Google Stadia: Alle Infos zu Stadia sowie Wissenstipps zu Cloudgaming allgemein - jetzt mit Video
Google hat nun auch offiziell die ersten Details wie Preise und Abomodelle zu seinem Cloudgamingdienst Stadia bekanntgegeben, der für Frühbucher im November 2019 startet. Wir fassen für euch zusammen, was Google Stadia bietet, was man dafür benötigt und welche Abos und Spiele es gibt. Außerdem erklären wir auch allgemein, was es mit Cloudgaming auf sich hat, und welche Vor- und Nachteile es dabei gibt.
Google Stadia und Cloudgaming
Google hat zum Spieleservice Stadia am Donnerstag, den 6. Juni, erste konkretere Details zu den Spielen sowie Kosten für das neue Cloudgaming-Angebot bekanntgegeben - wir berichteten über das Info-Video auf dem neuen YouTube-Kanal mit dem Namen Stadia Connect. Im November startet Google Stadia - wir haben alle wichtigen Informationen zusammengefasst, blicken aber auch auf das Thema Cloudgaming im Allgemeinen.
Da wir uns aber gleich zuerst mit Google Stadia (jetzt kaufen ) befassen, wollen wir für diejenigen, die sich unter Cloudgaming nichts vorstellen können, in drei Sätzen das Grundprinzip erklären: Beim Cloudgaming wird das Bild für die Games, die ihr spielt, nicht in dem von Euch benutzten Gerät berechnet, sondern von starken PCs, die der Cloudgaminganbieter in Rechenzentren zur Verfügung stellt.
In diesem Artikel
Ihr sendet von Eurem Standort aus lediglich die für das Spiel nötigen Steuerungsbefehle. Je nach dem, welches Konzept der Anbieter vorsieht, kann er auch ein Angebot an Spielen bieten, für die ihr einmalig oder in Form eines Abos bezahlt. Die Vor- und Nachteile von Cloudgaming werden wir besprechen, nachdem wir uns um Google Stadia gekümmert haben.
Google Stadia - Voraussetzungen
Zumindest bis Ende 2019 muss jeder, der Google Stadia nutzen will, ein Set kaufen, das aus dem neu entwickelten Stadia-Controller und einem Chromecast Ultra, das man beispielsweise an einen LCD-TV anschließen kann, besteht. Diese so genannte Founder's Edition kostet 129 Euro und ist ab sofort vorbestellbar. Ein einzelner Controller kostet knappe 70 Euro. Ob direkt ab Anfang 2020 keine Google-Hardware als Voraussetzung gilt, ist bisher noch unklar - es soll aber in jedem Falle im nächsten Jahr möglich sein, Google Stadia auch ohne den Stadia Controller nutzen zu können, sofern das genutzte Gerät (zum Beispiel auch ein PC oder Laptop) den Google Chrome-Browser unterstützt. Auf Smartphones wird Stadia aber vorerst nur mit einem Google Pixel 3 oder Pixel 3a möglich sein.
Quelle: Google Playstore Stadia
Google Stadia: nötiger Internetspeed
Was die Internetbandbreite betrifft, die man für Google Stadia benötigt, so sind für 720p und Stereosound mindestens 10 Mbit/s nötig. Für 4K und 60 FPS bei HDR, dem Maximum von Google Stadia, werden 35 Mbit/s vorausgesetzt. Welche Qualität man nutzen kann, hängt zudem auch davon ab, ob man ein Abo abschließt.
Google Stadia - Abos
Ab 2020 wird es ein Base-Abo mit einer 1080p-Auflösung geben, das kostenlos sein wird. In jedem Falle sind dabei aber keine Spiele inklusive - diese lassen sich einzeln kaufen und dann per Stadia Base spielen. Für 10 Euro im Monat als Aufpreis kommt man im Pro-Abo in den Genuss von (je nach Internetverbindung) 4K, Surroundsound und HDR. Das Pro-Abo beinhaltet zudem für die Dauer des Abos einige Games sowie Rabatte auf den Kauf von Spielen, die per Stadia spielbar sind. Per Pro Abo gekaufte Games bleiben auch nach Kündigung des Abos in Eurem Besitz. In der oben genannten Founder's Edition sind drei Monate Pro-Abo mit dabei, zudem weitere drei Monate für einen Freund, der so genannte Buddy-Pass. Wenn sich also zwei Gamer zusammentun und sich gegenseitig die Buddy-Passes schenken, wären sechs Monate Pro-Abo inklusive. Sollte es schon Anfang 2020 ohne ein Controller-Chromecast-Set möglich sein, Stadia zu nutzen, kann man den Buddy-Pass auch an jemanden weitergeben, der sich zuvor kein Founder's Edition-Set gekauft hatte.

Zum ernsthaften Arbeiten absolut nicht geeignet - vor allem schon aus Sicherheitsgründen einschließlich Industriespionage.
Ist Internet weg, geht gar nichts mehr. Das kommt vielleicht nur alle paar Monate mal vor aber dumm, wenn man genau dann zocken will oder eine wichtige Arbeit erledigen muss.
Ne, sorry, Cloud ist gut und praktisch für Datenaustausch und zur Datensicherung (natürlich sollte man die Daten vorher verschlüsseln, bevor man sie hochlädt).
Aber alles andere ist viel zu unsicher.
Den man gar nicht braucht. Diverse Komponenten kann man ja weiter verwenden. Ich komme ~alle 5 Jahre mit einem ~400 Euro Upgrade aus, bei dem ich das Paket Mainboard, CPU, Graka, Speicher aufrüste. Ab und zu kommt natürlich was dazwischen wie eine neue Festplatte, aber im Großen und Ganzen mache ich das seit 30 Jahren so.
