Microsoft offenbar enttäuscht: Avowed, Hellblade und Co. blieben hinter den Erwartungen
Die Xbox-Sparte bei Microsoft befindet sich in einer Krise, und eine gewisse Schuld daran haben offenbar auch ein paar Spieletitel, deren Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurückblieben. Vorne mit dabei sind Avowed und Hellblade 2.
Microsoft kämpft mit einer strauchelnden Gaming-Sparte, was bei Xbox zu Entlassungen, geschlossenen Studios und eingestellten Entwicklungen führt. Dabei befindet sich das Redmonder Unternehmen zwar in guter Gesellschaft einer allgemein zitternden Games-Branche, aber offenbar haben einige Misserfolge eine gewisse Mitschuld an der Misere.
Hohe Kosten, wenig Ertrag? Das Problem der Xbox-Sparte bei Microsoft
Wie Redakteur Jez Corden bei WindowsCentral mit Bezugnahme auf interne Quellen bei Microsoft berichtet, blieben die Umsätze einer ganzen Reihe von Spielen aus dem Xbox-Portfolio wohl deutlich hinter den Erwartungen der Konzernspitze zurück. Dabei fallen Namen wie Avowed, South of Midnight, Hellblade 2, Forza Motorsport und The Outer Worlds 2, die entweder bei den Verkaufszahlen oder bei den Spielerzahlen im Game Pass enttäuschten (oder beides).
Zusätzlich sorgten eingestellte Projekte wie Everwild, Blackbird und Perfect Dark für zusätzliche Verluste. Auf der anderen Seite erweisen sich Projekte wie Fable als sehr zeit- und kostenintensiv, was im Fall des Rollenspiels vor allem der Entscheidung für die ForzaTech-Engine geschuldet ist. Das bedeutet: Microsoft investiert viel Geld, bekommt aber weniger zurück als erwartet.
Auf der anderen Seite wünscht sich die Xbox-Community eine Rückbesinnung auf die Kernmarken und eine Hinwendung zur alten Plattformexklusivität. Während man sich bei Microsoft angeblich sehr dringend ein neues Fallout von Bethesda wünscht, um vom Momentum der Amazon-Serie noch irgendwie profitieren zu können, fragen sich Fans, warum die beliebte Shooter-Serie Halo in den vergangenen Jahren extrem brach lag.
Die Konsequenz: Laut Chief Strategy Officer Matthew Ball will Xbox (jetzt kaufen ) mehr in die großen IPs investieren und das Engagement für Nischenproduktionen zurückschrauben. AA-Titel und Indie-Produktionen werden es bei Microsoft also künftig deutlich schwerer haben, während Spieler vermutlich mehr vom Gleichen, Altbewährten bekommen. Ob diese Strategie sich langfristig auszahlt, muss sich zeigen.
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Fabel steht und fällt mit der Sprachausgabe, gibt es da nur englisch, wird es floppen.
Man konnte es bei Obsidian damals ja noch verzeihen als die eher unabhängig waren und ihre Spiele nicht in alle möglichen Sprachen synchronisieren konnten, aber jetzt wo MS dahinter steht sollte das schon eher möglich sein.
Fabel steht und fällt mit der Sprachausgabe, gibt es da nur englisch, wird es floppen.
Bei den restlichen AA Projekten muss halt einfach Qualität bei herauskommen und eine gewisse Zielgruppe angesprochen werden.
Was erwartet man denn, wenn man durch den GamePass dem größten Teil der eigenen Spielerschaft abgewöhnt hat, noch Geld für Spiele in die Hand zu nehmen?
2.)
Spiele, die so weichgespült sind und für jeden was sein sollen, sind am Ende Spiele für niemanden.
Keine Zielgruppendefinierung. Der hundertse generische Einheitsbrei wird auf den Markt geschmissen. Die Leute sind übersättigt. Da helfen auch keine utopischen und völlig übertriebenen Wertungen der ganzen Jubelperser in der sogenannten Fachpresse.
Spiele wie KCD oder CO und CD haben bewiesen, wie erfolgreich Spiele mit Ecken und Kanten sein können, die eben nicht everybody‘s Darling sind und gar nicht sein wollen.
3.)
Die im Artikel gezogenen Schlüsse daraus sind völlig falsch.
Weniger AA Games, Fokus auf immer mehr massentaugliche Spiele? Aber genau das ist doch das Problem. Noch mehr davon und in ein paar Jahren kann man die restlichen Studios auch noch eintüten.