Diablo 4: Lord of Hatred im Test + Video: Macht wenig neu, aber vieles richtig!

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Diablo 4: Lord of Hatred im Test + Video: Macht wenig neu, aber vieles richtig!
Quelle: Blizzard

Blizzard bleibt auf Kurs: Das zweite Add-on zu Diablo 4 krempelt das Spiel nicht um, liefert aber mehr von dem, was eh gut war. Unser Highlight: die düstere Kampagne, in der wir Mephisto gewaltig die Hörner stutzen! UPDATE: Jetzt mit Video!

Klick, klick, klick. Monster gehen blutig zu Boden, der Erfahrungsbalken wächst und legendäre Beute klatscht mit einem satten "Pling!" vor unsere Füße. Diablo, möchte man meinen, ist eine herrlich simple Angelegenheit. Doch aus dem legendären Beuteklopper ist schon lange ein Streitthema geworden. Viele Spieler lieben die Reihe immer noch heiß und innig, schließlich wurde auch Teil 4 zum Kassenschlager. Trotzdem kommt der Blizzard-Hit bei manchen Teilen der Community einfach auf keinen grünen Zweig: Zu casual, zu wenig Klassenvielfalt, zu wenig Langzeitmotivation werfen sie dem Spiel vor.

Das erste Add-on Vessel of Hatred (2024) sollte das Ruder eigentlich herumreißen und die enttäuschten Fans abholen, doch die Neuerungen gingen ihnen nicht weit genug. Nun ruhen alle Hoffnungen auf Lord of Hatred, der zweiten Erweiterung, die am 28. April an den Start geht und sich viel vorgenommen hat: Laut Blizzard erreicht die Geschichte um Mephisto, Herrn des Hasses, hier ihren dramatischen Höhepunkt, man verspricht den ultimativen Showdown zwischen Gut und Böse, Himmel und Hölle - und vielleicht auch zwischen Fans und Kritikern. Denn Lord of Hatred will auch natürlich das Gameplay voranbringen und nebenbei brandneue Klassen, Inhalte und Langzeitspaß liefern.

Wir haben das neue Add-on durchgespielt, den röstfrischen Hexenmeister getestet und uns ins überarbeitete Endgame gestürzt. Kann sich Lord of Hatred in einem Atemzug mit Reaper of Souls oder Lord of Destruction nennen? Bleibt ein Weilchen und hört zu!

Update: Jetzt auch mit großem Video-Review! Und bevor ihr euch wundert: Für diesen Test haben wir Lord of Hatred mehrere Tage lang auf einem Testserver von Blizzard gespielt. Dort hatten wir zwar grundsätzlich das gleiche Erlebnis wie im Live-Betrieb, allerdings waren dort kaum Leute unterwegs, weshalb ihr im Video keine Mitspieler zu Gesicht bekommt.

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Überblick: Was ist neu in Diablo 4: Lord of Hatred?

In der zweiten Erweiterung für Diablo 4 erwarten euch diese Inhalte:

  • Fortsetzung der Story-Kampagne, die das Finale der "Age of Hatred"-Geschichte rund um Mephisto erzählt
  • Neue Klassen: Hexenmeister und Paladin (Letzterer ist für Vorbesteller bereits spielbar)
  • Neues Gebiet: Skovos, die Insel der Amazonen im Westen von Nahantu
  • Neue Nebenquests, Ereignisse, Dungeons, Gegnertypen, Bosse und mehr
  • Neues Crafting-System: Horadrimwürfel
  • Neues Ausrüstungs-System: Talisman, der mit neuen Upgrades und Set-Gegenständen bestückt wird
  • Neue Endgame-Mechanik: Kriegspläne
  • Neue Endgame-Mechanik: Echo des Hasses
  • Neuer Zeitvertreib: Angeln

Zusätzlich gibt es zum Launch von Lord of Hatred auch einen kostenlosen Patch für das Basisspiel, der Quality-of-Life-Verbesserungen und zahlreiche Anpassungen an Klassen und Balancing mitbringt:

