Gaming-Notebooks: Gamer-Notebook oder PC plus Officenotebook? Aufklärung bei Namen von Grafikchips

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

In unserem Special findet ihr einige fürs Spielen geeignete Notebooks sowie allgemeine Praxis- und Kauf-Tipps zu spielefähigen Laptops. Hier erfahrt ihr alles über die Vor- und Nachteile von Notebooks als Spiele-Maschinen und worauf ihr beim Kauf achten solltet.

Gaming-Notebook oder Office-Laptop plus Gamer-PC?

Viele User sind auf ein Notebook angewiesen und überlegen sich, ob sie nicht gleich zu einem starken Spiele-Notebook greifen und ihren normalen PC aus der Wohnung verbannen sollen. Wer wirklich einen großen Vorteil in der Platzersparnis sieht oder vorhat, häufig "auswärts" zu spielen, der kann diesen Weg einschlagen. Alle anderen sollten aber wirklich genau nachdenken, ob es in der Summe nicht mehr Sinn macht, für den heimischen Gamingspaß guten PC zu haben und als Notebook ein Officemodell zu nehmen. Dies kann auch ein günstiges Modell bis 600 Euro sein, das vielleicht trotzdem einen Einsteiger-Grafikchip hat, der zumindest für niedrige Details bei aktuellen Spielen problemlos ausreicht. Zur Verdeutlichung: ein PC, der für alle Spiele auf hohen Details ausreicht, kostet ab etwa 600 Euro und ist einem Notebook für 1000-1200 Euro in der Regel bereits überlegen. Anstatt ein "Gamernotebook" für 1200 Euro oder mehr zu kaufen, wäre es also sinnvoller, wenn ihr zu je 600 Euro einen starken Spiele-PC und dazu noch ein Officenotebook mit moderater Grafikleistung kauft. Falls ihr euren alten PC sogar nur ein wenig aufrüsten müsst, um ihn auf den neuesten Stand zu bringen, wäre der Griff zu "Gamer-PC plus Officenotebook" noch eindeutiger die bessere Wahl.

Verwirrende Namen von Grafikchips

MSI CX61 Quelle: MSI MSI CX61 Zunächst scheint es so, als gäbe es bei den Notebook-Grafikchips die gleichen Modelle wie bei Desktop-PCs, doch der Schein trügt. Die Namen der Karten zeigen lediglich, wie die jeweiligen Modelle innerhalb der aktuellen mobilen Grafikchip-Generation einzuordnen sind - mehr nicht. Sie dienen also nicht als Vergleich zu Desktop-Grafikkarten! Eine Nvidia GTX 680M ist eher mit einer deutlich untertakteten Desktop-GTX 670 zu vergleichen, die AMD 7970M hat eher die Leistung einer untertakteten Desktop-AMD 7870, liegt also je nach dem zwischen einer AMD 7850 und 7870. Zudem kann ein Grafikchip je nach Notebookmodell, beteiligter CPU und vor allem Display-Auflösung bei der Leistung zusätzlich schwanken. Eine genaue Einordnung ist daher schwer, aber die wichtigsten aktuellen Grafikchips haben wir in etwa nach ihrer Leistung geordnet auf der nächsten Seite aufgelistet.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Gaming-Notebooks: Einleitung und Vorteile
  2. Seite 2 Gaming-Notebooks: Nachteile eines Notebooks
  3. Seite 3 Gaming-Notebooks: Stromersparnis: überschätzter Vorteil
  4. Seite 4 Gaming-Notebooks: Gamer-Notebook oder PC plus Officenotebook? Aufklärung bei Namen von Grafikchips
  5. Seite 5 Gaming-Notebooks: Spielefähige mobile Grafikchips
  6. Seite 6 Gaming-Notebooks: Notebooks mit gutem Preis-Leistungsverhältnis
    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von eXitus64 Mitglied
        Zitat von JoeBold
        Ich persönlich halte 15" Notebooks nicht unbedingt für gute Gaming Hardware. Die Performance mag vielleicht ganz nett sein aber ich würde dann doch schon gerne etwas mehr sehen wollen. ;)

        In meinem Besitzt befindet sich ein ASUS G75 mit 17,1" und bin voll auf zufrieden. Damit lässt sich etwa Crysis 2 in vollen Details auf 1080p und DX11 spielen ohne Ruckler. Natürlich ist der Preis eine ganz andere Sache - Jedoch habe ich das Notebook gekauft kurz bevor Win8 raus kam und es so für ~ 1.200 € bekommen. Anstatt für 1.800€
        Ich habe ein Asus G73JW was ebenfalls 1800,- gekostet hat. Der Unterschied zu meinem Dell XPS Gen2 war natürlich enorm. Die Leistung ist bis heute ausreichend. Nicht zuletzt weil es sich gut übertakten lässt

