Gotham Knights im Test: Und dafür ist Batman draufgegangen!? (Seite 3)
Auf Seite 3 fokussieren wir uns auf die Aktivitäten, mit denen man sich die Nächte in Gotham um die Ohren hauen kann. Darüber hinaus klären wir, warum dem eigentlich vielversprechende Kampfsystem schnell die Luft ausgeht.
Auch das Gleiten ist nur noch selektiv mit von der Partie. Batgirl kann ähnlich wie Batman mit ihrem Cape durch die Lüfte gleiten, die anderen Teammitglieder setzen auf unterschiedliche Skills. Robin kann sich teleportieren, Nightwing nutzt einen kleinen Gleiter und Red Hood setzt auf magische Geistersprünge. Zusätzlich gibt es das Batcycle. Dabei handelt es sich um ein in den Farben anpassbares Motorrad ohne tiefere Sinnhaftigkeit. Man hat sich bei Warner die Kritik an Rocksteadys Arkham Knights und den störenden "Batmobile-Panzerkämpfen" zu Herzen genommen und vollkommen darauf verzichtet, dem Batcycle irgendeine relevante Aufgabe zuzutrauen. Zusätzlich ist das Fahrverhalten höchstens als mittelmäßig zu betiteln, da es schlicht am Geschwindigkeitsgefühl fehlt.
Abseits der Story-Missionen sowie einiger cooler Nebenmissionen, die durchaus Highlights mit sich bringen, gibt es nur recht wenig Möglichkeiten, sich die Nächte um die Ohren zu schlagen. Ein Tag-Nacht-System gibt es nicht, passt nun mal nicht zu Gotham City und seiner rau-düsteren Darstellung. Dafür aber lieblos umgesetzte Open-World-Elemente, die auch im Jahr 2022 nicht fehlen dürfen.
Quelle: PC Games
Die Verkörperung in Form eines Motorrads: Dass man sich gegen nervige Panzerfahrten entschieden hat, ist erfreulich, doch im gleichen Atemzug verpasst es das Entwicklerteam, dem Batcycle irgendeinen Sinn zu verleihen. Dabei steht das gar nicht mal so flotte Gefährt für das gesamte Spielproblem. Elemente wurden eingebaut, warum genau weiß aber keiner.
Überall in der Spielwelt finden sich Batarangs, die Titelseiten von berühmten Comics zu unserer Datenbank hinzufügen, Batcycle- oder Gleit-Zeitrennen und Standard-Verbrechen. Die setzen aber so stark auf das immer gleiche Prinzip, dass es regelmäßig überrascht, dass sie überhaupt stattfinden. Was genau macht das Gotham City Police Department (GCPD) noch gleich?
In diesem Artikel
- Seite 1 Gotham Knights im Test: Und dafür ist Batman draufgegangen!?
- Seite 2 Gotham Knights im Test: Und dafür ist Batman draufgegangen!? (Seite 2)
- Seite 3 Gotham Knights im Test: Und dafür ist Batman draufgegangen!? (Seite 3)
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Wenn nur die ersten Schläge sitzen ...
Das könnte noch verkraftbar sein, wäre das Kampfsystem von Gotham Knights nicht so unbefriedigend und undynamisch - ein weiterer Aspekt, der im Schatten der Arkham-Spiele untergeht. Zu Beginn macht das noch Spaß, da das zugrundeliegende System durchaus Potenzial versprüht. Tippen wir die Angriffstaste kurz an, so führt jeder der vier Charaktere einen normalen Nahkampfangriff aus. Halten wir hingegen die Taste gedrückt, so wird ein starker Angriff ausgeführt, der die Verteidigung von Gegnern durchbricht und mehr Schaden anrichtet.
Quelle: PC Games
Batmans mangelhafte Ausbildung: Die vier Gotham Knights gefallen dank ihrer brachialen Attacken und dem vielversprechenden Kampfsystem. Der Spaß flaut jedoch mit jeder Spielstunde immer mehr ab, bis nur noch die Monotonie bleibt.
