Diablo 4: Lord of Hatred: Endgame getestet - So spielen sich die neuen Kriegspläne

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Diablo 4: Lord of Hatred: Endgame getestet - So spielen sich die neuen Kriegspläne
Quelle: Blizzard

Lord of Hatred legt wenig Wert auf neue Endgame-Inhalte, dafür liefert es eine frische Mechanik, die den alten Content aufwerten soll: die Kriegspläne.

Kriegspläne: Frischer Wind für das Endgame?

Gleich vorweg: Wenn ihr gehofft habt, dass sich das Endgame von Diablo 4 mit der Lord-of-Hatred-Erweiterung fundamental ändert, müssen wir euch enttäuschen. Es gibt zwar neue Schwierigkeitsgrade, mit denen ihr euch das Spiel bis auf Qualstufe 12 regeln könnt. Die Auswahl an großen und kleinen Aktivitäten bleibt aber - zumindest auf den ersten Blick - unverändert.

Doch es gibt eine zentrale Neuerung, die frischen Wind ins Endgame bringen will: die Kriegspläne. Diese Mechanik wird nach dem Ende der Story-Kampagne freigeschaltet und ist im Grunde ein Planungs-Werkzeug, mit dem ihr euch verschiedene Endgame-Inhalte zu einem individuellen Run zusammenstellt.

Ein Beispiel: Im Kriegsplan-Menü wählt ihr als erste Aufgabe einen beliebigen Albtraum-Dungeon. Danach dreht ihr vielleicht eine Runde in der Grube des Werkmeisters oder stürzt euch für zwei Schatzkisten in die Höllenfluten. Und als Betthupferl dann vielleicht noch einen Unterschlupf-Boss wie Varshan oder Lord Zir. Habt ihr so eure Aufgabenreihe festgelegt, müsst ihr den Kriegsplan nur noch starten. Ab da könnt ihr bequem über die Karte von einem Ziel zum nächsten springen, lange Laufwege oder umständliches Heraussuchen von Zielorten entfällt - es geht einfach zügig von einer Aktivität zur nächsten.

Am Ende winken - natürlich - etliche Belohnungen und spezielle Ressourcen, die ihr für ein brandneues Handwerkssystem braucht (dazu mehr auf der nächsten Seite!). Außerdem sammelt ihr jetzt für sieben Endgame-Aktivitäten eigene Fortschrittspunkte, darunter Höllenhorden, Flüsternder Baum, Albtraumdungeons oder Unterstadt. Für jede dieser sieben Aktivitäten gibt es nun auch kleine Fortschrittsbäume, mit denen ihr euch das Erlebnis ein wenig anpassen, die Belohnungen verbessern oder die Herausforderung erhöhen könnt.

Ihr könnt so etwa hier festlegen, ob Bosse in Albtraumdungeons die Chance haben, sich nach ihrem Tod wiederzubeleben. Oder man steigert die Monsterstärke, sorgt für zusätzliche Beutetruhen oder lässt einen besonderen horadrischen Altar erscheinen, der dann ein zufälliges Ereignis auslöst - das können besondere Reichtümer und Schatzgoblins sein, aber auch Nieten wie zum Beispiel das Beschwören des Schlächters.

Die neuen Kriegspläne-Menüs in Lord of Hatred. Quelle: Blizzard Mit Kriegsplänen (links) legt ihr euren Run fest, als Belohnung gibt's Fortschrittspunkte, die ihr in neue Modifikatoren (rechts) investiert. Das Ziel dieser freischaltbaren "Upgrades" ist klar: Sie sollen frischen Wind in die ganzen Endgame-Mechaniken bringen und neue Anreize schaffen, vielleicht auch mal etwas anderes auszuprobieren. Beim Flüsternden Baum könnt ihr zum Beispiel ein Upgrade freischalten, das dafür sorgt, dass Truhen manchmal verderbte Wurzeln enthalten. Wenn ihr die einpflanzt, entstehen daraus freiliegende Wurzeln, die neue, noch stärkere Feinde anlocken, die wiederum doppelte Belohnungen abwerfen.

