Die beste Erweiterung überhaupt? Diablo 4 erreicht durch Lord of Hatred neue Höhen
Die neue Diablo 4-Erweiterung Lord of Hatred war allem Anschein nach ein voller Erfolg für Blizzard. So stellt das ARPG derzeit täglich einen neuen Spielerrekord auf.
Vor etwa einer Woche wurde mit Lord of Hatred die zweite Erweiterung für Blizzards ARPG Diablo 4 veröffentlicht. Spieler waren verständlicherweise ziemlich skeptisch, ob die Entwickler hier abliefern können. Immerhin hat Diablo 4 einige ziemlich holprige Jahre mit mehreren Reworks bekannter Systeme hinter sich, die bei Usern aber schlicht nicht so gut ankamen, wie sich Blizzard das wohl erhofft hatte.
Mit Lord of Hatred wollte Blizzard die ganzen Kritikpunkte der Fans nun jedoch endlich ein für alle Mal beheben. Unter anderem wurde daher das Endgame überarbeitet, die Talentbäume der Klassen immens erweitert und auch die Art und Weise, wie man Loot erhält, ist in Lord of Hatred völlig anders.
Diablo 4 endlich gerettet? Spieler rennen Blizzards ARPG die Bude ein
Und damit hat Blizzard allem Anschein nach einen richtigen Volltreffer gelandet. Die Wertungen von Kritikern - darunter auch unsere - fielen bereits ziemlich positiv aus und auch die allgemeine Spielerschaft scheint ziemlich viel Spaß mit dem Action-RPG zu haben. So findet man auf Reddit etwa zahlreiche Posts von Spielern, die völlig begeistert von den ganzen neuen Systemen sind. Das spiegelt sich auch in den Spielerzahlen des Titels wider. So stellt Diablo 4 (jetzt kaufen ) derzeit täglich einen neuen Spielerrekord auf Steam auf.
Gestern befanden sich etwa knapp 65.000 gleichzeitig aktive Nutzer in der Welt des Spiels und der Trend scheint hier weiter nach oben zu gehen. Man sollte ebenfalls beachten, dass die Steam-Zahlen nur einen Bruchteil der aktiven Diablo 4-Spieler ausmachen. Ein großer Teil der User wird den Titel nämlich entweder auf Blizzards hauseigenem Battle.net spielen oder auf der Konsole unterwegs sein. Die Steam-Version von Diablo 4 wurde nämlich erst weit nach dem ursprünglichen Release des Spiels veröffentlicht.
Die Steam-Zahlen bieten jedoch einen guten Einblick darin, wie die neue Erweiterung bei Spielern ankommt, und allem Anschein nach hat es Blizzard knapp drei Jahre nach Release geschafft, das Ruder bei ihrem ARPG herumzureißen.
Zwar gibt es noch ein paar kleinere Kritikpunkte, so erschweren etwa die neuen Kriegspläne das gemeinsame Spielen mit Freunden, im Großen und Ganzen scheinen Spieler aber ziemlich zufrieden - und die Entwickler erklärten bereits, dass sie die verbleibenden Frustfaktoren in einer zukünftigen Season beheben wollen. Wenn Blizzard hier also am Ball bleibt, sieht die Zukunft von Diablo 4 ziemlich rosig aus.
Seid ihr mit dem Launch von Lord of Hatred ebenfalls in der Welt von Diablo 4 versunken? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Neyrelles und Loraths Tod waren so billig und nicht nachvollziehbar inszeniert, daß man selbigen von Donan fast vergessen könnte. Mephisto würde doch niemals die Person, die an ihn gebunden ist und von ihm gesteuert wird, selbst töten.
Tyrael so lieblos ins Spiel zu bringen ist schon fast beleidigend? Wo war er denn bitte die ganze Zeit?
Die Musik mag sicher Geschmackssache sein. Aus meiner Sicht kommt LoH nicht mal ansatzweise an das Hauptspiel heran, was zugegebenermaßen aber auch umfangreicher ist. Auch VoH hatte melodisch viel mehr zu bieten. Wenn man die Soundtracks sich mal in Ruhe anhört, wird man das feststellen.
Man könnte hier noch beliebig weitermachen und vor allem Gegenbeispiele bringen um es zu verdeutlichen.
Natürlich ist das alles jammern auf hohem Niveau und meine Kritik bezieht sich ausschließlich auf den Storypart ( die spielerischen Neuerungen wie Horadrimwürfel, Talisman, Warplans , neuer Fertigkeitenbaum etc. sehe ich komplett positiv. zum Teil überfällig, aber sehr willkommen ) und auch bei dem im Vergleich zu früheren Diablo Werken, nicht im Vergleich zu völlig anderen Spielen. Bin vielleicht zu sehr Nostalgiger, aber wenn man sich mal überlegt, was Blizzard 2002 mit den damaligen technischen Möglichkeiten an Storytelling in Diablo 2 zustande gebraucht hat, dann ist das was man im Jahr 2026 mit all den heutigen Möglichkeiten von LoH bekommt schon qualitativ schwach.
Vielleicht wollte man auch zu viel und hat sich verrannt. Manchmal ist eben weniger mehr und ich bin mal wirklich gespannt, wie es in Diablo 4 weitergehen wird. Das offene Ende lässt ja Raum für viele Spekulationen.
Die Story fand ich gut, besser als Hauptspiel und Vessel of Hatred. Fand’s auch super, dass sie da inszenatorisch noch einmal ne Schippe draufgelegt haben. Auch der Soundtrack ist mir dieses Mal erstmals so richtig positiv aufgefallen.
Im Endgame gefällt mir das War Plan Feature sehr gut, weil es den üblichen Grind nach der perfekten Ausrüstung ein wenig auflockert und motivierende Portionen unterteilt.