Baldur's Gate 3 im Test: Dieses Rollenspiel ist ein Kunst- und Meisterwerk

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Test Matthias Dammes - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Die Partygruppe steht an eine Klippe und schaut in die Landschaft.
Quelle: PC Games

Wir haben Baldur's Gate 3 in mehr als 115 Stunden durchgespielt und erklären im Test, warum das Rollenspiel ein absolutes Meisterwerk geworden ist.

Wer wir sind, ist wichtig

Wir verbringen unsere Zeit in Baldur's Gate 3 aber nicht nur mit dem Erkunden der Spielwelt und dem Quatschen mit unzähligen Charakteren. Manchmal lassen sich Situationen nicht friedlich lösen und die Waffen müssen sprechen - der richtige Zeitpunkt, um einen Blick auf die Rollenspiel-Systeme des Spiels zu werfen. Wie schon seine Vorgänger basiert der Titel auf dem Universum von Dungeons & Dragons und verwendet entsprechend das Regelwerk der Pen&Paper-Vorlage. In diesem Fall bedienen sich die Entwickler an der aktuellen fünften Edition. Zwar haben sich die Macher an einigen Stellen Freiheiten gegönnt, die notwendig sind, um das Regelwerk in ein Videospiel zu übertragen, aber insgesamt ist Baldur's Gate 3 eine sehr treue Umsetzung.

Das beginnt bei der Charaktererstellung unseres Helden. Zu Beginn des Spiels haben wir die Wahl, ob wir als einer der Origin-Charaktere (die im Spiel auch unserer Gefährten werden) oder lieber als selbst erstellter Held in das Abenteuer ziehen wollen. Wenn wir unseren Avatar erstellen, haben wir die Wahl aus elf Rassen, teilweise mit speziellen Unterrassen. Darunter sind Fantasy-Klassiker wie Menschen, Elfen und Zwerge, aber auch ausgefallenere D&D-Rassen wie Githyanki, Tiefling und Drachenblütige. Jede Rasse hat spezielle Eigenschaften und Fähigkeiten. So erhalten Halb-Orks einen Bonus auf kritischen Schaden und Einschüchterungswürfe.

Ein Spielercharakter aus Baldur's Gate 3 muss sich für eine Dialogoption entscheiden Quelle: PC Games Je nach Rasse und Klasse bekommen wir spezielle Dialogoptionen zu sehen. Die zweite wichtige Entscheidung ist die Wahl der Klasse. Die zwölf Klassen stellen sehr unterschiedliche Spielstile dar. Jede Klasse hat zudem noch mehrere Unterklassen, aus denen man entweder bereits zu Beginn oder ab einem bestimmten Level eine Spezialisierung auswählt. Die Wahl der Klasse bestimmt aber nicht nur die Fähigkeiten unseres Helden. Genau wie die Wahl der Rasse hat auch die Klasse Auswirkungen auf die im Spiel zur Verfügung stehenden Dialogoptionen und die Reaktionen der NPCs auf den Helden. Ein Drow-Charakter muss mit anderen Reaktionen auf seine Anwesenheit rechnen als ein Mensch. Barden haben als geborene Entertainer in Gesprächen ganz andere Möglichkeiten als ein plumper Barbar.

Die Reaktion der Spielwelt auf unseren Helden wird zusätzlich durch den Hintergrund der Figur erweitert. Auch hier stehen uns zwölf Optionen zur Auswahl. Ob wir eine Vergangenheit als Entertainer, Soldat oder Adliger haben, eröffnet zusätzliche Dialogoptionen und gibt uns Boni in einigen Fähigkeiten. So ist ein Straßenkind bewandert in Fingerfertigkeit und Heimlichkeit, während ein Weiser mit Wissen in Arkaner Kunde und Geschichte glänzen kann. Diese Talente sind wichtig für die sogenannten Skillchecks in Dialogen und andere Aktionen wie dem Knacken von Schlössern. Wer gut in Auftreten oder Überzeugung ist, hat bessere Chancen, bei entsprechenden Dialogoptionen die für den Erfolg nötigen Werte zu würfeln. Allein durch die unzähligen Kombinationsmöglichkeiten aus Rasse, Klasse und Hintergrund ergeben sich für Spieler ganz unterschiedliche Abenteuer.