  • Überarbeitung der Talentbäume für alle Klassen (einige Varianten gibt's nur für Käufer von Lord of Hatred)
  • Neue Schwierigkeitsstufen bis Qual 12
  • Neue Levelgrenze: Stufe 70
  • Neue Lootfilter-Funktion
  • Neue Kartenansicht, die sich transparent über das gesamte Bild einblenden lässt
  • Detailverbesserungen. z.B. eine neue, optionale Zielführung für Quests

Genau wie bei Vessel of Hatred gibt's also eine ganze Menge neuer Inhalte und Upgrades, die sich Blizzard aber auch was kosten lässt: 40 Euro müsst ihr für das zweite Add-on hinblättern. Zumindest gibt's für den Preis aber auch gleich noch die erste Erweiterung "Vessel of Hatred" mit dazu, das heißt: Für alle, die erst jetzt mit Diablo 4 einsteigen oder das erste Add-on schlichtweg nicht besitzen, ist das ein fairer Deal. Aber lohnt sich der Kauf überhaupt? Bringt Lord of Hatred wirklich genug auf die Waage? Auf der nächsten Seite klären wir, warum uns die Kampagne trotz mancher Längen positiv überrascht hat!

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  1. Seite 1 Diablo 4: Lord of Hatred im Test + Video: Macht wenig neu, aber vieles richtig!
  2. Seite 2 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Die Story
  3. Seite 3 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Der Hexenmeister
  4. Seite 4 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Endgame und Kriegspläne
  5. Seite 5 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Horadrimwürfel und Set-Items
    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Jan8419 Anfänger/in
        Danke für den Angel Spoiler.
      • Von Jan8419 Anfänger/in
        Danke für den Angel Spoiler.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Felix Schuetz
        Wenn ich Overwatch, World of Tanks oder Warframe auf der Switch zocken will, brauche ich eben WLAN.
        Schlechte Beispiele, finde ich.
        Bis auf Warframe, dass man auch Solo spielen kann, ist World of Tanks ein reines online Multiplayer Spiel und Overwatch hat keine klassische Solo-Kampagne, im Gegensatz zu Diablo 4.

        Zitat von Felix Schuetz
        aber dann sind Seasons, PvP-Zonen, Weltbosse, Shops, DLCs, usw halt für die Katz.
        Jupp, da könnte ich auch liebend gerne drauf verzichten. ;) Und auf sie ganze „beschissene“ Shared World.
        Du hast aber recht, es ist unwahrscheinlich, dass da mal ein Offline Modus kommt, hat man ja bei D2 Ressurected schon nicht geschafft oder nicht gewollt.
        Aber der eigentliche Grund - und da brauchen wir gar nicht drumherum reden - das ist der Shop.

        Zitat von Felix Schuetz
        Könnte mich irren, aber wird die Konsole nicht ohnehin eher im Docked-Modus genutzt?)
        Schätze schon.
        Wobei ich die Switch 2 tatsächlich viel häufiger im Handheld-Modus nutze als die Switch 1.
        Der Bildschirm ist deutlich größer, die Unterschiede in der Performance zwischen beiden Modi sind geringer als bei der Vorgängerin und sie liegt besser in der Hand, weil die Joycons logischerweise mitgewachsen sind.
        Aber insgesamt, ja, immer noch mehr im Dock, doch nicht viel.
      • Von Felix Schuetz Redakteur
        Zitat von Carlo Siebenhuener
        So funktioniert übrigens anekdotische Evidenz. ^^
        Ich zum Beispiel pendel jeden Tag ne Stunde mitm Zug. Da ist die Switch oder jetzt Switch 2 sehr oft mit dabei.
        Niemand sagt, dass die Switch in keinem Zug dabei ist. ;) Die Aussage ist: Eine eigens umgebastelte Offline-Version von Diablo 4 nur für die Leute, die auf Switch 2 unbedingt unterwegs zocken wollen, ergibt aus meiner Sicht wenig Sinn. Der USP der Switch 2 ist ja nicht nur zocken im Zug, sondern auch zocken im Bett, bei Freunden oder wenn jemand anderes gerade den Fernseher benutzen will. Nintendo legt schließlich selbst großen Wert auf eine Internetanbindung, siehe Game Chat, Nintendo Online, usw... (Könnte mich irren, aber wird die Konsole nicht ohnehin eher im Docked-Modus genutzt?)

