Aufrüsten für Battlefield 4: Kauftipps zu RAM, CPUs und Mainboards

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Palit Jetstream GeForce GTX 760
Quelle: Palit

Euer PC packt Battlefield 4 oder andere aktuelle Games nicht mehr flüssig? Wir geben euch Tipps, welche CPUs und Grafikkarten für eine Aufrüstung sinnvoll sind. Dazu findet ihr auch 24 unterschiedliche Varianten für Aufrüst-Pakete.

Upgrade-Komponenten: RAM, CPUs und Mainboards

Wir beginnen mit dem einfachsten Bauteil, dem Arbeitsspeicher. Denn hier ist die Wahl simpel: zu allen von uns gleich noch genannten Prozessoren passt DDR3-1600-RAM mit 1,5 Volt ideal, als Menge empfehlen wir zwei Riegel zu je vier Gigabyte. Mehr Arbeitsspeicher kann lediglich bei bestimmten Anwendungen wie Videoediting sinnvoll sein. Ein höherer Takt als 1600 Megahertz macht sich nicht bemerkbar und ist daher nicht nützlich. Solltet ihr bereits DDR3-Speicher besitzen, der nur 1333 Megahertz als Takt besitzt, könnt ihr diesen trotzdem nutzen: der Unterschied zu DDR3-1600 ist minimal. Zu welchem Hersteller ihr genau greift, hängt sehr davon ab, in welchem Shop ihr einkauft. Generell reicht der günstigste RAM mit den oben genannten Werten aus. Achtet bei Arbeitsspeicher mit höheren Kühlrippen darauf, dass dieser sich nicht mit eurem CPU-Kühler in die Quere kommt.

Kommen wir nun den Prozessoren. Vier CPUs kommen in Frage: der Intel Core i5-4570 für 170 Euro oder Intel Core i7-4770 für 260 Euro, falls ihr ASRock H87 Pro4 Quelle: ASRock ASRock H87 Pro4 den Prozessor nicht übertakten wollt. Solltet ihr aber übertakten wollen, ist eine "k"-CPU ideal. Hier sind es die Modelle Intel Core i5-4670k (200 Euro) und Core i7-4770k (290 Euro). Die Core i7-Modelle sind generell derzeit noch nicht von Nöten und bieten keine wirklich merkbaren Vorteile, können aber eventuell in Zukunft ihren Vorteil ausspielen, nämlich pro physischem Kern gleich zwei "Threads" zu bieten, dies ergibt also acht "Threads". Dies macht aus den vier Kernen vereinfacht gesagt acht virtuelle Kerne. Unser Rat: die Core i5-Modelle reichen in jedem Falle völlig aus - sofern ihr ein beschränktes Budget habt, solltet ihr auf keinen Fall nur wegen eines Core i7 bei der Grafikkarte sparen.

Doch eine fünfte CPU als "Geheimtipp" haben wir noch: wer nicht übertakten möchte, kann schon für etwa 210 Euro die Vorteile eines Core i7 genießen, denn der Xeon E3-1230, der eigentlich für Server gedacht ist, bietet ebenfalls acht Threads an. Ihm fehlt lediglich die interne Grafikenheit, die ihr aber ohnehin nicht benötigt, da ihr ja eine Grafikkarte für Spiele nutzt. Für Besitzer eines Sockel 1155-Mainboards gilt: hier lohnt ein Wechsel zum Sockel 1150 auf keinen Fall - die passenden starken Prozessoren zum Aufrüsten, sofern ihr nur einen Pentium oder Core i3 besitzt, sind der Intel Core i5-3570, i7-3770, i5-3570k und i7-3770k. Diese sind den vier genannten Core i-CPUs für den Sockel 1150 in der Leistung sehr ähnlich, auch Asus Vanguard B85 Quelle: Asus Asus Vanguard B85 die Preise bewegen sich auf fast gleichem Niveau.

Zu den CPUs gehören natürlich auch passende Mainboards. Wer nicht übertakten will, kann schon ab 50 Euro ein ausreichendes Modell finden. Wir empfehlen Mainboards ab etwa 70 Euro, zum Beispiel um die 80 Euro die Modelle ASRock H87 Pro4, Gigabyte GA-P85-D3, MSI B85-G43 oder Asus B85-Plus (C2). Zum Übertakten bieten sich passend zu einer "k"-CPU Mainboards mit dem Z87-Chipsatz an. Hier empfehlen wir, etwas mehr zu investieren. Beispielsweise etwa 120 Euro für eine Hauptplatine wie das MSI Z87-G45 Gaming, ASRock Z87 Extreme4, Gigabyte GA-Z87X-D3H oder Asus Z87-A (C2). Auf der nächsten und letzten Seite haben wir in einer großen Tabelle unsere Vorschläge zu 24 Upgradepaketen zusammengefasst, so dass ihr ein für euch passendes Aufrüst-Set heraussuchen könnt.

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  1. Seite 1 Aufrüsten für Battlefield 4: Einleitung und Prozessoren
  2. Seite 2 Aufrüsten für Battlefield 4: Grafikkartenleistung in Battlefield 4
  3. Seite 3 Aufrüsten für Battlefield 4: Grafikkarten Kaufempfehlungen
  4. Seite 4 Aufrüsten für Battlefield 4: Kauftipps zu RAM, CPUs und Mainboards
  5. Seite 5 Aufrüsten für Battlefield 4: 24 Upgradepakete von 500 bis 1000 Euro
    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Es gibt viele, bei denen es nicht dabeisteht, allein weil "damals", als die rauskamen, Haswell noch unbekannt war, die aber 100% geeignet sind. Es gibt da auch Listen mit Netzteilen, die kompatibel sind, obwohl es nicht extra dabeisteht.