        Ich kaufe mir eigentlich lieber einmal ein teures Notebook für 1500-2000,- und besitze dieses dann auch mindestens 3 Jahre. Das Dell XPS Gen2, welches knapp 3000,- gekostet hat, hat mir sogar bis 2011 treue Dienste geleistet.
        Ich würde auch von Billignotebooks wie Medion (zumindestens in der Preisklasse bis 900,-) Abstand nehmen. Zum einen weil irgendwann das fehlende Full HD Display stört oder das fehlende BluRay Laufwerk.
      • Von eXitus64 Mitglied
        Zitat von JoeBold
        Ich persönlich halte 15" Notebooks nicht unbedingt für gute Gaming Hardware. Die Performance mag vielleicht ganz nett sein aber ich würde dann doch schon gerne etwas mehr sehen wollen. ;)

        In meinem Besitzt befindet sich ein ASUS G75 mit 17,1" und bin voll auf zufrieden. Damit lässt sich etwa Crysis 2 in vollen Details auf 1080p und DX11 spielen ohne Ruckler. Natürlich ist der Preis eine ganz andere Sache - Jedoch habe ich das Notebook gekauft kurz bevor Win8 raus kam und es so für ~ 1.200 € bekommen. Anstatt für 1.800€
        Ich habe ein Asus G73JW was ebenfalls 1800,- gekostet hat. Der Unterschied zu meinem Dell XPS Gen2 war natürlich enorm. Die Leistung ist bis heute ausreichend. Nicht zuletzt weil es sich gut übertakten lässt

        Ich kaufe mir eigentlich lieber einmal ein teures Notebook für 1500-2000,- und besitze dieses dann auch mindestens 3 Jahre. Das Dell XPS Gen2, welches knapp 3000,- gekostet hat, hat mir sogar bis 2011 treue Dienste geleistet.
        Ich würde auch von Billignotebooks wie Medion (zumindestens in der Preisklasse bis 900,-) Abstand nehmen. Zum einen weil irgendwann das fehlende Full HD Display stört oder das fehlende BluRay Laufwerk.
      • Von Taurven NPC
        Danke für deine Antwort! :). Nein du hast natürlich Recht, 6-7 Stunden am Stück JEDEN Tag nicht, habe jetzt einfach mal den Extremfall hochgerechnet. ^^.

        Ob es jetzt rentabel ist oder nicht, ich denke das muss dann im Endeffekt jeder für sich selbst entscheiden :). Denn irgendwo kommen halt noch die eigenen "Ansprüche" bzw. Voraussetzungen dazu. Klar, könnte mir für knapp 500€ n guten Rechner zusammenstellen, Monitor und Peripherie für ca. 300€ dazu und passt. Ich muss zugeben, hauptsächtlich nutze ich das Notebook daheim, oder wenn ich mal zu nem Kumpel bzw. meinem Bruder gehe. Aber ich finde es einfach angenehmer, auf dem Notebook flexibler zu sein, auch wenn ich dafür tiefer in die Tasche und vielleicht auch von der Grafik runterschrauben muss.

        Aber was nützt mir die beste Grafik, wenn das Spiel Schrott ist ^^. Habe auch viele Klassiker daheim, auch neuere Titel. Aber wenn ich bedenke, das seit diesem bzw. letzten Jahr meiner Meinung nach einzig das neue BioShock erschienen ist, was für mich qualitativ sehr gelungen ist und das dann auch noch für meine Ansprüche sehr gut auf meinem Lappy läuft, bin ich doch recht zufrieden.

        Ausserdem glaube ich, das sich in den nächsten Jahren Grafiktechnisch nicht unbedingt so viel mehr tun wird. Viele sind damit aufgewachsen und haben die entwicklung mitbeobachtet, wenn ich mir jetzt aber mittlerweile die Grafik anschaue, ist mittlerweile doch ein Punkt erreicht, worüber sich dann streiten lässt, ob es sich noch um ein Spiel oder doch schon um zu krassen Realismus handelt ;-).

        Kurzum, bin zufrieden mit dem Lappy, auch wenn ich vorerst den Rechner auch behalten und eventuell die 670ér gegen eine langsamere Karte tauschen werde. Mal sehen :-)

        Grüße!
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Taurven
        Howdy!

        Also ich besitze seit knapp 4 Monaten ein Clevo P170EM und habe testweise den Rechner von meinem Bruder mit einer GTX 670 OC hier. Habe also den direkten Vergleich. Rechnerisch komme ich beim Clevo unter Last auf ca. 150 Watt und im Idle auf 30 Watt. Beim Rechner sind es im Idle ca. 80 Watt und Unter Last ganze 260 Watt (mit Monitor). Da ich bis aufs Wochenende jeden Tag knapp 9 Stunden unterwegs durch die Arbeit bin und ca. 7-8 Stunden Schlaf mit einberechne, bleiben vom Tag noch knapp 8-7 Stunden übrig. Wenn ich jetzt im Extremfall davon ausgehe, das ich Werktags ca. 6 Stunden am Rechner und Wochenends ca. 10-12 Stunden pro Tag am Rechner sitze, komme ich auf einen durchschnittlichen Verbauch von ca. 90 Watt pro Stunde am Lappy und ganzen 180 Watt pro Stunde am Rechner, also ca. doppelt soviel, dafür aber auch am Rechner ca. 30 -50 % mehr Leistung.
        Wenn Dir die Leistung des Laptops reicht, müsstest Du an sich fairerweise mit nem PC vergleichen, der eine deutlich schwächere Graka hat, und dann wäre der Unterschied nicht mehr ganz so groß :D