Die rundenbasierten Kämpfe erlauben eine enorme taktische Vielfalt. Quelle: PC Games Die rundenbasierten Kämpfe erlauben eine enorme taktische Vielfalt.

Befriedigung des Sieges

Die Kämpfe laufen in Baldur's Gate 3 rundenbasiert ab. Sie entsprechen damit also der Pen&Paper-Vorlage und bieten taktische Tiefe. Bei Kampfstart würfeln alle Beteiligte zunächst ihre Initiative aus, die bestimmt, in welcher Reihenfolge jede Figur zum Zuge kommt. Sobald wir mit einem unserer Charaktere an der Reihe sind, stehen uns verschiedene Optionen offen. Wir können uns bewegen, die Reichweite wird von der Bewegungsrate des Charakters beeinflusst. Weiterhin stehen uns gewöhnlich eine Hauptaktion und eine Bonusaktion zur Verfügung. Die Fähigkeiten jeder Klasse fallen in eine der beiden Kategorien. Zu Bonusaktionen gehören neben speziellen Skills unter anderem Vorgänge wie die Nutzung eines Trankes oder das Springen.

Unsere Aufgabe ist es, die zur Verfügung stehenden Aktionen sinnvoll einzusetzen. Basierend auf der Zusammenstellung unserer Gruppe, den Gegnern und Faktoren wie dem Aufbau der Umgebung sind die Auseinandersetzungen stets spannend. Wie in einem Puzzle tüfteln wir in jedem Kampf eine funktionierende Taktik aus. Dabei gibt es keinen optimalen Weg zum Sieg. Genau wie bei der Story kommt in den Kämpfen jeder Spieler zu seinen ganz individuellen Lösungen. Hier wird zudem die Kreativität des Spielers gefordert, da die taktischen Möglichkeiten weit über das einfache Abfeuern der jeweiligen Klassen-Fähigkeiten hinausgehen. Herumliegende Gegenstände können als Wurfgeschosse genutzt werden, wenn ein Feind in der Nähe eines Abgrunds steht, dürfen wir versuchen, ihn hinunterzuschubsen.

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    • Kommentare (123)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Klauzzi Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von Matthias Dammes
        Dass du so über das Spiel denkst, ist natürlich dein gutes Recht.
        Nur lässt sich daraus keine Schlussfolgerung auf die Allgemeinheit ableiten.

        Dass nicht nur Kritiker, sondern auch die Spieler das Spiel in höchsten Tönen loben, zeigen ja die 9,2 Userwertung bei Metacritic oder die 96% positiven Reviews auf Steam.

        Es haben übrigens laut Steam-Statistiken 22,7% aller Besitzer das Spiel durchgespielt. Das ist ein vergleichsweise recht hoher Wert. Vor einigen Jahren gab es eine Studie, bei der ermittelt wurde, dass im Schnitt nur 10% der Leute, die ein Spiel kaufen, dieses auch durchspielen. Alles, was sich zwischen 10 und 20% bewegt, ist der Normalzustand.