        Wenn Blizzard eines Tages wirklich mal einen Offline-Modus entwickelt, müsste der schon für alle anderen Plattformen kommen - aber dann sind Seasons, PvP-Zonen, Weltbosse, Shops, DLCs, usw halt für die Katz. Klingt für mich unwahrscheinlich. Wenn ich Overwatch, World of Tanks oder Warframe auf der Switch zocken will, brauche ich eben WLAN. Und warum sollte das bei Diablo 4 plötzlich anders sein.
      • Von Carlo Siebenhuener Videoredakteur
        Zitat von Felix Schuetz
        Und zum Abschluss: Warum überhaupt ein Offline-Modus? Blizzard gewinnt nichts dadurch. Und die Switch 2 ist für Online-Spiele absolut geeignet.
        Kundenfreundlichkeit. Weil der USP der Switch eben mobiles Spielen ist.
        Aber naja. Kundenfreundlichkeit ist wohl eh ein Fremdwort für große Spielekonzerne geworden.
        Aber klar, mir ist schon bewusst, dass man D4 da schon ordentlich umbauen muss und dann Monetarisierungen weglässt.

        Zitat von Felix Schuetz
        Klar ist es für eine mobile Konsole nicht ideal. Aber ändert halt nix: Online-Games werden für Switch 2 nicht einfach mal so umprogrammiert und umdesignt, nur damit man sie im Bus zocken kann. Das lohnt sich hinten und vorn nicht. Nebenbei bemerkt: Diablo 4 ist für das Steam Deck verifiziert. Und da hast du exakt das gleiche Problem wie bei einer Switch.
        So funktioniert übrigens anekdotische Evidenz. ^^
        Ich zum Beispiel pendel jeden Tag ne Stunde mitm Zug. Da ist die Switch oder jetzt Switch 2 sehr oft mit dabei.
      • Von Felix Schuetz Redakteur
        Zitat von Orkhammer
        Natürlich wird das nicht gemacht, extra für mobile Konsolen.
        Es gibt aber auch genug andere Spiele, die offline ohne Probleme spielbar sind.

        Absolut. Nur eben nicht Diablo 4. Da wären Eingriffe nötig, die ich derzeit einfach nicht sehe. Falls sich Blizzard anders entschließt und das Ding wirklich nochmal mühsam umdesignt, nur damit es offline auf einer Switch 2 läuft, wäre ich schon sehr, sehr überrascht.

        Zitat

        Andererseits weiß ich aber auch nicht, wie wichtig das wirklich ist, angesichts der Tatsache, dass mir noch niemand draußen begegnet ist, der ein SteamDeck oder eine Switch (2) in den Händen hatte.
        Früher, zu Zeiten diverser Gameboys, bis hin zum (3)DS, da war das irgendwie anders. Da habe ich mehr Leute mit sowas daddeln sehen. Die Switch 2, das SteamDeck und die ganzen anderen PC Handhelds sowieso sind viel zu wuchtig geworden, um praktikabel für unterwegs zu sein. Letztens mal ein RogAlly in den Händen gehabt…das ist schon ein ziemlicher Koffer. Würde ich gar nicht in Bus/Bahn oder sonst mal eben schnell für draußen mitnehmen wollen.
        Yep. Unterwegs wird halt Mobile gezockt. Steam Deck und Switch 2 gehen bei mir hin und wieder auf Reisen, aber niemals mit in den Bus oder Zug. Zu groß, zu schwer, zu unhandlich. Und der Akku ist bei beiden Geräten auch so schnell leer, dass ich auf einem langen Flug wenig davon habe.
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