Gaming-PC für unter 900 Euro: Diese Builds bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis
Gaming-PC für unter 900 Euro selbst bauen? Diese Builds zeigen, welche Komponenten aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger bieten.
Hinweise zu unseren PC-Builds
Wir nennen für die PCs zu einigen Komponenten noch Alternativen, die den jeweiligen PC etwas stärker oder auch etwas günstiger machen können. Für alle PCs gilt ohnehin, dass ihr beim genauen Modell vieler Komponenten natürlich abweichen könnt. Auch die SSD-Größe bleibt am Ende euch überlassen. Wichtig für die Leistung ist die CPU-Grafikkarten-Kombination.
Bei den Netzteilen der Einsteiger- und Mittelklasse-PCs ist es so, dass sie auch stärkere Grafikkarten versorgen können als die, die wir für die PCs vorsehen. Bei den zwei Einsteiger-PCs solltet ihr aber ein etwas stärkeres Netzteil wählen, falls ihr (irgendwann) eine richtige Top-Grafikkarte einbauen wollt. Wichtig ist dabei nicht die pure Watt-Leistung - ein gutes 600-W-Modell für 80 Euro ist meist besser geeignet als ein 700-W-Netzteil, das nur 50 Euro kostet.
Einsteiger-PCs für 740 und 870 Euro
Wir setzen auf zwei CPUs mit sechs Kernen (12 Threads), und zwar im ersten PC auf einen AMD Ryzen 5 5600 für 125 Euro, im zweiten PC auf den etwas stärkeren Core i5-12400F für 145 Euro. Bei den Grafikkarten bekommt der AMD-PC die Intel Arc B570, die ab etwa 230 Euro zu haben und 30 Euro günstiger als die gleichstarken AMD Radeon RX 7600 und Nvidia GeForce RTX 5050 ist. Beim Intel-PC wollen wir etwas mehr Spielepower und nehmen die Nvidia GeForce RTX 5060 (ab 300 Euro). Wer sparen will, wird aktuell zum Schluss kommen, dass alternativ nur die über 20 Prozent langsamere Intel Arc B570 Sinn macht. Zwischen ihr und der GeForce RTX 5060 liegt zwar noch die Intel Arc B580, die aber selber schon fast 300 Euro kostet.
Quelle: Endorfy
Endorfy Ventum Air
Bei den weiteren Komponenten wählen wir solide, aber günstige Bauteile sowie jeweils eine 1.000-SSD, 16GB-DDR4-RAM und für die Kühlung der CPU den mitgelieferten Standardkühler - achtet daher darauf, dass ihr bei der CPU die "Boxed"-Variante und nicht die Tray-Version nehmt. So sehen die zwei PCs aus, wobei ihr unter den Listen noch ein paar Tipps für Alternativen findet - bei den Preisen haben wir zu jeweils einem unserer Partner verlinkt. Zuerst der Einsteiger-PC für (aufgerundet) 740 Euro:
- CPU: AMD Ryzen 5 5600 - 124,90 Euro (Galaxus)
- RAM: 2x8GB G-Skill Aegis DDR4-3200 - 110,90 Euro (Alternate)
- Mainboard: Gigabyte B550M K - 67,99 Euro (Galaxus)
- GPU: Sparkle Arc B570 Guardian OC - 232,57 Euro (Galaxus)
- SSD: PNY CS900, 1TB (2,5 Zoll SSD) - 119 Euro (Amazon)
- Gehäuse: Sharkoon SK3 RGB (inkl. 2 Lüfter) - 29,90 Euro (Alternate)
- Netzteil: Xilence XP550R10, 550 Watt - 43,12 Euro (Amazon)
- Gesamtpreis (inkl. Alternate-Versandkosten 7,99 Euro): 736,40 Euro
Der zweite Einsteiger-PC (gerundet: 870 Euro) sieht wie folgt aus:
- CPU: Intel Core i5-12400F - 142,53 Euro (Galaxus)
- RAM: 2x8GB G-Skill Aegis DDR4-3200 - 110,90 Euro (Alternate)
- Mainboard: MSI Pro B760M-P DDR4 - 76,04 Euro (Amazon)
- GPU: Asus Dual GeForce RTX 5060 OC - 307,88 Euro (Galaxus)
- SSD: WD Black SN750 Battlefield Edition 1000GB (M.2) - 131,97 Euro (Amazon)
- Gehäuse: Endorfy Ventum Air (inkl. 4 Lüfter) - 42 Euro (Alternate)
- Netzteil: MSI MAG A550BN, 550 Watt - 49,13 Euro (Amazon)
- Gesamtpreis (inkl. Alternate-Versandkosten 7,99 Euro): 868,40 Euro
Ihr könnt für den Intel-PC auch nur die Intel Arc B570 sowie die SATA-SSD aus dem AMD-PC nehmen und unter 800 Euro kommen. Die SATA-SSD ist nämlich nur ein kleiner Nachteil im Vergleich zur M.2-SSD, die wir im Intel-PC vorschlagen. Das M.2-Modell ist zwar mehr als sechsmal so schnell wie die SATA-SSD ist, aber beim Laden von Spielen ist mehr gefragt als reines Datenscheffeln, was wir auch im letzten SSD-Special erklären. Für manche Open World-Titel kann der schnelle Speed eines M.2-Modelles aber Mini-Ruckler vermeiden, sodass ihr auch beim AMD-PC vielleicht nach einer M.2-SSD mit PCIe-4.0-Anbindung Ausschau halten könnt. In Bezug auf CPU könnt ihr bei AMD mit einem Ryzen 7 5700X für 155 Euro mehr Leistung reinholen, bei Intel lohnt sich erst über 200 Euro eine andere CPU - orientiert euch dabei an den Mittelklasse-PCs, die nun folgen.