        aber JEDEN Tag wirklich 6 Stunden bei LAST, also spielen - machst Du das wirklich? JEDEN Tag im Jahr? Das wäre schon ein absoluter Sonderfall. Und auch wenn das so wäre: das sind pro Jahr ca 50€, die du per Laptop einsparst. Wenn Du jetzt bedenkst, dass du damit maximal vlt 2 Jahre die jeweils aktuellen Games noch spielen kannst, sind das gard mal 100€ Ersparnis bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Du an sich einen neuen brauchst. Und selbst wenn es doch sagen wir mal 5 Jahre sind: dann hast Du an Strom 250€ gespart, hast aber beim Kauf sicher deutlich mehr ausgegeben als für einen PC, der sogar besser ist ^^

        Dh. selbst für intenstive Zocker rechnet sich das Notebook in der Regel eher nicht, wenn es um die Frage des Stromsparens geht


        Trotzdem "darf" man natürlich trotzdem zu nem Notebook greifen, wenn es einem gefällt. Ich selber hab nen starken PC und mir grad erst ein Laptop gekauft, da ich ab und an halt wirklich eines benötige - da hab ich dann halt geschaut, dass es für mein Budget (maximal 600€) eine halbwegs brauchbare Graka hat, so dass ich das meiste noch zumindest auf niedrigen Details spielen kann, wenn ich mal Lust zu hab. UNd so ein Modell hab ich gefunden: 530€, core i5 und ne AMD 7670m, das reicht gut aus, vor allem da das Display Laptop-typische 1366x768 Pixel hat, so dass man viel weniger Leistung braucht als für FullHD.

        Viel in Sachen Surfen&co mach in dann per Laptop, da spar ich dann halt auch einige Watt, und dann zock ich da auch mal ein paar Games, bei denen die GRafik nebensächlich ist.


        Man sollte aber eben nur nicht dem Irrglauben erlegen, dass man mit nem Gaming-Notebook statt nem PC so viel Strom spart, dass sich das Notebook wirklich rentiert ;)
      • Von Taurven NPC
        Howdy!

        Also ich besitze seit knapp 4 Monaten ein Clevo P170EM und habe testweise den Rechner von meinem Bruder mit einer GTX 670 OC hier. Habe also den direkten Vergleich. Rechnerisch komme ich beim Clevo unter Last auf ca. 150 Watt und im Idle auf 30 Watt. Beim Rechner sind es im Idle ca. 80 Watt und Unter Last ganze 260 Watt (mit Monitor). Da ich bis aufs Wochenende jeden Tag knapp 9 Stunden unterwegs durch die Arbeit bin und ca. 7-8 Stunden Schlaf mit einberechne, bleiben vom Tag noch knapp 8-7 Stunden übrig. Wenn ich jetzt im Extremfall davon ausgehe, das ich Werktags ca. 6 Stunden am Rechner und Wochenends ca. 10-12 Stunden pro Tag am Rechner sitze, komme ich auf einen durchschnittlichen Verbauch von ca. 90 Watt pro Stunde am Lappy und ganzen 180 Watt pro Stunde am Rechner, also ca. doppelt soviel, dafür aber auch am Rechner ca. 30 -50 % mehr Leistung.

        Klar, ich hab am PC mehr Leistung und auch die Kohle die ich reinstecke usw. rechnet sich mehr. Aber trotzallem bin ich mit meinem Clevo mehr zufrieden. Auch wenn ich vielleicht größtenteils nur daheim zocke, ist es einfach gemütlicher. :-).

        Wie siehts sonst so mit euren Erfahrungen aus? Eher der Desktop-Verfechter oder auch ein Gaming-Guru? :-)

        Falls wer Interesse hat, habe im Google Drive mal schnell eine Stromkostenübersicht erstellt, nichts atemberaubendes, aber trotzdem nett anzusehen:

        https://docs.google.com/s...

        Grüße!
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von LordCrash
        Lenovo ist ein guter Hersteller, der meist Business-Laptops macht. Kannst du normalerweise bedenkenlos zugreifen.
        Das war früher IBM, die wurden vor ein paar Jahren übernommen. Die sind nicht schlechter (oder besser ;) ) als Asus, Acer, Fujitsu, Samsung und auch nicht schlechter als die "billigen" von Sony.
      Direkt zum Diskussionsende
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