Final Fantasy 15 in der Vorschau: Ambitioniert, modern und frisch - Mit Interview
Neun Jahren nach der Erstankündigung von Final Fantasy 15 (damals noch als Final Fantasy Versus 13) ist Squares Rollenspielepos endlich spielbar - zumindest in Form einer Demo! Die Episode Duscae haben wir nun auf einem Event und in der fertigen PSN-Fassung mehrmals gespielt und berichten in der Vorschau von unseren Eindrücken.
Mit Final Fantasy 15: Episode Duscae veröffentlicht Square Enix einen Vorgeschmack auf den vielversprechenden fünfzehnten Teil der weltbekannten Rollenspiel-Reihe. Wer in den Genuss der Demo kommen möchte, muss sich Final Fantasy Type-0 HD für PS4 oder Xbox One kaufen, denn jeder Fassung der Erstauflage des Spiels liegt ein Downloadcode für Episode Duscae bei. Wer seine Spiele lieber digital erwirbt, bekommt den Downloadcode in den ersten zwei Monaten ab Release am 20. März. Separat wird es die Demo laut Square Enix nicht geben – auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt!
Alles auf Anfang bitte!
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Wer nach der FF 13-Trilogie auf eine Rückkehr zu den Wurzeln der Reihe hoffte, ist bei Final Fantasy 15 an der falschen Adresse. Viel mehr bricht der fünfzehnte Teil schon wieder zu komplett neuen Ufern auf und pfeift gleich auf diverse serientypische Konventionen. Rundenkämpfe weichen endgültig einem Action-Kampfsystem in Echtzeit. Die separate Kampfarena und die dazugehörigen Ladezeiten sind Geschichte, ihr könnt Gegner genau wie in Final Fantasy 12 zu jeder Zeit direkt in der Spielwelt aufs Korn nehmen.
Final Fantasy 15 ist außerdem der erste Serienteil mit einer echten Open World. Und obwohl ihr die Welt mal wieder mit einer Heldentruppe erforscht, könnt ihr lediglich Protagonist Prinz Noctis selbst steuern. Seine Begleiter Ignis, Gladiolus und Prompto übernimmt die KI. Das Leitmotiv hinter der Story von Final Fantasy 15 lässt sich am einfachsten mit "Roadtrip trifft auf Buddie-Movie" zusammenfassen. Prinz Noctis und seine drei Begleiter reisen gemeinsam in Noctis' Edelkarre von Ort zu Ort, wodurch die Entwickler das Feeling einer großen Abenteuerreise vermitteln wollen.
Quelle: Play4
Soweit das Auge reicht: Das offene Gebiet der Demo lädt sowohl zum Erkunden als auch zum Stauen angesichts der wunderschönen Kulisse ein.
Die Demo umfasst einen Teil der Duscae-Region von Final Fantasy 15 (daher auch der Demo-Titel), die relativ zu Beginn des fertigen Spiels angesiedelt sein wird. Auf dem Weg zur Scheibe von Cauthess, Ruhestätte von Titan, bleibt ihr Wagen in der Duscae-Region liegen und die Jungs müssen nun Knete für die Reparatur bei der Mechanikerin Cindy auftreiben. Praktischerweise ist eine hohe Belohnung auf die Jagd eines gefährlichen Behemoths ausgeschrieben, dessen Jagd den Großteil der Hauptquest in der Demo ausmacht. Die Hauptquest alleine bietet etwa drei Stunden Beschäftigung, wer das gesamte Gebiet erkunden will und die Nebenaufgaben ebenfalls angeht, ist aber locker fünf oder mehr Stunden mit Episode Duscae zu Gange. Das fertige Spiel soll laut Director Hajime Tabata übrigens etwa zehn bis 20 Mal so groß ausfallen wie die Region in Episode Duscae.
Schöne neue Welt
Wie es sich für ein Open-World-Spiel gehört, ist das Demo-Areal weitläufig und frei erkundbar. Das Gebiet ist vornehmlich von grünen Wiesen, Seen und Wäldern geprägt und hält auch einige interessante Orte und Überraschungen für Erkunder bereit. Eine richtige Stadt gibt's in der Demo aber nicht zu entdecken. Auf der Übersichtskarte könnt ihr jederzeit Markierungen setzen oder bestimmte Quests hervorheben, die dann per Questmarkierung in der Spielwelt hervorgehoben werden. Oder anders formuliert: Final Fantasy 15 bietet die üblichen Open-World-Funktionen wie etwa Far Cry 4 oder Assassin's Creed auch. Nur die Zahl an (oftmals anspruchslosen) Sammelaufgaben ist in Episode Duscae deutlich geringer im Vergleich zu den besagten Ubisoft-Spielen.