        Noch kurz was zu den Würfeln. In jedem (Rollen)Spiel, in dem Charakterwerte gegen Werte eines Gegners gestellt werden, kommt es zum Würfeln. Es passiert halt meist im Hintergrund, vom Spieler unbemerkt. Aber so funktionieren Zahlen nun einmal. Wenn mein Charakter eine Trefferchance von x% hat, dann bestimmt letztlich auch eine Würfelmechanik, ob ich nun treffe oder nicht.
        Dem liegt die Wahrscheinlichkeitsrechnung zugrunde, genau wie dem Wurf eines Würfels. Und ja, auch dreimal die gleiche Zahl bei einem zwanzigseitigen Würfel ist nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit kein Ding der Unmöglichkeit.
        Es scheint so als ob die Kritiker alle negativen Aspekte ausblenden würden. Auch die Story ist totaler Murks, Das Spiel hat mich jetzt gezwungen ein halbes Tentakel Monster zu werden ! Mein schönes Elfen Gesicht ist ruiniert. Und dabei habe ich diese beschissenen Kräfte sowieso so gut wie nie benutzt. Und hätte ich gewusst das ich da durch zu einem Monster werde, hätte ich die bestimmt nicht benutzt. Das sagt das Spiel einem nicht. Du bekommst die Quest Nutze dein Potenzial und wenn du das machst, wirst du zu einem viel späteren Zeitpunkt zu einem Monster. Ja das kann man so und so sehen. Schön Danke. Ich will so nicht aussehen, und das dass Spiel erst nach 80 Stunden damit rausrückt ist die größte Frechheit die ich je in einem Videospiel erlebt habe. Für mich ist das Spiel jetzt zu Ende. Und ja man muss das spoliern, damit nicht andere Spieler die gleiche Scheiße erleben ! ich muss jetzt eine 21 werfen um das zu verhindern. Ja super. Das bedeutet den Kampf noch mal vorne und tausende Male neu laden bis ich ne 21 würfel ! Und das soll Spaß machen ? Das Spiel birgt so unfassbar viel Frust Potential ! Das scheint den Testern nicht aufgefallen zu sein. Das Spiel könnte gut sein, wenn es den Spielspass des Spielers in den Vordergrund stellen würde und nicht irgendein beschissenes Regelsystem was für ein Table Top Spiel entworfen wurde! Ja Dragon Age mag nicht die spielerische Freiheit bieten dafür hatte ich viel mehr SPASS mit dem Game ! Und sollen Spiele nicht spaß machen ? Das tut BG3 teilweise aber dann haut es dir auch immer wieder in die Magengrube und scheißt auf dich und deinen Spielspass. Ich soll jetzt ein halbes Monster sein ? Allein wegen diesem Aspekt hätte das Spiel niemals von mir ne 10 von 10 bekommen. Keine Ahnung ihr müsst ein anderes Spiel gespielt haben.
      • Von Klauzzi Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von Matthias Dammes
        Dass du so über das Spiel denkst, ist natürlich dein gutes Recht.
        Nur lässt sich daraus keine Schlussfolgerung auf die Allgemeinheit ableiten.

        Dass nicht nur Kritiker, sondern auch die Spieler das Spiel in höchsten Tönen loben, zeigen ja die 9,2 Userwertung bei Metacritic oder die 96% positiven Reviews auf Steam.

        Es haben übrigens laut Steam-Statistiken 22,7% aller Besitzer das Spiel durchgespielt. Das ist ein vergleichsweise recht hoher Wert. Vor einigen Jahren gab es eine Studie, bei der ermittelt wurde, dass im Schnitt nur 10% der Leute, die ein Spiel kaufen, dieses auch durchspielen. Alles, was sich zwischen 10 und 20% bewegt, ist der Normalzustand.

