Für einen kühleren PC: CPU-Kühler: Einbau und Kauftipps
In unserem aktuellen Hardware-Special findet ihr hilfreiche Tipps, wie ihr euren PC möglichst gut kühlen könnt, sowie einige Kauftipps zu Prozessor-Kühlern. Damit seid ihr auch im Sommer bei Hardware-hungrigen Spielen bestens gerüstet und bewahrt euren Rechner vor dem Hitzetod.
CPU-Kühler: Einbau und Kauftipps
Quelle: Scythe
Scythe Katana 3
Auch wenn die Boxed-Kühler von Prozessoren, also die beim Kauf von Intel oder AMD mitgelieferten Kühler, inzwischen recht ordentlich und auch nicht mehr so laut wie vor einigen Jahren sind, kann man schon ab etwa 15 Euro einen Kühler bekommen, der besser kühlt und auch leiser ist. Der Einbau ist je nach Mainboard, Sockel und Gehäuse unterschiedlich schwer, aber auch der Kühler selbst kann Schuld dabei sein, wenn der Einbau nicht so leicht von der Hand geht. Am einfachsten ist es allerdings immer, wenn man das Mainboard ausbaut und den Kühler in Ruhe montiert. Ein Hinweis für Anfänger: oft ist viel Kraft nötig, um die Halterung zu schließen oder auch um den alten Kühler zu entfernen. Keine Sorge: PC-Bauteile sind nicht so filigran, wie manch einer vermutet. Dass man zum Beispiel beim Ein- oder Enthaken einer Kühlerhalterungs-Klammer in etwa so viel Kraft aufwenden muss wie beim Öffnen einer Wasserflasche, ist keine Seltenheit. Bei der Wärmeleitpaste nehmt ihr nur einen kleinen Klecks, den ihr vor dem Aufsetzen des Kühlers auf der Prozessoroberfläche verteilt. Hier gilt: in etwa so viel Paste nehmen, dass man die Schrift des Prozessorkerns gerade noch durchschimmern sieht oder gerade so nicht mehr sehen kann. Wichtig ist: die Kühlerfläche sollte schon beim Aufsetzen so flach wie möglich aufliegen und nicht verkanten. Zudem achtet vorher auf störende Bauteile des Mainboards, und auch auf die RAM-Slots: bei manch einer Kombination aus Mainboard und CPU-Kühler ragt der Kühler so ungünstig Richtung RAM-Slots heraus, dass je nach RAM-Slot ein Arbeitsspeicher-Riegel mit größeren Kühlkörpern eventuell nicht mehr unter den Kühlkörper passt oder auch Standard-RAM zwar passt, aber nur mit ausgebautem Kühler ein- und auszubauen ist. Baut den RAM also lieber vor der Montage des CPU-Kühlers ein.
Quelle: Xigmatek
Xigmatek Loki
Zum Abschluss noch einige Prozessorkühler mit gutem Preis-Leistungsverhältnis. Grundsätzlich sind die Kühler für alle Sockel geeignet, jedoch müsst ihr vorsichtshalber im Shop nachsehen, ob die dort erhältliche Version auch aktuell ist und Montagematerial für euren Sockel im Lieferumfang enthalten ist, oder ob es sich – um den Kühler für wenige Prozent billiger anbieten zu können – beispielsweise eine reine AMD- oder reine Intel-Version handelt. Schon unter 20 Euro ist der Xigmatek Loki zu haben. Nicht viel teurer ist der beliebte Scythe Katana 3, ein äußerst günstiges und trotzdem auch kühlstarkes Modell. Für etwa 25 Euro punktet der eher unbekannte Deepcool Icewing 5 Pro vor allem mit seiner Lüfteroptik, der ähnlich teure Arctic Cooling Freezer Xtreme Revision 2 fällt hingegen mehr durch seinen breiten Kühlblock und dem großen X auf der Seite auf.
Nicht zuletzt durch den Firmennamen sowie die pfiffigen Namen der Kühlermodelle ist der deutsche Hersteller EKL Alpenföhn, der erst seit 2008 regelmäßig auf dem Endkundenmarkt aktiv ist,
Quelle: http://www.alpenföhn.de
EKL Alpenföhn Brocken
inzwischen ein bekannter Kühler-Hersteller. Um es mit der Wortklauberei auf die Bergspitze zu treiben: EKL Alpenföhn hat frischen Wind auf den Kühlermarkt gebracht. Mit dem EKL Alpenföhn GroßClock'ner findet man für unter 30 Euro die aktuelle Revision des bewährten Modells. Über 30 Euro kommen wir in jedem Falle in den Bereich von Kühlern, mit denen selbst gewagtere Übertaktungsversuche möglich sind. Nur wenig mehr als der GroßClock'ner kostet der äußerst beliebte EKL Alpenföhn Brocken. Noch relativ frisch im Kühlermarkt, auf dem es nicht ständig Neuheiten gibt, ist der Scythe Yasya für etwa 35 Euro, welcher als legitimer Nachfolger des äußerst beliebten, ebenfalls empfehlenswerten und ähnlich teuren Scythe Mugen gilt. Wer optisch etwas Besonderes und dazu noch einem guten Übertakter-Kühler haben möchte, greift zu einem Zalman CNPS9900A LED für etwa 40 Euro, welcher Zalman-typisch im Kreis angeordnete Lamellen als Kühlung besitzt. Der Lüfter in der Mitte sorgt für Frischluft – Nachteil ist allerdings, dass die Reinigung recht aufwendig ist, zudem kann man nicht einfach einen anderen Lüfter nachrüsten, da der vorhandene Lüfter genau zum Kühler passt.
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Bildergalerie

reicht voll kommen, vor allem wenns durchs Gehäuse durchzieht wie durchn windkanal
Fetter luftdurchsatz
Die lautstärke is aber argh schonma 40DB, mir is das aber relativ egal da ich entweder headset oder Mit anlange ziemlich laut spiele auch oft mit musik.