Crysis Entwickler droht mit Auswanderung - Das sagt die deutsche Industrie zu Cryteks Plänen
Cevat Yerli bezog Stellung zum möglichen Verbot so genannter Killerspiele. Die Industrie reagiert darauf.
Am gestrigen Dienstag bezog Cevat Yerli, Chef von Crytek, klar Stellung. Wenn es zu einem Verbot der so genannten Killerspiele kommt, dann wandert Crytek aus. Gegenüber pcgames.de sagte er: "Ein Verbot von Action-Spielen in Deutschland ist besorgniserregend, weil das bedeutet, dass wir als Spieleentwickler hier nicht arbeiten können. Wenn die Kreativschaffenden in Deutschland sich nicht an einem der bedeutendsten und zukunftsträchtigsten Kulturmedien beteiligen können, heißt das nichts anderes, als dass wir gezwungen sind, ins Ausland abzuwandern."
Die Meldung sorgte für Wirbel und verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Selbst international berichtete man über das Statement des Entwicklers. Auch deutsche Hersteller und Publisher bekamen Wind von der Ankündigung Yerlis. PC Games fragte nach. Bei Kalypso, Bright Future und anderen namhaften deutschen Schmieden. Was diese zum Yerli-Statement zu sagen haben, lesen Sie auf den folgenden Seiten. Weitere Statements sind bereits angefragt.
- Cevat Yerli: Wir könnten gezwungen werden, abzuwandern.
- Kalypso: Kreativität lässt sich durch so ein Verbot nicht einschränken!
- Head Up Games: Einem Verbot dieser Spiele fehlt jegliche Grundlage!
- Bright Future: Für Deutschland wäre das eine Katastrophe!
- GAME e.V.: Das Ganze ist ein Kampf der Generationen.
- King Art: Ändern sich die Rahmenbedingungen, wandern auch wir aus.
- Bildergalerie zu "Crysis Entwickler droht mit Auswanderung - Das sagt die…
Mit der Aktion "Ich wähle keine Spielekiller" können Sie Stellung beziehen. Wir fordern erneut alle wahlberechtigten Spiele-Fans dazu auf, sich direkt an Kandidaten, Abgeordnete, Parteien und prominente Politiker zu wenden. Das geplante Paintball-Verbot, das einzig und allein auf den massiven Protest der Betroffenen gekippt wurde, zeigt die Wirksamkeit solcher Aktionen. Außerdem können Sie Flagge zeigen. Denn 3D Supply verschenkt, gegen eine Versandgebühr in Höhe von 6,90 Euro, das zur Aktion passende T-Shirt.
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so langsam hab ich die Schnauze voll
von den Weicheiern hier.
LCF
Und da das (zumindest im Bereich des Internets) eine weit verbreitete Grundeinstellung zu sein scheint dieser Tage, würde es mich nicht wundern, wenns nach der Wahl die…