        Hier zB http://www.pcgameshardwar... ist Deines NICHT dabei. Aber das schließt nicht aus, dass es nicht doch geht - und wenn es ein Problem gibt, dann eben echt nur im Mega-Sparmodus, der IMHO bei Nutzung einer Grafikkarte gar nicht auftreten kann, weil die immer auch noch ein bisschen Strom braucht (Festplatten usw. sowieso)
      • Von Herbboy Mitglied
        Es gibt viele, bei denen es nicht dabeisteht, allein weil "damals", als die rauskamen, Haswell noch unbekannt war, die aber 100% geeignet sind. Es gibt da auch Listen mit Netzteilen, die kompatibel sind, obwohl es nicht extra dabeisteht.

        Hier zB http://www.pcgameshardwar... ist Deines NICHT dabei. Aber das schließt nicht aus, dass es nicht doch geht - und wenn es ein Problem gibt, dann eben echt nur im Mega-Sparmodus, der IMHO bei Nutzung einer Grafikkarte gar nicht auftreten kann, weil die immer auch noch ein bisschen Strom braucht (Festplatten usw. sowieso)
      • Von Buendiger NPC
        Zitat von Herbboy
        Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, welches Problem es da geben soll. Da geht es um Spezialfälle, die bei einem SpielePC an sich nie vorkommen, nämlich dass man den Standby/Sparmodus nutzt und dabei der GESAMTE PC so extrem wenig Strom braucht, dass das Netzteil das nicht stabil liefern kann. Das kann bei nem PC mit Grafikkarte und 2-3 Laufwerken aber an sich gar nicht vorkommen, und selbst wenn, dann wüsste ich nicht, was da passieren soll, außer dass der PC dann halt nicht korrekt aus dem Standby hochfährt und Windows als nicht korrekt heruntergefahren gemeldet wird beim nächsten Start. Benutzt Du denn überhaupt diese Standby-Modi?


        Dann wird es der i5 4570. Hab be quiet aus Sicherheit angeschrieben, mal schauen was die sagen (raten wahrscheinlich immer zum Kauf ihres neuen Topmodells :-()
        Vielen Dank an alle!
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Buendiger
        Dann wird es aufjedenfall ein i5. Die Frage zu der Kompatibilität noch - Muss ich mir Sorgen machen ? Die Meisten sagen dass es zu lediglich ein paar Stabilitätsproblemen kommen könnte, wegen dem zu geringen (:-D) Verbrauch im stanby modus. Andere hingegen sagen, dass ich dadurch den Cpu und auch mein Netzteil beschödigen könnte. Was muss ich jetzt glauben ? Kann ich Problemlos zu Haswell greifen ?
        Danke für eure Hilfe!
        Lg
        Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, welches Problem es da geben soll. Da geht es um Spezialfälle, die bei einem SpielePC an sich nie vorkommen, nämlich dass man den Standby/Sparmodus nutzt und dabei der GESAMTE PC so extrem wenig Strom braucht, dass das Netzteil das nicht stabil liefern kann. Das kann bei nem PC mit Grafikkarte und 2-3 Laufwerken aber an sich gar nicht vorkommen, und selbst wenn, dann wüsste ich nicht, was da passieren soll, außer dass der PC dann halt nicht korrekt aus dem Standby hochfährt und Windows als nicht korrekt heruntergefahren gemeldet wird beim nächsten Start. Benutzt Du denn überhaupt diese Standby-Modi?
      • Von svd Mitglied
        Ja, falls du den Prozessor neu kaufst, wäre ein Haswell optimal.

        (Allerdings, falls du einen für unter 120€ ersteigern könntest, spräche nichts gegen einen gebrauchten (!) IvyBridge. :-) )
      • Von Buendiger NPC
        Zitat von Herbboy
        Ivy Bridge lohnt sich nicht, denn die Haswell sind bei gleichem Preis nen Tick besser UND deutlich moderner, also auch längerer Support usw. - wenn du wegen 8Kernen Sorgen hast, wäre ein Xeon E3-1230 v3 ideal, das ist ein Xeon für den Sockel 1150 (wie Haswell) und technisch identisch zu einem core i7, der ja pro Kern 2 "Threads" hat, was effektiv wie 2 Kerne ist, also 4x2 Thread = quasi Achtkern-CPU. Der Xeon hat nur einen minimal geringeren Takt als der i7-4770 und keine eigene Grafikeinheit, die man als Gamer aber ja nicht braucht, da man eine Grafikkarte nutzt. Dafür kostet der Xeon nur 210€, also nicht sooo viel mehr als ein i5-4570, wenn man die Gesamtsumme bedenkt, da man ja noch mehr Sachen neu holt.

        "zukunftssicher" wäre aber auch ein i5-4570. Der Xeon KANN halt, falls das später der Fall sein sollte, bei Spielen, die auf 8 Kerne optimiert werden, NOCH mehr Leistung rausholen als ein core i5. Es wird aber sicher nicht so bald dazu kommen, dass vier Kerne nicht mehr reichen, denn damit würden die Game-Hersteller sich massiv Kunden vergraulen, die derzeit eine "Top CPU", eben einen aktuellen Core i5 haben.
        Dann wird es aufjedenfall ein i5. Die Frage zu der Kompatibilität noch - Muss ich mir Sorgen machen ? Die Meisten sagen dass es zu lediglich ein paar Stabilitätsproblemen kommen könnte, wegen dem zu geringen (:-D) Verbrauch im stanby modus. Andere hingegen sagen, dass ich dadurch den Cpu und auch mein Netzteil beschödigen könnte. Was muss ich jetzt glauben ? Kann ich Problemlos zu Haswell greifen ?
        Danke für eure Hilfe!
        Lg
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