Batman: Arkham Origins Blackgate - Deluxe Ed. im Test für PC mit Vita-Grafikvergleich

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Das Kampfsystem erinnert an die "großen" Arkham-Teile, erreicht aber nie deren Tiefe.
Quelle: PC Games

Ursprünglich nur für PS Vita und Nintendo 3DS entwickelt, ist Batmans Handheld-Ausflug doch noch für PC und Current-Gen-Konsolen erschienen: Neben aufgehübschter HD-Optik bietet die Deluxe Edition eine verbesserte Karte und kleinere Gameplay-Anpassungen. Im Groben und Ganzen bleibt das Spielerlebnis aber gleich: Mit verwirrendem Leveldesign und wenig Anspruch reicht Batmans 2,5D-Ableger nicht an die Güte seiner "großen" 3D-Vorgänger ran.

Langsam aber sicher zeichnet sich ein neuer Trend ab. Nach Resident Evil Revelations, Assassin's Creed 3: Liberation HD und Castlevania: Lords of Shadow - Mirror of Fate HD wurde ein weiteres Handheld-Spiel neu aufgelegt: Batman: Arkham Origins Blackgate, ursprünglich für PS Vita und Nintendo 3DS konzipiert, ist seit 1. April auch als aufgebretzelte Deluxe Edition für PC, PS3, Xbox 360 und Wii U erhältlich. Technisch etwas aufgehüscht, dazu spielerisch dezent verbessert - das genügt zwar nicht, um die alten Schwächen des Spiels gänzlich auszubügeln, doch immerhin: Die HD-Neuauflage ist spaßiger als die Ursprungsversion.

Fortsetzung der Arkham Origins-Story

Zwischensequenzen bestehen aus spärlich animierten Comicbildern. Quelle: PC Games Zwischensequenzen bestehen aus spärlich animierten Comicbildern. Das ehemalige Handheld-Abenteuer ist zeitlich kurz nach Batman: Arkham Origins angesiedelt. Drei Superschurken bringen das berüchtigte Blackgate-Gefängnis unter ihre Kontrolle, also rückt der Dunkle Ritter pflichtbewusst an, um die Gauner einzufangen und die Ordnung wiederherzustellen. In den Grundzügen erinnert das Spiel damit an Batman: Arkham Asylum, erreicht aber nie dessen Klasse: Die Geschichte wirkt lieblos und lässt die Spannung und Dramatik der großen Arkham-Teile vermissen. Immerhin sind einige liebgewonnene Charaktere wie Catwoman, Joker, Black Mask und Pinguin mit von der Partie. Allerdings finden die meisten ihrer Auftritte nur in spärlich animierten Comic-Zwischensequenzen statt, die optisch kaum zum restlichen Spiel passen.

2D-Gameplay in 3D-Levels

Obwohl die Levels in 3D aufgebaut sind, bewegt sich Batman auf festen 2D-Pfaden. Hier läuft er schnurstracks links in den Gang. Quelle: PC Games Obwohl die Levels in 3D aufgebaut sind, bewegt sich Batman auf festen 2D-Pfaden. Hier läuft er schnurstracks links in den Gang. Im Gegensatz zu den früheren Batman-Teilen wird Arkham Origins Blackgate komplett aus der Seitenansicht gespielt. Das Gameplay ist stark von Klassikern wie Metroid inspiriert, auch moderne Vergleiche wie Shadow Complex, Dust: An Elysian Tail oder Guacamelee! sind angebracht. Obwohl Batman stets auf vorgegebenen 2D-Pfaden marschiert, sind die Levels allerdings dreidimensional aufgebaut: An vielen Stellen schwenkt die Kamera flüssig um den Helden herum und folgt ihm sogar in Luftschächte hinein. An bestimmten Stellen kann Batman per Greifhaken auch gänzlich die Ebenen wechseln, so zieht er sich beispielsweise per Tastendruck einfach in einen Bereich, der vorher noch im Hintergrund des Levels lag. Das ist zwar alles andere als logisch, sieht aber zumindest schick aus und verleiht den Umgebungen viel räumliche Tiefe. Allerdings gerät der Levelaufbau auf diese Weise auch unnötig verwirrend: Allzu oft haben wir uns in den eintönig grau-braunen Gefängnismauern verlaufen und mussten teils lange Laufwege zurücklegen, um an unser Ziel zu gelangen.

Die PS Vita-Version nervte hier mit einer unausgegorenen 2D-Karte, die mehr verwirrte als half. Diese Karte wurde für die Deluxe-Edition runderneuert und durch eine isometrische Darstellung ersetzt. Zwar muss man auch hier meist zweimal hinschauen, bis man sich zurechtgefunden hat, doch insgesamt ist die neue Karte doch deutlich nützlicher als die alte.

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  1. Seite 1 Batman: Arkham Origins Blackgate im Test: Fortsetzung mit 2D-Gameplay
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  3. Seite 3 Grafikvergleich PS Vita gegen PC - Teil 1
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