Platz 1 der gamescom-Flops geht an...
Auf der gamescom 2009 waren unter anderem unsere Redakteure Felix Schütz, Sebastian Weber und Robert Horn. Wir baten sie, die enttäuschendsten Spiele der gamescom 2009 zu nennen und zu begründen. Hier ihre Eindrücke. Bewertet werden übrigens die Präsentationen, nicht die Spiele an sich.
Platz 1: Call of Duty: Modern Warfare 2
Sebastian Weber meint:
Tja, viel gab es zu Modern Warfare 2 leider nicht zu sehen, zumindest nicht für uns. Klar wird Infinity Ward wieder einen exzellenten Shooter abliefern, zumindest wenn man nach den bisherigen Informationen und Videos geht, aber auf der gamescom hätte Activision Blizzard ruhig etwas mehr bieten können, als alte Levels neu präsentiert...
Robert Horn meint:
Das Spiel an sich als Enttäuschung zu bezeichnen, wäre sicherlich falsch. Denn, soweit bin ich mir sicher, der Shooter aus dem Haus Infinity Ward wird großartig, ein Feuerwerk allererster Güte. Was mich persönlich aber enttäuschte, war das was wir zu sehen bekamen. Denn das war ziemlich mager: Hinter den geschlossenen Türen der Fachbesucherhalle zeigten die Entwickler nämlich weder die Einzelspielerkampagne noch den Mehrspielerteil. Stattdessen gab es eine Partie "Special Ops" zu sehen, den so getauften Koop-Modus von Modern Warfare 2. Natürlich kracht es dabei auch gewaltig und natürlich sieht der Modus unfassbar gut aus - doch länger als fünf Minuten ging die Ballerei nicht, bevor der Bildschirm wieder erlosch. Denn die Koop-Partien sind auf kleine, knackige Karten ausgelegt, die Sie nur zu zweit spielen und dafür kaum länger als ein paar Minuten benötigen.
Das mag kurzweilig und spannend für Spieler sein, für den wissbegierigen Redakteur tun sich Abgründe auf. Das soll alles gewesen sein? Verzweifelt rannte ich in die großen Hallen zum Modern-Warfare-2-Stand. Hier wird es doch sicher mehr Infos geben? Pustekuchen. Gezeigt wurde lediglich das Schnee-Level, das wir bereits kennen. Optisch beeindruckend, aber schlicht nichts Neues. Wir waren schockiert, frustriert, gedemütigt. Wie kann uns Activision Szenen zu diesem Superspiel vorenthalten? Wir hätten Sie wirklich gerne mit Infos überhäuft, uns den Mund fusselig gelobt und die Vorfreude geschürt. So bleibt uns wie Ihnen nur: Abwarten.

Warum also einen Ego-Sightseeing-Tour ins Spiel integrieren, wenn der spielerische Nutzen gleich null ist?
Eine nette Dreingabe ja, aber viel zum Spiel beitragen wird es vermutlich nicht.
In Silent Hunter spielen aber nunmal nicht die Besatzungen eines U-Bootes die "erste Geige", sondern die taktischen Kämpfe. Ein Atmosphäre-Plus dürften die Rundgänge in einem U-Boot sicherlich sein, (auf die Dauer vielleicht langweilig, aber naja... ^^) einen spielentscheidenden Einfluss hat das vermutlich nicht. Also ein Feature, dass man auch weglassen kann, da kein spielerischer Nutzen vorhanden ist.
Beiwerk. Schmuck. :-P
Warum also einen Ego-Sightseeing-Tour ins Spiel integrieren, wenn der spielerische Nutzen gleich null ist?
Eine nette Dreingabe ja, aber viel zum Spiel beitragen wird es vermutlich nicht.
Warum also einen Ego-Sightseeing-Tour ins Spiel integrieren, wenn der spielerische Nutzen gleich null ist?
Eine nette Dreingabe ja, aber viel zum Spiel beitragen wird es vermutlich nicht.
Ich denke es wird tatsächlich irgendwelche Relevanz haben. Stichwort Moralsystem. Vermutlich dürfte eine Mannschaft unter ehrvorragender Moral bessere Ergebnisse abliefern, als ein miesepetriger Mob von Rumsüchtigen... vielleicht ganz sinnvoll, wenn der KaLeun (Kapitänleutnant) mal mit seinen Männern spricht...
Starcraft 2 ist meines Erachtens ein Spiel, in dem jede Menge Charaktere vorkommen mit denen man interagieren kann und muss.
So kenn' ich das zumindest aus dem Vorgänger: Da gab es immer hier und da ne Mission, wo du verschiedene Charaktere rekrutieren oder in Begleitschutz nehmen musstest - dabei wurden auch Gespräche geführt. Man kam sich also in gewisser Weise näher.
Silent Hunter ist doch aber afaik ein U-Boot-Taktik-Strategie-Titel, wo Kämpfe zwischen U-Booten und anderen nautischen Fahrzeugen ausgefochten werden und der einzelne Mann in den Materialschlachten komplett "untergeht". :ugly: :-D
Warum also einen Ego-Sightseeing-Tour ins Spiel integrieren, wenn der spielerische Nutzen gleich null ist?
Eine nette Dreingabe ja, aber viel zum Spiel beitragen wird es vermutlich nicht.
Da muß ich meinen Vorrednern aber Recht geben in Bezug auf SH5. Da wird nur das Spiel in Frage gestellt, aber nicht die Präsentation. Und wenn ein Redakteur der selbst sagt dass er U-Boot Sims nicht mag dass ganze verfasst...dann wirkt das schon sehr gekünstelt. Vll wäre die LIste sonst zu kurz gewesen?
Zu den Features...in Starcraft 2 wird in jedem Preview gefeiert dass man mit den Leuten auf dem Schiff reden kann. Ebenso in WIng Commander. Aber hier, wo die Leute realisticher weise oft Wochen und Monatelang nur sich elbst hatten ist es wenig sinnvoll? Naja...