Daraus lassen sich dann Kombos basteln, die im weiteren Verlauf durch Stufenaufstiege und Fertigkeitenpunkte erweitert werden. Ebenso ist es uns mit einer weiteren Taste möglich, Fernkampfangriffe auszuführen. Batgirl wirft etwa ein paar Batarangs, Red Hood schießt hingegen mit seinen Pistolen mitsamt nicht tödlicher Munition. Nah- und Fernkampfangriffe können leider nicht zu spektakulären Kombos verbunden werden, dafür gefällt die Brachialität der Angriffe sehr gut.
Das klingt, wie bereits erwähnt, eigentlich recht vielversprechend, leidet aber enorm unter zu wenigen Kombinationsmöglichkeiten sowie dem Fehlen von Kontern. Wir können zwar mit einer dritten Taste ausweichen, einen gegnerischen Schlag direkt abwehren und im besten Fall zurückschlagen, wird uns aber verwehrt. Wir müssen vermutlich nicht ausführen, warum das eine verpasste Chance ist.
Hinzu kommen pro Charakter acht Spezialangriffe, die Flächenangriffe und besondere Attacken ermöglichen. Hat ein Gegner einen roten Lebensbalken erreicht, also recht wenige Lebenspunkte, so können wir ihn in den Schwitzkasten nehmen, werfen, niederschlagen oder verhören - zumindest manche Feinde, die in unserem Detektivmodus als Informanten gekennzeichnet werden.
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Ich bin gespannt ob ich es überhaupt noch zu Ende bekomme.
Ich fand die Machart aber leider eben nicht so gut. So eine Geschichte hätte man bereits in Arkham City anfangen müssen. Denn so hatte der Reveal für mich keine besondere Tragweite.
Aber nun gut, ich bin auf jeden Fall extrem gespannt, wie Rocksteadys Suicide Squad sein wird. Hoffentlich wird es mir helfen, Gotham Knights schnell zu vergessen:ugly:
Ich fand die Machart aber leider eben nicht so gut. So eine Geschichte hätte man bereits in Arkham City anfangen müssen. Denn so hatte der Reveal für mich keine besondere Tragweite.
Wenn man bspw. in Arkahm City den Verlust von Jason Todd inszeniert hätte, wäre das ein sehr viel stärkerer Moment, wenn in Arkahm Knight der Reveal kommt, dass er überlebt hat.
Man hat keine Bezugspunkte zur Figur des Jason Todd, da er in allen anderen Arkham-Spielen mit keinem Wort erwähnt wird.
Und Fun Fact: Ich habe mir am Halloween-Abend hier im örtlichen Comicbuchladen eine Ausgabe von Long Halloween besorgt, damit ich das endlich mal nachholen kann. ^^
Den großen Plottwist rund um den Arkham Knight fand ich einfach soooo konstruiert. Wir führen in diesem Spiel einen Charakter ein, den wir vorher noch nie erwähnt haben, spendieren ihm ein paar Rückblenden inklusive tragischem Tod und ohhhhh... er steckt auch hinter dem Oberbösewicht des Spiels und der Reveal ist: Er lebt doch noch. Das ist imo richtig tölpelhaft zusammengeschustert.
Mir ist auch aufgefallen, dass viele User den Pattinson The Batman nicht gut finden, während ich die Anknüpfungspunkte an den Comic Klassiker "The Long Halloween" bei dem Film sehe und allein deshalb schon total feiere.
Grafik und Gameplay schon ziemlich gut. Aber die Story fand ich so viel schlechter, als die anderen und das Batmobil kotzt mich heute noch an. ^^
Exakt so isses. Warner Montreal hat auch Arkham Origins gemacht.
Echt fatal, dass sie unbedingt alles einreißen und neu machen mussten und nicht einfach auf dem Fundament der Arkham-Reihe aufgebaut haben.
Ach witzig. Ist jetzt das erste Mal, dass mir das aufgefallen ist. Hatte mir erst letztens RDR 1 und GTA 4 gekauft und das ging digital einwandfrei.