Cyberpunk 2077: Grafiktuning & Benchmarks mit RTX 3090 und weiteren Grafikkarten
In unserem Special geben wir euch Tuning-Tipps zur Grafik von Cyberpunk 2077. Hierzu haben wir das Action-RPG und dessen einzelne Grafik-Voreinstellungen, aber auch die einzelnen Grafik-Untermenüs, mit drei Systemen getestet. Mit dabei ist eine Nvidia GeForce RTX 3090 in einem PC von Captiva, eine GeForce RTX 2060 Super sowie eine GeForce GTX 1650.
Cyberpunk 2077 - Grafiktuning
Nachdem Cyberpunk 2077 von CD Projekt Red nach langer Entwicklungszeit fast zeitgleich mit dem Release der neuen Spielekonsolen Playstation 5 und Xbox Series X herauskam, enttäuschte das Spiel in technischer Hinsicht auf den inzwischen als Last-Gen bezeichneten Spielekonsolen Xbox One und Playstation 4 - offenbar hatten die Verantwortlichen dem Entwicklerteam zu wenig Zeit zugestanden, das Spiel für die älteren Konsolen zu optimieren. In unserem großen Test werteten wir diese Versionen daher auch ab.
Lesetipp: Cyberpunk 2077 Cheats dank PC-Mod nutzen
In diesem Artikel
- Seite 1 Cyberpunk 2077: Grafiktuning, Captiva-PC und weitere Testsysteme
- Seite 2 Cyberpunk 2077: Grafikmenüs, Benchmarks RTX 2060 Super und 3090
- Seite 3 Cyberpunk 2077: Benchmarks GTX 1650, Auswirkung von Grafikoptionen, Tuning-Tipps
- Seite 4 Cyberpunk 2077: Tuning-Tipps und Screenshot-Vergleiche
- Seite 5 Bildergalerie
Auf dem PC hingegen sieht es anders aus - natürlich gibt es bei der riesigen Anzahl an Käufern auch eine hohe Anzahl an Meldungen über Bugs und Probleme. Alles in allem ist die PC-Version angesichts der vielen Features und Komplexität des Spiels aber gut gelungen und läuft bei der Mehrzahl der Spieler einwandfrei, vor allem, nachdem es inzwischen auch Patches gab, die Fehler wie den Savegame-Bug beseitigt haben. Trotzdem ist Cyberpunk 2077 vor allem bei höheren Detailstufen recht fordernd, was die Hardware angeht. Wir haben uns daher das Spiel oder besser gesagt: die Grafikmenü-Optionen genauer angesehen und überprüft, ob bestimmte Menüpunkte einen besonderen Einfluss auf die Performance haben. Dazu haben wir mit einem PC von Captiva verschiedene Detail-Modi und Auflösungen unter die Lupe genommen und auch einige Tests mit einem weiteren PC sowie einem Laptop durchgeführt. Doch zuerst ein paar Worte zu unserem Haupt-Testsystem.
Test-PC Captiva Gaming G29AG 20V1
Unser primärer Test-PC ist der Captiva Gaming G29AG 20V1, den es aktuell ab etwa 3000 Euro im Handel gibt. Dabei ist die Grafikkarte das hervorstechende Merkmal, nämlich eine Nvidia GeForce RXT 3090. Diese Grafikkartenreihe wendet sich eher an professionelle Anwender, bringt aber freilich auch in Spielen mehr Leistung als die kleine Schwester GeForce RTX 3080. So sehen die genauen technischen Details des PCs aus:
Prozessor: Ryzen 9 3900X (12 Kerne, 24 Threads. Basistakt: 3,8 - Boosttakt 4,6 GHz)
Mainboard / RAM: MSI B450 Gaming Plus Max / 32GB Crucial DDR4-2666l
Grafikkarte: Nvidia GeForce RTX 3090 (24GB GDDR6X)
Laufwerke: 1TB M.2-SSD, 2TB Festplatte
Gehäuse / Netzteil: FSP CMT520 Plus / Captiva Power G650W
CPU-Kühler: LC-Power LC-CC-240-LiCo (All-in-One-Wasserkühlung)
Weitere Test-Systeme und Vorgehensweise
Neben dem Captiva-PC verwenden wir auch noch einen PC mit einem AMD Ryzen 5 2600X (6 Kerne, 12 Threads), 16GB RAM und einer Nvidia GeForce RTX 2060 Super.
Quelle: Screenshot Antonio Funes
Cyberpunk 2077 - bei einem Gefecht können mehr FPS besonders wichtig sein
Ein drittes Testsystem ist ein Laptop mit einem Intel Core i5-9300H (4 Kerne, 8 Threads), 8GB RAM und einer mobilen GeForce RTX 1650 (4GB). Mit diesen drei Systemen betrachten wir die Leistung der voreingestellten Detailmodi, aber vor allem die der einzelnen Untermenüs der Grafikoptionen. Dabei wird es aber weniger um die FPS-Werte gehen, sondern vielmehr um den relativen Leistungsgewinn, also um eine prozentuale Betrachtung. Wichtig: Wir werden dabei die Besonderheiten der RTX-Grafikkarten von Nvidia, also Raytracing und Nvidia DLSS, nicht mit in die Analyse hineinnehmen. Für Raytracing und DLSS verweisen wir auf unser bereits veröffentlichtes Special, für das wir den PC mit der GeForce RTX 2060 Super verwendet hatten. Inzwischen findet ihr dort auch die Ergebnisse mit dem Captiva-PC und seiner Nvidia GeForce RTX 3090, die wir dort auf einer zusätzlichen Seite nachgereicht haben.

[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Die Werte hier im Special sind ohne Raytracing und ohne DLSS, da es ja um Tuning "für alle" geht - ne RTX-Karte, die man für RT und DLSS braucht, hat ja bei weitem nicht jeder.
Wie kommt ihr da auf eine höheren Auflösung? Dann aber wohl DLSS nicht auf Quali sondern auf Performance oder?
Da kann man sich dann auch die höhere Auflösung sparen weil es echt bescheiden aussieht
Aber nun seh ich, das wird auf WQHD doch etwas knapp mit max Details .... :D
Schau ma mal. Wird schon.