Unsere Spielzeit reichte natürlich nicht aus, um das komplette Endgame mit den Kriegsplänen gründlich durchzutesten, doch der erste Eindruck ist positiv! Blizzard erfindet damit zwar nicht das Rad neu, aber die kleinen, wählbaren Änderungen und der schnelle Sprung von einer Aktivität zur nächsten machen definitiv Lust auf mehr. Wenn die Kriegspläne am Ende dafür sorgen, dass die Community wirklich länger am Ball bleibt als bisher, haben sie ihr Ziel erreicht - doch wie gut das Feature wirklich ankommt, lässt sich erst nach Release beurteilen.

Echos des Hasses: Unkreativer geht's nicht

Anders sieht es beim Echo des Hasses aus, einer neuen, seltenen Endgame-Aktivität. Die besteht im Grunde aus einem stinknormalen Horde-Modus, in dem ihr in einer Arena eingesperrt seid, während immer mehr Monsterwellen spawnen. Euer Ziel ist es, so viele Gegner wie möglich wegzukloppen; dabei wird mit jeder Welle die Schwierigkeitsstufe erhöht. Kreativ geht anders! Immerhin werdet ihr danach mit reichlich Beute zugeschmissen. Außerdem bekommt ihr so die Chance, die Grenzen eures Builds auszutesten - auch wenn es dafür aus unserer Sicht deutlich reizvollere Aktivitäten gibt.

Ein Kampf während einer neuen Endgame-Aktivität. Quelle: PC Games Echo des Hasses ist die einzige neue Endgame-Aktivität, ein simpler Horde-Modus ohne frische Ideen. Trotzdem soll sich die Beutejagd in Diablo 4 künftig noch mehr lohnen. Dazu hat Blizzard zwei neue Spielmechaniken und ein paar Verbesserungen eingebaut, auf die viele Fans schon lange gewartet haben. Warum sich Blizzard damit so lange Zeit gelassen hat, weiß zwar kein Mensch, aber nun ist es endlich so weit: Auf der nächsten Seite lest ihr, wie Blizzard das Gameplay von Diablo 4 an mehreren Stellen verbessern will.

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  1. Seite 1 Diablo 4: Lord of Hatred im Test + Video: Macht wenig neu, aber vieles richtig!
  2. Seite 2 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Die Story
  3. Seite 3 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Der Hexenmeister
  4. Seite 4 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Endgame und Kriegspläne
  5. Seite 5 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Horadrimwürfel und Set-Items
    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Jan8419 Anfänger/in
        Danke für den Angel Spoiler.
      • Von Jan8419 Anfänger/in
        Danke für den Angel Spoiler.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Felix Schuetz
        Wenn ich Overwatch, World of Tanks oder Warframe auf der Switch zocken will, brauche ich eben WLAN.
        Schlechte Beispiele, finde ich.
        Bis auf Warframe, dass man auch Solo spielen kann, ist World of Tanks ein reines online Multiplayer Spiel und Overwatch hat keine klassische Solo-Kampagne, im Gegensatz zu Diablo 4.

        Zitat von Felix Schuetz
        aber dann sind Seasons, PvP-Zonen, Weltbosse, Shops, DLCs, usw halt für die Katz.
        Jupp, da könnte ich auch liebend gerne drauf verzichten. ;) Und auf sie ganze „beschissene“ Shared World.
        Du hast aber recht, es ist unwahrscheinlich, dass da mal ein Offline Modus kommt, hat man ja bei D2 Ressurected schon nicht geschafft oder nicht gewollt.
        Aber der eigentliche Grund - und da brauchen wir gar nicht drumherum reden - das ist der Shop.

        Zitat von Felix Schuetz
        Könnte mich irren, aber wird die Konsole nicht ohnehin eher im Docked-Modus genutzt?)
        Schätze schon.
        Wobei ich die Switch 2 tatsächlich viel häufiger im Handheld-Modus nutze als die Switch 1.
        Der Bildschirm ist deutlich größer, die Unterschiede in der Performance zwischen beiden Modi sind geringer als bei der Vorgängerin und sie liegt besser in der Hand, weil die Joycons logischerweise mitgewachsen sind.
        Aber insgesamt, ja, immer noch mehr im Dock, doch nicht viel.
      • Von Felix Schuetz Redakteur
        Zitat von Carlo Siebenhuener
        So funktioniert übrigens anekdotische Evidenz. ^^
        Ich zum Beispiel pendel jeden Tag ne Stunde mitm Zug. Da ist die Switch oder jetzt Switch 2 sehr oft mit dabei.
        Niemand sagt, dass die Switch in keinem Zug dabei ist. ;) Die Aussage ist: Eine eigens umgebastelte Offline-Version von Diablo 4 nur für die Leute, die auf Switch 2 unbedingt unterwegs zocken wollen, ergibt aus meiner Sicht wenig Sinn. Der USP der Switch 2 ist ja nicht nur zocken im Zug, sondern auch zocken im Bett, bei Freunden oder wenn jemand anderes gerade den Fernseher benutzen will. Nintendo legt schließlich selbst großen Wert auf eine Internetanbindung, siehe Game Chat, Nintendo Online, usw... (Könnte mich irren, aber wird die Konsole nicht ohnehin eher im Docked-Modus genutzt?)

