Für einen kühleren PC: Luftstrom und Wasserkühlung

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

In unserem aktuellen Hardware-Special findet ihr hilfreiche Tipps, wie ihr euren PC möglichst gut kühlen könnt, sowie einige Kauftipps zu Prozessor-Kühlern. Damit seid ihr auch im Sommer bei Hardware-hungrigen Spielen bestens gerüstet und bewahrt euren Rechner vor dem Hitzetod.

Luftstrom
Es gibt zwar einige Gehäuse, die ein eigenes Belüftungskonzept aufweisen, doch für die typische Standardbauweise eines Gehäuses gibt es eine Art von Luftstrom, mit dem man nichts verkehrt macht: die Luft wird vorne eher unten am Gehäuse eingesaugt und fließt dann nach hinten, und zwar eher nach oben. Also: quer durch das Gehäuse an Grafikkarte und Prozessor vorbei. CPU- und Grafikkartenlüfter bedienen sich beim Luftstrom mit frischer, kühlerer Luft. Hinten oben wird die warme Luft dann aus dem Gehäuse Luft wird vorne eingesaugt Quelle: Archiv Luft wird vorne eingesaugt herausgeblasen. Diesen Luftstrom erreicht man ganz einfach dadurch, dass im Gehäuse vorne unten sowie hinten eher oben jeweils ein Gehäuselüfter montiert wird. Teilweise kann man sogar auf den vorderen Gehäuselüfter verzichten, da frische Luft allein durch den Wärme- und somit auch Luftdruckunterschied im Vergleich zur Außenluft hinein gesaugt wird. Ob die Kühlung auf diese Art und Weise noch ausreicht, sollte man am besten einfach ausprobieren. Vorteil: der PC wird etwas leiser. Man kann jedoch auch einfach vorne einen relativ langsamen Lüfter montieren, so dass aktiv Luft eingesaugt wird und es (mit dem passenden Lüfter) nicht merkbar lauter wird als ganz ohne Lüfter.

Wie stark die nötige Kühlung durch Gehäuselüfter sein muss, hängt natürlich nicht zuletzt davon ab, wie gut die vorhandenen CPU- und Grafikkartenkühler sind. Auch wenn CPU und Grafikkarte bekanntermaßen eher zu den Hitzköpfen gehören, ist eine leisere und somit auch meist schwächere Kühlung weniger von Erfolg gekrönt. Wer übertaktet, benötigt teilweise ohnehin eine bessere Lüftung oder sogar weitere Gehäuselüfter, um die gewünschten Takt-Werte auch zu erreichen. Doch Vorsicht: weniger ist manchmal mehr, auch wenn man nicht übertaktet! Baut man zusätzliche Gehäuselüfter ein, so kann am Ende sogar eine insgesamt schlechtere Kühlung dabei herumkommen, da die zusätzlichen Luftströme den vorhandenen Luftstrom zerstören oder sich auf andere Art und Weise ungünstig beeinflussen. Hier hilft es nur, selber auszuprobieren, ob ein weiterer Gehäuselüfter etwas bringt – falls es denn überhaupt nötig ist. Denn wenn es im PC keine Hitzeprobleme gibt, sondern die Temperaturen gut bis durchschnittlich sind, macht es nicht viel Sinn, die Temperatur unbedingt noch weiter senken zu wollen. Ein letzter nicht zu unterschätzender Punkt den Luftstrom betreffend: im Inneren des PCs sollte der Luftstrom natürlich auch freie Bahn haben. Das heißt: wenn möglich solltet ihr nicht direkt hinter dem vorderen Gehäuselüfter alles mit Festplatten "zupflastern", und auch in Sachen Kabelmanagement solltet ihr dafür sorgen, dass möglichst wenig Kabel quer durchs Gehäuse gehen. Wenn möglich macht mit einem Kabel lieber einen kleinen Umweg zum Beispiel an den Seitenwänden oder Streben des Gehäuses entlang, anstatt es mitten durch den Luftstrom zu verlegen.

Wasserkühlung
Für Übertakter oder auch Silent-Liebhaber kann eine Wasserkühlung eine gute Wahl sein – jedoch ist diese in der Anschaffung recht teuer im Vergleich zur Luftkühlung, und man muss sich die Wasserkühlung teilweise aufwendig zusammenstellen. Außerdem Wasserkühlung von Zalman Quelle: Zalman Wasserkühlung von Zalman kann es je nach Auswahl der Komponenten einer Wasserkühlung in Sachen "Silent" auch anders als erwartet ausgehen. Denn eine Wasserkühlung benötigt in aller Regel trotzdem noch eine Unterstützung durch eine Luftkühlung. Die Wasserkühlung funktioniert grundsätzlich wie folgt: ein Kühlkörper wird zum Beispiel auf der CPU montiert. Vom Kühlkörper verlaufen Schläuche zu einer Pumpe und zum Radiator, einem weiteren, aber größeren Kühlkörper. In den Schläuchen fließt Wasser, welches von der Pumpe angetrieben wird, und zwischen dem CPU-Kühler und dem Radiator zirkuliert. Das Wasser nimmt die Wärme der CPU auf und transportiert sie zum Radiator, dieser wiederum gibt die Wärme des Wassers dann an die Luft ab. Das Wasser kühlt natürlich dadurch ab und gelangt erneut zur CPU. Der Radiator steht häufig außerhalb des PCs, da er recht groß sein kann. Denn: je größer er ist, desto größer ist seine Fläche und desto mehr Wärme kann er abgeben. Trotzdem benötigt man in der Regel Lüfter, die die Luft am Radiator wegblasen, um einen Wärmestau zu vermeiden. Aus diesem Grunde und auch wegen der Pumpe sind Wasserkühlung also nicht "lautlos", aber je nach ausgewählter Pumpe, Lüftern und ja nach Standort des Radiators kann eine Wasserkühlung quasi unhörbar sein. Ein großer Radiator kommt Silent-Liebhabern entgegen, denn so kann man zum Beispiel drei langsamere und somit auch leise Lüfter montieren anstatt bei einem kleinen Radiator einen sehr schnell drehenden Lüfter montieren zu müssen.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Für einen kühleren PC: Einleitung und Standort des PCs
  2. Seite 2 Für einen kühleren PC: Luftstrom und Wasserkühlung
  3. Seite 3 Für einen kühleren PC: Lüfter für Gehäuse und CPU
  4. Seite 4 Für einen kühleren PC: CPU-Kühler: Einbau und Kauftipps
    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Veez Gelegenheitsspieler/in
        Cooler Master Hyper TX3
        reicht voll kommen, vor allem wenns durchs Gehäuse durchzieht wie durchn windkanal
      • Von Veez Gelegenheitsspieler/in
        Cooler Master Hyper TX3
        reicht voll kommen, vor allem wenns durchs Gehäuse durchzieht wie durchn windkanal
      • Von sireristof1332 Anfänger/in
        Termaltake friock FTW
        Fetter luftdurchsatz
        Die lautstärke is aber argh schonma 40DB, mir is das aber relativ egal da ich entweder headset oder Mit anlange ziemlich laut spiele auch oft mit musik.
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