich reinstecke usw. rechnet sich mehr. Aber trotzallem bin ich mit meinem Clevo mehr zufrieden. Auch wenn ich vielleicht größtenteils nur daheim zocke, ist es einfach gemütlicher. :-).
Wie siehts sonst so mit euren Erfahrungen aus? Eher der Desktop-Verfechter oder auch ein Gaming-Guru? :-)
Falls wer Interesse hat, habe im Google Drive mal schnell eine Stromkostenübersicht erstellt, nichts atemberaubendes, aber trotzdem nett anzusehen:
https://docs.google.com/s...
Grüße!