Test zu Diablo 4: Lord of Hatred: Mehr Spaß dank Set-Items und Horadrimwürfel?

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Test zu Diablo 4: Lord of Hatred: Mehr Spaß dank Set-Items und Horadrimwürfel?
Quelle: Blizzard

Lange haben es sich die Fans gewünscht, nun gibt Blizzard endlich nach: Mit Lord of Hatred kehren grüne Sets und der Horadrimwürfel ins Endgame zurück.

Grüße aus Diablo 2: Der Horadrimwürfel ist zurück

Eine zentrale neue Endgame-Mechanik dürfte in Zukunft der Horadrimwürfel werden, den sich viele Kenner von Diablo 2 schon lange zurückgewünscht haben. Ihr schaltet das Ding erst gegen Ende der Story-Kampagne frei, was aber völlig in Ordnung ist - davor gibt es ohnehin schon mehr als genügend andere Crafting-Möglichkeiten.

Wie gewohnt packt ihr verschiedenste Gegenstände in den Horadrimwürfel, um sie zu verschmelzen, zu verändern oder in etwas komplett anderes umzuwandeln. Praktischerweise wird dazu gleich eine große Rezeptliste eingeblendet, die dabei hilft, den richtigen Kram aus dem Rucksack zu fischen. Ihr könnt Affixe neu auswürfeln, weiße Items zu legendärem Loot aufwerten, Runen erzeugen, einzigartige Beute umwandeln und noch eine ganze Menge mehr. Was davon sinnvoll ist und wo Blizzard einfach nur alte Mechaniken neu verpackt hat, konnten wir in unserer Testphase noch nicht ausreichend abklopfen. Hier wird sich erst mit der Zeit zeigen, ob der Würfel wirklich sein volles Potenzial im Endgame entfaltet - und ob vielleicht noch mehr Rezepte existieren, die uns das Spiel nicht vorab verrät.

Für viele Rezepte benötigt ihr nun die neuen Ressourcen "Horadrisches Harz" sowie "Urstaub", der in sieben Seltenheitsgraden vorliegt. Hochwertigen Urstaub verdient ihr vor allem durch Endgame-Aktivitäten und über das Erfüllen von Kriegsplänen. So schließt sich der Beutekreis.

Der neue Horadrimwürfel. Quelle: PC Games Um den Horamdrimwürfel richtig zu nutzen, braucht's neue Ressourcen, die ihr am schnellsten über Kriegspläne verdient.

Der Talisman: Endlich wieder grüne Set-Items

Lange hat sich Blizzard dagegen gewehrt, grüne Set-Gegenstände in Diablo 4 einzubauen. Doch nun haben sie endlich einen Weg gefunden, in Form des Talismans. Den erhaltet ihr schon früh während der Lord-of-Hatred-Kampagne, ab da findet ihr ihn als eigenen Menüpunkt im Inventar.

Der Talisman besteht aus zwei Teilen, Siegeln und Zaubern (Charms). Mit Siegeln schaltet ihr bis zu sechs Slots frei, in die ihr anschließend Zaubersteinchen einsetzen könnt. Die Zauber bieten unterschiedliche passive Boni, darunter Bewegungstempo, +1 auf bestimmte Skill-Kategorien oder ein dickes Plus auf Erfahrungspunkte.

Der neue Talisman samt Set-Gegenständen. Quelle: PC Games Mit Siegeln schalten wir bis zu sechs Slots im Talisman frei. Dort können wir dann mächtige Charms einsetzen, darunter auch einige mit Set-Vorteilen. Siegel und Zauber gibt es in verschiedenen Seltenheitsstufen, doch am reizvollsten sind natürlich die grünen Zauber - die bringen nämlich wieder mächtige Set-Boni wie schon in Diablo 2. Allerdings sind uns in unserer Spielzeit keine Varianten begegnet, die wirklich einzigartige Vorteile liefern, die sich auf die gesamte Spielweise auswirken können, so wie man es von legendären Items gewohnt ist. Wie es scheint, soll der Talisman vor allem passive Grundverstärkung für eure Klasse liefern, ohne dabei in das bisherige Beute-Ökosystem reinzugrätschen. Richtig so!

Quality of Life: Hier hat Blizzard nachgebessert

Neben dem Talisman und dem Horadrimwürfel hat Blizzard noch eine Reihe kleinerer und größerer Veränderungen vorgenommen, die sich viele Fans schon seit Jahren wünschen. So gibt es nun endlich einen umfangreichen Lootfilter, den ihr über das Optionsmenü erst mal von Hand aufsetzen müsst. Die Fülle an Regeln und Möglichkeiten hätte es für unseren Geschmack zwar nicht gebraucht, aber wer hier ein paar Minuten investiert, kann sich die Beuteanzeige wirklich bis ins Detail anpassen. Das dürfte vor allem Langzeitspieler freuen, die es nur noch auf ganz bestimmte Items abgesehen haben.

