VR-Spiele im Test - Eve Valkyrie, Vanishing Realms, Adrift

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Special Max Falkenstern Marc C. Hatke - Autor Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Bildmontage zu diversen VR Spielen
Quelle: PC Games

VR-Spiele für HTC Vive und Oculus Rift im Praxis-Check: Wir testen Laufe der Woche verschiedene Demos und Apps für beide Cyberbrillen und bewerten diese in den Kategorien Grafikqualität, Immersion und Tiefgang. Den Anfang machen Job Simulator, Space Pirate Trainer, Hover Junkers und Cloudlands: VR Minigolf.

EVE Valkyrie (Oculus Rift)

Screenshot aus EVE Valkyrie. Quelle: CCP Games Screenshot aus EVE Valkyrie. Jetzt ist er also da, jener VR-Titel, der in den letzten Monaten so sehr im Mittelpunkt stand wie kaum ein anderes Spiel, welches die neue Technik unterstützt. EIn richtiges, anspruchsvolles Spielerlebnis solle EVE Valkyrie bieten und somit beweisen, dass VR mehr ist als bloße eine nette Spielerei für Leute mit zu großen Geldbörsen. Und tatsächlich entpuppt sich das Abenteurer als eines der tiefgründigeren Erlebnisse fürOculus Rift (eine HTC-Vive-FAssung soll irgendwann 2016 folgen): In der Ego-Ansicht nehmen wir im Cockpit diverser Raumschiffe statt und begeben uns in diversen Spielmodi in actiongeladene Mehrspielerschlachten. Singleplayer-Inhalte exisiterne ebenfalls, diese sind aber kaum der Rede wert. Unser Gefährt fliegt automaitsch geradeaus, wir können aber jederzeit mittels des Gamepads unsere RIchtung ändern, beschleunigen, abbremsen, unser Maschinengewehr abfeuernund mehr. Um unsere Feind emit Raketen zu maträtieren, visieren wir sie mittels eines simplen Blicks auf sie an - das funtioniert in der Praxis tadellos.

Abseits der Matches schalten wir nach und nach neue Schiffe, Maps und andere Goodies frei - beziehungsweise löhnen, damit wir diese nutzen können: Ärgerlicherweise setzt EVE Valkyrie nämlich auf die verhassten Microtransaktionen. Nicht schön, zumal sich das Abenteuer ansonsten wirklich wie ein Vollpreistitel anfühlt, auch technisch: Die Texturen sind scharf, die Weitsicht gefällt und der virtuelle Weltraum sieht klasse aus. Eine Revolution ist der Weltraum-Shooter zwar nicht, er beweist aber, was dank VR alles möglich ist.

Preis: Kostenlos (für Oculus Rift-Vorbesteller)

Vanishing Realms (HTC Vive)

Screenshot aus Vanishing Realms. Quelle: Indimo Labs Screenshot aus Vanishing Realms. Inmitten einer Unzahl an Spielen für HTC Vive und Oculus RIft, bei denen man de facto nach 20 Minuten alles gesehen hat, was es zu sehen gibt, erfreuen umfangreiche Abenteuer wie Vanishing Realms gleich doppelt das Spielerherz: Das Fantasy-Rollenspiel versetzt uns in eine toll gestaltete Welt, in der wir uns dank raum erfüllendem VR quasi frei bewegen können. Dabei waret es mit allem auf, was man sich von Genre erwartet: Aufsammelbares Gold, mit dem wir uns Ausrüstung wie Schild, Schwert, Pfeil und Bogen und mehr kaufen können, dunkle Verließe, kleine Rätsel, und natürlich fieße Feinde, die sich uns in den Weg stellen.

Das Kampfsystem funktioniert dabei vollkommen in Echtzeit. Unsere beiden Bewegungs-Controller nehmen die Rolle der beiden Items ein, welche wir ihnen zuweisen. Auf diese Weise Blocken wir also zum Beispiel Angriffe mit dem Schild und beackern dann mit dem Schwert die Schwachpunkte der Feinde, sorgen aus der Ferne mit Pfeilen für Chaos und vollführen Zauber. Hierbei geht es zwar, um den Spielern nicht zu überfordern, deutlich gemächlicher zu als in klassischen Action-RPGS, das Immersionsgefühl ist aber nichtsdestoweniger sagenhaft. Sehr schnell vergisst man die echte Welt um sich herum und gleitet vollends in das Abenteuer ab. Schön wäre es gewesen, wenn dieser Umstand noch zusätzlich durch eine beeindruckende Technik unterstrichen worden wäre: Die Cartoon-Optik sieht zwar soweit anständig aus, ist aber weit davon entfernt, zu begeistern. Trotzdem ist Vanishing Realms ohne Frage einer der besten HTC-Vive-Starttitel.

