Diablo 4: Lord of Hatred: Endgame getestet - So spielen sich die neuen Kriegspläne
Lord of Hatred legt wenig Wert auf neue Endgame-Inhalte, dafür liefert es eine frische Mechanik, die den alten Content aufwerten soll: die Kriegspläne.
Kriegspläne: Frischer Wind für das Endgame?
Gleich vorweg: Wenn ihr gehofft habt, dass sich das Endgame von Diablo 4 mit der Lord-of-Hatred-Erweiterung fundamental ändert, müssen wir euch enttäuschen. Es gibt zwar neue Schwierigkeitsgrade, mit denen ihr euch das Spiel bis auf Qualstufe 12 regeln könnt. Die Auswahl an großen und kleinen Aktivitäten bleibt aber - zumindest auf den ersten Blick - unverändert.
Doch es gibt eine zentrale Neuerung, die frischen Wind ins Endgame bringen will: die Kriegspläne. Diese Mechanik wird nach dem Ende der Story-Kampagne freigeschaltet und ist im Grunde ein Planungs-Werkzeug, mit dem ihr euch verschiedene Endgame-Inhalte zu einem individuellen Run zusammenstellt.
Ein Beispiel: Im Kriegsplan-Menü wählt ihr als erste Aufgabe einen beliebigen Albtraum-Dungeon. Danach dreht ihr vielleicht eine Runde in der Grube des Werkmeisters oder stürzt euch für zwei Schatzkisten in die Höllenfluten. Und als Betthupferl dann vielleicht noch einen Unterschlupf-Boss wie Varshan oder Lord Zir. Habt ihr so eure Aufgabenreihe festgelegt, müsst ihr den Kriegsplan nur noch starten. Ab da könnt ihr bequem über die Karte von einem Ziel zum nächsten springen, lange Laufwege oder umständliches Heraussuchen von Zielorten entfällt - es geht einfach zügig von einer Aktivität zur nächsten.
In diesem Artikel
- Seite 1 Diablo 4: Lord of Hatred im Test + Video: Macht wenig neu, aber vieles richtig!
- Seite 2 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Die Story
- Seite 3 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Der Hexenmeister
- Seite 4 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Endgame und Kriegspläne
- Seite 5 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Horadrimwürfel und Set-Items
- Seite 6 Bildergalerie
Am Ende winken - natürlich - etliche Belohnungen und spezielle Ressourcen, die ihr für ein brandneues Handwerkssystem braucht (dazu mehr auf der nächsten Seite!). Außerdem sammelt ihr jetzt für sieben Endgame-Aktivitäten eigene Fortschrittspunkte, darunter Höllenhorden, Flüsternder Baum, Albtraumdungeons oder Unterstadt. Für jede dieser sieben Aktivitäten gibt es nun auch kleine Fortschrittsbäume, mit denen ihr euch das Erlebnis ein wenig anpassen, die Belohnungen verbessern oder die Herausforderung erhöhen könnt.
Ihr könnt so etwa hier festlegen, ob Bosse in Albtraumdungeons die Chance haben, sich nach ihrem Tod wiederzubeleben. Oder man steigert die Monsterstärke, sorgt für zusätzliche Beutetruhen oder lässt einen besonderen horadrischen Altar erscheinen, der dann ein zufälliges Ereignis auslöst - das können besondere Reichtümer und Schatzgoblins sein, aber auch Nieten wie zum Beispiel das Beschwören des Schlächters.
Quelle: Blizzard
Mit Kriegsplänen (links) legt ihr euren Run fest, als Belohnung gibt's Fortschrittspunkte, die ihr in neue Modifikatoren (rechts) investiert.
Das Ziel dieser freischaltbaren "Upgrades" ist klar: Sie sollen frischen Wind in die ganzen Endgame-Mechaniken bringen und neue Anreize schaffen, vielleicht auch mal etwas anderes auszuprobieren. Beim Flüsternden Baum könnt ihr zum Beispiel ein Upgrade freischalten, das dafür sorgt, dass Truhen manchmal verderbte Wurzeln enthalten. Wenn ihr die einpflanzt, entstehen daraus freiliegende Wurzeln, die neue, noch stärkere Feinde anlocken, die wiederum doppelte Belohnungen abwerfen.
Unsere Spielzeit reichte natürlich nicht aus, um das komplette Endgame mit den Kriegsplänen gründlich durchzutesten, doch der erste Eindruck ist positiv! Blizzard erfindet damit zwar nicht das Rad neu, aber die kleinen, wählbaren Änderungen und der schnelle Sprung von einer Aktivität zur nächsten machen definitiv Lust auf mehr. Wenn die Kriegspläne am Ende dafür sorgen, dass die Community wirklich länger am Ball bleibt als bisher, haben sie ihr Ziel erreicht - doch wie gut das Feature wirklich ankommt, lässt sich erst nach Release beurteilen.