Ebenfalls neu: eine praktische Automap, die ihr euch als transparentes Overlay über der Spielgrafik einblenden könnt. Diese Kartenansicht ist ausdrücklich optional und ersetzt auch nicht die Minimap, ist in manchen Situationen aber ganz praktisch. Das gilt auch für eine neue Anzeige, die euch zu eurem nächsten Questziel führt - auch die ist völlig freiwillig, sorgt aber auf Wunsch für ein wenig mehr Spielkomfort.

Sinnloses Angeln

Hattet ihr in Diablo schon immer mal den Wunsch, die Waffe wegzustecken, auf Action und Beute zu pfeifen und stattdessen lieber ein wenig zu angeln? Wir jedenfalls nicht. Aber sei's drum: Wer mag, kann nun an Flüssen, Seen und sogar bei Lava die Angelrute auswerfen und sich einen Fisch fangen; dazu muss man nur im richtigen Moment eine Taste drücken. Die Fische haben zumindest auf den ersten Blick keinen Wert, wobei wir aber gerade im Hinblick auf den Horadrimwürfel keine voreiligen Schlüsse ziehen sollten. Wer weiß, wozu so ein Fisch alles gut ist!

Die Spielfigur angelt neben einem Steg. Quelle: PC Games Beim Angeln könnt ihr entspannen. Mehr aber auch nicht. Kleine Bonusfreude beim Angeln: Gelegentlich zieht man auch Müll aus dem Wasser, darunter Kuhglocken oder sogar eine Krone des Kuhkönigs. Fehlt nur noch der Kuhlevel, Blizzard! Der darf dann auch gerne im westlichen Kontinent liegen. Die Weltkarte im Spiel lässt jedenfalls wenig Zweifel daran, wohin die Diablo-Reise als Nächstes geht.

Meinung

Wertung zu Diablo 4: Lord of Hatred (PC)

Wertung:

8.5 /10
Fazit

Wer Diablo 4 mag, kommt um die zweite Erweiterung nicht herum. Alle anderen finden wenig Gründe, um ihre Meinung zu ändern.

Hinweis zur Wertung: Zum Test stand uns nur die PC-Fassung zur Verfügung. Sollten die Konsolenumsetzungen nicht unter unerwarteten Problemen leiden, gilt unsere Wertung natürlich auch für diese Versionen.

Diablo 4: Lord of Hatred ist ab dem 28. April für PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series S/X erhältlich. Der Preis liegt bei 40 Euro, Texte und Sprachausgabe gibt's komplett auf Deutsch. Die PC-Fassung wird über Blizzards Battle.net sowie Steam angeboten. Transparenzhinweis: Für diesen Test hat uns Blizzard eine Review-Version von Diablo 4: Lord of Hatred für etwa sechs Tage zur Verfügung gestellt. Diese PC-Fassung lief auf einem eigenen Server, der nur für Reviews reserviert war.

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  1. Seite 1 Diablo 4: Lord of Hatred im Test + Video: Macht wenig neu, aber vieles richtig!
  2. Seite 2 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Die Story
  3. Seite 3 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Der Hexenmeister
  4. Seite 4 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Endgame und Kriegspläne
  5. Seite 5 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Horadrimwürfel und Set-Items
    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Jan8419 Anfänger/in
        Danke für den Angel Spoiler.
      • Von Jan8419 Anfänger/in
        Danke für den Angel Spoiler.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Felix Schuetz
        Wenn ich Overwatch, World of Tanks oder Warframe auf der Switch zocken will, brauche ich eben WLAN.
        Schlechte Beispiele, finde ich.
        Bis auf Warframe, dass man auch Solo spielen kann, ist World of Tanks ein reines online Multiplayer Spiel und Overwatch hat keine klassische Solo-Kampagne, im Gegensatz zu Diablo 4.

        Zitat von Felix Schuetz
        aber dann sind Seasons, PvP-Zonen, Weltbosse, Shops, DLCs, usw halt für die Katz.
        Jupp, da könnte ich auch liebend gerne drauf verzichten. ;) Und auf sie ganze „beschissene“ Shared World.
        Du hast aber recht, es ist unwahrscheinlich, dass da mal ein Offline Modus kommt, hat man ja bei D2 Ressurected schon nicht geschafft oder nicht gewollt.
        Aber der eigentliche Grund - und da brauchen wir gar nicht drumherum reden - das ist der Shop.

