Fortsetzung des Aufbau-Klassikers von Chris Sawyer
Entwickler Chris Sawyer musste viele Klinken putzen, ehe sich Microprose 1999 erbarmte und sein Freizeitpark-Aufbauspiel in die Regale stellte. Jetzt, drei Jahre später, gilt Rollercoaster Tycoon mit fünf Millionen verkauften Exemplaren (die beiden Add-ons eingerechnet) neben den Sims als eines der erfolgreichsten PC-Spiele aller Zeiten.
Quelle: PC Games
Nostalgiefaktor: In diesem Wald dürfen lediglich Holzachterbahnen, Karussells und ähnlich beschauliche Fahrgeschäfte gebaut werden.
"Ihr Park wurde als Park mit den besten selbstentworfenen Achterbahnen ausgezeichnet", rattert über den Ticker am unteren Bildschirmrand. Das liest man doch gern, nachdem wir immerhin schon für das verwirrendste Wegesystem und die verschmutztesten Pfade prämiert wurden. Zehn Minuten später ist es dann nach fünf Spielstunden soweit: 3.497, 3.498, 3.499, 3.500, 3.501 Besucher - Ziel erreicht! Dreieinhalb tausend kleine Menschen bleiben stehen, jubeln, applaudieren, Luftballons steigen auf. Wenn das Walt Disney noch erlebt hätte ...
Auch Teil 2 dürfte für einen Rekord gut sein - als Fortsetzung mit den wenigsten Innovationen. Denn in Wahrheit stecken kaum mehr Verbesserungen drin als in den zwei Zusatz-CDs. Rollercoaster Tycoon 2 sieht aus wie Rollercoaster Tycoon 1, klingt wie Rollercoaster Tycoon 1 und spielt sich exakt wie Rollercoaster Tycoon 1; nur intime Kenner des ersten Teils werden die versteckten Verbesserungen zu würdigen wissen.
Aufbausimulation und Themenpark-Manager: Rollercoaster Tycoon und Planet Coaster
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Am wenigsten Schweiß dürfte wohl der Grafiker vergossen haben: Vom Klo bis zur Frittenbude, von der Geländerfarbe bis zu den Animationen der herumtapsenden Animateure in ihren Plüschtiger-Kostümen - fast alles wurde unverändert belassen. Sie bauen die gleichen Karusells, Riesenschiffschaukeln, Autoscooter, Wasserbahnen und Go-Kart-Anlagen wie im ersten Teil und lotsen die Gäste mit den gleichen Wege-Elementen und Warteschlangen zu den Attraktionen. In Buden verkaufen Sie wie gehabt Übersichtskarten, Regenschirme, Teddys, Hüte und T-Shirts; Hunger und Durst bekämpfen die Besucher mit Hamburgern, Cola, Sandwiches oder - ganz dekadent - Meeresfrüchten; zwei Handvoll neuer Shops bietet Sojamilch, Kakao, Kuchen, Wantan-Suppe oder Brezeln an. Die aus Teil 1 bekannten Putztruppen reinigen die Pfade und bewässern die Blumen, Service-Techniker warten und reparieren die Anlagen in einstellbaren Intervallen und Sicherheitsteams passen auf, dass Lampen und Sitzbänke nicht dem Vandalismus zum Opfer fallen.

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