Preis: 19,99 Euro

Adrift (Oculus Rift)

Die Raumstation Han IV wurde zum Großteil zerstört, nur noch wenige Teile blieben intakt. Quelle: PC Games Screenshot aus Adrift. Wenn wir es nicht besser wüssten, würden wir annehmen, bei Adrift handle es sich um die Spielumsetzung des Kino-Abenteuers Gravity: Hier wie dort erleben wir nämlich das Schicksal eines Astronauten (beziehungsweise einer Astronautin mit), welcher sich nach einer interstellaren Katastrophe in den Weiten des Weltalls wiederfindet. In VR und selbst im klaustrophobischen Weltraumanzug steckend, kommt das Gefühl des Verlorenseins aber noch ein ganzes Stück besser rüber - sofern wir nicht mit den Grenzen der virtuellen Erfahrung spielen, unseren Kopf über die Grenzen des Helms hinaus strecke und und so der Immersion berauben. Zusätzlich hat unser Held auch noch das Gedächtnis verloren und versuch tnun, mittels Audiologs herauszufinden, wie genau er in seine verzwickte Lage geraten ist.

Die Steuerung funktioniert ganz simpel via Gamepad: Mit den Analogsticks sehen wir uns um, mittels der Knöpfe steigen wir zum Beispiel höher und lassen uns sinken, legen dank Schwerelosigkeit Fassrollen hin, nehmen Gegenstände in usnere Hände und mehr. Auf diese Weise schweben wir durch den Weltraum und durch die Wracks halbzerstörter Raumstationen, immer auf der Suche nach überlebenswichtigem Sauerstoff und auf der Suche nach einem Ausweg aus unserer Weltraum-Misere. Zusätzlich gibt's kleine Physik-Puzzles, dank derer es uns im All trotz fehlender Action und des eher geringfügig ausgeprägten spielerischen Anspruchs nicht so schnell langweilig wird. Definitiv einer der atmosphärischsten VR-Titel für Oculus Rift zum Start!

Preis: 19,99 Euro

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  1. Seite 1 VR-Spiele im Test - The Gallery, Farlands und The Lab
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  3. Seite 3 VR-Spiele im Test - Carpe Lucem, Quar, Adventure Time, Unseen Diplomacy
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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von --Viper-- Anwärter/in
        Für VR werden überwiegend Titel speziell entwickelt. Es gibt natürlich Ausnahmen wie z.B. Elite Dangerous oder Project Cars, die man auch auf dem Monitor spielen kann.
        Von solchen Zwittern werden sicherlich auch immer mehr erscheinen, aber es wird auch zukünftig sehr viele VR-Only Titel geben.

        Darüber hinaus gibt es Software, die es ermöglicht eine Vielzahl von 2D Titeln zu spielen:
        http://www.vrnerds.de/gta-und-co-mit-der-finalen-rift-spielen-vorpx-16-1-1/
      • Von --Viper-- Anwärter/in
        Für VR werden überwiegend Titel speziell entwickelt. Es gibt natürlich Ausnahmen wie z.B. Elite Dangerous oder Project Cars, die man auch auf dem Monitor spielen kann.
        Von solchen Zwittern werden sicherlich auch immer mehr erscheinen, aber es wird auch zukünftig sehr viele VR-Only Titel geben.

        Darüber hinaus gibt es Software, die es ermöglicht eine Vielzahl von 2D Titeln zu spielen:
        http://www.vrnerds.de/gta-und-co-mit-der-finalen-rift-spielen-vorpx-16-1-1/
      • Von Batze Mitglied
        Und wo sind die Spiele die man so kennt?
      • Von --Viper-- Anwärter/in
        Nachtrag:
        Darüber hinaus fehlt mir in eurer Liste auf jeden Fall Elite Dangerous.
        Den Titel kann man zwar auch am Monitor spielen, aber man merkt Elite sofort an, dass er von Anfang an für VR entwickelt wurde. Ein besseres Cockpitspiel habe ich bisher nicht gespielt. Da reicht auch kein EVE Valkyrie heran, da dieses halt fast nur auf PvP Kämpfe abzielt.
      • Von --Viper-- Anwärter/in
        Space Pirate Trainer & Hover Junkers habt ihr exakt gleich bewertet! Das finde ich ehrlich gesagt unangemessen.
        SPT macht extrem viel Spaß, ist aber auch extrem simpel.
        Hover Junkers holt da sehr viel mehr aus dem Roomscaling Setting raus. Alleine die innovative Steuerung über die Controller ist locker einen Punkt mehr wert. Zudem bieten HJ ein sehr viel größeren Umfang.

        Vanishing Realms hat mir übrigens auch extrem viel Spaß gemacht und gehört definitiv zu den Must-Have-Titeln für die HTC.
      Direkt zum Diskussionsende
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