Gut, dafür bekomme ich natürlich nicht die Top Leistung für die aktuellsten Grafikkracher und muß so gut wie immer Effekte wie Motion Blur ausschalten, aber damit kann ich gut leben.
Außerdem mußt du ja trotzdem irgendwann mal einen neuen PC haben, denn irgendwann verschleißen gewisse Teile nun mal doch oder man will irgendeine neue Technologie wie 3D oder VR haben ...
- Internetverbindung weg => kein Spielen möglich
- Spiel nicht in Stadia vorhanden => kein Spielen möglich, oder doch wieder einen Spiele PC zulegen, wenn auch nur für dieses eine Spiel :B
- Spiel in Deutschland indiziert => Pech gehabt. Ich hingegen spiele dann einfach mein L4D2 (uncut) (in DE beschlagnahmt) weiter. :D
- Mods und Level erstellen außerhalb der vom Entwickler/Publisher vorgesehenen Tools unmöglich => Deutlich weniger Fankreationen
- Soundtracks aus den Spieledateien extrahieren => geht nicht, kommt man ja nicht mehr dran
- wie sich die Performance bei angesagten Spiele Releases schlägt, muß sich erstmal zeigen. Mir haben ja schon die Starts einiger WoW Addons gereicht, wo "nur" die Spieler Informationen übertragen wurden und das trotzdem geruckelt hat wie Sau - will nicht wissen, wie das aussieht, wenn statt dessen zusätzlich noch ein Full HD Video pro Spieler übertragen werden will ...
- Spiele bei Steam kann ich mir auf eine externe Festplatte sichern und schlimmstenfalls bei einer Steam Pleite irgendwie ans Laufen kriegen => Cloudgaming Spiele sind dann einfach weg.
- Wenn Spiele aufgrund neuer Hardware /Betriebssysteme nicht mehr laufen, kann ich die mit alter Hard und Software trotzdem noch spielen. Ein Spiel, was auf Cloudgaming Servern nicht mehr läuft, wird rausgeschmissen und ist nicht mehr spielbar.
- Wenn die Macher der Cloudgaming Firma keine Spiele wie zB Wolfenstein oder Hatred in ihrem Programm haben wollen, kannst du die nicht darüber spielen. Und brauchst dafür dann ebenfalls doch wieder einen Spielerechner.
Es geht darum, die menschlichen Aktivitäten zu bündeln und dann am Ende die Daten bzw. auch anders rum, die Impulse, an wenige abzugeben. Diese "Wenigen" fühlen sich berufen, weltweit zu wirken. Um es klar zu sagen, es ist parasitärer Trash, der die derzeitigen Silicon Valley Konzerne steuert und der entsorgt wird.
Die Reise wird in die andere Richtung gegen, der digitale Mensch, oder Erdenbürger, wird wieder selbst ermächtigt. Sprich, seine Daten werden ihm gehören, die digitalen Lizenzen, welche der aktuelle Naivling als sein Besitz ansieht (z.B. Steam etc.), werden wieder in Eigentum umgewandelt etc.
Sprich, meine Daten gehören mir, wenn ich ein Spiel auf Steam erwerbe, eine MP3, ein Buch etc, dann kann ich das weiterverkaufen usw.
Erst wenn mehrere wichtige Schritte auf dem Weg weg vom Parasit hin zum Menschen gemacht worden sind, und diese werden gerade gemacht, dann werden auch solch futuristische Modelle Erfolg versprechen. Bis das aber der Fall ist, muß in der analogen Welt noch allerhand Trash aus den Seilschaft gekehrt werden. Das läuft ja alles gut in die richtige Richtung.
Von dem her, entspannt abwarten und zusehen, bis das aber was wird, gibt es schon keinen Googlekonzern mehr.
Jetzt habt ihr Stadia und wollt eure Spiele spielen, tja könnt ihr aber nicht, ihr müsst es kaufen oder hoffen das es im Abo drin ist.
Wenn Du "verlangen" würdest, dass Stadia auch Games "hostet", die nicht bei Stadia mit im Boot sind, sondern die du anderweitig gekauft hast, dann müsste Stadia eben definitiv für die Nutzung der Server-PC etwas kosten. Dann würden wiederum andere Leute, denen es völlig reicht, die Spiele zu spielen, die Stadia bietet, meckern ;)
Stadia ist halt in 1080p kostenlos, das darfst Du nicht außer acht lassen. D.h. an sich geht es bei dem, was du beim Spielekauf oder dem Pro-Abo zahlst gar nicht um die Nutzung der Hardware, sondern um die Nutzung der angebotenen Games. Wenn du was suchst, mit dem Du Deine schon gekauften Games spielen kannst, dann MUSST du einen Service nehmen, bei dem Du für die Nutzung der Hardware etwas bezahlst. Das geht nicht anders.
Ok, wenn ihr ein High End PC habt, braucht ihr ja diesen Dienst nicht, aber wenn ihr keinen High End PC habt, müsst ihr Vertrauen haben, das Google sich den Arsch für euch krumm biegt, das ihr auch eure (vielleicht schon so wie ich 500 Steam, Origin usw Spiele habt) dann könnt ihr eure Spiele nicht spielen.
ps: es gab vor nem Jahr ein Special zu Clidgaming, wobei die Preise inzwischen natürlich anders aussehen können => https://www.pcgames.de/Sp...