        Zitat von Felix Schuetz
        Könnte mich irren, aber wird die Konsole nicht ohnehin eher im Docked-Modus genutzt?)
        Schätze schon.
        Wobei ich die Switch 2 tatsächlich viel häufiger im Handheld-Modus nutze als die Switch 1.
        Der Bildschirm ist deutlich größer, die Unterschiede in der Performance zwischen beiden Modi sind geringer als bei der Vorgängerin und sie liegt besser in der Hand, weil die Joycons logischerweise mitgewachsen sind.
        Aber insgesamt, ja, immer noch mehr im Dock, doch nicht viel.
      • Von Felix Schuetz Redakteur
        Zitat von Carlo Siebenhuener
        So funktioniert übrigens anekdotische Evidenz. ^^
        Ich zum Beispiel pendel jeden Tag ne Stunde mitm Zug. Da ist die Switch oder jetzt Switch 2 sehr oft mit dabei.
        Niemand sagt, dass die Switch in keinem Zug dabei ist. ;) Die Aussage ist: Eine eigens umgebastelte Offline-Version von Diablo 4 nur für die Leute, die auf Switch 2 unbedingt unterwegs zocken wollen, ergibt aus meiner Sicht wenig Sinn. Der USP der Switch 2 ist ja nicht nur zocken im Zug, sondern auch zocken im Bett, bei Freunden oder wenn jemand anderes gerade den Fernseher benutzen will. Nintendo legt schließlich selbst großen Wert auf eine Internetanbindung, siehe Game Chat, Nintendo Online, usw... (Könnte mich irren, aber wird die Konsole nicht ohnehin eher im Docked-Modus genutzt?)

        Wenn Blizzard eines Tages wirklich mal einen Offline-Modus entwickelt, müsste der schon für alle anderen Plattformen kommen - aber dann sind Seasons, PvP-Zonen, Weltbosse, Shops, DLCs, usw halt für die Katz. Klingt für mich unwahrscheinlich. Wenn ich Overwatch, World of Tanks oder Warframe auf der Switch zocken will, brauche ich eben WLAN. Und warum sollte das bei Diablo 4 plötzlich anders sein.
      • Von Carlo Siebenhuener Videoredakteur
        Zitat von Felix Schuetz
        Und zum Abschluss: Warum überhaupt ein Offline-Modus? Blizzard gewinnt nichts dadurch. Und die Switch 2 ist für Online-Spiele absolut geeignet.
        Kundenfreundlichkeit. Weil der USP der Switch eben mobiles Spielen ist.
        Aber naja. Kundenfreundlichkeit ist wohl eh ein Fremdwort für große Spielekonzerne geworden.
        Aber klar, mir ist schon bewusst, dass man D4 da schon ordentlich umbauen muss und dann Monetarisierungen weglässt.

        Zitat von Felix Schuetz
        Klar ist es für eine mobile Konsole nicht ideal. Aber ändert halt nix: Online-Games werden für Switch 2 nicht einfach mal so umprogrammiert und umdesignt, nur damit man sie im Bus zocken kann. Das lohnt sich hinten und vorn nicht. Nebenbei bemerkt: Diablo 4 ist für das Steam Deck verifiziert. Und da hast du exakt das gleiche Problem wie bei einer Switch.
        So funktioniert übrigens anekdotische Evidenz. ^^
        Ich zum Beispiel pendel jeden Tag ne Stunde mitm Zug. Da ist die Switch oder jetzt Switch 2 sehr oft mit dabei.
      • Von Felix Schuetz Redakteur
        Zitat von Orkhammer
        Natürlich wird das nicht gemacht, extra für mobile Konsolen.
        Es gibt aber auch genug andere Spiele, die offline ohne Probleme spielbar sind.

        Absolut. Nur eben nicht Diablo 4. Da wären Eingriffe nötig, die ich derzeit einfach nicht sehe. Falls sich Blizzard anders entschließt und das Ding wirklich nochmal mühsam umdesignt, nur damit es offline auf einer Switch 2 läuft, wäre ich schon sehr, sehr überrascht.

        Zitat

        Andererseits weiß ich aber auch nicht, wie wichtig das wirklich ist, angesichts der Tatsache, dass mir noch niemand draußen begegnet ist, der ein SteamDeck oder eine Switch (2) in den Händen hatte.
        Früher, zu Zeiten diverser Gameboys, bis hin zum (3)DS, da war das irgendwie anders. Da habe ich mehr Leute mit sowas daddeln sehen. Die Switch 2, das SteamDeck und die ganzen anderen PC Handhelds sowieso sind viel zu wuchtig geworden, um praktikabel für unterwegs zu sein. Letztens mal ein RogAlly in den Händen gehabt…das ist schon ein ziemlicher Koffer. Würde ich gar nicht in Bus/Bahn oder sonst mal eben schnell für draußen mitnehmen wollen.
        Yep. Unterwegs wird halt Mobile gezockt. Steam Deck und Switch 2 gehen bei mir hin und wieder auf Reisen, aber niemals mit in den Bus oder Zug. Zu groß, zu schwer, zu unhandlich. Und der Akku ist bei beiden Geräten auch so schnell leer, dass ich auf einem langen Flug wenig davon habe.
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