        Noch kurz was zu den Würfeln. In jedem (Rollen)Spiel, in dem Charakterwerte gegen Werte eines Gegners gestellt werden, kommt es zum Würfeln. Es passiert halt meist im Hintergrund, vom Spieler unbemerkt. Aber so funktionieren Zahlen nun einmal. Wenn mein Charakter eine Trefferchance von x% hat, dann bestimmt letztlich auch eine Würfelmechanik, ob ich nun treffe oder nicht.
        Dem liegt die Wahrscheinlichkeitsrechnung zugrunde, genau wie dem Wurf eines Würfels. Und ja, auch dreimal die gleiche Zahl bei einem zwanzigseitigen Würfel ist nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit kein Ding der Unmöglichkeit.
        Es scheint so als ob die Kritiker alle negativen Aspekte ausblenden würden. Auch die Story ist totaler Murks, Das Spiel hat mich jetzt gezwungen ein halbes Tentakel Monster zu werden ! Mein schönes Elfen Gesicht ist ruiniert. Und dabei habe ich diese beschissenen Kräfte sowieso so gut wie nie benutzt. Und hätte ich gewusst das ich da durch zu einem Monster werde, hätte ich die bestimmt nicht benutzt. Das sagt das Spiel einem nicht. Du bekommst die Quest Nutze dein Potenzial und wenn du das machst, wirst du zu einem viel späteren Zeitpunkt zu einem Monster. Ja das kann man so und so sehen. Schön Danke. Ich will so nicht aussehen, und das dass Spiel erst nach 80 Stunden damit rausrückt ist die größte Frechheit die ich je in einem Videospiel erlebt habe. Für mich ist das Spiel jetzt zu Ende. Und ja man muss das spoliern, damit nicht andere Spieler die gleiche Scheiße erleben ! ich muss jetzt eine 21 werfen um das zu verhindern. Ja super. Das bedeutet den Kampf noch mal vorne und tausende Male neu laden bis ich ne 21 würfel ! Und das soll Spaß machen ? Das Spiel birgt so unfassbar viel Frust Potential ! Das scheint den Testern nicht aufgefallen zu sein. Das Spiel könnte gut sein, wenn es den Spielspass des Spielers in den Vordergrund stellen würde und nicht irgendein beschissenes Regelsystem was für ein Table Top Spiel entworfen wurde! Ja Dragon Age mag nicht die spielerische Freiheit bieten dafür hatte ich viel mehr SPASS mit dem Game ! Und sollen Spiele nicht spaß machen ? Das tut BG3 teilweise aber dann haut es dir auch immer wieder in die Magengrube und scheißt auf dich und deinen Spielspass. Ich soll jetzt ein halbes Monster sein ? Allein wegen diesem Aspekt hätte das Spiel niemals von mir ne 10 von 10 bekommen. Keine Ahnung ihr müsst ein anderes Spiel gespielt haben.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Klar ist es kein Spiel für jeden, aber das muss es ja auch nicht sein und ich finde es gut, dass nicht jedes Spiel gleich aufgebaut ist. Action RPGs richten sich an bestimmte Spielergruppen, MMOs richten sich an andere Spielergruppen. Baldur's Gate richtet sich eben an Fans klassischerer RPGs (trotz moderner Präsentation).

        Natürlich sollte man sich vorher informieren, was man kauft. Aber das gilt für jedes Spiel. Wer sich z. B. Assetto Corsa oder Gran Turismo kauft, sollte eben auch kein Forza Horizon oder Need for Speed erwarten und umgekehrt. Gibt eben verschiedene Subgenres für verschiedene Geschmäcker.
      • Von Matthias Dammes Redakteur
        Dass du so über das Spiel denkst, ist natürlich dein gutes Recht.
        Nur lässt sich daraus keine Schlussfolgerung auf die Allgemeinheit ableiten.

        Dass nicht nur Kritiker, sondern auch die Spieler das Spiel in höchsten Tönen loben, zeigen ja die 9,2 Userwertung bei Metacritic oder die 96% positiven Reviews auf Steam.

        Es haben übrigens laut Steam-Statistiken 22,7% aller Besitzer das Spiel durchgespielt. Das ist ein vergleichsweise recht hoher Wert. Vor einigen Jahren gab es eine Studie, bei der ermittelt wurde, dass im Schnitt nur 10% der Leute, die ein Spiel kaufen, dieses auch durchspielen. Alles, was sich zwischen 10 und 20% bewegt, ist der Normalzustand.

