Diablo 4: Lord of Hatred ein voller Erfolg - doch Koop-Fans schauen in die Röhre
Obwohl die neue Diablo 4-Erweiterung Lord of Hatred ziemlich gut ankommt, stößt ein bestimmtes Feature bei Spielern auf völliges Unverständnis.
Die neue Diablo 4-Erweiterung Lord of Hatred ist im Großen und Ganzen ein voller Erfolg für Blizzard. Sowohl Kritiker (darunter auch wir) als auch User sind ziemlich begeistert von der Story sowie den ganzen Änderungen rund um Loot, die Klassen und andere Dinge.
Nach und nach erreichen die Spieler nun auch das überarbeitete Endgame mit den neuen Kriegsplänen, und obwohl die bei Usern größtenteils auch recht gut ankommen, stößt eine bestimmte Design-Entscheidung Blizzards bei der Community derzeit auf völliges Unverständnis.
Diablo 4: Lord of Hatred - Blizzard hat essenzielles Feature verhauen, übersieht ganze Spielergruppe
Mit den Kriegsplänen möchte Blizzard ein wenig Abwechslung ins Endgame bringen. Spieler erstellen sich hier eine Route, bestehend aus verschiedenen Endgame-Aktivitäten, die sie dann der Reihe nach abgrasen müssen, statt einfach 50-mal in Folge in die Grube zu rennen.
Das funktioniert auch ganz gut, doch leider hat Blizzard wohl vergessen, dass sie Diablo 4 (jetzt kaufen ) als eine Art Pseudo-MMO kreiert haben. Viele Spieler haben die Endgame-Aktivitäten in der Vergangenheit daher entweder mit Freunden oder zufälligen Spielern abgeschlossen, mit den neuen Kriegsplänen ist das jedoch kaum möglich.
Die Kriegspläne lassen sich nämlich nicht innerhalb einer Gruppe synchronisieren. Wenn der Gruppen-Anführer also einen Nightmare-Dungeon laufen muss, man selbst aber als Nächstes in die Höllenhorden geschickt wird, steht man im Endeffekt doof da.
Man kann zwar versuchen, sich zumindest grob die gleichen Ziele wie der Rest der Gruppe zu setzen, in vielen Situationen ist das jedoch schlicht nicht möglich. Obendrein stammt ein großer Teil der Belohnungen der Kriegspläne aus der Kiste, die man ganz am Ende erhält. Möchte man im Koop spielen, muss man im schlimmsten Fall auf die verzichten.
Übrigens kommen die Kriegspläne zusätzlich noch mit einem Fortschrittssystem für die einzelnen Endgame-Aktivitäten. Spieler können die Grube, die Höllenhorden und alle anderen Dinge nach ihren eigenen Wünschen modifizieren. Der Fortschritt ist jedoch an den jeweiligen Charakter gebunden. Erstellt man sich einen Alt-Charakter, muss man den ganzen Fortschritt erneut sammeln.
Viele Spieler auf Social-Media-Plattformen wie Reddit beschweren sich momentan daher, dass die neuen Kriegspläne das Spielen im Koop im Endeffekt unmöglich machen. Lord of Hatred kommt insgesamt zwar recht gut an, diese Einschränkungen sorgen jedoch bei vielen Spielern für ziemlich viel Frust. Hoffen wir mal, dass Blizzard hier schnell eingreift.
