Xbox Series X: Microsoft schreibt mit jeder verkauften Konsole rote Zahlen
Microsoft verliert mit jeder verkauften Xbox Series X/S an Geld, und zwar nicht gerade wenig. Ein Grund dafür ist der aktuelle KI-Boom, der die Speicherpreise durch die Decke schießen lässt.
Während die Verkaufszahlen verschiedener Microsoft-Spiele in den vergangenen Monaten deutlich hinter den Erwartungen blieben, sieht es für das Unternehmen auch an der Hardware-Front nicht besonders rosig aus. Denn einem Bericht von Jez Corden bei WindowsCentral zufolge schreibt Microsoft mit dem Verkauf jeder Xbox-Series-Konsole heftige Verluste - und die lassen sich auf eine zentrale Ursache zurückführen.
RAM-Preise seit Xbox-Einführung um 700 Prozent gestiegen
Der KI-Boom führt zu deutlich steigenden Preisen für Arbeitsspeicher, und das hat auch gravierende Auswirkungen auf die aktuelle Produktion der Xbox Series X (jetzt kaufen 579,90 € )/S. Laut Xbox-Chefin Asha Sharma sind die Preise für Arbeitsspeicher seit der Preisfestsetzung der Konsole um insgesamt 700 Prozent gestiegen. Das bedeutet: Microsoft macht de facto mehrere hundert US-Dollar an Verlust pro verkaufter Xbox Series X/S.
Problematische Business-Entscheidungen, wie die zeitweilige Preiserhöhung beim Game Pass, sowie der Mangel an echten Exklusivtiteln trugen dazu bei, dass sich Xbox in eine problematische Position manövriert hat. Dass sich zudem die Gaming-Gewohnheiten jüngerer Generationen mehr in Richtung portables Zocken orientieren, hilft ebenfalls wenig.
Welche Entscheidungen man bei Microsoft in Bezug auf Xbox in Zukunft treffen wird, bleibt abzuwarten. Aber das Unternehmen hat bereits kommuniziert, dass man sich wieder stärker auf einzelne, große Marken konzentrieren will. Vielleicht wird es bald auch Anpassungen am Game-Pass-Angebot geben.
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Wenn nach mir ginge, könnte dieses Unternehmen pleite gehen.