        Wenn Blizzard eines Tages wirklich mal einen Offline-Modus entwickelt, müsste der schon für alle anderen Plattformen kommen - aber dann sind Seasons, PvP-Zonen, Weltbosse, Shops, DLCs, usw halt für die Katz. Klingt für mich unwahrscheinlich. Wenn ich Overwatch, World of Tanks oder Warframe auf der Switch zocken will, brauche ich eben WLAN. Und warum sollte das bei Diablo 4 plötzlich anders sein.
      • Von Carlo Siebenhuener Videoredakteur
        Zitat von Felix Schuetz
        Und zum Abschluss: Warum überhaupt ein Offline-Modus? Blizzard gewinnt nichts dadurch. Und die Switch 2 ist für Online-Spiele absolut geeignet.
        Kundenfreundlichkeit. Weil der USP der Switch eben mobiles Spielen ist.
        Aber naja. Kundenfreundlichkeit ist wohl eh ein Fremdwort für große Spielekonzerne geworden.
        Aber klar, mir ist schon bewusst, dass man D4 da schon ordentlich umbauen muss und dann Monetarisierungen weglässt.

        Zitat von Felix Schuetz
        Klar ist es für eine mobile Konsole nicht ideal. Aber ändert halt nix: Online-Games werden für Switch 2 nicht einfach mal so umprogrammiert und umdesignt, nur damit man sie im Bus zocken kann. Das lohnt sich hinten und vorn nicht. Nebenbei bemerkt: Diablo 4 ist für das Steam Deck verifiziert. Und da hast du exakt das gleiche Problem wie bei einer Switch.
        So funktioniert übrigens anekdotische Evidenz. ^^
        Ich zum Beispiel pendel jeden Tag ne Stunde mitm Zug. Da ist die Switch oder jetzt Switch 2 sehr oft mit dabei.
      • Von Felix Schuetz Redakteur
        Zitat von Orkhammer
        Natürlich wird das nicht gemacht, extra für mobile Konsolen.
        Es gibt aber auch genug andere Spiele, die offline ohne Probleme spielbar sind.

        Absolut. Nur eben nicht Diablo 4. Da wären Eingriffe nötig, die ich derzeit einfach nicht sehe. Falls sich Blizzard anders entschließt und das Ding wirklich nochmal mühsam umdesignt, nur damit es offline auf einer Switch 2 läuft, wäre ich schon sehr, sehr überrascht.

        Zitat

        Andererseits weiß ich aber auch nicht, wie wichtig das wirklich ist, angesichts der Tatsache, dass mir noch niemand draußen begegnet ist, der ein SteamDeck oder eine Switch (2) in den Händen hatte.
        Früher, zu Zeiten diverser Gameboys, bis hin zum (3)DS, da war das irgendwie anders. Da habe ich mehr Leute mit sowas daddeln sehen. Die Switch 2, das SteamDeck und die ganzen anderen PC Handhelds sowieso sind viel zu wuchtig geworden, um praktikabel für unterwegs zu sein. Letztens mal ein RogAlly in den Händen gehabt…das ist schon ein ziemlicher Koffer. Würde ich gar nicht in Bus/Bahn oder sonst mal eben schnell für draußen mitnehmen wollen.
        Yep. Unterwegs wird halt Mobile gezockt. Steam Deck und Switch 2 gehen bei mir hin und wieder auf Reisen, aber niemals mit in den Bus oder Zug. Zu groß, zu schwer, zu unhandlich. Und der Akku ist bei beiden Geräten auch so schnell leer, dass ich auf einem langen Flug wenig davon habe.
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