Echos des Hasses: Unkreativer geht's nicht
Anders sieht es beim Echo des Hasses aus, einer neuen, seltenen Endgame-Aktivität. Die besteht im Grunde aus einem stinknormalen Horde-Modus, in dem ihr in einer Arena eingesperrt seid, während immer mehr Monsterwellen spawnen. Euer Ziel ist es, so viele Gegner wie möglich wegzukloppen; dabei wird mit jeder Welle die Schwierigkeitsstufe erhöht. Kreativ geht anders! Immerhin werdet ihr danach mit reichlich Beute zugeschmissen. Außerdem bekommt ihr so die Chance, die Grenzen eures Builds auszutesten - auch wenn es dafür aus unserer Sicht deutlich reizvollere Aktivitäten gibt.
Quelle: PC Games
Echo des Hasses ist die einzige neue Endgame-Aktivität, ein simpler Horde-Modus ohne frische Ideen.
Trotzdem soll sich die Beutejagd in Diablo 4 künftig noch mehr lohnen. Dazu hat Blizzard zwei neue Spielmechaniken und ein paar Verbesserungen eingebaut, auf die viele Fans schon lange gewartet haben. Warum sich Blizzard damit so lange Zeit gelassen hat, weiß zwar kein Mensch, aber nun ist es endlich so weit: Auf der nächsten Seite lest ihr, wie Blizzard das Gameplay von Diablo 4 an mehreren Stellen verbessern will.
- Seite 1 Diablo 4: Lord of Hatred im Test + Video: Macht wenig neu, aber vieles richtig!
- Seite 2 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Die Story
- Seite 3 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Der Hexenmeister
- Seite 4 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Endgame und Kriegspläne
- Seite 5 Diablo 4: Lord of Hatred im Test: Horadrimwürfel und Set-Items

Bis auf Warframe, dass man auch Solo spielen kann, ist World of Tanks ein reines online Multiplayer Spiel und Overwatch hat keine klassische Solo-Kampagne, im Gegensatz zu Diablo 4.
Du hast aber recht, es ist unwahrscheinlich, dass da mal ein Offline Modus kommt, hat man ja bei D2 Ressurected schon nicht geschafft oder nicht gewollt.
Aber der eigentliche Grund - und da brauchen wir gar nicht drumherum reden - das ist der Shop.
Wobei ich die Switch 2 tatsächlich viel häufiger im Handheld-Modus nutze als die Switch 1.
Der Bildschirm ist deutlich größer, die Unterschiede in der Performance zwischen beiden Modi sind geringer als bei der Vorgängerin und sie liegt besser in der Hand, weil die Joycons logischerweise mitgewachsen sind.
Aber insgesamt, ja, immer noch mehr im Dock, doch nicht viel.
Ich zum Beispiel pendel jeden Tag ne Stunde mitm Zug. Da ist die Switch oder jetzt Switch 2 sehr oft mit dabei.
Wenn Blizzard eines Tages wirklich mal einen Offline-Modus entwickelt, müsste der schon für alle anderen Plattformen kommen - aber dann sind Seasons, PvP-Zonen, Weltbosse, Shops, DLCs, usw halt für die Katz. Klingt für mich unwahrscheinlich. Wenn ich Overwatch, World of Tanks oder Warframe auf der Switch zocken will, brauche ich eben WLAN. Und warum sollte das bei Diablo 4 plötzlich anders sein.
Aber naja. Kundenfreundlichkeit ist wohl eh ein Fremdwort für große Spielekonzerne geworden.
Aber klar, mir ist schon bewusst, dass man D4 da schon ordentlich umbauen muss und dann Monetarisierungen weglässt.
Ich zum Beispiel pendel jeden Tag ne Stunde mitm Zug. Da ist die Switch oder jetzt Switch 2 sehr oft mit dabei.
Es gibt aber auch genug andere Spiele, die offline ohne Probleme spielbar sind.
Andererseits weiß ich aber auch nicht, wie wichtig das wirklich ist, angesichts der Tatsache, dass mir noch niemand draußen begegnet ist, der ein SteamDeck oder eine Switch (2) in den Händen hatte.
Früher, zu Zeiten diverser Gameboys, bis hin zum (3)DS, da war das irgendwie anders. Da habe ich mehr Leute mit sowas daddeln sehen. Die Switch 2, das SteamDeck und die ganzen anderen PC Handhelds sowieso sind viel zu wuchtig geworden, um praktikabel für unterwegs zu sein. Letztens mal ein RogAlly in den Händen gehabt…das ist schon ein ziemlicher Koffer. Würde ich gar nicht in Bus/Bahn oder sonst mal eben schnell für draußen mitnehmen wollen.