Command & Conquer 3 Tiberium Wars

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Command & Conquer 3 Tiberium Wars Die in Foren und auf www.pcgames.de in den letzten Wochen heiß diskutierte Frage: Darf bei C&C 3 trotz Aliens wirklich das Command & Conquer-Emblem dem Käufer klassische Echtzeit-Kost suggerieren? Wir meinen: Ja, darf es. Tiberium Wars ist zwar schneller als seine im gleichen Universum angesiedelten Vorgänger und bietet einige neue Einheiten, fängt aber insgesamt die typische C&C-Atmosphäre packend ein. Das C&C-Markenzeichen schlechthin: Tiberium. Ihre gewohnt unberechenbar umherfahrenden Sammler horten die einzige Ressource und verwerten sie in der Raffinerie zu Credits, mit den Sie Bauten errichten und Einheiten rekrutieren.

Dabei hat das Mineral nicht nur negative kosmetische Effekte für die entsprechenden Regionen der Erde, sondern senkt auch aktiv die Lebenserwartung von Infanteristen, die längere Zeit im Grünen beziehungsweise Blauen stehen. Leider umgehen Ihre Jungs Tiberium auch nicht automatisch, sodass Sie im Regelfall von den Wegpunkten Gebrauch machen sollten, wollen Sie nicht mit einer stark dezimierten Gruppe an Halbinvaliden Ihren Gegner eher Lachen als Fürchten lehren.

Die Tiberiumaffinen Aliens haben dieses Problem übrigens nicht. Generell erinnern die Scrin verdammt an Protoss und Zerg aus Blizzards Über-Echtzeit-Strategiespiel Starcraft: Insbesondere das Trägerschiff, der optionale zweite Schild für manche Einheiten oder die kleinen Desintegratoren bergen auffällige Parallelen. Dennoch bieten die Aliens optisch wie spielerisch verdammt coole Einheiten.

... so hat es doch Methode
Die Kampagne führt Sie zurück zu den Ufern des Tiber, wo vor gut 50 Jahren dieses grüne Mineralien-Unkraut angeflogen kam  die rote Zone vermittelt einen bedrohlichen Endzeitcharakter. Wenn doch die Kampagne nur mithalten könnte! Quelle: PCGames Die Kampagne führt Sie zurück zu den Ufern des Tiber, wo vor gut 50 Jahren dieses grüne Mineralien-Unkraut angeflogen kam  die rote Zone vermittelt einen bedrohlichen Endzeitcharakter. Wenn doch die Kampagne nur mithalten könnte! Den Basisaufbau beginnen Sie ganz klassisch mit einem Hauptgebäude, das aus Ihrem mobilen Baufahrzeug hervorgeht - das Konstruktionsvehikel der Nod läuft übrigens auf Beinen, die Scrin setzen für ihre Stützpunkte die fliegenden Dronen-Schiffe ein. Neben einer Tiberiumraffinerie sorgen Kraftwerke für die wirtschaftlichen Grundlagen Ihrer Militär-Aktionen.
Genial: Das intuitive Interface zeigt nicht nur die nötigen Credits, sondern auch den Ener-gieverbrauch in Signalfarben (Grün: passt, Rot: gerade nicht genügend) an. Überhaupt ist die Benutzeroberfläche von Command & Conquer über weite Teile schlichtweg überragend.

Alle Tastaturkürzel sind intuitiv und bequem, die Oberfläche selbst zwar etwas groß, aber insgesamt eine hervorragende Kombination aus mit Unter-Reitern getrennter Bauleiste und komfortablem Einheiten-Management.
Aus Ihren Produktionsgebäuden - darunter natürlich die kultige Hand von Nod - schlüpfen zunächst einfache Infanteristen und Fahrzeuge. Bereits nach kurzer Zeit stehen Ihnen jedoch Lufteinheiten und die über Zusatzgebäude wie das Tech-Center baubaren Fahrzeuge zur Verfügung. Mit Mammut-Panzern (für den besonderen Spaß: per Upgrade eine Railgun draufpacken), den aufrüstbaren Avatar-Kampfbots und dem Annihilator-Tripod fahren Sie im Wortsinne schwerere Geschütze auf. Für unheilvolle Abstecher in die gegnerische Basis taugen etwa die Firehawk-Bomber mit ihren Stratosphären-Upgrades oder das Scrin-Mastermind, das Einheiten mal eben mir nichts, dir nichts über die Karte teleportiert.

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