Lenkräder: Kauftipps und Marktübersicht
Unser Special bietet euch Marktübersichten zu Gamepads, Lenkrädern und Joysticks sowie Tipps zum Kauf dieser Gaming-Eingabegeräte. Damit seid ihr für alle Spiele von Project Cars über Dark Souls 2 hin zu Star Citizen bestens gerüstet!
Lenkräder
Wann immer man in einem Spiel ein Fahrzeug steuern will, bietet sich ein Lenkrad an. Allerdings lohnt sich ein Lenkrad nur für Spiele, die man auch intensiver spielt und in denen die Fahrzeugsteuerung Hauptbestandteil des Spiels ist - klassischerweise also Rennspiele. Doch selbst hier ist nicht für jedes Rennspiel auch ein Lenkrad empfehlenswert. In vielen Rennspielen habt ihr zwar Vorteile, wenn ihr ein Lenkrad benutzt, bei einigen sehr realistisch simulierten Games ist ein Lenkrad sogar dringend zu empfehlen. Aber es gibt auch Rennspiele, die eher actionlastig sind, keinen besonderen Simulations-Anspruch haben und bei denen die Steuerung per Lenkrad sogar schwieriger ist als per Gamepad. Die Fahrzeuge sprechen dabei oft viel zu direkt auf die Lenkung an, oder Lenkbewegungen werden so umgesetzt, dass man gar kein Vorteil von den Möglichkeiten hat, nur zu beispielsweise 40 Prozent einlenken und nur 30 Prozent Gas zu geben. Wir empfehlen euch daher, dass ihr ein Rennspiel zunächst ohne Lenkrad ausprobiert und erst dann, wenn ihr das Spiel häufig und intensiv spielt, euch informiert, ob ein Lenkrad euch weiterhelfen kann.
Quelle: Thrustmaster
Thrustmaster Ferrari F430
Bei den Lenkrädern, die ihr auf dem Markt vorfindet, habt ihr auch stets ein Pedalset dabei, mit dem ihr mindestens Gas und Bremse bedienen könnt. Auch Schalten ist möglich - je nach Lenkrad über Kippschalter oder auch einen kleinen Schaltungsknüppel. Echte Renn-Enthusiasten kaufen oder basteln sich sogar einen richtigen Rennsitz, an dem sie Lenkrad und Pedal-Set fixieren können, und sehen such nach separaten Schaltungen um. Unsere Marktübersicht zeigt euch anhand einer Tabelle, welche Lenkräder ihr aktuell in den Onlineshops finden könnt und was sie an Ausstattung bieten. Ein Hersteller, der sich an echte Racing-Enthusiasten richtet und die Produkte selber vertreibt, taucht nicht in der Tabelle auf. Die Rede ist von Fanatec, die zur in Landshut ansässigen Endor AG gehören. Interessierte Hobby-Racer sollten unbedingt einen Blick auf die Homepage von Fanatec werfen, wo es Lenkräder, Schaltungen, Pedale, Cockpit-Halterungen und auch Komplettsets gibt.
| Modell | Pedale | Schaltung | komp. | Preis ab |
|---|---|---|---|---|
| Speedlink Darkfire | Gas und Bremse | Wippschalter am Lenkrad | PS3 | 30 Euro |
| TM Farrari Challenge | Gas und Bremse | Wippschalter am Lenkrad | PS3 | 35 Euro |
| TM Racing Wheel Farrari Legend | Gas und Bremse | Wippschalter am Lenkrad | PS3 | 45 Euro |
| TM Farrari GT Experience | Gas und Bremse | Wippschalter am Lenkrad | PS3 | 45 Euro |
| Hama Thunder V5 | Gas und Bremse | Wippschalter am Lenkrad | PS3 | 45 Euro |
| TM T100 FFB Racing Wheel | Gas und Bremse | Wippschalter am Lenkrad | 90 Euro | |
| Logitech Driving Force GT | Gas und Bremse | Hebel neben Lenkrad | PS3 | 130 Euro |
| TM Ferrari Wireless GT 430 | Gas und Bremse | Wippschalter am Lenkrad | 160 Euro | |
| TM Ferrari GT 458 Italia | Gas und Bremse | Wippschalter am Lenkrad | Xbox | 180 Euro |
| Logitech G27 Racing Wheel | Gas, Bremse und Kupplung | Hebel neben Lenkrad | PS3 | 230 Euro |
| Logitech G27 Racing Wheel | Gas, Bremse und Kupplung | Wippschalter am Lenkrad | PS3 | 250 Euro |
| TM T500 RS | Gas, Bremse und Kupplung | Wippschalter am Lenkrad | PS3 | 350 Euro |
| TM Ferrari F1 Wheel T500 | Gas, Bremse und Kupplung | Wippschalter am Lenkrad | PS3 | 430 Euro |
Hinweise: TM = Thrustmaster; komp = auch kompatibel zu. PS3 = Playstation 3, Xbox = Xbox 360.

Aber ich fürchte, dass mir das Game schon zu viel Sim sein wird... ich fänd Top so was wie damals F-15 Strike Eagle, wo man durchaus auf mind. 10 Elemente der Flugsteuerung und Radar, Waypoint-Management achten musste und vor allem eine Landung recht anspruchsvoll war, aber wo der Schwerpunkt auf Aufträgen lag, bei denen man ein Bodenziel zerstören und auch 2-3 Luftkämpfe pro Einsatz hatte.
Für 200 würde ich auch drüber nachdenken, aber 300 Euro sind schon ne ganze Menge, auch wenn die Verarbeitungsqualität bei dem Ding ja wirklich gut sein soll.
DCS A-10C ist in der Tat ein ziemlich heftiger Brocken, den ich inzwischen auch selbst wieder aufgegeben habe. Vor allem geht es dabei um das Beherrschen der Bordelektronik, weniger um das Fliegen an sich, was mir auf Dauer dann doch ein bisschen zu trocken geworden ist (ähnliches Problem bei großen Passagier-Jets z. B. in FSX).
Ich konzentriere mich lieber auf das Fliegen an sich, das Beherrschen der Flugeigenschaften der Maschine ohne elektronische Helfer, wie sie in modernen Kampfjets und Passagiermaschinen genutzt werden und auf das Steuern der Motoren, der Mechanik usw..