        Noch kurz was zu den Würfeln. In jedem (Rollen)Spiel, in dem Charakterwerte gegen Werte eines Gegners gestellt werden, kommt es zum Würfeln. Es passiert halt meist im Hintergrund, vom Spieler unbemerkt. Aber so funktionieren Zahlen nun einmal. Wenn mein Charakter eine Trefferchance von x% hat, dann bestimmt letztlich auch eine Würfelmechanik, ob ich nun treffe oder nicht.
        Dem liegt die Wahrscheinlichkeitsrechnung zugrunde, genau wie dem Wurf eines Würfels. Und ja, auch dreimal die gleiche Zahl bei einem zwanzigseitigen Würfel ist nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit kein Ding der Unmöglichkeit.
      • Von Klauzzi Spiele-Novize/Novizin
        Leider habe ich das Spiel erst jetzt spielen können und ich warne ausdrücklich alle, die sich nicht als D&D Nerd verstehen vor dem Kauf! Nur 41% haben überhaupt den ersten Akt beendet. Das Spiel ist mittelmäßig gut und das trotz des D&D Regelsystems und nicht wegen. Denn meiner Meinung nach ist ein Regelsystem für ein Tabeltop Spiel nicht 1 zu 1 auf ein Videospiel übertragbar. Es kommt zu unfassbar frustrierenden Momenten !!! Ich frage mich ehrlich wie es möglich ist drei mal hintereinander eine 1 auf einem 20 Seitigen Würfel zu würfeln. Ich finde mein Vorankommen im Spiel sollte ausschließlich von meinem taktisches Können, meinem Geschick und meinen Werte abhängen und nicht von meinem Würfel Glück. Klar du kannst neu laden. Aber was soll das Ganze dann ? Wenn du dieses System eh durch neu laden umgehst. Das zeigt doch, das das System nicht auf ein Videospiel übertragbar ist. Des weiteren wird zu wenig erklärt und Hilfe dem Spieler angeboten, auch das Worldbuilding ist scheiße! Nach 40 Stunden habe ich so gut wie null Informationen über die eigentlich Welt in der ich mich befinde. Klar du hast ein paar Informationen zu den Vorkommissen der Geschichte und deren Protagonisten. Aber keine Infos zu Ländern, Rassen und Regionen oder Legenden der Schwerküste. Das macht Bioware 1000 mal besser. Insgesamt hat man den Eindruck das Larian seine Spieler nicht sehr mag, bzw ihnen ihr Spielspass völlig egal ist. Ein Baldurs Gate 4 würde auch nicht mehr 10 Millionen mal verkauft werden. Dafür sind zu viele Spieler abgeschreckt worden durch das tolle D&D Regelsystem. Es zeigt sich wenig komplex, dafür sehr kompliziert und Einsteigerunfreundlich. Eigentlich brauchst du erstmal eine 40 Stündige Fortbildung um das System zu verstehen! Du kannst dich eigentlich auch nur schleichend fortbewegen um nicht ständig von Gegnern überrascht zu werden und in unfaire Kämpfe verstrickt zu werden. Ja und das muss man halt mögen, sich in einem RPG nur schleichend bewegen zu können. Viele Spieler wollen in einem RPG wenigstens stellenweise ein Überlegenheitsgefühl entwickeln, damit ihr ganzes gespiele und aufgewerte auch einen Sinn hat. Das hat man in Baldurs Gate 3 nie. Da triffst du dann am Ende von Akt 1 auf einen Boss Gegner der eine doppelt so hohe Stufe hat, der gegen Stichschaden immun ist und den du nur auf eine ganz bestimmte Weise klein kriegst. Sid Maier hat mal gesagt das in Videospielen nur Dinge rein gehören die Spaß machen. Deshalb hat er bei Pirates die Leute nicht das Deck schrubben lassen, sondern Schlachten mit Schiffen und Duelle mit Degen. Leider schrubbst du bei Baldurs Gate zu oft das Deck ! Ich finde ein Spiel das 96% oder eine 10 von 10 bekommt sollte auch für die Meisten Gamer ein Spielspaß Garant sein ! Das ist aber Baldurs Gate 3 nicht ! Es ist eher ein Nischen Produkt für D&D Nerds. Das hätte in Tests auch so beschrieben werden sollen! Denn ich weiß nicht wo das Spiel Einsteigerfreundlich sein soll ? Es ist das genaue Gegenteil verdammt und die Statistiken geben mir Recht ! Wenn es so einsteigerfreundlich wäre, hätten mehr Leute den ersten Akt. beendet. Klar kann man jetzt den doofen Spielern die Schuld geben, aber so verkauft man keine Spiele!
      • Von McTrevor Mitglied
        Ich weiß, ich bin sehr spät zur Party. Habe kürzlich angefangen und finde es auch sehr gut bis jetzt bis auf das Inventory Management, welches damals bereits der Hauptgrund war, warum ich DOS nicht mochte und bis heute Flashbacks wie bei PTBS bekomme. Hier ist das leider nur marginal besser gelöst und mit Controller auch nicht wirklich angenehm. Ein weiterer Kritikpunkt (zumindest mit Controller) ist das Sichtfeld. Man hat kaum eine Möglichkeit "hoch" zu gucken. Das ist mir nun beim Erkunden schon mehrfach negativ aufgestoßen.
      Direkt zum Diskussionsende
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