Quelle: Play4
Support: Wenn Noctis in Gefahr schwebt, kommen ihm seine Kameraden meist direkt zu Hilfe geeilt und verteidigen ihn.
Einen positiven Eindruck hat das glaubwürdige Design der Spielwelt bei uns hinterlassen. Sieht man mal von den Fantasy-Elementen ab, könnte es sich beim Demo-Areal genauso gut um einen digitalen Nachbau eines realen Gebietes handeln. Auf den Wiesen tummeln sich schwerfällige Grasfresser, die in Herden umherziehen und sich unbekümmert den Bauch vollschlagen. In der Ferne stapfen riesige, dinosaurierähnliche Tiere durch einen See und im Wald schleichen agile Monster mit scharfen Klauen auf der Suche nach Beute durchs Unterholz. Einmal konnten wir sogar beobachten, wie besagte Raubmonster Jagd auf die Grasfresser gemacht haben und es zum Kampf zwischen diesen Gattungen kam. Die Entwickler sind sichtlich bemüht, eine glaubwürdige, lebendige Welt zu erschaffen und unserem ersten Eindruck nach sind sie dabei auf einem guten Weg.
Kämpfe der nächsten Generation
Das radikalste Unterscheidungsmerkmal von Final Fantasy 15 im Vergleich zu anderen Teilen der Reihe ist das aktive Kampfsystem in Echtzeit. Ähnlich wie in Kingdom Hearts, Devil May Cry oder Bayonetta habt ihr stets die volle Kontrolle über Protagonist Noctis, der auf Knopfdruck Combo-Attacken zum Besten gibt, Fähigkeiten nutzt oder gegnerischen Angriffen ausweicht. Allerdings müsst ihr in FF 15 keine Combo-Liste auswendig lernen und im Kampf dann abspulen. Stattdessen führt Noctis Combo-Attacken selbstständig aus, solange ihr den Angriffsknopf (Viereck) gedrückt haltet oder wiederholt betätigt.
Quelle: Play4
Vorsicht bissig: Der riesige Behemoth Nebelauge ist der gefährlichste Gegner der Demo. Allerdings ist er auf dem rechten Auge blind, was ihr euch im Kampf gegen ihn zunutze machen könnt.
Welche Attacken er einsetzt, hängt davon ab, mit welchen Waffen ihr in die fünf verschiedenen Waffenslots bestückt, ob ihr am Boden oder aus der Luft angreift und mit welchem Timing ihr die Angriffstaste drückt oder ob ihr sie durchgehend gedrückt haltet. In einer typischen Bodencombo kommen stets drei Waffen zum Einsatz: Die Waffe im Brecher-Slot eröffnet den Kampf mit einem Treffer, danach kommt das Angriffswerkzeug im Drescher-Slot dran, das normalerweise für mehrere kurz aufeinanderfolgende Schläge gedacht ist. Zum Schluss folgt ein starker Finisher mit der Waffe im Finale-Slot.
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Waffenslot Nummer 4 hört auf den Namen Konter und ist genau für Selbige zuständig, während das fünfte Kampfgerät für Angriffe in der Luft da ist. In der Demo stehen euch von Beginn an drei verschiedene Schwerter und zwei Speere zur Verfügung, die unterschiedliche Schwerpunkte und somit viel Raum zum Experimentieren mit den Combos bieten. Nutzt ihr beispielsweise das Großschwert als Brecher, beginnt ihr zwar mit einem mächtigen Angriff, lauft bei flinken Gegnern aber Gefahr, daneben zu zimmern. Im Kampf gegen große, schwerfällige Gegner sieht das aber schon wieder ganz anders aus.

Reicht das als Antwort? :ugly:
Genau, darum wird es die Demo auch nicht seperat geben, sondern nur als Marketingstrategie eingefügt um die Verkäufe des anderen Spiels mit anzukurbeln...
Wenn sie die Meinung der Fans haben möchten, dann wäre sie frei zugänglich für alle...
The Witcher 3 wrd bestimmt gut aber FF15 wird besser werden zumindest mir wird es garantiert besser gefallen! :)
1. die offenbar sehr begrenzte "Auswahl" an Charakteren. Letztlich spielt man wohl nur diese Boy Group.
2. Das Kampfsystem. Nicht, weil es actionlastiger ist (was find ich ganz okay), sondern weil man ausschließlich nur eine Person spielt.
Der Demo nach zu urteilen ist es aber zum Glück nicht mehr so automatisiert, wie FF13.