Diablo 4: Horadrimwürfel feiert Rückkehr! So findet ihr die beste Ausrüstung in Lord of Hatred
Der Horadrimwürfel aus früheren Diablo-Ablegern feiert in Diablo 4: Lord of Hatred seine Rückkehr. Wir liefern euch Tipps, wie der genau funktioniert.
Diablo 4: Lord of Hatred ist endlich erschienen und Spieler sind derzeit fleißig dabei, die Kampagne abzuschließen, um sich danach ins Endgame zu stürzen. Das wurde in der neuen Erweiterung mal wieder ordentlich umgekrempelt - darunter auch die Art und Weise, wie man die eigene Ausrüstung ans Maximum bringt.
Das passiert in Lord of Hatred über den neuen Horadrimwürfel, den Spieler bereits aus Diablo 2 und Diablo 3 kennen. Im Großen und Ganzen funktioniert der Würfel genau wie die Version aus D3. Ihr legt ein Item gepaart mit verschiedenen Materialien hinein und mit etwas Glück wird euer Gegenstand dann erheblich verbessert.
Diablo 4: So erhaltet ihr die beste Ausrüstung in Lord of Hatred
Ihr könnt etwa einen "normalen" Gegenstand in ein legendäres Item verwandeln, einen Affix hinzufügen, einen entfernen, das Item komplett neu auswürfeln und viele andere Dinge. Der Prozess ist dabei recht simpel. Ihr wählt auf der rechten Seite des Würfel-Interfaces einfach das gewünschte Rezept aus, wodurch die benötigten Materialien automatisch in den Würfel gepackt werden, wonach ihr nur noch das jeweilige Item hinzulegen müsst.
Obendrein gibt es noch sogenannte "Tuning Prisms", mit denen ihr den Zufallsfaktor des Würfels ein wenig beeinflussen könnt. Mit denen könnt ihr etwa festlegen, auf welchen Affix ihr euch fokussieren wollt, und andere Dinge. Für die Tuning Prisms lohnt es sich besonders, die Unterstadt von Kurast zu farmen, da ihr durch Tribute genau festlegen könnt, welchen Gegenstand ihr am Ende herausbekommt.
Für die ganzen restlichen Ressourcen kommen dann die neuen Kriegspläne ins Spiel. Die gewähren euch unter anderem "Würfelbelohnungen", in denen alle Materialien stecken, die ihr für die Rezepte benötigt.
Quelle: PC Games
Ihr wählt einfach das gewünschte Rezept aus und legt dann einen Ausrüstungsgegenstand dazu.
Bei den Kriegsplänen handelt es sich um das große neue Endgame-System aus Diablo 4 (jetzt kaufen 49,99 € ). Statt Dinge wie die Grube, Höllenhorden und Dungeons ständig separat anzusteuern, könnt ihr durch die Kriegspläne eure liebsten Inhalte als zusammenhängende Route planen.
Ihr erstellt euch also eine persönliche Gameplay-Kette und werdet ohne große Unterbrechungen vom Spiel durch Teleportationen von Aktivität zu Aktivität geführt. Dinge wie Schlüssel für die Nightmare-Dungeons fallen hierdurch ebenfalls weg.
Zusammen mit den Kriegsplänen führt Lord of Hatred auch noch Talentbäume für jedes einzelne Endgame-System ein. Ihr sammelt separat Erfahrung für die einzelnen Aktivitäten, die ihr dann nach und nach in Modifikatoren investieren könnt. In einem Nightmare Dungeon spawnen dann etwa zusätzliche Gegner, dafür erhaltet ihr aber mehr Beute. Das Ganze kennt man bereits aus der Path of Exile-Reihe.
Mit Lord of Hatred werden also alle Reibungsstellen aus dem Endgame entfernt. Ihr erstellt euch einen Kriegsplan, erhaltet in den verschiedenen Aktivitäten dann Ausrüstung und verbessert diese direkt im Anschluss über den Horadrimwürfel mit den Materialien, die ihr als Bonus-Belohnung über die Kriegspläne verdient.
Das Endgame von Diablo 4 wird bereits seit Launch des ARPGs stark von der Community kritisiert, und durch die Neugestaltung möchte Blizzard ihre Spielerschaft nun endlich zufriedenstellen. Ob das wirklich ausreicht, werden wir vermutlich erst in den kommenden Wochen erfahren, wenn mehr Spieler das Endgame erreichen. Zumindest wir hatten in unserem Test zu Diablo 4: Lord of Hatred aber ordentlich Spaß mit der Erweiterung.
